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Oktober 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Nach Stürmer Maxim Gramatik (Bremen) gibt es noch auch noch einen weiteren Neuzugang für die Defensive. Verteidiger Lev Liberman hat sich dem ECW angeschlossen. Der 20-Jährige spielte in den vergangenen fünf Jahren im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, zuletzt in der DNL
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Der kanadische Stürmer Kevin Hu, der erst im Sommer vom ESV Kempten zu den Pinguinen kam, hat überraschend aus familiären Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. In der laufenden Saison hat er 5 Spiele für den EHC Bestritten und konnte dabei vier Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Timo Nußbaum hat beim EC Berhisch Land verlängert. Der 21-jährige gebürtige Solinge rkehrte letztes Jahr aus dem Ratinger Nachwuchs in seine Geburtststadt zurück
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 25.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochnendes mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen gegen Augsburg mit 2:1

(DEL)  Die Eisbären Berlin können den fünften Heimsieg der laufenden Saison in der PENNY DEL verbuchen. Die Berliner gewannen am Freitagabend in der ausverkauften Uber Arena gegen die Augsburger Panther mit 2:1. Liam Kirk sammelte seinen 150. Scorerpunkt in der Deutschen Eishockey Liga.
Im Startdrittel hatten die Gäste die klareren Torchancen. Es dauerte aber bis in den mittleren Spielabschnitt, bis Zählbares auf der Anzeigetafel erschien. Die Fuggerstädter starteten auch besser ins Mitteldrittel, drückten auf den ersten Treffer des Abends, scheiterten jedoch mehrfach an Berlins Torhüter Jonas Neffin. Dann sorgte aber Yannick Veilleux (35.) für die Berliner Führung. Die Panther kamen jedoch wenige Momente vor der zweiten Pause bei angezeigter Strafe durch Cameron Wright (40.) noch zum Ausgleich. Im Schlussdrittel zeigten sich die Gastgeber verbessert und gingen durch Manuel Wiederer (46.) erneut in Front. Auch nach dem erneuten Berliner Führungstreffer waren die Augsburger weiterhin auf Augenhöhe. Die Berliner verteidigten jedoch kompakt, sodass die Ausburger kaum noch zu vielversprechenden Chancen kamen. So blieb es beim 2:1-Heimsieg der Eisbären.  
Die Eisbären Berlin sind am Sonntag, den 25. Oktober wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Schwenninger Wild Wings. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Heute war eines dieser Spiele, bei denen man nicht der verdiente Sieger ist. Wir haben jedoch einen Weg gefunden, die Partie für uns zu entscheiden. Augsburg hat die ersten beiden Drittel sehr gut gespielt. Unser Forecheck war nicht vorhanden. Im Schlussabschnitt wurde es dann etwas besser und wir sind noch einmal davongekommen. Jonas Neffin hat sehr stark gehalten. Wir müssen besser spielen. Wir nehmen die drei Punkte mit, werden aus der Partie lernen und blicken bereits aufs nächste Spiel am Sonntag.“  
Manuel Wiederer (Stürmer Eisbären Berlin):„Natürlich freuen wir uns über den Sieg. Es war aber kein gutes Spiel, wir waren weit von unserer Bestleistung entfernt. Schlussendlich haben wir einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Bei meinem Treffer habe ich von Liam Kirks überragender Vorarbeit profitiert.“
Endergebnis
Eisbären Berlin – Augsburger Panther 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Davidson, Smith; Stocker – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Pföderl, Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois       
Augsburger Panther: Ancicka (Jones) – Hoefenmayer, McCrea; Mayhew, Wood; Button, Pilu; Glötzl – Lambert, Krauß, Busdeker; Blank, Wohlgemuth, Wright; Elias, Henriquez, Parkes; Zwickl, Scheel, Hanke – Trainer: Bill Peters
Tore
1:0 – 34:22 – Veilleux (Müller) – EQ
1:1 – 39:36 – Wright (McCrea) – EQ
2:1 – 45:47 – Wiederer (Kirk) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 10 (2, 4, 4) Minuten– Augsburger Panther: 8 (2, 2, 4) Minuten
Schiedsrichter
Jan Hribik, Zsombor Pálkövi (Lukas Pfriem, Tobias Treitl)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Freitag 23.Oktober 2026  23:27 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians zurück in der Erfolgsspur

(DEL2)  Der ECDC Memmingen ist zurück in der Erfolgsspur: Die Indians schlugen die Eispiraten Crimmitschau dank einer enormen Willensleistung mit 3:2. Somit holten sich die Indians wichtige drei Punkte am heimischen Hühnerberg. Am Sonntag geht es zu den Starbulls Rosenheim.
Nach den zuletzt erfolglosen Auftritten wollten die Indians an diesem Wochenende die Kehrtwende herbeiführen. Doch es stand bereits am Freitagabend ein schweres Spiel bevor. Die Maustädter mussten sich in der KUTTER-Arena mit dem aktuellen Überraschungsteam aus Crimmitschau messen, das mit viel Selbstvertrauen nach Memmingen kam. Bei den Indians fehlte weiterhin Ludwig Nirschl, Dominik Meisinger war wieder einsatzbereit. Zudem stieß Denis Fominych erstmals in der DEL2 ins Line-up des ECDC. Nach langer Verletzungspause folgte nun das Comeback des Angreifers.
Das erste Drittel startete aus Sicht der Gäste optimal. Nach gut drei Minuten klingelte es erstmals im Indianer-Gehäuse. Collin Adams setzte die Scheibe ansatzlos zum 1:0 in die Maschen. In der Folge arbeiteten sich die Memminger nach und nach ins Spiel. Der ECDC hatte mehr Offensivzeit, die Eispiraten hielten kompakt dagegen und setzten offensive Nadelstiche. Doch gegen Ende des Drittels wendete sich das Blatt. Völlig verdient drückte Felix Brassard die Scheibe zum 1:1 ins Netz. Eine Minute später kam es noch besser. Matteo Gennaro schloss mit einem Rückhandschuss in den Winkel zum 2:1 ab und sorgte für die Pausenführung der Hausherren.
Die Indians blieben im Mitteldrittel die spielbestimmende Mannschaft. Dennoch blieb es eine äußerst enge und umkämpfte Partie. Der ECDC schaffte es nicht, den Vorsprung auszubauen. Die Eispiraten hingegen tauchten ein ums andere Mal gefährlich vor Justus Roth auf. Doch der Indians-Goalie parierte stark. Es blieb zur letzten Drittelpause beim 2:1 für Memmingen, da das zweite Drittel torlos endete.
Das letzte Drittel entwickelte sich nochmal zu einem Nervenspiel. Denn die Eispiraten glichen zunächst zum 2:2 durch Louis Brune aus. Am Ende waren es aber die Maustädter, die sich den Sieg holten und enormen Willen bewiesen. In Überzahl schlugen die Indianer rund vier Minuten vor dem Ende zu. Markus Lillich sorgte per Tip-in für das umjubelte 3:2 für Memmingen, was zugleich auch der Endstand war. Das Team von Daniel Huhn holte sich wichtige drei Punkte und feierte den Heimsieg gegen Crimmitschau.
Für den ECDC Memmingen geht es am Sonntag in Oberbayern weiter. Gegner der Indians sind die Starbulls Rosenheim. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17:00 Uhr. Das nächste Heimspiel findet dann in der kommenden Woche am Sonntag statt. Die Blue Devils Weiden kommen an den Hühnerberg. Puck-Drop ist um 18:30 Uhr.
Statement von Coach Huhn:
„Unser Start heute war ein bisschen nervös, denn jeder wusste um die Situation Bescheid. Doch wir kamen dann von Minute zu Minute besser rein und haben heute ehrliches und geradliniges Eishockey gespielt. Wir haben extrem viel Druck auf den Gegner ausgeübt, hatten sehr viel O-Zone Zeit und viele Schüsse. Doch die Gäste haben es uns nicht leicht gemacht, denn sie haben defensiv sehr strukturiert und stark gespielt. Das hat es uns schwer gemacht, sie zu knacken. Doch meine Mannschaft hat heute einen Weg gefunden und ich bin sehr stolz auf den Charakter, den das Team gezeigt hat. Das war eine starke Reaktion die wir gezeigt haben. Die drei Punkte heute Abend tun uns allen gut.“
ECDC Memmingen vs Eispiraten Crimmitschau 3:2 (2:1/0:0/1:0)
Torfolge: 0:1 (3.) #18 Adams (EQ) (#71 Garthe), 1:1 (18.) #8 Brassard (EQ) (#42 Watson), 2:1 (19.) #61 Gennaro (EQ) (#8 Brassard, #66 van der Linde), 2:2 (45.) #84 Brune (EQ) (#71 Garthe), 3:2 (57.) #28 Lillich (PP1) (#61 Gennaro)
Strafminuten: Memmingen 2 (0-2-0)–Crimmitschau 6 (2-0-4)
Zuschauer: 1881 (KUTTER-Arena)
ECDC Memmingen: Roth (Bitzer)- Watson, Kolb; Meisinger, Svedlund; Fern, Van der Linde- Lillich, Gennaro, Brassard; Thiel, Homjakovs, Wall; Maul, Schmid, Fominych; Rust, Krymskiy, Meier.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  10:26 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Klare Niederlage in Dresden nach 2:0-Führung

(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim kassierten am elften DEL2-Spieltag die dritte Niederlage in Folge – und diese fiel im Auswärtsspiel gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:6 am Ende deutlich aus. Vor 4.009 Zuschauern gingen die Grün-Weißen Mitte des ersten Drittels durch einen Doppelschlag mit Toren von Keaton Mastrodonato und Jordan Taupert 2:0 in Führung. Doch wie schon in den Spielen zuvor luden die Starbulls durch unnötige Fehler und Unzulänglichkeiten im Defensivverhalten den Gegner zum Toreschießen ein und fanden aus der Verliererstraße keine Ausfahrt mehr.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte alle Spieler zur Verfügung und verzichtete im Line-up erneut auf Dominik Kolb. Keaton Mastrodonato feierte nach seinem Ausfall vor einer Woche in Weiden ein schnelles Comeback – und erzielte beim ersten Powerplay gleich den Rosenheimer Führungstreffer. Jordy Bellerive legte von hinter dem Tor auf, Mastrodonato löffelte den Puck reaktionsschnell über die Stockhand von Eislöwen-Keeper Marvin Berbner in die Maschen, als exakt neun Minuten gespielt waren.
27 Sekunden nach dem 1:0 legte Jordan Taupert das 2:0 nach. Er nahm die von Samir Kharboutli abgelegte Scheibe im Tempo mit, skatete sich mit einer Körpertäuschung in prima Abschlussposition und traf ansatzlos unhaltbar halbhoch ins linke Eck (10.).
„Ich hatte das Gefühl, dass der Gegner durch den Doppelschlag etwas gelähmt war und wir das 3:0 schießen“, offenbarte Jari Pasanen nach der Partie. Aber es kam anders. Felix Krüger verkürzte mit einem satten Schuss in den rechten Winkel auf 1:2 aus Dresdner Sicht (16.). Der Verteidiger nutzte dabei den Freiraum aus, den ihm die Rosenheimer Spieler gaben, die sich auf Vorbereiter Adam Helewka an der Bande konzentrierten, sein raffiniertes Rückhand-Zuspiel aber nicht verhindern konnten.
Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel, während bei den Starbulls die Struktur – defensiv wie offensiv – immer mehr verloren ging. Das 2:2 lag in der Luft, fiel aber nicht. Starbulls-Torwart Christopher Kolarz konnte sich mehrfach auszeichnen und Luigi Calce hinderte Dane Fox im letzten Moment daran, die Scheibe ins offene Tor zu bugsieren (30.). Plötzlich hatten die Grün-Weißen eine kurze Drangphase mit Chancen von Bellerive und Kevin Norén – da reagierte jeweils Dresdens Keeper stark.
Und dann war es ausgerechnet Starbulls-Stürmer Mastrodonato, der in der eigenen Zone einen viel zu riskanten Pass in den Slot spielte und damit für Dresdens Tom Knobloch auflegte, der frei vor Kolarz abschließen konnte und zum 2:2 traf (36.). Zweieinhalb Minuten später war von Zuordnung in der Rosenheimer Defensive nichts zu sehen, als Ricardo Hendreschke völlig frei am Torraum in einen Schuss von David Suvanto fuhr und unhaltbar für Kolarz zum 3:2 für Dresden ablenkte (38.). „Wir haben die Eislöwen mit unseren Fehlern stark gemacht“, stellte Jari Pasanen fest.
Das Schlussdrittel ging mit 3:0 an Dresden. Die Starbulls, die den Ausgleich wollten, aber keine nachhaltigen Druckphasen kreieren konnten, wurden zunächst ausgekontert. Gegen Fox konnte Kolarz noch retten, aber der nachsetzende Sebastian Gorcik hatte dann keine Mühe mehr und stellte auf 4:2 für die Hausherren (48.). Danach hatten Lewis Zerter-Gossage, der sehr engagiert spielte, und Mastrodonato große Chancen, noch einmal anzuschließen. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite, als Scott Feser wegen übertriebenen Nachsetzens gegen Dresdens Torwart auf der Strafbank saß. Wieder war Gorcik der Torschütze, diesmal als Abfälscher eines Schusses von Gregory Kreutzer (52.).
Als die Starbulls dann auch noch einmal in Überzahl ran durften, hatten Alec Alroth und Drew LeBlanc bei Unterzahl-Breaks den sechsten Treffer für die Hausherren auf dem Schläger. Das Tor zum 6:2-Endstand fiel schließlich 18 Sekunden vor der Schlusssirene, als die Eislöwen mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen. David Suvanto war mit einer Direktabnahme erfolgreich.
Durch die Ergebnisse der Konkurrenz – Weiden (5:1 gegen Kassel) und Freiburg (4:2 gegen die Lausitzer Füchse) siegten jeweils auswärts – rutschten die Starbulls auf den vorletzten Tabellenrang ab. Am Sonntag soll nun unbedingt ein Heimsieg her. Dann sind die aus der Oberliga Süd aufgestiegenen Memmingen Indians in der Rosenheimer SPIE Arena zu Gast.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  00:00 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
TecArt Black Dragons unterliegen Tilburg deutlich

(OLN)  Die TecArt Black Dragons mussten sich den Tilburg Trappers mit 1:8 geschlagen geben. Erfurt fand nicht ins Spiel und lag nach dem ersten Drittel bereits mit 0:2 zurück. Donny Van Belkom brachte Tilburg in der sechsten Minute in Führung, Phillip Marinaccio erhöhte in der 18. Minute.
Auch die Schussstatistik spiegelte den Spielverlauf wider: Tilburg verzeichnete insgesamt 50 Torschüsse, Erfurt 24. Im ersten Drittel lautete das Verhältnis 20:5, im zweiten 13:8 und im Schlussabschnitt 17:11. Zudem mussten die Drachen früh auf Konstantin Melnikow (#21) verzichten, der verletzungsbedingt ausfiel.
Tilburg agierte deutlich beweglicher und baute die Führung im zweiten Drittel aus. Phillip Marinaccio traf in der 31. Minute zum 3:0, Max Hermens stellte in der 37. Minute auf 4:0. Auch im Schlussabschnitt konnten die Drachen nur wenig zum Spiel beitragen. Reno De Hondt erhöhte in der 41. Minute auf 5:0 und traf in der 43. Minute in Unterzahl zum 6:0. 45 Sekunden später verkürzte Petr Gulda auf 6:1. Es blieb der einzige Treffer der Thüringer an diesem Abend. Danny Stempher erhöhte in der 51. Minute auf 7:1, bevor De Hondt in der 53. Minute den 8:1-Endstand herstellte.
Tilburg zeigte eindrucksvoll, warum die Mannschaft an der Tabellenspitze steht: mit vielen Torschüssen, effektiven Kontern und schnellem Umschalten von der Defensive in den Angriff. Erfurt ist nach dieser Niederlage das Schlusslicht der Tabelle. Am Sonntag (Spielbeginn ist 16 Uhr) empfangen die Black Dragons die Herforder Ice Dragons. 
Tore:
1:0 – #14 Donny Van Belkom (6")
2:0 – #86 Phillip Marinaccio (18")
3:0 – #86 Phillip Marinaccio (31“, SH1)
4:0 – #81 Max Hermens (37")
5:0 – #77 Reno De Hondt (41")
6:0 – #77 Reno De Hondt (43", SH1)
6:1 – #26 Petr Gulda (43“, PP1)
7:1 – #95 Danny Stempher (51")
8:1 – #77 Reno De Hondt (53")
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  11:12 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit deutlicher Niederlage - Herford ohne Siegchance gegen Hannover Indians

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde gegen die Hannover Indians mit 1:5 (0:2/1:2/0:1) verloren. In der erneut ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ traten die Gäste wie ein Spitzenteam auf und ließen den Ice Dragons keine Siegchance. Lediglich nach dem 1:3-Anschlusstreffer keimte bei den ostwestfälischen Eishockeyfans noch einmal Hoffnung auf, eine Wende sollte jedoch nicht mehr gelingen.
Bereits in den ersten Minuten zeigte sich die Qualität der Indians, die nach einem eher schwachen Saisonstart nun immer besser in Schwung zu kommen scheinen. Hannover drängte den HEV ins eigene Verteidigungsdrittel und Herfords Torhüter Erik Eder hatte eine Menge zu tun. Dennoch überstanden die Ice Dragons die Dauerdruckphase unbeschadet und hielten zunächst das 0:0. Dann jedoch schlug das starke Überzahlspiel der Gäste zu und Ryker Killins sorgte in der 14. Minute für das verdiente 1:0. Auch das zweite Powerplay wurde von den Hannover Indians gnadenlos ausgenutzt. Mathieu Pompei reagierte schnell und arbeitete den Puck aus kurzer Entfernung über die Linie (19.).
Im Mittelabschnitt versuchte sich das Herforder Team besser in das Spiel hineinzuarbeiten, doch anstelle des Anschlusstreffers, fiel das 3:0. Hannover nutzte auch das dritte „5auf4“ und erhöhte durch Mathieu Pompeis zweiten Treffer (25.). Der HEV steckte aber nicht auf und verkürzte ebenfalls im Powerplay nur zwei Minuten später durch Jackson Pierson auf 1:3. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber, dem es nun gelang, selbst Akzente zu setzen. Herford investierte viel und hatte durchaus auch Möglichkeiten auf das zweite Tor, doch Hannover behielt die Übersicht und erstickte die Hoffnung der Heimfans mit dem 4:1 durch Alec Zawatsky eine Minute vor der Pausensirene.
Im Schlussdrittel ließen die Niedersachsen nichts mehr anbrennen und kontrollierten das Spielgeschehen. Schließlich setzte Tyler McNeely nach einem Konter den Schlusspunkt zum 5:1 (58.) und Herford musste letztlich in eine deutliche Niederlage einwilligen.
„Der Sieg geht für Hannover absolut in Ordnung. Bei uns funktionierte nicht alles nach Wunsch, aber heute war es die Qualität der Indians, die den Ausschlag gegeben hat. In meinen Augen war das bislang der stärkste Auftritt eines Gästeteams hier in Herford und mit so einer Leistung wird sich Hannover auch wieder in der Tabelle nach vorne spielen. Wir müssen diese Niederlage nun schnell abschütteln und uns auf die schwierige Partie in Erfurt am Sonntag konzentrieren“, äußerte sich Herfords Chefcoach Henry Thom nach dem Spiel. In der Tabelle bleiben die Ice Dragons mit 16 Zählern auf Platz 7 und treffen in der Sonntagsbegegnung auswärts ab 16.00 Uhr auf die TecArt Black Dragons Erfurt.
Tore:
0:1 13:26 Ryker Killins (Wyatt Schingoethe) PP1
0:2 18:03 Mathieu Pompei (Brandon Alderson / Tyler McNeely) PP1
0:3 24:14 Mathieu Pompei (Ryker Killins / Brandon Alederson) PP1
1:3 26:20 Jackson Pierson (Max Jelavic) PP1
1:4 38:52 Alec Zawatsky
1:5 57:24 Tyler McNeely (Wyatt Schingoethe)
Strafen:
Herford 12 Minuten
Hannover 14 Minuten
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
479             
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  11:28 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Zweites Drachenduell für Herford - Ice Dragons in Erfurt gefordert

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein steht in der Oberliga Nord Hauptrunde das zweite Drachenduell der Saison an. Ab 16.00 Uhr eröffnen die Ice Dragons bei den Black Dragons Erfurt die Sonntagspartien des 12. Spieltages und somit das zweite Viertel in der 3. Liga.
Das erste Aufeinandertreffen entschieden die Ostwestfalen vor wenigen Wochen mit 3:1 in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ für sich, nun ist man auf fremden Eis gefordert. Will man das eigene Motto „an jedem Wochenende punkten“ erfüllen, muss nach dem 1:5 gegen die Hannover Indians am Freitag mindestens ein Zähler her. Doch den werden die Gastgeber auf gar keinen Fall zulassen wollen. Die Saison der Thüringer läuft überhaupt noch nicht nach Wunsch. Zwar fuhren die Black Dragons zu einem frühen Saisonzeitpunkt in Herne und gegen die Hannover Indians zwei Erfolge ein, danach gab es jedoch sieben Niederlage in Serie und nach dem deutlichen 1:8 in Tilburg vom vergangenen Spieltag, rutschte das Erfurter Team auf den 12. und somit letzten Tabellenplatz ab. Für die Gastgeber ist ein Sieg im Drachenduell fast schon Pflicht, will man nicht den Anschluss an das übrige Feld vorerst abreißen lassen.
Bei den Ostwestfalen lässt man sich vom Tabellenplatz und der Negativserie des Sonntagsgegners nicht täuschen. „Wir müssen die Niederlage gegen die Hannover Indians schnell abschütteln und wieder aufstehen. Uns erwartet in Erfurt auf der kleineren Eisfläche ein schwieriges, intensives und durchaus physisches Spiel. Unsere Aufgabe ist es, dieses auch anzunehmen, wenn wir bei den Black Dragons bestehen wollen“, mahnte HEV-Chefcoach Henry Thom bereits unmittelbar nach dem letzten Spiel gegen Hannover. So wartet auf die Werrestädter mindestens 60 Minuten harte Arbeit, an deren Ende eine weitere Stabilisierung im Mittelfeld der Nordstaffel stehen soll. Dabei wird man auf Herforder Seite wohl zumindest auf Jannis Kälble (befindet sich im Aufbautraining nach Verletzung) und Nick Walters (Vorsichtsmaßnahme) verzichten müssen.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  22:20 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Herne siegt in Neuwied!

(OLN)  Beide Mannschaften starteten schnell in die Partie und waren gewillt, früh ein Zeichen zu setzen. Die Mannschaft, die das besser umsetzen konnte, waren die Bären Neuwied.
Nachdem die Bären zunächst eine erste Powerplaysituation der Miners verteidigen konnten, passierte das, was im Sport eben passieren muss: Neuwied verwertete die erste Powerplaymöglichkeit fast im direkten Gegenzug. Im Nachschuss, den Herne zu inkonsequent verteidigte, konnte Tim Chetik in den Winkel einnetzen. Das gewonnene Selbstvertrauen nutzten die Neuwieder und wurden anschließend häufig vor dem Tor gefährlich. Mit einfachem, aber effektivem Eishockey gingen die Bären dann mit zwei Toren in Front: Christian Sprez kam nach dem Bully im Slot zum Abschluss und die Scheibe ging Dieter Geidl unglücklich durch. Pausenstand: 2:0.
Im zweiten Drittel kämpften sich die Miners zurück in die Partie und machten auch mal die dreckigen Tore. Erst nahm sich Raik Rennert ein Herz, schoss von der blauen Linie und ohne Sicht für Köllejan landete der Puck im Netz der Bären. Drei Minuten später suchte der HEV wieder den einfachen Abschluss, als Meyl auf Ford legte, der direkt abzog. Im Nachschuss stand Christian Kretschmann dann goldrichtig und konnte zum verdienten 2:2-Ausgleich einnetzen. Danach wurde das Spiel wieder offener und auch Neuwied kam zu mehreren Abschlüssen. Dieter Geidl im Gehäuse der Miners und Felix Köllejan auf der anderen Seite, ließen im zweiten Drittel jedoch keine weiteren Tore mehr zu.
Nachdem Miners-Stürmer Bauer Neudecker im zweiten Drittel nur zusehen konnte, weil für seine gebrochene Kufe am Schlittschuh erst Ersatz organisiert werden musste, griff er im dritten Drittel wieder ins Spielgeschehen ein und zwar erfolgreich: Neudecker legte für Christian Kretschmann auf, der den Puck einfach in den Slot spielte. Dort fälschte Nick Ford den Puck in der 49. Spielminute ab, wodurch Herne erstmals in Führung ging. Wenig später legte der MVP des Abends seinen zweiten Treffer nach: Reichert fand in einer Drucksituation der Miners Raik Rennert im rechten Bullykreis. Der Verteidiger zog ohne lange zu zögern ab und schraubte die Führung auf 4:2 hoch. Diesen Spielstand verwalteten die Miners schlau und konsequent, sammelten dadurch drei Punkte und übergeben den letzten Platz an Erfurt.
1:0 [10:48] Sprez (Derraugh/Chetik) PP1
2:0 [12:38] Derraugh (Rajala/Sprez)
2:1 [26:15] Rennert (Neudecker/Kretschmann)
2:2 [29:34] Kretschmann (Ford/Meyl)
2:3 [48:38] Ford (Kretschmann/Neudecker)
2:4 [57:30] Rennert (Reichert/Jenka) PP1
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  11:29 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Erste Heimniederlage trotz Führung

(BYL)  Nach drei Heimsiegen in Folge verlor der ERSC Amberg am Freitagabend im Stadion am Schanzl vor knapp 1.000 Zuschauern gegen die Buchloe Pirates unnötig mit 4:5, obwohl man schon früh mit 2:0 führte: „Wir haben uns selbst das Bein gestellt“, monierte Löwen-Coach Christian Zessack den Auftritt seines Teams.
Vor der Partie wurden auf Initiative der ERSC-Fans die Stehränge im Fanbereich mit viel Jubel in „Hermann-Eckl-Tribüne“ umbenannt, in Erinnerung an den 2025 verstorbenen ERSC-Torhüter, der jahrzehntelang dem Verein die Treue hielt.
Kaum eine Minute nach Spielbeginn ging das Feiern schon weiter wegen dem frühen 1:0 durch Jakub Bitomsky. Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und gestalteten die Partie offen. Dennoch konnte erneut Bitomsky die Führung ausbauen, allerdings versäumten es die Wild Lions, entscheidend nachzusetzen. Das ermöglichte Buchloe sogar gegen Drittelende binnen 62 Sekunden das Resultat auszugleichen.
Im Mittelabschnitt wurde es nicht besser bei den Gastgebern, erst recht nicht nach der erstmaligen Führung für die Pirates im Powerplay. Chancen für Amberg waren durchaus vorhanden, aber der 19-jährige Anton Brandt im Tor der Gäste erwischte einen Sahnetag und brachte immer Schläger oder Fanghand dazwischen. Nach dem nächsten Überzahltor der Gäste zum 2:4 war auf Amberger Seite eine Auszeit fällig. Das zeigte Wirkung und Kevin Schmitt brachte sein Team auf 3:4 heran ehe es in die letzte Pause ging. „Wir wirkten die ersten beiden Drittel nicht bereit, haben mindestens fünf Angriffssituationen in Zwei-gegen-Eins ausgelassen und spielten 80% mit angezogener Handbremse. Damit bin ich sehr unzufrieden“, schimpfte Zessack.
Im Schlussabschnitt drängte der ERSC enorm auf den Ausgleich, stand der junge Gästegoalie mehrfach im Brennpunkt. Jaro Hafenrichter gelang dann auch sehenswert das 4:4 und weckte Hoffnungen auf den Siegestreffer, aber der fiel auf der Gegenseite und erneut im Powerplay. „Wir hatten im letzten Drittel alles gegeben aber kein Chancenglück. Wir hätten uns an das halten müssen, was wir abgesprochen haben und das haben wir nicht gemacht. Dafür sind wir bitter bestraft worden. Wenn du in dieser Liga nicht 100 Prozent gibst, wirst du nicht gewinnen“, so das Resümee vom Löwencoach.
ERSC Amberg – ESV Buchloe 4:5 (2:2,1:2,1:1)
Tore: 1:0 (2.) Bitomsky (Gulda), 2:0 (11.) Bitomsky (Hafenrichter, Schmidt), 2:1 (19.) Krammer (Telesz, Menne), 2:2 (20.) Gabrielson (Cabral, Thiel/4-5), 2:3 (24.) Asner (Telesz, Strodel/5-4), 2:4 (35.) Strodel (Thiel, Asner/5-4), 3:4 (35.) Schmitt (Baranovskis, L.Krieger), 4:4 (50.) Hafenrichter (Gulda), 4:5 (53.) Stöhr (Grözinger, Strodel/5-4).
Strafen: Amberg 6, Buchloe 12 Minuten. Zuschauer: 951.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  14:07 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Freibeuter überraschen in der Höhle der Löwen - Buchloer Piraten erbeuten nach leidenschaftlichem Auftritt alle drei Punkte beim Tabellenzweiten in Amberg

(BYL)  Starker und abgezockter Auftritt des ESV Buchloe am Freitagabend in Amberg: Denn beim bisherigen Überraschungsteam der Liga, den zweitplatzierten Ambergern, ließen sich die Pirates auch nach einem bitteren Kaltstart in Form eines 0:2 Rückstands nicht aus dem Konzept bringen, sondern drehten das Match vor über 900 Zuschauern in einen am Ende nicht unverdienten Auswärtssieg. Mit 5:4 (2:2, 2:1, 1:1) behielten die Gennachstädter bei einem der Angstgegner der letzten Jahre die Oberhand, weil man an diesem Abend viel richtig machte: Man zeigte Comeback-Qualitäten, bestach durch hervorragende Special-Teams und nicht zuletzt war die mannschaftliche Geschlossenheit der leidenschaftlich kämpfenden Piraten mit ein entscheidender Schlüssel, dass man an diesem Abend alle drei Zähler mit auf die weite Heimreise nehmen konnte.
Danach hatte es nach gut 10 Minuten im ersten Abschnitt allerdings noch überhaupt nicht ausgesehen. Immerhin erwischten die Hausherren, die bisher nur ein einziges Spiel verloren hatten und zu Hause sogar noch komplett ungeschlagen waren, einen Bilderbuchstart. Denn obwohl die Buchloer bereits nach wenigen Sekunden die erste ganz dicke Möglichkeit auf die Führung hatten, war es der zuletzt in bestechender Form agierende Jakub Bitomsky, der den ERSC nach gerade einmal 65 Sekunden in Front brachte. Beide Teams versuchten zunächst schnell umzuschalten, wodurch sich immer wieder gefährliche Aktionen entwickelten. Erfolgreich dabei waren aber anschließend wieder nur die Gastgeber, die abermals durch Bitomsky nachlegten, der mit seinem zehnten Saisontreffer nach elf Minuten auf 0:2 erhöhte. Erst gegen Drittelende kamen dann auch die Freibeuter wieder besser ins Spiel, nachdem man die „Bus-Beine“ der langen Anfahrt offenbar endlich rausgelaufen hatte. Noch vor der Pause gelang dem ESV nämlich tatsächlich das starke und wichtige Comeback zum 2:2 Ausgleich. Erst beförderte Marc Krammer nach energischer Vorarbeit von Michal Telesz wohl noch irgendwie die Scheibe zum 1:2 Anschluss über die Linie (19.). Und nur acht Sekunden vor der Pause markierte Emil Gabrielson in Unterzahl sogar das 2:2 (20.). „Da haben wir uns gut zurück gearbeitet, was nicht einfach war“, lobte ESV-Trainer Dominic Weis seine Schützlinge, die sich nach den frühen Rückschlägen im immer unangenehm zu spielenden Amberger Stadion also noch vor der Pause mit dem Ausgleich belohnten.
Ein vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch etwas glückliches Ergebnis, dass sich die Buchloer im Mittelabschnitt dann aber immer mehr verdienten und sogar mit der Führung ausbauen konnten. Und dabei kam eine weitere Stärke an diesem Abend zum Tragen, nämlich ein extrem effektives Powerplay. Denn alle drei Überzahlspiele der Partie konnten die Buchloer letztlich in Tore ummünzen – so auch das 3:2 durch Nils Asner, der die Begegnung also endgültig drehte (24.). Nur Momente später hätte Mateo Cabral sogar fast das 4:2 nachgelegt, doch David Kubik – Ambergs Schlussmann – reagierte mit dem Schoner überragend. Ohnehin: Beide Torhüter erwischten angesichts der Vielzahl an Chancen beider Teams einen bärenstarken Abend, weshalb sich auch ESV-Keeper Anton Brandt immer wieder als verlässlicher Rückhalt auszeichnen konnte. Letztlich präsentierten sich die Piraten in diesem Abschnitt jedoch als die clevere Mannschaft, was sich dann erneut durch ein Powerplaytor von Nicolas Strodel zum 4:2 auch auf der Anzeigentafel niederschlug (35.). Aber noch gab sich der Tabellenzweite nicht geschlagen und verkürzte prompt nach einer Auszeit keine Zeigerumdrehung später durch Kevin Schmitt wieder auf 4:3 (36.).
Mit diesem engen Resultat ging es auch in den finalen Durchgang, in dem die Amberger erwartungsgemäß nochmals alles versuchten und den Druck erhöhten. Doch die Buchloer hielten weiter unbeeindruckt leidenschaftlich dagegen und mussten sich ärgern, dass man bei den Entlastungsangriffen nicht sogar schon das vermutlich vorentscheidende fünfte Tor machen konnte. Und so glichen die Oberpfälzer nach 50 Minuten durch den ehemaligen deutschen Nationalspieler Jaroslav Hafenrichter zum 4:4 aus. Wer aber nun dachte, die Partie würde jetzt wieder in die andere Richtung kippen, sah sich getäuscht. Denn auch in der Schlussphase präsentierten sich die Buchloer vor allem in den Special-Teams weiter hochkonzentriert. Erst schoss Lars Grözinger mit einem fulminanten Schuss in den Winkel die Buchloer in Überzahl wieder in Front (53.), ehe die Freibeuter dann in der Schlussphase in eigener Unterzahl mit Mann und Maus ihren hauchdünnen Vorsprung wacker verteidigten – stellenweise sogar in doppelter Unterzahl und bei gezogenem Torhüter der Hausherren mit drei Feldspielern weniger auf dem Eis. Und am Ende wurde dieser aufopferungsvolle Einsatz auch belohnt, denn die Piraten retten mit vereinten Kräften die 5:4 Führung ins Ziel, womit man nach zuletzt zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende wieder einen Dreier einfahren konnte. Ein zufriedener Piraten-Coach Dominic Weis hob somit zu Recht die Mentalität seiner Jungs hervor, die am Sonntag im Heimspiel gegen die wiedererstarkten Devils Ulm/Neu-Ulm (17 Uhr/Live auf SpradeTV) natürlich an diese Leistung anknüpfen wollen.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  00:44 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Immer die letzte Minute - Sharks gewinnen mit 6:5 gegen die Isar Rats

(BYL)  Es wird so langsam zur Gewohnheit für die Kemptener Fans. Bevor nicht die Schlusssirene erklingt ist ein Spiel auch nicht entschieden. Es war eine spannende und nervenaufreibende Begegnung in der Dewart Arena. Kempten startete offensiv und druckvoll, ging schnell in Führung und dominierte die ersten zehn Minuten. Trainer Curmann monierte später dass er mit dem Spiel seiner Mannschaft danach für 30 Minuten nicht zufrieden war. Vor allem im Mitteldrittel ließ man den Gästen zu viel Raum und Zeit so dass diese selbst in Führung gehen konnten. Kempten startete mit einem 2:3 Rückstand in den Schlussabschnitt. Mit einem Doppelschlag sorgten zunächst dreifach Torschütze Eetu Elo für den Ausgleich und Filip Kokoska für die Führung. Mit einem verdeckten Schuss besorgte Max Miller den eigentlich beruhigenden zwei Tore Vorsprung sechs Minuten vor dem Spielende. Führungen verwalten zählt bis dato noch nicht zu den Stärken der Allgäuer, so ließ man die Rats nochmal ins Spiel zurück kommen und kassierte prompt zwei Treffer zum späten Ausgleich fünfzig Sekunden vor dem Ende. Nun war es an Dingolfing den Ausgleich wohl noch zu sehr zu bejubeln. Genau sechs Sekunden dauerte es vom Bully mit einer sehenswerten Kombination von Kokoska über Elo zum wieselflinken Niklas Salo. Der finnische Stürmer war der Gästeabwehr enteilt und versenkte eiskalt zum viel umjubelten Siegtreffer. Auch wenn es für die Stimmung im Stadion immer wieder Highlights sind, ein Sieg der schon deutlich früher feststeht wäre für manches Nervenkostüm sicher angenehmer.
Statistik:
ESC Kempten – EV Dingolfing 6:5 (1:0,1:3,4:2)
Tore:
1:0 Elo (Kokoska)(2.),
1:1 Walinski (Zucker,Schmidbauer)(27.),
1:2 Picha (Michl,Zucker)(27.),
2:2 Elo (Limböck)(37.),
2:3 Zucker (Picha,Walinski)(39.),
3:3 Elo (Kokoska)(44.),
4:3 Kokoska (Elo,Schäffler)(45.),
5:3 Miller (Nöss,Pfalzer)(54.),
5:4 Picha (Zeilbeck,Maus)(57.),
5:5 Walinski (Picha,Lengle)(60.),
6:5 Salo (Elo,Kokoska)(60.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 8
EV Dingolfing: 10
Beste Spieler:
ESC Kempten: Eetu Elo
EV Dingolfing: Philipp Michl
Zuschauer: 764
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  18:07 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königbsbrunn
Bis zuletzt gekämpft: Königsbrunn unterliegt in Miesbach

(BYL)  Viel Einsatz, ein spätes Aufbäumen, und am Ende doch keine Punkte: Der EHC Königsbrunn musste sich am Freitagabend beim TEV Miesbach mit 1:3 geschlagen geben. In einer hart umkämpften, aber sehr fair geführten Begegnung gaben die Brunnenstädter bis zur Schlusssirene nicht auf. Doch die Hausherren nutzten ihre Chancen konsequenter und standen defensiv stabiler. So blieb der leidenschaftliche Kampf des EHC gegen einen an diesem Abend besseren Gegner unbelohnt.
Früher Rückstand trotz intensiven Auftakts
Mit vollem Kader und jeweils vier Reihen gingen beide Mannschaften in die Begegnung. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Ersatz hielt sich Nico Hetzel bereit. Vom ersten Moment an war Tempo auf dem Eis: Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell auf Augenhöhe. Schon in der 6. Spielminute musste Königsbrunn allerdings tief durchatmen, der Pfosten verhinderte einen frühen Rückstand. Vor allem die erste Reihe der Hausherren stellte die Brunnenstädter immer wieder vor Probleme. Auch das erste Überzahlspiel brachte dem EHC nicht den erhofften Durchbruch, Miesbachs Defensive hielt stand. In der 14. Spielminute folgte dann der erste Rückschlag: Matej Pekr traf mit einem verdeckten Schuss zum 1:0. Königsbrunn hielt in den harten, aber fairen Zweikämpfen dagegen, doch bis zur ersten Pause blieb der Ausgleich aus.
Mehr Druck, doch der Anschluss bleibt aus 
Zu Beginn des Mittelabschnitts bewahrte erneut das Gestänge den EHC vor einem Gegentreffer: Ein Miesbacher Konter endete in der 25. Spielminute mit einem Lattentreffer. Doch nun fanden die Brunnenstädter besser in die Partie. Ab der 28. Spielminute erhöhten sie den Druck und drängten auf den Ausgleich, nur der ersehnte Treffer wollte nicht fallen. Stattdessen schlug Miesbach erneut zu: Matej Pekr vollendete in der 32. Spielminute einen Konter zum 2:0. Ein bitterer Rückschlag mitten in Königsbrunns Offensivbemühungen. Der EHC musste sich kurz sammeln, ließ aber nicht locker. Trotz unnötiger Scheibenverluste im Spielaufbau blieben die Brunnenstädter bissig und suchten weiter den Weg zum Tor. In der 37. Spielminute fehlte nur wenig zum Anschluss, doch Hayden Trupp traf lediglich das Gestänge. Königsbrunn drängte weiter, Miesbach hielt dagegen und nahm die Zwei-Tore-Führung mit in die nächste Pause.
Spätes Aufbäumen reicht nicht zur Wende
Für das letzte Drittel stellte EHC-Coach Maxi Helling noch einmal um. Doch der nächste Treffer gehörte wieder den Hausherren: Kelvin Walz erhöhte in der 42. Spielminute auf 3:0. Erneut hatte Miesbachs erste Reihe den Unterschied gemacht. Die Aufgabe für Königsbrunn wurde größer, aufgeben kam dennoch nicht infrage. In der 47. Spielminute eroberte Peter Brückner die Scheibe im gegnerischen Drittel, blieb aber ohne Torerfolg. Zwei Minuten später war es endlich so weit: Nach einer Ablage von Tobias Bader hinter dem Tor nahm Stefan Rodrigues Maß und schoss die Scheibe zum 3:1 ins Netz. Der Anschluss war da, und gleich darauf bot sich dem EHC die nächste Großchance. Doch sie blieb ungenutzt. Auch Miesbach blieb gefährlich: In der 53. Spielminute verhinderte David Farny im letzten Moment den vierten Treffer der Hausherren. Königsbrunn warf nun alles nach vorne, während der TEV seine Führung diszipliniert verteidigte. Kurz vor Schluss nahm Helling den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Es war der letzte Versuch, die Partie noch zu drehen, doch mit der Schlusssirene stand die 1:3-Niederlage fest.
Viel Kampfgeist, zu wenig Ertrag
So blieb ein Abend, an dem Königsbrunn viel investierte, sich aber nicht belohnte. An Einsatz und Kampfgeist fehlte es nicht: Bis zur Schlusssirene stemmten sich die Brunnenstädter gegen die Niederlage. Den Ausschlag gaben jedoch Miesbachs konsequentere Chancenverwertung und die stabile Defensive. EHC-Coach Maxi Helling benannte die Gründe für die Niederlage deutlich:
„Das erste Drittel haben wir verschlafen, da hatten wir noch Glück, dass wir nur mit einem Tor hinten lagen. Im zweiten Abschnitt haben wir die ersten zehn Minuten meiner Meinung nach dominiert, dann haben wir diesen Konter gefressen. Auch im letzten Drittel waren wir, so finde ich, immer noch die bessere Mannschaft. Wir sind aktuell leider zu schlecht vor dem Tor und verlieren zu viele Zweikämpfe, obwohl wir das erst trainiert hatten.“
Tore: 1:0 Pekr (Walz, Vollmayer) (14.), 2:0 Pekr (Asselin, Vollmayer) (32.), 3:0 Walz (Asselin, Pekr) (42.), 3:1 Rodrigues (Baader, Brückner) (49.)
Strafminuten:  TEV Miesbach 4     EHC Königsbrunn 4     Zuschauer: 432
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  00:24 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV Miesbach belohnt sich mit Heimsieg gegen Königsbrunn - Geschlossene Mannschaftsleistung und starke Defensive als Schlüssel zum 3:1-Erfolg

(BYL)  Der TEV Miesbach hat am Freitagabend den EHC Königsbrunn mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) besiegt und sich dabei vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine stabile Defensive und einen starken Timon Ewert im Tor verlassen können. In einer sehr fairen, aber körperbetont geführten Partie überzeugten die Kreisstädter mit viel Einsatz, Disziplin und der Bereitschaft, um jeden Zentimeter Eis zu kämpfen.
Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal: Neben Dennis Reimer und Andreas Nowak musste der TEV kurzfristig auch auf den erkrankten Benedikt Dietrich verzichten. Dafür feierte Maximilian Bittner, der per Förderlizenz aus der Rosenheimer DNL-Mannschaft zum TEV gestoßen war, sein Debüt im Miesbacher Trikot.
Pekr bringt den TEV in Führung
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der beide Mannschaften die Zweikämpfe annahmen. Der TEV stand defensiv kompakt und ließ Königsbrunn nur wenig Raum, während die Miesbacher nach vorne immer wieder gefährlich wurden. In der 14. Minute belohnte sich die Mannschaft für ihren engagierten Auftritt: Matej Pekr brachte die Hausherren nach Vorarbeit von Kelvin Walz und Maximilian Vollmayer mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung ging es in die erste Pause.
Defensive Stabilität und Ewert als Rückhalt
Auch im zweiten Drittel blieb die Partie intensiv. Königsbrunn versuchte, mehr Druck aufzubauen, doch die Miesbacher hielten mit konsequenter Defensivarbeit und großem Kampfgeist dagegen. Wenn die Gäste doch einmal zum Abschluss kamen, war Timon Ewert zur Stelle und zeigte eine starke Leistung zwischen den Pfosten.
In der 32. Minute schlug der TEV erneut zu: Nach Vorarbeit von Patrick Asselin und Maximilian Vollmayer erhöhte Matej Pekr mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 2:0. Der TEV ließ sich auch danach nicht aus der Ruhe bringen und nahm die Zwei-Tore-Führung mit in den Schlussabschnitt.
Walz sorgt für die Vorentscheidung
Im letzten Drittel erwischten die Miesbacher den besseren Start. Bereits in der 42. Minute stellte Kelvin Walz nach Zuspiel von Patrick Asselin und Matej Pekr auf 3:0. Damit hatte sich der TEV eine hervorragende Ausgangslage für die verbleibenden Minuten geschaffen.
Bitter war allerdings, dass Aziz Ehliz im Schlussabschnitt aufgrund des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung nicht mehr weiterspielen konnte. Die Mannschaft ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und verteidigte ihren Vorsprung weiterhin mit viel Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit.
In der 49. Minute gelang Stefan Rodrigues für Königsbrunn zwar noch der Treffer zum 3:1. Die Gäste versuchten anschließend, noch einmal heranzukommen, doch der TEV hielt dem Druck stand und brachte den verdienten Heimsieg über die Zeit.
Ein Sieg des gesamten Teams
Der Erfolg gegen Königsbrunn war vor allem das Ergebnis einer starken Teamleistung. Trotz der Ausfälle überzeugte der TEV mit einer geschlossenen Vorstellung, hoher Einsatzbereitschaft und einer defensiven Stabilität, die den Gästen nur wenige Möglichkeiten ließ. Timon Ewert erwies sich dabei als sicherer Rückhalt, während Matej Pekr mit zwei Treffern und einer Vorlage maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte.
Auch der faire, aber körperbetonte Charakter der Begegnung unterstrich, wie intensiv beide Mannschaften um jeden Puck kämpften. Der TEV nahm die Zweikämpfe an, arbeitete füreinander und belohnte sich am Ende mit drei verdienten Punkten vor heimischem Publikum.
Tore: 1:0 Pekr (Walz, Vollmayer, 14.); 2:0 Pekr (Asselin, Vollmayer, 32.); 3:0 Walz (Asselin, Pekr, 42.); 3:1 Rodrigues (Baader, Brückner, 49.)
Strafminuten: TEV Miesbach 4 – EHC Königsbrunn 4
Zuschauer: 432
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  10:13 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


mightydogsschweinfurtSchweinfurt Mighty Dogs
Siegesserie im Icedome hält an

(BYL)  Die Mighty Dogs konnten ihr Heimspiel am Freitagabend im Icedome für sich entscheiden und behalten damit in dieser Eiszeit vor heimischer Kulisse ihre weiße Weste. Vor 1.144 Zuschauern setzte sich der ERV Schweinfurt mit 7:3 gegen den ESC Geretsried durch und arbeitete sich damit in der Bayernliga-Tabelle weiter nach oben. Bis auf Lucas Kleider waren alle Spieler an Bord. Ergänzt wurde der Kader durch die drei Förderlizenzspieler Michael Adam, Julien Klein und Leon Klein.
Das deutliche Endergebnis spiegelte den tatsächlichen Spielverlauf allerdings nur bedingt wider. Die River Rats machten es den Mighty Dogs über weite Strecken alles andere als leicht und hatten mit Korbinian Sertl einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Erst eine Stunde vor Spielbeginn waren die Gäste im Icedome angekommen, doch von den oft zitierten „Busbeinen“ war nichts zu sehen. Gerade einmal 90 Sekunden waren gespielt, als Oliver Ott bei angezeigter Strafe gegen Ricards Bernhards die Scheibe durch die Hosenträger von Benedict Roßberg schoss und die Gäste früh in Führung brachte. Gut drei Minuten später tauchte David Egle plötzlich allein vor dem Schweinfurter Tor auf. Roßberg eilte noch aus seinem Kasten, doch Egle umkurvte ihn und schob zum 0:2 ein – ein früher Stimmungskiller im Icedome.
Die Hausherren benötigten einige Minuten, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen, fanden dann aber zunehmend besser in die Partie und näherten sich ihrem ersten Treffer an. In der 13. Spielminute bot sich schließlich die erste Überzahlmöglichkeit, nachdem Josef Reiter für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Lange durfte dieser dort allerdings nicht Platz nehmen: Nur zwölf Sekunden später zog Ondrej Nedved von der blauen Linie ab und traf zum 1:2-Anschluss. Anschließend nahm die Härte auf beiden Seiten zu. Immer wieder kam es zu kleineren Rudelbildungen, und zwischenzeitlich durften die Mighty Dogs sogar in doppelter Überzahl agieren. Einen weiteren Treffer konnten sie daraus jedoch nicht erzielen. Besser machten es die River Rats, die nach schönem Zusammenspiel durch Gunars Skvorcovs in der 17. Minute den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellten. Mit einem 1:3-Rückstand ging es für die Schweinfurter in die erste Drittelpause.
Diese tat beiden Mannschaften gut, denn nach Wiederbeginn beruhigten sich die Gemüter und das Eishockey rückte wieder stärker in den Mittelpunkt. Die Mighty Dogs übernahmen nun zunehmend die Kontrolle über das Spiel. In der 27. Minute war es Ricards Bernhards, der den ERV mit seinem Treffer zum 2:3 wieder auf ein Tor heranbrachte. Jetzt drängten die Hausherren auf den erstmaligen Ausgleich an diesem Abend – und der ließ nicht lange auf sich warten. Gut drei Minuten später bekam Lukas Krumpe die Scheibe an der blauen Linie und machte es ähnlich wie Ondrej Nedved im ersten Drittel: Er zog ab, und erneut landete der Puck im Tor. Das umjubelte 3:3 war geschafft!
Weitere Treffer fielen im Mittelabschnitt nicht mehr, obwohl sich durchaus noch Gelegenheiten boten. So hatte Tomas Cermak in eigener Unterzahl gleich zwei hochkarätige Chancen auf dem Schläger, scheiterte jedoch am erneut überragend aufgelegten Korbinian Sertl. Somit ging es nach 40 Minuten beim Stand von 3:3 ein letztes Mal in die Kabinen.
Im Schlussabschnitt mussten sich vor allem die Fans der Mighty Dogs lange in Geduld üben. Ihre Mannschaft kam gut aus der Kabine, hatte die Begegnung inzwischen im Griff und erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten. Doch entweder war bei Sertl Endstation oder ein Geretsrieder Gegenspieler konnte im entscheidenden Moment noch eingreifen. Erst in der Schlussphase platzte der Knoten – dann allerdings gewaltig: Innerhalb von nur 3:37 Minuten erzielten die Mighty Dogs vier Treffer und brachten sich damit endgültig auf die Siegerstraße. Aber der Reihe nach: In der 54. Spielminute eroberte Dominik Piskor energisch die Scheibe im Drittel der Gäste und hatte anschließend das Auge für den völlig freistehenden Kevin Heckenberger. Dieser ließ Sertl keine Abwehrchance und schob zur viel umjubelten erstmaligen Schweinfurter Führung an diesem Abend ein. Wenig später setzte Kristers Donins im eigenen Drittel an der Bande entschlossen nach. Die Scheibe gelangte zu Ricards Bernhards, der aus der eigenen Zone heraus unnachahmlich Fahrt aufnahm, Michael Kristic einfach stehen ließ und auch Sertl keine Chance gab – das 5:3!
Nur 90 Sekunden später legten die Mighty Dogs nach. Dominik Piskor zog mit hohem Tempo über die rechte Außenbahn in Richtung Geretsrieder Tor, erkannte den freistehenden Tomas Cermak und bediente ihn mustergültig. Cermak veredelte die Vorlage zum 6:3. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Ricards Bernhards, der damit seinen dritten Treffer des Abends erzielte. Die Mighty Dogs agierten in Überzahl, als Tomas Cermak mit seinem Schuss etwas verzog. Der Puck ging rechts am Tor vorbei, sprang von der Bande hinter dem Gehäuse zurück und landete bei Bernhards. Dieser setzte sich durch und stellte den 7:3-Endstand her.
Am Ende lässt sich durchaus darüber diskutieren, ob der Sieg um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Schließlich verlangten die Gäste aus Geretsried den Mighty Dogs über weite Strecken einiges ab. Andererseits erspielten sich die Schweinfurter genügend weitere Möglichkeiten, um sogar noch mehr Treffer zu erzielen. Entscheidend sind letztlich die drei Punkte, die für den ERV im Kampf um die Tabellenplätze von großer Bedeutung sind.
Wie bereits bekannt, haben die Mighty Dogs am Sonntag aufgrund der Spielverlegung zwangsweise spielfrei. Erst am Freitag, 30. Oktober, greifen die Schweinfurter wieder in den Spielbetrieb ein. Dann steht um 20 Uhr das Auswärtsspiel beim ESC Dorfen auf dem Programm.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  15:12 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
ESV Türkheim - Wanderers Germering 5:4 (2:2/2:2/1:0) / Celtics holen gegen Germering ersten Landesligasieg

(BLL)  In einem zerfahrenen Spiel mit vielen Strafzeiten, zeigen die ESV Türkheim Celtics eine starke Mannschaftsleistung und holen gegen die favorisierten Wanderers aus Germering die ersten drei Landesligapunkte.
Türkheim ging mit vier vollen Reihen in die Partie, im Tor stand Michi Bernthaler. Germering reiste mit 17 Feldspielern an und musste mit Daniel Menge und Michael Fischer auf zwei seiner Leistungsträger verzichten.
Germering erwischte den besseren Start in die Partie und ging bereits nach zwei Minuten mit 0:1 in Führung. Türkheim hatte vor allem zu Beginn enorme Probleme die schnellen Angriffe der Gäste zu unterbinden und stand hinten unsicher. Torhüter Michi Bernthaler verhinderte schlimmeres. Doch mit der Zeit gewöhnten sich die Celtics an das Tempo und kamen nun selbst öfter gefährlich vor das Gästetor. Zwei Überzahlsituationen blieben allerdings erst noch ungenutzt. In der 12. Minute gelang dem ESVT schließlich der zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdiente Ausgleich. Friedrich Keller schickte Florian Döring auf die Reise, der seinen Alleingang zum 1:1 verwandelte. Drei Minuten später klappte dann auch das Powerplay. Max Schorer bediente sehenswert den alleinstehenden Leon Bakos, der keine Mühe hatte die Scheibe zur 2:1 Führung im Gästetor unterzubringen. Die knappe Celtics-Führung hielte allerdings nicht lange. Germering kam vor der Pause durch eine Unachtsamkeit im Türkheimer Drittel zum Ausgleich.
Der zweite Spielabschnitt begann direkt mit einer schweren Hypothek für den ESVT. In Unterzahl kassierten die Celtics bereits 22 Sekunden nach Wiederanpfiff das 2:3, ehe Germering kurz darauf sogar auf 2:4 erhöhen konnte. Türkheims Trainer Markus Kiefl nahm daraufhin eine Auszeit, was dem Team offenbar gut tat. Danach agierten die Celtics wieder konzentrierter, strukturierter und hatten die schnellen Germeringer Angriffsversuche besser im Griff. Das Spiel wurde nun zunehmend zerfahren und die Unparteiischen schickten reihenweise Spieler beider Mannschaften auf die Strafbank. Spielfluss kam zwischenzeitlich nur wenig zu Stande. Besser umgehen konnten mit diesem Umstand die Celtics. In Überzahl verkürzte Sascha Volger mit einem Schuss von der blauen Linie auf 3:4. Und es kam noch besser: Ebenfalls in Überzahl stellte Gianluca Conti nach Zuspiel von Matthias Wexel und Julian Becher in der 37. Minute auf 4:4. Mit dem Unentschieden gingen kurz darauf beide Teams zum zweiten Pausentee über.
Im dritten Drittel wurden die Strafzeiten auf beiden Seiten wieder weniger. Nur Türkheim wanderte gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts einmal in die Kühlbox. Die Unterzahlsituation konnte aber schadlos überstanden werden. Germering drückte nun auf die erneute Führung, doch die Celtics-Defensive hielt nun Stand und Torhüter Michi Bernthaler parierte mehrmals grandios. Auf der anderen Seite brachte Florian Döring die Scheibe zu Max Schorer, der das Spielgerät zur vielumjubelten 5:4 Führung im Gästetor versenkte. Das Sieben-Schwaben-Stadion nun endgültig am kochen, peitschte die Türkheimer Mannschaft weiter nach vorne. Doch die war erstmal mit verteidigen beschäftigt. Die Germeringer mit Wut im Bauch rannten ein ums andere Mal an und wollten den Ausgleich erzwingen. Türkheim verteidigte mit Mann und Maus und hatte hier und da auch das Glück auf seiner Seite. Unter anderem traf Ex-Kelte Markus Kerber für seinen neuen Verein nur die Torlatte. Die Gäste zogen kurz vor Schluss noch den Torhüter für einen sechsten Feldspieler. Doch auch das half nichts mehr. Es blieb beim 5:4 für den ESV Türkheim, der damit die ersten drei Punkte in der Landesliga einfuhr.
Die Celtics feierten nach dem Spiel ausgiebig mit ihren Fans den ersten Saisonsieg, müssen sich aber auch eine mäßige Defensivleistung eingestehen, die es schleunigst gilt abzustellen, wenn man weiter punkten will. Die Möglichkeit dazu hat der ESVT bereits morgen. Um 16:30 Uhr kommt es zum Landesliga-Kracher und Lokalderby gegen den Nachbarn aus Bad Wörishofen. Die Wölfe konnten ihr Freitagsspiel ebenfalls gewinnen und werden mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ins Sieben-Schwaben-Stadion kommen. Die Celtics werden alles für den Derbysieg geben und freuen sich wieder über zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.
Torschüsse:
ESVT 25
Germering 47
Strafzeiten:
ESVT 16 min
Germering 18 min
Zuschauer: 151
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  13:58 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu


evaichEV Aich
Heimspiel gegen Neuling aus München

(BBZL)  Zum zweiten Heimspiel der Saison empfängt der EV Aich am Sonntag, 25. Oktober um 17:15 Uhr die neu gegründeten Eisbach Warriors aus München in der heimischen Clariant Arena. Die Gäste sind eine noch weitgehend unbekannte Größe in der Liga, haben aber bereits in ihren ersten Saisonspielen gezeigt, dass sie keinesfalls unterschätzt werden dürfen.
Die Eisbach Warriors bestehen überwiegend aus ehemaligen Spielern des EHC München, insbesondere aus dessen Nachwuchsbereich, der inzwischen von den Rookie Bulls im Umfeld von Red Bull München übernommen wurde. Für die Liga sind die Münchner damit eine gewisse Wundertüte: Über ihre tatsächliche Leistungsstärke lässt sich nach wenigen Spielen noch wenig sagen, doch das erste Auftreten macht durchaus neugierig.
Wie gefährlich die Warriors sein können, zeigte sich bereits bei ihrem Auftaktspiel gegen Gebensbach. Der letztjährige Halbfinalteilnehmer tat sich lange Zeit schwer mit den Münchnern, die über weite Strecken sogar die bessere Mannschaft waren. Erst in der Schlussphase gelang es Gebensbach, die Partie noch zu drehen und einen knappen 3:2-Erfolg einzufahren. Für die Warriors war es eine unglückliche Niederlage, die dennoch deutlich machte, dass mit ihnen zu rechnen ist. Einen Tag später war die 8:3-Niederlage gegen Dorfen zwar deutlicher, aber im dritten Spiel konnte München am Freitag in Berchtesgaden mit einem 4:1-Sieg die ersten drei Punkte einfahren.
Bemerkenswert ist auch der schnelle Aufstieg des neuen Vereins in den regulären Spielbetrieb. Erst im Sommer dieses Jahres gegründet, gelang es den Verantwortlichen in Rekordzeit, alle Voraussetzungen für die Teilnahme an der Liga zu schaffen. Dabei erhielt der Verein tatkräftige Unterstützung vom Bayerischen Eissport-Verband. Eine Besonderheit stellt die bislang fehlende eigene Heimspielstätte dar. Voraussichtlich werden die Münchner einen Großteil ihrer Heimspiele in den Stadien der jeweiligen Gegner austragen müssen.
Beim EV Aich gibt es für die kommende Begegnung ebenfalls erfreuliche Nachrichten. Trainer Ben Doucet kann erstmals in dieser Saison auf den US-Amerikaner Brian Dunford zurückgreifen, der im ersten Punktspiel noch aufgrund einer Sperre aus der vergangenen Saison zum Zuschauen verurteilt war. Im Gegenzug muss er aber auf Tobias Fengler verzichten, Teo Herpich und Armin Rotzinger sind immer noch nicht dabei. Dafür sind mit Timon Fahning und dem Siegtorschützen vom ersten Spiel Wadim Sperling wieder zwei Förderlizenler an Bord.
Die Eisbach Warriors zeigten in den ersten Spielen, dass sie über genügend Qualität verfügen, um auch etablierten Mannschaften Probleme zu bereiten. Für den EV Aich wird es daher darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten und den Gästen möglichst wenig Raum zur Entfaltung zu lassen. Mit der Unterstützung der heimischen Zuschauer wollen die Aicher vor eigenem Publikum eine überzeugende Leistung zeigen.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  18:00 Uhr Bericht:     EVA
Autor:     ieva

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Klarer Heimsieg: Eisadler Dortmund gewinnen gegen mauerndes Moers mit 12:2 (3:0, 4:2, 5:0)

(RLW)  Die Eisadler Dortmund feierten vor heimischem Publikum am Freitagabend einen deutlichen 12:2-Sieg gegen die Black Tigers Moers. Trotz erheblicher Gegenwehr der Gäste dominierten die Eisadler das Spiel und überzeugten vor allem im Schlussdrittel mit einer starken Chancenverwertung.
Schlechtes Wetter, gute Stimmung: Die Eisadler luden am Freitag zum Heimspiel gegen die Black Tigers Moers. Mit Goalie Brunnert (33) und Neuzugang Alberg (4) in der Starting Six begannen die Eisadler von Beginn an, vor 1.806 Fans das Spiel zu bestimmen. Moers agierte defensiv, ließ Dortmund Platz und stellte den Torraum zu. Die Taktik der Black Tigers schien in den ersten Minuten aufzugehen: Moers mauerte, Dortmund lief an und erarbeitete sich Chance um Chance – fand aber nicht die entscheidende Lücke. Nach einer Strafzeit für Moers fanden die Eisadler bei 14:28 Minuten endlich die Lücke: Rosenthal (17) passte zu Chukarov (13), der wiederum Seto (8) bediente. Dieser schoss den Puck gewohnt präzise am Moerser Goalie vorbei. Knapp drei Minuten später überwand auch Brazda (91) in Dortmunder Unterzahl das Moerser Bollwerk zum 2:0. Und auch der erst seit Mittwoch für Dortmund spielende Alberg traf 20 Sekunden vor der Pause sehenswert. Trainer Colin Long zeigt sich von Alberg begeistert: „Er ist eine great addition für uns und hat eine great attitude.“ Mit 22:2 Torschüssen spricht die Statistik des ersten Drittels eine klare Sprache: Da war aus Dortmunder Sicht mehr drin. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Moers defensiv sehr diszipliniert stand. Long fasst diese Phase des Spiels zusammen: „Moers hat einen spezifischen Spielstil, sie wollten das Spiel verlangsamen. Sie haben das am Anfang gut durchgezogen, aber wir sind dann super durchgebrochen.“
Auch im zweiten Drittel belagerte Dortmund das Moerser Tor und belohnte sich zügig: Chukarov haute nach Vorlage von Kragh einen Blueliner in die Moerser Maschen und erhöhte auf 4:0. Nun folgte eine etwa zehnminütige Phase, in der die Eisadler die Zügel lockerten und die Moerser ihre Chancen witterten – und diese auch nutzte: Zwei schnelle Kontertore nach Dortmunder Fehlern ließen den Vorsprung schrumpfen. Beide Tore hatten sich zuvor nicht wirklich abgezeichnet, stellten aber die Torgefährlichkeit der Tigers unter Beweis. „In dieser Phase waren wir etwas unaufmerksam und wenn du unaufmerksam bist, bist du anfälliger für solche Fehler,“ kommentierte Long die Tore.
Doch die Eisadler fingen sich schnell wieder, leisteten sich weniger Fehler und erspielten sich erneut Chancen im Minutentakt. Drei dieser Chancen nutzten die Eisadler: Nach fast 30 Minuten traf Kronhardt unten rechts zum 5:2, Alberg erhöhte vier Minuten später nach starkem Kombinationsspiel mit Seto und Chukarov, bevor Brazda zum 7:2-Pausenstand erhöhte.
Im letzten Drittel setzte Dortmund die Black Tigers weiterhin unter Druck und erstickte Konterversuche aufmerksam im Keim. Nun stimmte auch die Chancenverwertung, 5 von 13 Dortmunder Torschüssen landeten im Netz der Tigers: Seto traf nach knapp 50 Minuten, knapp zwei Minuten später erhöhte Chukarov. Drei Minuten vor Schluss verwandelte Busch (14) einen Abpraller zum 10:2. Nun war die Gegenwehr der Moerser vollständig gebrochen und Dortmund legte in der letzten Minute noch zwei weitere Treffer durch Busch und Mannes (25) zum 12:2-Endstand nach. Long zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung im letzten Drittel: „Am Ende schafften wir es, das Moerser System besser zu durchdringen und in der Endzone unseren Job nach Plan durchzuziehen.“ Long hob außerdem die Leistung des Verteidigers Alexander Lauer (12) hervor: „Er entwickelt sich großartig und ist ein great guy. Es ist schön zu sehen, dass sich seine harte Arbeit auf dem Eis auszahlt.“
Die Fans feierten nach Abpfiff die Mannschaft ausgiebig mit einer Humba und widmeten dem glänzend aufgelegten Chukarov eigene Sprechchöre. Und es gab einiges zu feiern: Mit vier Siegen aus vier Spielen stehen die Eisadler weiterhin an der Tabellenspitze der Regionalliga West.
Nächste Woche Freitag (30.Oktober) geht es für die Eisadler zuhause im OsWesNo-Pokal gegen CE Timmendorfer Strand los, am 6. November folgt ein weiteres Heimspiel gegen die Grefrather EG.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  19:06 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     js

 
luchselauterbachLuchse Lauterbach
Luchse holen drei Punkte in Bergisch Gladbach

(RLW)  Freitag, 15 Uhr: Die Lauterbacher Luchse steigen in die Busse und machen sich auf den Weg ins rund 200 Kilometer entfernte Bergisch Gladbach. Das Ziel ist klar: Den Favoriten, die Real Stars, ärgern und mit etwas Glück etwas Zählbares mit in den Vogelsberg nehmen. Die Regionalliga West ist für die Lauterbacher in diesem Jahr noch Neuland, und wo man steht, lässt sich schwer sagen. Dass am Ende ein 1:4-Auswärtssieg und damit drei Punkte heraussprangen, hat alle gefreut, aber auch ein wenig überrascht.
Die Gastgeber hielten von Beginn an das Tempo hoch. In den ersten 20 Minuten wirkte das Spiel der Luchse noch etwas unkonzentriert. Trotzdem leuchteten die Lauterbacher zuerst auf der Anzeigetafel auf: Curtis Hammond spielte Jesse Lottonen vor dem Gehäuse von Ex-Luchs Mateusz Majewski frei, und Lottonen konnte sich die Ecke aussuchen. Die Luchse führten mit 0:1. Die Unkonzentriertheiten zeigten sich dann auf der Strafbank. Zuerst musste ein Luchs wegen zu vieler Spieler auf dem Eis in die Kühlbox, kurz darauf folgte Corey Schultheis wegen unsportlichen Verhaltens. Die doppelte Unterzahl überstanden die Gäste aber unbeschadet. Großen Anteil daran hatte Luchse-Torhüter Benjamin Vavrena, der an diesem Abend stark hielt und seine Farben ein ums andere Mal im Spiel hielt. Nach der überstandenen Unterzahl schlug Tobias Schwab zu: Auf Zuspiel von Lottonen und Seiz traf er zum 0:2-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Zunächst jubelten aber wieder die Luchse: David Sperl überwand Majewski mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 0:3. In der 27. Minute verkürzte Erik Thiel für die Real Stars auf 1:3. Die Hausherren drückten weiter, doch die Luchse-Defensive hielt, und Vavrena ließ bis zur zweiten Pause nichts mehr zu.
Im Schlussabschnitt war die Marschroute klar: Gegentore verhindern und die Führung mit nach Hause nehmen. Das gelang den Luchsen, und erneut David Sperl stellte sogar noch den 1:4-Endstand her. Sein verdeckter Schuss fand den Weg durch mehrere Beine und Schläger ins Tor. Einziger Wermutstropfen des Abends war die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Curtis Hammond eine Minute vor Spielende. Damit fehlt den Luchsen einer ihrer Top-Stürmer im wichtigen Duell am Sonntag.
Am Sonntag geht es für die Luchse bei den Ice Aliens in Ratingen weiter, einem weiteren Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Ob die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss auch dort Beute machen kann, wird sich zeigen. Zeigt das Team erneut so viel Moral und Kampfgeist wie am Freitag, ist sicherlich alles drin.
 www.ihp.hockey    Samstag 24.Oktober 2026  13:19 Uhr Bericht:    ECL 
Autor:     pll

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   
 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Erste Saisonniederlage - Wölfe verlieren Topspiel in Braunlage

(RLNO)  Die Schönheider Wölfe mussten am Freitagabend ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Nach drei Auftaktsiegen unterlagen die Erzgebirger im Topspiel der Regionalliga Nordost bei den Harzer Falken Braunlage deutlich mit 4:9 (1:4, 1:2, 2:3). Vor offiziell 1.023 Zuschauern im Wurmbergstadion nutzten die Gastgeber Schönheider Fehler konsequent aus, während die Wölfe aus ihren eigenen Möglichkeiten zu wenig Kapital schlugen. Auch rund 40 mitgereiste Wölfe-Fans konnten die Niederlage nicht verhindern, ihnen gilt ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung. 
Ohne Lennart Wähnelt und Lukas Lenk wollte die Mannschaft von Trainer Sven Schröder auch beim Liga-Mitfavoriten punkten. Stattdessen mussten die Wölfe erstmals seit über zehn Jahren wieder neun Gegentore in einem Pflichtspiel einer Schönheider Mannschaft hinnehmen. Entsprechend deutlich fiel das Fazit des Trainers aus: „Zu viele Fehler in der Defensive und schlechte Entscheidungen in der Offensive. Braunlage war schon sehr effektiv, während wir uns schwer taten, Tore zu schießen.“
Nach einer anfänglichen Abtastphase nutzten die Falken gleich die erste Schönheider Strafzeit zur Führung. Jordan Stallard traf in Überzahl zum 1:0 (9. min). Nur 82 Sekunden später erhöhte Martin Benes auf 2:0 (11.). Als die Wölfe anschließend selbst im Powerplay agierten, folgte der nächste Rückschlag. Erneut Stallard traf für Braunlage, diesmal in Unterzahl, zum 3:0 (13.). Damit mussten die Erzgebirger früh einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Dabei spiegelte das Ergebnis die Spielanteile und Chancen nur bedingt wider, denn auch Schönheide hatte seine Möglichkeiten. Das zeigt auch das knappe Torschussverhältnis von 43:42 zugunsten der Falken über die gesamten 60 Minuten. Kevin Piehler brachte die Wölfe auf Zuspiel von Jan Meixner und Kenneth Hirsch mit dem 1:3 wieder etwas heran (18.). Die Hoffnung auf einen freundlicheren Pausenstand hielt allerdings nur 33 Sekunden. Benes stellte mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her (18.).
Im Mittelabschnitt schöpften die Wölfe erneut Hoffnung. Tomas Rubes verwertete in Überzahl die Vorarbeit von Yannek Seidel und David Novotny zum 2:4 (25.). Doch auch diesmal gelang es den Gästen nicht, dem Spiel eine Wende zu geben. Nur 1:45 Minuten später antwortete Braunlage ebenfalls im Powerplay. Niklas Heyer erhöhte auf 5:2 (27.). Mit seinem dritten Treffer des Abends stellte Martin Benes (33.) schließlich den 6:2-Pausenstand her.
Auch im Schlussdrittel ließen die Falken keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Bereits 66 Sekunden nach Wiederbeginn traf Ales Kosnar zum 7:2 (42.), ehe Nicolas Korbel auf 8:2 erhöhte (45.). Die Wölfe kamen durch Noah-Fabrice Schwabe, vorbereitet von Yannek Seidel und Moritz Gottsmann, noch zum 3:8 (50.). Doch wie schon zuvor folgte die Antwort der Hausherren prompt. Nur 44 Sekunden später erzielte Korbel seinen zweiten Treffer zum 9:3 (51.). Florian Heinz (55.) setzte mit dem vierten Schönheider Tor den Schlusspunkt zum 4:9-Endstand.
Für die Wölfe blieb damit ein ernüchternder Abend, an dem die Gastgeber vor allem in den entscheidenden Situationen konsequenter agierten. Nach dem erfolgreichen Saisonstart gilt es nun, die Fehler dieser Partie aufzuarbeiten und insbesondere defensiv wieder mehr Stabilität zu finden.
 www.ihp.hockey    Freitag 23.Oktober 2026  23:49 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

   
  Sonntag 25.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
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