IHP NachrichtenSonntag 11.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Düsseldorfer EGDEG siegt erneut – 4:3 n.P. in Weißwasser! (DEL2) Die Düsseldorfer EG bleibt auch nach dem siebten Spieltag ungeschlagener Tabellenprimus. Bei den Lausitzer Füchsen konnten die Rot-Gelben mit 4:3 n.P. (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 1:0) gewinnen. Eine sehr enge Partie.
Ravensburg TowerstarsTowerstars bezwingen Freiburg in der Verlängerung (DEL2) Die Ravensburg Towerstars lieferten sich mit den Wölfen des EHC Freiburg wie erwartet ein enges Duell. Vor 2.694 Zuschauern in der CHG Arena setzte Mark Rassell erst in der Verlängerung den Schlusspunkt unter eine Partie, die bereits zuvor in beide Richtungen hätte kippen können. Bei den Towerstars stand Torhüter Ilya Sharipov nach einer krankheitsbedingten Pause von einer Woche wieder zwischen den Pfosten. Zudem absolvierte Florin Ketterer nach überstandener Oberkörperverletzung sein erstes Spiel in dieser Hauptrunde. Noch bevor sich die Zuschauer auf den Rängen richtig eingerichtet hatten, bot sich den Towerstars bereits die erste Großchance. Knapp 50 Sekunden waren gespielt, als Matthew Struthers die Führung auf dem Schläger hatte. Doch Ex-Towerstars-Goalie Olafr Schmidt parierte ebenso wie beim nächsten Versuch von Robbie Czarnik. Auch die Gäste setzten früh ein Ausrufezeichen. Knapp eine halbe Minute später kam der an diesem Abend besonders auffällige Lynden McCollum im Slot frei zum Schuss. Ilya Sharipov lenkte den Puck jedoch mit der Stockhand über die Latte. Auch danach ging es munter und schnell hin und her. Die Towerstars hatten optische Vorteile und lagen auch bei den hochkarätigen Torchancen leicht vorne. Freiburg blieb allerdings stets brandgefährlich: Ein unsauberer Pass genügte und schon sah sich die Ravensburger Abwehr einem Konter gegenüber. Trotz klarer Chancen auf beiden Seiten ging es torlos in die erste Pause. Bemerkenswert war zudem, dass sich beide Teams bis dahin keine einzige Strafzeit geleistet hatten. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich am engen Spielverlauf wenig und der erste Treffer ließ weiter auf sich warten. Zwar gab es in der 23. Minute die erste Strafzeit gegen die Gäste, doch diese verteidigten in Unterzahl äußerst effektiv. Rund fünf Minuten später schlug es dann auf der Gegenseite ein. Freiburg gewann ein Bully und legte den Puck sofort in die Halbdistanz zurück. Dort nahm Lynden McCollum die Scheibe direkt und traf unhaltbar zum 0:1. Durch die Führung gewann der EHC Freiburg in den folgenden Minuten deutlich Oberwasser. Eine Strafzeit gegen Simon Sezemsky brachte die Hausherren zudem in Gefahr, weiter in Rückstand zu geraten. In der Schlussphase des Mitteldrittels kehrte jedoch wieder Ruhe in die Defensive ein, während der Angriff neuen Schwung aufnahm. Nun kassierten die Gäste mehrere Strafzeiten, darunter zwei kurz hintereinander kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts. So konnten sich die Towerstars in der Pause taktisch auf eine doppelte Überzahl vorbereiten. Was auch immer Towerstars-Coach Johan Pennerborn auf die Taktiktafel gezeichnet hatte, es zeigte Wirkung. Nach nur 49 Sekunden nutzte Kapitän Robbie Czarnik den Raum in der Angriffszone und schob die Scheibe flach ins rechte Eck zum 1:1-Ausgleich. Die Towerstars blieben danach am Drücker, scheiterten jedoch immer wieder am glänzend aufgelegten Olafr Schmidt. Aber auch Freiburg kam weiterhin zu Großchancen und Ilya Sharipov konnte sich mehrfach auszeichnen. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass die Verlängerung über den Sieg und den Zusatzpunkt entscheiden musste. Dort war der „Spuk“ allerdings bereits nach 60 Sekunden vorbei. Odeen Tufto setzte den Freiburger Verteidiger Moritz Wirth hinter dem Freiburger Tor unter Druck und luchste ihm im Zweikampf den Puck ab. Mark Rassell lauerte bereits vor dem Tor und musste die Scheibe nur noch zum Siegtreffer einschieben. Der Jubel auf den Rängen war groß: Zwei Punkte waren gesichert. „Freiburg war ein wirklich hartnäckiger Gegner, aber die Jungs haben wieder einmal Geduld gezeigt“, betonte Towerstars-Cheftrainer Johan Pennerborn nach dem Spiel. Besonders viel Lob gab es auch für die Disziplin an diesem Abend, denn nur ein einziges Mal hatte sich die Ravensburger Strafbanktür geöffnet. Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Weiden. Die Oberpfälzer kamen am Freitagabend in Dresden mit 1:5 unter die Räder und werden daher besonders entschlossen um Punkte und Wiedergutmachung kämpfen. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen.
Starbulls RosenheimSouveräner 4:1-Heimsieg gegen Regensburg (DEL2) Am 7. Spieltag der DEL2 gelang den Starbulls Rosenheim ein überzeugender Heimauftritt gegen die als Tabellenzweiter angereisten Eisbären Regensburg. Die Grün-Weißen ließen sich durch ein frühes Gegentor nicht beirren, drehten noch vor der ersten Pause den Rückstand in eine 2:1-Führung und dominierten den zweiten und dritten Spielabschnitt klar. Die Rosenheimer Treffer zum 4:1-Heimerfolg erzielten Jordy Bellerive, Scott Feser, Keaton Mastrodonato und Maximilian Adam. Die letzten fünf Duelle mit den Starbulls konnten die Eisbären aus Regensburg knapp für sich entscheiden. Vor der Partie am Freitagabend in der SPIE Arena am Mangfallufer waren die Oberpfälzer nach regulärer Spielzeit noch ungeschlagen. Und dann gingen die Donaustädter vor 3.709 Zuschauern auch noch wie aus dem Nichts in Führung. Eigentlich waren es die Gäste selbst, die einen Fehler machten und den Puck im eigenen Drittel herschenkten. Doch der daraus resultierende Schuss von Dominik Kolb blieb hängen, Regensburgs vierter Sturm konterte, Pepino Langmeier legte ab und Yannic Bauer tunnelte Starbulls-Schlussmann Christopher Kolarz – 0:1 (7.). Im bis dahin ausgeglichenen Spiel leistete sich Eisbären-Stürmer Sam Payeur in der Rundung einen spät angesetzten und übertrieben ausgeprägten Bandencheck gegen Erik Ullmann und musste für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Hausherren entfachten in Überzahl viel Druck und schossen oft, aber der Ex-Rosenheimer Oskar Autio im Gästetor zeigte starke Paraden. Erst mit zwei Mann mehr auf dem Eis – Patrick Demetz erhielt eine kleine Strafe wegen Stockchecks – gelang den Grün-Weißen in der 12. Spielminute der Ausgleich: Jordy Bellerive traf per Direktabnahme aus dem rechten Bullykreis, Lukas Laub sprang durch die Schussbahn und irritierte Eisbären-Keeper Autio entscheidend. Die Starbulls drückten weiter, die Scheibe lief gut. Und wenige Sekunden, nachdem die Gäste wieder komplett waren, tanzte sich der Ex-Regensburger Sean Giles an der blauen Linie in Schussposition und zog aus dem Handgelenk ab. Am Torraum hielt Scott Feser seinen Schläger rein und fälschte den Puck unhaltbar in die Maschen zur Rosenheimer 2:1-Führung ab (13.). Danach hielten sich die Gastgeber in einer zweiminütigen Unterzahlsituation schadlos. Den zweiten Spielabschnitt kontrollierten die Starbulls fast durchgehend. In einigen Phasen sah es nach Rosenheimer Powerplay aus, obwohl auf beiden Seiten fünf Feldspieler auf dem Eis standen. Oskar Autio verhinderte mehrfach den dritten Rosenheimer Treffer. Glück hatte er, dass Tomas Rubes frei vor ihm vom Fehler der Regensburger so überrascht war und nicht schnell genug abschloss (29.) und dass Keaton Mastrodonato ein perfektes Zuspiel von Shane Hanna am Pfosten vorbeischob (38.). Immer, wenn die Eisbären einmal ihre Gefährlichkeit andeuteten, war Rosenheims Keeper Kolarz zur Stelle. Sicher in der Defensive, konzentriert im Spielaufbau und immer wieder mit inspirierenden Ideen in der Angriffszone präsentierten sich die Starbulls auch nach der zweiten Pause. Schlitzohrig bediente Erik Ullmann mit einem Pass über die Bande Keaton Mastrodonato, der ebenso schlitzohrig von knapp hinter der Grundlinie den Puck über den Schoner des verdutzten Oskar Autio zum 3:1 über die Torlinie mogelte (43.). Nur Sekunden später verhinderte Autio gegen den frei vor ihm auftauchenden Jordan Taupert den vierten Rosenheimer Treffer. Auch beim anschließenden Überzahlspiel konnte der Regensburger Schlussmann mehrfach glänzen. Machtlos war Autio, als Maximilian Adam von der blauen Linie abzog und die Scheibe im rechten oberen Tordreieck zum 4:1 einschlug (50.). Im Stadion wurde der nachsetzende Lewis Zerter-Gossage als Torschütze genannt, tatsächlich war der Puck aber bereits zuvor klar hinter der Linie. Die Gäste konnten trotz weiterer vier Überzahlminuten so gut wie keine Torgefahr mehr entfachen. Stattdessen hatten sie Glück, dass Scott Feser nach einem Abpraller den Puck aus kurzer Distanz nicht im leeren Tor unterbringen konnte (52.). Nach dem verdienten zweiten Heimsieg wollen die Starbulls am Sonntag gleich nachlegen. Dann sind sie am 8. Spieltag beim EHC Freiburg zu Gast.
Black Dragons ErfurtDrachen unterliegen den Füchsen mit 3:6 (OLN) Die TecArt Black Dragons Erfurt mussten sich bei den Füchsen Duisburg mit 3:6 geschlagen geben. Trotz eines frühen Rückstands kämpften sich die Drachen zurück in die Partie und gingen im zweiten Drittel zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende setzte sich Duisburg jedoch durch. Die Gastgeber erwischten den besseren Start: Bereits nach einer guten Minute traf Santeri Haarala zur 1:0-Führung. Die Drachen fanden nach den ersten zehn Minuten besser ins Spiel und hielten den Rückstand bis zur ersten Pause. Im zweiten Drittel steigerten sich die Erfurter. Ein zunächst bejubelter Treffer wurde nach Videobeweis aberkannt. Der Ausgleich gelang schließlich in der 36. Minute: Alex Berger schob die Scheibe zwischen Fanghand und Schoner hindurch ins Tor. Erfurt erhöhte den Druck und ging in der 39. Minute durch Frédéric Potvin in Führung, der die Scheibe unter die Latte hämmerte. Die Führung hielt allerdings nicht lange. Duisburg glich noch in der 39. Minute durch Michael Fomin aus und ging in der 40. Minute durch Luis Üffing mit 3:2 in Führung. Im Schlussdrittel dauerte es knapp zehn Minuten bis zum nächsten Treffer. Enrico Saccomani erhöhte für die Füchse auf 4:2. Die Drachen gaben sich nicht geschlagen und verkürzten dreieinhalb Minuten vor dem Ende durch Jonas Gerstung auf 3:4. In der Schlussphase sorgten Michael Fomin in der 58. Minute und Sandis Zolmanis in der 60. Minute für den 6:3-Endstand. Torschützen #20 Santeri Haarala (2") #10 Alex Berger (36") #27 Frédéric Potvin (39") #68 Michael Fomin (39") #24 Luis Üffing (40") #90 Enrico Saccomani (52") #6 Jonas Gerstung (ca. 57") #68 Michael Fomin (58") #9 Sandis Zolmanis (60")
Ice Dragons HerfordIce Dragons müssen in Niederlage einwilligen - Herford verliert bei den Saale Bulls Halle (OLN) Der Herforder Eishockey Verein ist in der Oberliga Nord Hauptrunde mit einer Niederlage in den nächsten Doppelspieltag gestartet. Bei den heimstarken Saale Bulls Halle verloren die Ice Dragons mit 3:5 (1:2/1:2/1:1) und mussten ohne Punkte die lange Heimreise antreten. Nachdem die Ostwestfalen den besseren Start erwischten, nutzten die Gastgeber sich bietende Räume in der Offensive und gewannen am Ende relativ sicher und verdient. Für Kapitän Nick Walters war es nach einer schweren Trainingsverletzung das erste Saisonspiel und auch Jegors Kalnins kehrte nach überstandener Blessur ins LineUp der Herforder zurück. In den ersten Minuten sahen die rund 2000 Zuschauer im Sparkassen-Eisdom eine ausgeglichene Begegnung, bei der zunächst die Defensivreihen dominierten. Mitte des ersten Drittels nahm die Partie dann deutlich Fahrt auf. Dennis König eröffnete mit dem 1:0 für den HEV den Torreigen in der 10. Minute. Doch Herford kassierte unmittelbar nach dem nächsten Bully eine 2-Minuten-Strafe und Halle wusste diese zu nutzen. Die Ice Dragons agierten zu passiv bei eigener Unterzahl und Nicklas Huard traf zum 1:1-Ausgleich (11.). Drei Minuten vor der ersten Pausensirene passte die Zuordnung bei der Gästedefensive nicht und Adam Domogalla sorgte für die 2:1-Führung der Hallenser, mit der es auch in die Kabinen ging. Im Mitteldrittel sorgte ein Doppelschlag innerhalb von 12 Sekunden für die Vorentscheidung. In Überzahl zog Nicklas Huard in der 27. Minute mit viel Tempo und ungehindert ins Angriffsdrittel hinein und lies HEV-Torhüter Erik Eder keine Abwehrchance. Die Durchsage des Torschützen war im Sparkasse-Eisdom noch nicht beendet, da erhöhten die Saale Bulls bereits auf 4:1. Emil Lessard Aydin hatte plötzlich jede Menge Eis vor sich und netzte gegen seinen früheren Club ein. Die Ice Dragons fanden jedoch noch einmal in die Partie zurück und verkürzten im Powerplay durch Alexis D´Aoust nur wenig später auf 2:4 (28.). Herford bemühte sich zwar um den Anschlusstreffer, jedoch blieb es bis zum letzten Seitenwechsel beim 2-Tore-Rückstand. Im Schlussdrittel erhöhten die Ostwestfalen dann das Risiko, doch die Gastgeber sorgten in der 46. Minute durch Kyle Bollers wieder für klare Verhältnisse. Erst 90 Sekunden vor dem Ende gelang Sebastian Moberg bei doppelter Überzahl noch der Treffer zum 3:5. Zu allem Überfluss schied wenige Sekunden vor der Schlusssirene Verteidiger Maxim Mastic verletzt auf Herforder Seite aus. „Wir sind eigentlich ganz gut gestartet und haben dann ein paar wilde Phasen im Spiel gehabt, die Halle gut ausgenutzt hat. Nach dem 1:4 haben wir nicht aufgesteckt, sondern bis zum Ende versucht, das Spiel noch irgendwie zu drehen. Das zeigt den guten Charakter in meiner jungen Mannschaft. Wir hatten durchaus Chancen, die Partie zu gewinnen, aber da hätte hier heute wirklich alles passen müssen. Ich finde, die Saale Bulls haben heute verdient die drei Punkte geholt“, so HEV-Chefcoach Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz. In der Tabelle rutschte der Herforder Eishockey Verein mit 10 Punkten nun auf Platz 6 ab. In der Sonntagsbegegnung wartet ab 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ nun ein ganz besonderes Spiel auf die ostwestfälischen Eishockeyfans. Mit den Tilburg Trappers stellt sich der verlustpunktfreie Tabellenführer in der Drachenhöhle vor und will man das Ziel „an jedem Wochenende punkten“ erreichen, so müssen die Ice Dragons diese dominante Serie der Niederländer unterbrechen. Tore: 1:0 09:19 Dennis König (Jackson Pierson / Alexis D´Aoust) 1:1 10:15 Nicklas Huard (Calder Anderson / Kyle Bollers) PP1 2:1 16:48 Adam Domogalla (Emil Lessard Aydin / Marvin Neher) 3:1 26:14 Nicklas Huard (Kyle Bollers / Calder Anderson) PP1 4:1 26:26 Emil Lessard Aydin (Robert Hechtl / Petr Heider) 4:2 27:25 Alexis D´Aoust (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) PP1 5:2 45:14 Kyle Bollers (Thomas Merl / Robert Hechtl) 5:3 58:28 Sebastian Moberg (Alexis D´Aoust / Jackson Pierson) PP2 Strafen: Halle 10 Minuten Herford 8 Minuten Zuschauer: 1997
Ice Dragons HerfordTopspiel für die Ice Dragons - Herford gegen Tabellenführer Tilburg (OLN) Unbezwingbar? Auf den Herforder Eishockey Verein wartet eine ganz besondere Aufgabe in der Oberliga Nord Hauptrunde. Ab 18.30 Uhr werden die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ versuchen, dem bislang verlustpunktfreien Tabellenführer Tilburg Trappers die ersten Zähler zu entreißen. Nach sieben Spieltagen gibt es im gesamten deutschen Profieishockey lediglich noch ein Team, das eine komplett weiße Weste besitzt. Das niederländische Topteam der Tilburg Trappers ist bislang in beeindruckender Art und Weise von Sieg zu Sieg geeilt. Auf der Habenseite stehen 21 Punkte, mit 48 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Oberliga Nord und bei 20 Gegentreffern auch inzwischen die stärkste Defensive. Obwohl man im Sommer gleich mehrere namhafte Akteure bei den Trappers verabschieden musste, gelang es, die entstandenen Lücken zu schließen. Tilburg dominierte die ersten Spieltage und wurde nur in Leipzig beim 6:5 in ein knappes Endergebnis hineingezwungen. Auch am vergangenen Freitag behielt man gegen die Rostock Piranhas mit 6:3 die Oberhand, obwohl die Ostseestädter sich bestmöglich gegen die Niederlage wehrten. Nun geben die Trappers ihre Visitenkarte in Ostwestfalen ab und die Herforder Ice Dragons werden versuchen, die fast schon unheimliche Serie und den positiven Flow der Gäste zu brechen. Lange Jahre war Tilburg nicht der Lieblingsgegner der Ostwestfalen. Nach dem Aufstieg in der Saison 2020/21 hagelte es zunächst teils deutliche Niederlagen. 17 Mal verließen die Niederländer das Eis als Sieger, bevor am 01. November 2024 beim 8:6 erstmals der HEV gewann und somit Vereinsgeschichte schrieb. Jetzt haben die Eisdrachen erneut die Gelegenheit Geschichte zu schreiben und die letzte verlustpunktfreie Serie innerhalb des deutschen Profieishockeys für diese Saison zu beenden. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die ab 17.30 Uhr mit Einlassbeginn öffnet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
Herne MinersMiners eiskalt – HEV holt Auswärtssieg in Hamm! (OLN) Der Herner EV zeigte am Freitagabend in der Spengel Eissportarena eine konzentrierte Defensivleistung, während Dieter Geidl erneut stark hielt und seine Fangquotenstatistik weiter nach oben schraubte. Mit einem Blitzstart nach nur 23 Sekunden sicherten sich die Miners zudem früh Selbstvertrauen und am Ende die drei Punkte. Die Partie war noch gar nicht richtig angelaufen, da befand sich die neu formierte Reihe um Nick Ford, Marc Hofmann und Christian Kretschmann bereits im Angriffsdrittel. Hofmann legte den Puck auf Nick Ford, der Christian Kretschmann in der Mitte einlaufen sah und einen harten Pass direkt in den Slot auf den Schläger spielte. Kretschmann musste nur noch einschieben und traf somit bereits nach 23 Sekunden zum 1:0 für die Miners. In einer insgesamt sehr fairen Partie gab es auf beiden Seiten jeweils nur zwei Strafminuten. Die einzige Strafe des ersten Drittels zogen die Hammer Eisbären in der 18. Spielminute. Herne konnte diese, trotz bis dahin schwacher Powerplay-Quote von lediglich fünf Prozent, tatsächlich nutzen: Gianluca Balla legte auf Sofiene Bräuner ab, der wiederum für Dennis Palka durchließ. Palka drehte sich einmal und kam schnell sowie schnörkellos zum Abschluss. Kurz vor der Pause, in der 20. Spielminute, stellte er auf 2:0. Damit ging Herne mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Drittelpause. Nach dem ersten Drittel nahmen die Hammer Eisbären das Spielgeschehen wieder mehr in die Hand und erspielten sich einige gute Chancen. Das zeigt auch die Schussstatistik, die im zweiten Abschnitt 16:12 für die Hausherren auswies. Verwertet wurden diese Möglichkeiten jedoch größtenteils nicht: Entweder blockte ein Herner Spieler den Schuss oder Dieter Geidl war zur Stelle. Nach rund zehn Minuten glich sich die Partie dann wieder etwas an, vor allem durch den Treffer von Nick Ford fanden die Miners zurück in das Drittel. In der Hammer Defensive stimmte die Zuordnung kurz nicht, Nick Ford war wachsam, schnappte sich den Puck und zirkelte ihn in der 24. Minute schlau per Rückhand direkt in den Winkel zum 3:0 ins Netz. Herne blieb weiter am Drücker und versuchte, die Führung auszubauen. Das gelang jedoch nicht, im Gegenteil: In der 28. Minute erzielten die Eisbären den Anschlusstreffer zum 3:1. Schilling fuhr gut über außen ins Drittel und suchte den Pass auf Luc Laylin, der freien Zug zum Tor hatte. Laylin hielt lediglich den Schläger rein, und die Scheibe rutschte unglücklich für Dieter Geidel über die Linie. Herne ging jedoch nicht kopflos in den Schlussabschnitt. In den letzten zehn Minuten des zweiten Drittels rissen die Miners das Spiel wieder etwas an sich und waren drauf und dran, ein weiteres Tor nachzulegen. Und ausgerechnet Geburtstagskind und Ex-Hammer Eisbär Daniel Reichert sorgte für die Erhöhung: Tjark Kölsch kam von der blauen Linie zum Abschluss, Kyle Hagen konnte die Scheibe nur prallen lassen. Die Hammer Verteidiger positionierten sich nicht richtig zum Puck, sodass die Scheibe frei vor Daniel Reichert auftauchte. Der beförderte sie eiskalt in den Winkel und belohnte sich selbst mit dem 4:1. Im letzten Drittel kamen die Hammer Eisbären immer wieder gefährlich vors Tor, doch Dieter Geidl war an diesem Tag kaum zu überwinden – bis auf den einen Treffer von Luc Laylin. Die Miners lenkten die Hammer Angriffe konsequent nach außen, sodass keine gefährlichen Abschlüsse aus dem Zentrum möglich waren, chipten die Pässe heraus und verwalteten das Ergebnis schlau und konsequent. Damit verdienten sich die Miners den Sieg und sammelten die wichtigen nächsten drei Punkte. Am Sonntag geht es um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena gegen die Icefighters Leipzig weiter. 0:1 [00:23] Kretschmann (Ford/Hofmann) 0:2 [19:17] Palka (Bräuner/Balla) PP1 0:3 [23:06] Ford (Kretschmann/Hofmann) 1:3 [27:26] Laylin (Schiling/Lascheit) 1:4 [32:22] Reichert (Kölsch/Balla)
Bären NeuwiedBären haben in Leipzig keine Chance (OLN) Der EHC Neuwied wusste, dass solche Spiele in der Oberliga kommen werden. Zum ersten Mal in dieser Saison waren die Bären am Freitagabend in einer Partie chancenlos und verloren bei den Icefighters Leipzig mit 1:6 (1:0; 0:4; 0:2). Nach 60 einseitigen Minuten musste der Aufsteiger erkennen, dass er diesmal nur die passive Verteidiger-Rolle einnahm und nur wenige Akzente setzen konnte. „Wir konnten kaum Offensive kreieren, Leipzig hat den Großteil der Zweikämpfe für sich entschieden“, beobachtete Bären-Coach Jeffrey van Iersel. Im ersten Drittel verteidigten die Deichstädter rund um das von Mika Hennig gehütete Tor mit vielen abgeblockten Schüssen, einer Portion Glück bei zwei Pfosten- beziehungsweise Lattentreffern durch Reid Stefanson innerhalb von einer Minute. Und die Bären hatten eine der kuriosesten Szenen im bisherigen Saisonverlauf auf ihrer Seite. Fredrik Alasaaris Aufbaupass im Leipziger Überzahlspiel sprang an den Schlittschuh von Schlussmann Konstantin Kessler und ins Icefighters-Tor. Der EHC führte im „Kohlrabizirkus“ mit 1:0, ohne in dieser Situation Entscheidendes dazu beigetragen zu haben (9.). Gutgeschrieben wurde der Treffer Tom Chetik, der vor Alasaaris Malheur als letzter Neuwieder die Scheibe berührt hatte. Weil van Iersels Team drei frühe Unterzahlsituationen überstand, hielt die Führung tatsächlich bis zum ersten Kabinengang. Chetik mit einem Alleingang (11.) und Jeff Smith in Überzahl (16.) hätten sogar noch weitere Neuwieder Tore erzielen können. Aber dann zeichnete sich nach Wiederbeginn schnell ab, dass die Sachsen das Kommando auch auf der Anzeigetafel übernehmen. Jesse Roach glich nach nur 19 Sekunden aus, Dani Bindels hatte am Bullykreis zu viel Zeit, um Maß nehmen zu können (26.), Samuel Mantsch legte von links in den Slot ziehend das 3:1 nach (37.). Drei blitzsaubere Schüsse aus dem Handgelenk so dicht neben das Torgestänge, dass Mika Hennig nicht den Hauch einer Abwehrchance hatte. In einem Umschaltmoment nach Neuwieder Scheibenverlust erhöhte Daniel Schwamberger noch immer im Mittelabschnitt auf 4:1 (38.). So wenig, wie die Gäste bis dahin auf den Leipziger Kasten gebracht hatten, war schon jetzt die Vorentscheidung gefallen. „Ab dem zweiten Drittel war es unser Spiel. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie heute die Geduld behalten hat“, sagte Leipzigs Trainer Hakan Ahlund. An der Verteilung der Spielanteile änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts. Neuwied, ohne Marcus Götz, Kevin Handschuh und Artjom Alexandrov aufgelaufen, hielt sich viel in der eigenen Zone auf und war mit Defensivarbeit beschäftigt. Zwei weitere Gegentore musste der EHC schlucken. Leipzigs Topscorer Tim Detig war der fünfte unterschiedliche Torschütze der Icefighters in dieser Partie (49.), Vincent Hessler, der in Unterzahl einen Konter verwandelte, der sechste (51.). Leipzig: Kessler – Alasaari, Reiner, Schwaiger, Thalmeier, Vogt, Hessler, Mantsch, Ficenec – Jiranek, Hinz, Detig, Kielly, Schwamberger, Kreps, Bindels, Stefanson, Visner, Zajic. Neuwied: Hennig – Marten, Polok, Plauschin, Dietzschold, Becker, Riegel, Esche, Derraugh – Stumpe, Asbach, Sprez, Rajala, Smith, Struck, Habeck, Chetik, Dötsch, Kecojevic, Smith. Schiedsrichter: Martin Schewe/Daniel Ratz. Zuschauer: 1504. Strafminuten: 6 – 12. Tore: 0:1 Tom Chetik 9‘, 1:1 Jesse Roach (Alasaari, Detig) 21‘, 2:1 Dani Bindels (Schwaiger, Hessler) 26‘, 3:1 Samuel Mantsch (Detig, Roach) 36‘, 4:1 Daniel Schwamberger (Reiner, Visner) 38‘, 5:1 Tim Detig (Alasaari, Stefanson) 49‘, 6:1 Vincent Hessler (Bindels) 52‘.
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Amberg Wild LionsWild Lions werden für starke Leistung nicht belohnt (BYL) Der ERSC Amberg hat am Freitagabend nur knapp eine Überraschung verpasst. Im Derby alter Rivalen unterlagen die Wild Lions in Schweinfurt erst in den Schlussminuten mit 3:5, nachdem man zwischenzeitlich 3:2 in Führung gehen konnte. Gut 1400 Zuschauer im Schweinfurter IceDome sahen eine sehr ausgeglichene und spannende Begegnung mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Der Vorjahres-Vizemeister ging früh bei einer Überzahlsituation durch Ricards Bernards in Führung. Der Lette war der überragende Mann bei der Heimmannschaft. In einem Anfangsdrittel mit gleich verteilten Spielanteilen konnte Jaroslav Hafenrichter kurz vor der ersten Pause für die Wild Lions das verdiente 1:1 erzielen. Abwechslungsreich verlief auch der Mittelabschnitt, wo den Gastgebern erneut eine frühe Führung gelang. Zwar hatte der überragende Timon Bätge im Amberger Tor einige brenzlige Situationen zu klären, aber die Wild Lions waren bei ihren Offensivaktionen stets gefährlich und letztlich auch erfolgreich. Zunächst sorgte Denis Gulda für den 2:2-Ausgleich und nur wenig später Torjäger Brendan Walkom für die erstmalige Amberger Führung – zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdient. In der Schlussminute des Abschnitts nutzte Schweinfurt eine neuerliche Überzahlsituation zum 3:3. Im letzten Drittel war es erneut Bernards, der für die Mighty Dogs zum 4:3 einnetzte und mit diesem Vorsprung wurden die Gastgeber immer selbstsicherer und überlegener. Bätge hielt sein Team mit zahlreichen Paraden aber weiter in der Partie. Auf der anderen Seite rettete ERV-Torhüter Benedict Rossberg in der Schlussphase mit einer Abwehr Zentimeter vor der Torlinie die knappe Führung. Eine weitere Strafzeit gegen den ERSC sollte dann die endgültige Entscheidung zum 5:3 für die Gastgeber bringen, da half es auch nicht, dass ERSC-Coach Christian Zessack die letzten beiden Minuten noch Bätge zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis nahm. ERV-Trainer Sergej Wassmiller sah „eine sehr ausgeglichene Begegnung. Wir haben im 2.Drittel einige Chancen vergeben, aber dann Moral gezeigt“. Für Wassmiller war klar: „Die Mannschaft, die im Schlussdrittel das erste Tor schießt, würde gewinnen, aber Amberg hatte einen überragenden Torhüter“. ERSC-Coach Christian Zessack war etwas zwiegespalten bei der Beurteilung des Spieles: „Ich denke, das war sein sehr gutes Bayernligaspiel und es war auch eine sehr gute Leistung von uns. Allerdings sollten die Spieler für die Entscheidung sorgen und nicht andere Personen. Wir haben heute drei Tore in Unterzahl kassiert für genau die gleichen Aktionen, die auf der Gegenseite nicht geahndet wurden. So ist halt Eishockey, aber es war für uns schon ein wenig bitter“. Einig waren sich beide Coaches über die Qualität der diesjährigen Bayernliga: „Viele Spiele werden knapp enden und du musst jedes Spiel 100 % geben. So spannend wie heuer war die Bayernliga wohl noch nie. Das wird eine ganz tolle Saison für die Zuschauer“. ERV Schweinfurt – ERSC Amberg 5:3 (1:1,2:2,2:0) Tore: 1:0 (4.) Bernards (Alksnis, Litesov/5-4), 1:1 (17.) Hafenrichter (Gimmel, Gulda), 2:1 (23.) Melchior (Bernards, Donins), 2:2 (33.) Gulda (Hafenrichter, Bitomsky), 2:3 (35.) Walkom (Schroepfer, Silbermann), 3:3 (40.) Dana (Pribyl, Asmus/5-4), 4:3 (45.) Bernards (Cermak, Donins), 5:3 (58.) Donins (Litesov, Alksnis/5-4). Strafen: Schweinfurt 4, Amberg 10 Minuten. Zuschauer: 1.399.
Königsbrunn kämpft sich heran, bleibt aber ohne Punkte (BYL) Nur drei Wochen nach dem ersten Duell traf der EHC Königsbrunn am Freitagabend erneut auf die Isar Rats des EV Dingolfing, und wieder gingen die Niederbayern als Sieger vom Eis. Beim knappen 2:3 aus Königsbrunner Sicht entschieden kleine Fehler, verpasste Chancen und ein besseres Gäste-Powerplay die Partie. Der EHC konnte mit vier kompletten Reihen antreten, im Tor begann Stefan Vajs. Dingolfing reiste mit drei Reihen an und musste auf Top-Scorer Blake Luscombe verzichten, der nach einem im Training erlittenen Kreuzbandriss voraussichtlich für den Rest der Saison ausfällt. Frühe Führung reicht nicht Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Bereits nach 30 Sekunden setzte der EHC das erste Ausrufezeichen: Nach einem Bully versprang die Scheibe vor dem Dingolfinger Tor, Marco Sternheimer schaltete am schnellsten und drückte den Puck zur frühen 1:0-Führung über die Linie. Die Isar Rats ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielten das Tempo hoch und kamen ihrerseits zu gefährlichen Abschlüssen. In der achten Spielminute nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zum 1:1. Königsbrunn leistete sich in dieser Phase zu viele Ungenauigkeiten im eigenen Drittel und brachte Dingolfing damit wiederholt in aussichtsreiche Situationen. In der 15. Minute drehte Mitch Walinski die Partie mit einem verdeckten Schuss zum 1:2. Es war sein zweiter Treffer an diesem Abend in einem bis dahin weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel. Strafzeiten bringen Königsbrunn aus dem Takt Im zweiten Drittel verlor der EHC zunehmend den Rhythmus. Zu viele Strafzeiten zwangen Königsbrunn immer wieder in die Defensive; insgesamt elf Minuten verbrachte das Team in Unterzahl. Dingolfing nutzte die Räume, erhöhte den Druck und kam zu mehreren hochkarätigen Chancen. In der 32. Spielminute fiel schließlich das 1:3. Zwar reklamierte der EHC, dass das Tor zuvor verschoben gewesen sei, doch die Referees entschieden auf Treffer. Der Mittelabschnitt ging klar an die Gäste, während Königsbrunn kaum längere Druckphasen aufbauen konnte. Ohne weitere Treffer ging es in die zweite Pause. Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt Mit zwei Toren Rückstand ging der EHC in den Schlussabschnitt und suchte nun konsequenter den Weg zum Tor. Königsbrunn erspielte sich mehrere Abschlüsse, fand aber immer wieder seinen Meister im starken Dingolfinger Schlussmann Schedlbauer. Die Isar Rats verteidigten leidenschaftlich, blieben bei Entlastungsangriffen gefährlich und ließen den Gastgebern nur wenig freie Sicht auf das Tor. In der 53. Spielminute brachte Tim Bullnheimer den EHC noch einmal zurück ins Spiel, als er einen wuchtigen Schuss von Steffen Tölzer zum 2:3 abfälschte. Danach bot sich Königsbrunn durch mehrere Strafzeiten der Gäste die Chance zum Ausgleich, doch im Powerplay fehlten Präzision und Durchschlagskraft. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers brachte nicht mehr die Wende. Moral gezeigt, Punkte verpasst So blieb es beim knappen 2:3 und drei Punkten für Dingolfing, das über weite Strecken abgeklärter auftrat und die entscheidenden Momente besser nutzte. Königsbrunn zeigte zwar Moral und kämpfte sich im Schlussdrittel noch einmal heran, ließ zuvor aber zu viele Chancen liegen, agierte im Spielaufbau zu fehlerhaft und fand im Powerplay zu selten die passende Lösung. EHC-Coach Maxi Helling ordnete die Niederlage entsprechend ein: „Wir sind gut gestartet, das erste Drittel war auf Augenhöhe, dennoch haben wir kurz vor der Pause einen zweiten Treffer kassiert. Im Mittelabschnitt haben wir einige Strafzeiten gezogen und waren lange in Unterzahl, sind aber noch mit einem blauen Auge davongekommen. Leider haben wir im letzten Drittel zu wenig aus den vielen Gelegenheiten gemacht. In Überzahl waren wir zu harmlos, da müssen wir uns in den nächsten Partien deutlich steigern und besser zusammenspielen.“ Tore: 1:0 Sternheimer (Seidel, Bullnheimer) (1.), 1:1 Walinski (Zucker, Picha) (8.), 1:2 Walinski (Picha, Schmidbauer) (15.), 1:3 Bambula (Walinski, Zucker) (32.), 2:3 Bullnheimer (Tölzer, Weißenhorn) (53.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 15 EV Dingolfing 12 Zuschauer: 455
Schweinfurt Mighty DogsHeimspielauftakt geglückt: Derbysieg gegen Amberg (BYL) Einen erfolgreichen Heimspielauftakt legten die Mighty Dogs am Freitagabend aufs Eis. In einer umkämpften Partie setzten sich die Schweinfurter im Derby gegen die Amberger Wild Lions durch, die mit einer breiten Bank und vier kompletten Reihen angereist waren. Auf Seiten des ERV konnten die Ausfälle von Lucas Kleider und Pavel Bares durch die drei Förderlizenzspieler Leon Klein, Julien Klein und Michael Adam kompensiert werden. Bereits vor dem ersten Bully stand ein besonderer Programmpunkt an: die offizielle Einweihung der neuen Flexbande. Dazu waren MdL Martina Gießübel und MdB Anja Weisgerber angereist, deren Unterstützung bei der Förderung maßgeblich dazu beigetragen hatte, das Projekt umzusetzen. Beide richteten vor Spielbeginn noch einige Worte an die Anwesenden, bevor sich der Fokus auf das Geschehen auf dem Eis richtete. Hochmotiviert starteten anschließend beide Mannschaften in die Partie. Die erste große Chance hatten die Gäste durch Brendan Walkom, dessen Abschluss Benny Roßberg jedoch entschärfen konnte. Wenig später musste Felix Feder bereits auf der Strafbank Platz nehmen – eine Gelegenheit, die sich die Hausherren nicht entgehen ließen. Nach Vorarbeit von Renarts Alksnis und Dima Litesov vollstreckte Ricards Bernhards aus zentraler Position zur 1:0-Führung. Ein weiteres Powerplay konnten die Schweinfurter anschließend nicht nutzen, da die Amberger Defensive stabil stand. Wenige Minuten vor Drittelende belohnten sich die Wild Lions dann für ihre Bemühungen und glichen das spielerisch weitgehend ausgeglichene erste Drittel durch Hafenrichter zum 1:1 aus. Auch zwei gute Möglichkeiten der Mighty Dogs in eigener Unterzahl blieben ungenutzt, nicht zuletzt dank des hervorragend aufgelegten Schlussmanns Timon Bätge. So ging es ohne weitere Treffer in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel kam die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger gut aus der Kabine und stellte durch Nils Melchior früh die Führung wieder her. In der Folge blieben die Mighty Dogs offensiv die auffälligere Mannschaft, konnten aus der Vielzahl ihrer herausgespielten Chancen jedoch keinen weiteren Treffer erzielen. Stattdessen bewahrheitete sich einmal mehr die alte Eishockeyweisheit: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Bei einem sauber ausgespielten Konter legte Jaroslav Hafenrichter den Puck auf den mitgelaufenen Gulda ab, der eiskalt zum erneuten Ausgleich verwandelte. Nur zwei Minuten später musste Roßberg erneut hinter sich greifen: Walkom vollendete einen Alleingang souverän und brachte die Gäste mit dem 2:3 erstmals an diesem Abend in Führung. Die Mighty Dogs wirkten in dieser Phase etwas von der Rolle, fanden durch eine Strafzeit gegen die Wild Lions aber wieder besser ins Spiel. Kurz vor Ende des Drittels schlugen die Schweinfurter im Powerplay zurück: Gerade einmal sechs Sekunden nach Beginn der Überzahl zog Josef Dana mit einem Schlagschuss ab und erzielte den wichtigen 3:3-Ausgleich. Auch im Schlussdrittel erwischten die Hausherren einen guten Start. In der 42. Minute konnte Bätge einen Alleingang von Bernhards noch stoppen, doch nur eine Minute später ließ der Schweinfurter Stürmer dem Amberger Schlussmann keine Chance mehr. Ein scharfes Zuspiel von Tomas Cermak von der blauen Linie in den Slot nutzte Bernhards eiskalt aus und holte die Führung zurück auf die Seite der Mighty Dogs. Die Wild Lions hielten weiterhin gut dagegen, fanden jedoch keinen Weg mehr zum Ausgleich. Stattdessen legte Kristers Donins im Powerplay nach und erhöhte mit einem Schuss von der blauen Linie auf 5:3. Zwei Minuten vor dem Ende mussten die Schweinfurter nach einer Strafe gegen Ondrej Nedved noch einmal zittern. Die Wild Lions bauten im Powerplay mächtig Druck auf und nahmen Bätge zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch die Defensive der Mighty Dogs hielt stand und verteidigte die Führung mit vereinten Kräften. 17 Sekunden vor Schluss wurde es noch einmal brenzlig, als Roßberg mit einer starken Rettungstat einen weiteren Gegentreffer haarscharf verhinderte. Kurz darauf war der hart erkämpfte Derbysieg perfekt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Mighty Dogs allerdings nicht. Bereits am Sonntag um 17:30 Uhr wartet mit dem EHC Klostersee aus Grafing die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Die Grafinger mussten sich am Freitagabend knapp in Kempten geschlagen geben und werden alles daransetzen, die ersten Punkte des Wochenendes vor heimischem Publikum einzufahren. Für die Mighty Dogs gilt es, den Schwung aus dem Derbysieg mitzunehmen und auch in Grafing mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu bestehen.
Türkheim CelticsWanderers Germering - ESV Türkheim 10:1 (1:0/2:1/7:0) / Celtics beenden Vorbereitung mit Niederlage gegen Germering (BLL) Die ersten 40 Minuten des letzten Vorbereitungsspiels der ESV Türkheim Celtics machen Mut für die anstehende Landesligasaison. Das letzte Drittel darf sich allerdings gegen keinen Gegner wiederholen. Nach wie vor ersatzgeschwächt machten sich 16 Spieler und zwei Torhüter am Freitagabend auf den Weg nach Germering. Mit dabei war Niklas Mersberger aus der U20. Germering begann erwartet dominant, Türkheim brauchte ein paar Minuten um ins Spiel zu finden. Nach und nach kämpfte sich der ESVT in die Partie und bat den Wanderers Paroli. Einige Entlastungsangriffe führten zur ein oder anderen Chance, allerdings ohne Erfolg. Germering nutzte eine ihrer Möglichkeiten in der 15. Minute zum 1:0. Im zweiten Spielabschnitt waren die Celtics dann endgültig ein ebenbürtiger Gegner für das Landesliga-Topteam aus Germering. Die Scheibe lief stellenweise flüssig von hinten nach vorne und in der 30. Minute klingelte es dann endlich im Wanderers-Gehäuse. In Überzahl drückte Kapitän Maxi Döring das Spielgerät über dir Linie. Danach hatte Türkheim sogar die Chance in Führung zu gehen, scheiterte allerdings am eigenen Unvermögen. Germering machte es besser und stellte erst in der 37. Minute auf 2:1, ehe Ex-DEL2-Profi Daniel Menge auf 3:1 erhöhte. Und was dann zu Beginn des dritten Drittels passierte, kann wohl niemand erklären. Türkheim völlig von der Rolle, vernachlässigte alles, was es die ersten 40 Minuten richtig gemacht hatte. Zu weit weg von den Männern, ungenaue Pässe und keinen Zugriff auf den Gegner führten zu Sage und Schreibe fünf weiteren Gegentreffern in gut vier Minuten. Danach fingen sich die Kelten etwas, hatten sogar in 5 gegen 3 Überzahl die Möglichkeit den zweiten Treffer zu erzielen, was allerdings nicht gelang. Kurz vor Schluss traf Germering noch zweimal zum 10:1 Endstand. Damit endet die Vorbereitung des ESV Türkheim. Zwei Drittel konnte einem Spitzenteam der Landesliga alles abverlangen. Den dritten Spielabschnitt gilt es abzuhaken und auf das positive zu schauen. Die Möglichkeit dazu haben die Celtics bereits am Sonntag. Dann startet die Landesligasaison gegen das nächste Topteam. Um 17:00 Uhr ist Anpfiff gegen den SC Reichersbeuern. Gespielt wird in Bad Tölz. Torschüsse: Germering 46 ESVT 18 Strafzeiten: Germering 12 min ESVT 12 min Zuschauer: 63
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NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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FASS BerlinÜberzeugender Heimsieg gegen Jadehaie (RLNO) Mit einer starken Mannschaftsleistung besiegt FASS Berlin die Sande Jadehaie mit 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) und findet damit vor 313 Zuschauerinnen und Zuschauern im Erika-Heß-Eisstadion wieder in die Erfolgsspur zurück. DAS SPIEL Headcoach Patrick Pohl hatte sein Team nach den beiden Auswärtsniederlagen kräftig umgestellt. Im Tor stand erstmals in der Saison Eric Steffen, der zu einem der Sieggaranten werden sollte. Zum wiederholten Mal begann FASS etwas schlafmützig, denn schon in der ersten Minute parkte Jache mutterseelenalleine vor dem Berliner Tor, wurde angespielt und traf zum 0:1. Die Berliner behielten aber in der hektischen Anfangsphase kühlen Kopf. Den Abpraller nach einem Schuss von Alessandro Falk setzte Daniel Volynec (4.) in die Maschen, und in der 7. Minute schnappte sich Ben Balzer im Mitteldrittel die Scheibe, stürmte auf den gegenerischen Kasten zu und traf durch die Schoner von Zippeldt zum 2:1. In der Folge ging es rauf und runter. Sande hatte zahlreiche Großchancen, fand aber in Eric Steffen seinen Meister. Auf der anderen Seite klingelte es nochmal in der 19. Minute. Dennis Thielsch nahm eine abgeprallte Scheibe hinter dem Tor auf und schob sie blitzschnell ins freie kurze Toreck. So ging es mit einer etwas schmeichelhaften 3:1-Führung in die erste Pause. Ab dem zweiten Drittel standen beide Abwehrformation deutlich stabiler. FASS hatte jetzt spielerische Vorteile. Der Treffer zum 4:1 (29.) fiel aber überfallartig. Tom Fiedler hatte sein Face-off nach vorne ausgeführt und passte in die Mitte, wo Nico Jentzsch wartete und einschob. Weil Saramäki einen Fehler im Berliner Aufbauspiel mit dem 4:2 bestrafte (38.), konnten sich die Anhänger beider Teams auf ein spannendes Schlussdrittel freuen. In den letzten 20 Minuten bot sich ein ähnliches Bild. FASS spielte über 60 Minuten mit vier Blöcken und hatte die etwas größeren Kraftreserven. In der 54. Minute lief Ben Balzer zum zweiten Mal an diesem Abend alleine auf das Tor zu. Diesmal wurde er von hinten durch ein Haken behindert, so dass die Unparteiischen auf Penalty Shot entschieden. Diesen verwandelte Balzer überlegt zum 5:2, wodurch er sich endgültig die Nominierung als Spieler des Tages verdient hatte. Der Wille der Gäste war damit gebrochen, und die Berliner brachten den umjubelten Sieg nach Hause. AUSBLICK Im vierten Spiel zeigte FASS Berlin endlich eine meisterwürdige Leistung, wenn auch natürlich noch viel Arbeit auf Patrick Pohl wartet. Am kommenden Wochenende startet FASS in den OsWeNo-Pokal. Zum Auftakt geht es zu den Grizzlies Bergkamen (Regionalliga West). Wir werden Anfang der Woche eine ausführliche Vorschau auf den diesjährigen Pokalwettbewerb bringen. Was aber heute schon wichtig ist: Für die Fans gibt es die Gelegenheit, im Doppeldecker-Mannschaftsbus mit nach Bergkamen zu reisen. Fahrpreis: Nur 25 Euro einschließlich Ticket! Abfahrt ist bereits um 09:00 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion. Anmeldungen nimmt sinah.koehlert @fass-berlin.de entgegen. Wer nicht mit uns auf Reisen gehen kann, freut sich auf das nächste Heimspiel am Samstag, 24.10.26 um 19:00 Uhr. Dann empfangen wir unseren alten Rivalen Tornado Niesky im Erika-Heß-Eisstadion. STATISTIK FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Miethke, Falk; Kruggel, Heinicke; Licitis, Bisliouk; Abramov – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Noack, Kubail, Braun; Volynec, Thielsch, Deichmann; Weihrauch, Beslé, Belimenko. Tore: 0:1 (00:50) Jache, 1:1 (03:50) Volynec (Falk, Thielsch), 2:1 (06:47) Balzer, 3:1 (19:42) Thielsch (Volynec, Deichmann); 4:1 (28:42) Jentzsch (Fiedler), 4:2 (37:34) Saramäki; 5:2 (53:56) Balzer PS. Schiedsrichter: Hecker, Möller – Krüger, Niedermeyer. Strafen: FASS 16 + 10 (Heinicke), Sande 14. Zuschauer: 313.
Schönheider WölfeStarker Auswärtsauftritt - Wölfe feiern 8:2-Erfolg in Salzgitter (RLNO) Fünf Powerplay-Tore, ein Dreierpack von Tomas Rubes und drei weitere Punkte auf dem Konto. Die Schönheider Wölfe haben ihr erstes Auswärtsspiel der neuen Saison in der Regionalliga Nordost bei den Salzgitter IceFighters souverän mit 8:2 (3:0, 2:2, 3:0) gewonnen. Vor 251 Zuschauern, darunter gut 30 mitgereiste Wölfefans, zeigte das Team von Coach Sven Schröder eine über weite Strecken überzeugende Leistung. Besonders das Überzahlspiel erwies sich mit fünf Treffern als entscheidender Erfolgsfaktor. Dabei gehörten die ersten Minuten zunächst den Gastgebern, die etwas besser in die Begegnung fanden. In der vierten Spielminute mussten die Wölfe erstmals in Unterzahl ran, überstanden diese Situation jedoch schadlos. Wie effektiv es auf der anderen Seite gehen kann, zeigten die Erzgebirger wenig später bei ihrer ersten eigenen Überzahlgelegenheit. Valentino Weißgerber nutzte das Powerplay in der 8. Minute zur 1:0-Führung. Der Treffer gab den Wölfen zusätzlich Sicherheit und die Mannschaft zeigte sich in der Folge äußerst konsequent vor dem gegnerischen Gehäuse. Tomas Rubes erhöhte in der 11. Minute zunächst auf 2:0, ehe er in der 18. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends, erneut in Überzahl, den 3:0-Pausenstand herstellte. Damit hatten sich die Wölfe bereits im ersten Drittel eine komfortable Ausgangsposition erspielt. Auch nach dem ersten Seitenwechsel blieben die Schönheider am Drücker und erwischten einen Start nach Maß. Gerade einmal 65 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als Florian Heinz im Powerplay auf 4:0 stellte. Die Wölfe ließen nicht locker und legten in der 28. Minute nach. Kenneth Hirsch traf bei gleicher Spieleranzahl zum 5:0 und sorgte damit scheinbar frühzeitig für klare Verhältnisse. Doch die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen. In der 31. Spielminute nutzten die IceFighters eine kurze Schwächephase der Wölfe eiskalt aus. Zunächst verkürzte Roni Ahonen auf 1:5, ehe Josef Babicka nur 24 Sekunden später das 2:5 folgen ließ. Salzgitter witterte plötzlich wieder eine Chance, doch Wölfe-Coach Sven Schröder reagierte umgehend und nahm die Auszeit, um seine Mannschaft neu zu ordnen. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Schönheide fand wieder mehr Ruhe ins eigene Spiel, während eine weitere Strafzeit gegen die Gastgeber zusätzlich für Entlastung sorgte. Bis zur zweiten Pause ließen die Wölfe keinen weiteren Gegentreffer zu, sodass es mit einer verdienten 5:2-Führung in die Kabinen ging. Im Schlussabschnitt wollten die Erzgebirger dann keine Zweifel mehr am Ausgang der Begegnung aufkommen lassen. Die Wölfe starteten in doppelter Überzahl und nutzten diese Gelegenheit konsequent. Tomas Rubes war in der 42. Minute erneut zur Stelle, erzielte mit dem 6:2 seinen dritten Treffer des Abends und machte damit seinen persönlichen Dreierpack perfekt. Gleichzeitig war es bereits das vierte Powerplay-Tor der Schönheider bis dahin an diesem Abend. Mit der deutlichen Führung im Rücken kontrollierten die Wölfe das Geschehen und ließen den IceFighters kaum noch Möglichkeiten, die Partie erneut spannend zu machen. In der 53. Minute machte Yannek Seidel mit seinem Treffer zum 7:2 endgültig den Deckel drauf. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ricco Warkus, der in der 57. Minute ein weiteres Überzahlspiel zum 8:2-Endstand nutzte und damit den fünften Powerplay-Treffer der Erzgebirger perfekt machte. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 8:2-Auswärtserfolg für die Schönheider Wölfe, die sich nach einer konzentrierten und über weite Strecken dominanten Vorstellung die nächsten drei Punkte sichern konnten. Besonders erfreulich war neben der geschlossenen Mannschaftsleistung die hohe Effektivität in den Special Teams. Fünf Tore in Überzahl sprechen eine deutliche Sprache. Mit seinem Dreierpack avancierte Tomas Rubes zudem zum „Man of the Match“ bei den Schönheider Wölfen. Ein gelungener erster Auswärtsauftritt also für das Team von Sven Schröder, das sich auch auf die Unterstützung seiner gut 30 mitgereisten Fans verlassen konnte und mit drei weiteren Punkten im Gepäck die Heimreise ins Erzgebirge antrat.
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Eisbären Juniors BerlinMemmingen gewinnt erstes Spitzenspiel in Berlin (DFEL) Eine knappe Angelegenheit war die erste Partie zwischen Vizemeister Eisbären Juniors Berlin und Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians, 2:3 (2:1/0:0/0:2) ging das Spiel am Ende an die Indians. Es ist die Neuauflage des Finals aus dem Frühjahr, allerdings gab es auf beiden Seiten Änderungen im Kader und so werden die Karten wieder neu gemischt. Beide Teams haben nach vier Spielen neun Punkte auf dem Konto und so versprachen es wieder Spitzenspiele zu werden. Ganz komplett traten beide nicht an, wobei den Eisbären einige Spielerinnen mehr nicht zur Verfügung standen. 16 Feldspielerinnen waren es auf beiden Seiten und im Tor starteten Lilly-Ann Riesner bei Berlin und Chiara Schultes bei den Indians. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte Memmingen durch ein Powerplay leichte Vorteile. Dann aber schlugen die Berlinerinnen zu. Alejandra Frano scheiterte zunächst nach einem Konter, dann aber konnte sie den Puck doch noch im Tor unterbringen und es stand nach acht Minuten 1:0. Eine Minute später folgte der nächste Konter und diesmal vollendete diesen Ellen Laurence. Memmingen blieb aber dran, Carina Strobel konnte in der 12. Minute auf 2:1 verkürzen. Bis zur Pause kamen auch die Juniors zu einem kompletten Powerplay, am Spielstand änderte sich bis zur Sirene aber nichts mehr. Die Gastgeberinnen gingen mit einem Restpowerplay von 88 Sekunden in den Mittelabschnitt. Vor 203 Zuschauern konnten sie diese Überzahl allerdings nicht ausnutzen. Es gab noch weitere Strafen gegen die Indians, nur machten die Eisbären nichts aus den Vorteilen. Es fiel in diesem Abschnitt kein weiterer Treffer und so stand es nach 40 Minuten weiterhin 2:1. Hart umkämpft war auch der Schlussabschnitt. Eine Strafe brachte dann den nächsten Treffer. Memmingen spielte in Überzahl und Holly Abela traf in der 47. Minute zum 2:2. Abwechslungsreich bei allerdings nur wenigen Torchancen ging es weiter. Drei Minuten vor dem Ende konnten die Gäste wieder in Führung gehen. Im Anschluss an eine Strafe konnte Memmingen noch Druck ausüben und das führte zum 2:3 von Holly Abela. 154 Sekunden vor dem Ende zogen die Eisbären die Torhüterin, doch Memmingen hielt den knappen Vorsprung und holte sich die ersten drei Punkte des Wochenendes. Beide hätten dieses Spiel gewinnen können, aber die Indians haben eine Chance mehr nutzen können. Am Sonntag treffen beide um 13:00 Uhr erneut aufeinander Schiedsrichter: C. Butt – P. Hermann, M. Paulick Zuschauer: 203 Strafen: EJB 8 (2/0/6), ECDC 16 (4/6/6) Tore: 1:0 (07:18) A. Franjo; 2:0 (08:39) E. Laurence (T. Zielinski); 2:1 (11:53) C. Strobel; 2:2 (46:38) H. Abela (R. Hark) PP1; 2:3 (56:47) H. Abela (E. Leskovjanska)
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FASS Berlin
Schönheider Wölfe
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