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September 26
                         
Welttourismustag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 22.September 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund und aus der Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   

deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
Leon Draisaitl gewinnt als erster Deutscher die Hart Trophy und den Ted Lindsay Award – steht außerdem im NHL First All-Star Team / Reindl: „Superlative angemessen“ – Söderholm: „Gibt anderen einen Schub“

(DEB)  Die beste Saison seiner Karriere leuchtet nun noch heller: Leon Draisaitl ist für seine außergewöhnlichen Leistungen in der NHL-Hauptrunde als wertvollster Spieler der Liga mit der berühmten Hart Trophy ausgezeichnet worden, dazu kürten die NHL-Kollegen den Profi der Edmonton Oilers ebenfalls zu ihrem Besten und ehrten ihn mit dem Ted Lindsay Award. Die Nachricht wurde Draisaitl von den NHL-Legenden und Oilers-Ikonen Wayne Gretzky (Hart) und Mark Messier (Lindsay) vor dem zweiten Finalspiel um den Stanley Cup überbracht. Draisaitl schreibt damit nach dem Gewinn der Art Ross Trophy für den besten Scorer der Hauptrunde erneut deutsche Eishockey-Geschichte. Nie zuvor hatte ein deutscher Profi eine dieser prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen erhalten, erst recht nicht alle drei auf einmal.
Zum besten Scorer der National Hockey League war Draisaitl mit dem persönlichen Rekord von 110 Punkten nach 71 Spielen aufgestiegen, darunter waren 43 Tore und 67 Assists. Für die Hart Trophy als Most Valuable Player (MVP) setzte er sich bei der Wahl nordamerikanischer Journalisten mit 1309 Punkten gegen den Kanadier Nathan MacKinnon (Colorado Avalanche/1162) und den Russen Artemi Panarin (New York Rangers/889) durch, gegen beide NHL-Kollegen behauptete sich der Kölner auch in der Abstimmung für den Ted Lindsay Award. Draisaitl ist der vierte Oilers-Spieler nach Gretzky, Messier und Connor McDavid, der mit diesen Trophäen ausgezeichnet wird. Dekoriert wurde Draisaitl außerdem als ein Teil des NHL First All-Star Teams der Saison 2019/20 – ebenfalls eine ehrenvolle Premiere für ihn.
Bisherige individuelle Trophäen deutscher NHL-Spieler:
Olaf Kölzig (Washington Capitals) – Vezina Trophy (2000), King Clancy Memorial Trophy (2006)
Thomas Greiss (New York Islanders) – William M. Jennings Trophy (2019)
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) – Art Ross Trophy, Hart Trophy, Ted Lindsay Award (alle 2020)
DEB-Präsident Franz Reindl: „Herzliche Gratulation, Leon! Diese weiteren großartigen NHL-Auszeichnungen setzen ein riesiges Ausrufezeichen. Leon hat auf höchstem Niveau und konstant Spitzenleistungen gezeigt. Superlative sind dafür angemessen und es erfüllt auch den Verband mit großem Stolz, einen solchen Ausnahmesportler zu haben. Das ist ein außergewöhnlicher Tag für das deutsche Eishockey."
DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Herzlichen Glückwunsch an Leon Draisaitl. Diese Auszeichnungen sind verdient, einzigartig und unterstreichen einmal mehr, was für ein Potenzial in Leon steckt. Der Wille, sein eigenes Spiel stetig zu verbessern und Topleistungen abzurufen, ist eine Eigenschaft, die auf Topniveau unverzichtbar ist. Ich bin mir sicher, dass Leon diesen eingeschlagenen Weg weitergeht – und er die Nationalmannschaft sowie seinen Verein weiter mit sportlichen Höchstleistungen entscheidend mitprägt.“
Bundestrainer Toni Söderholm: „Gratulation an Leon, er hat in seiner Entwicklung wieder einige weitere Schritte gemacht. Er übernimmt viel Verantwortung für die Mannschaft und hat gerade in einer Phase, als Connor McDavid verletzt war, die Mannschaft getragen. Erst in dieser Phase sind die Oilers wirklich in Richtung Play-offs marschiert. Dass ganz generell ein deutscher Spieler ein solche Hauptrunde gespielt hat, gibt anderen deutschen Spielern mit Sicherheit einen Schub. Wenn ein Spieler so etwas Außergewöhnliches leistet, dann wissen auch andere, dass solch eine Leistung für einen deutschen Spieler möglich ist. Das wird für uns auch in Richtung Olympia ein wichtiger Punkt bei der Frage, mit wie viel Selbstvertrauen gehen wir in dieses Turnier.“
(DEB/rs)


deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB arbeitet künftig mit Druckpartner Primus-Print zusammen

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat die PRIMUS international printing GmbH als neuen Druckpartner gewonnen. Die international tätige Online-Druckerei wird zunächst für ein Jahr „Offizieller Druckpartner des DEB“ sowie „Offizieller Druckpartner der Eishockey-Nationalmannschaft“. Bereits vor einigen Jahren pflegten der DEB und Primus-Print eine Zusammenarbeit, die nun wieder aktiviert wird. Primus-Print wird den DEB unter anderem mit hochwertigen Druckerzeugnissen für Events, Marketing und Promotion unterstützen.
Primus-Print erhält Präsenz bei den Heimspielen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auf statischen TV-Banden und im Stadioninnenraum (z.B. DEB-Sponsorenwand). Das Unternehmen mit dem Verkaufszentrum in Dernbach/Westerwald und dem Produktionszentrum in Großschirma/Sachsen ist außerdem auf der Homepage des DEB präsent und wird auf den Social-Media-Kanälen des Verbandes eingebunden.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Die Kooperation mit Primus-Print ist für eine hohe Qualität und einen guten Service in allen Drucksachen bedeutend. Mit dieser Partnerschaft können wir den DEB-Mitgliedern außerdem eine erstklassige Betreuung und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis für Druckerzeugnisse bieten. Wir freuen uns daher, diese Partnerschaft wieder neu zu beleben.“
Geschäftsführer Primus-Print Ralf Rehmet: „Wir freuen uns sehr, die Partnerschaft mit dem DEB erneuern zu können. Die aktuell herausragenden Leistungen des Teams unterstützen wir gern mit ebenso erstklassigen Printerzeugnissen. Die Zusammenarbeit mit dem DEB unterstreicht unseren Anspruch als führender Anbieter für hochwertige Druckprodukte und wird die Marke Primus-Print.de weiter stärken.
(DEB/rs)
  
    
ecbadnauheimEC Bad Nauheim
Corona-Testlauf mit maximal 800 Zuschauern: Sonntag, 27.09.2020, 18:30 Uhr – Eispiraten Crimmitschau

(DEL2)  Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: In der Saison 2020/2021 geht es nicht nur darum, dass sich unser Team sportlich bestmöglich platziert – diese Spielzeit müssen wir zudem gemeinsam unser Corona-Hygienekonzept gewissenhaft umsetzen, weil wir alle wieder zusammen packende DEL2-Duelle im Colonel-Knight-Stadion erleben wollen!
Damit der EC Bad Nauheim unter Corona-Bedingungen bestmöglich für die bald anstehenden, offiziellen Vorbereitungsspiele sowie den Saisonbeginn gewappnet ist, folgt am kommenden Sonntag der nächste Schritt: Unter Beteiligung von maximal 800 Zuschauern wird bei einem Freundschaftsspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau der künftige Spieltags-Ablauf auf den Prüfstand gestellt.
Wichtige Hinweise zum gültigen Hygienekonzept sowie den Abläufen bei unserer „Bühnenprobe“ am Sonntag folgen in den nächsten Tagen nochmal separat.
„Ein solcher Testlauf ist für uns sehr wichtig. Wir alle müssen neue Routinen verinnerlichen, damit unter diesen außergewöhnlichen Umständen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für unseren Sport geschaffen werden. Es geht allerdings nicht nur darum, einen reibungslosen Ablauf zu erarbeiten. Die oberste Priorität liegt selbstverständlich auf der Gesundheit aller Beteiligten.
In Absprache mit dem Wetteraukreis sind, nach derzeitiger Sachlage und auf Basis unseres umfangreichen Hygienekonzepts, für die Vorbereitungs- und Liga-Spiele ab Oktober maximal 1.860 Besucher für das Colonel-Knight-Stadion zugelassen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist und bleibt jedoch, dass jeder Besucher die geltenden Corona-Bestimmungen umsetzt und sich an die Regeln hält“, so Geschäftsführer Andreas Ortwein.
Hier die wichtigsten Fakten (für kommenden Sonntag):
- Freundschaftsspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau, Sonntag um 18:30 Uhr.
- Der Einlass erfolgt ab 17:30 Uhr ausschließlich mittels Tageskarten. Einlass ist nur über den Haupteigang - sowie einen „neuen“ Stehplatz-Eingang oben am VIP PP (Teichhaus PP). Der Seiteneingang ist geschlossen.
- WICHTIG: Es sind nur 800 Ticketsverfügbar – schnell sein lohnt sich also.
- Dauerkarten haben keine Gültigkeit – dieser „Spieltag“ dient lediglich als grundlegende organisatorische Maßnahme, um ein „sukzessives Hochfahren“ der Zuschauerkapazitäten zu ermöglichen, und steht in keiner Verbindung zu den Spielen, die in den Dauerkarten enthalten sind.
- Hinweis für unsere DK-Kunden:Im Oktober werden fünf offizielle Vorbereitungsspiele (anstatt der zugesagten vier Begegnungen) stattfinden, sodass alle Dauerkarteninhaber – auch als Dankeschön für ihre Treue in einem schweren Jahr – ein zusätzliches Vorbereitungsspiel kostenlos besuchen können (eine detaillierte Meldung zum „Vorbereitungs-Spielplan“ folgt morgen). 
- Eintrittspreise (ausschließlich zwei Kategorien): Stehplatz-Ticket = 10,00 € oder Sitzplatz-Ticket = 15,00 €.
- Ticket-Verkauf (solange der Vorrat reicht): Ausschließlich ab Dienstag, den 22.09.20 um 09:00 Uhr über unseren Onlineshop unter www.tickets.ec-bn.deund am Donnerstag, 24.09.2020 Uhr, von 14:00 bis 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle.
Bitte beachten:
Am morgigen Dienstag, den 22.09.2020, bleibt die Geschäftsstelle aus organisatorischen Gründen geschlossen.
Die Stadion-Abendkasse ist am Sonntag ebenso geschlossen!
Tickets am Spieltag gibt es nur online.
- Einlass ausschließlich mit personalisiertem Ticket: Um die Nachverfolgbarkeit der teilnehmenden Personen sicherzustellen, muss sich jeder Gast registrieren, diese Abfrage findet im Kaufprozess des Tagestickets online immer automatisch statt.
- Der VIP-Raum bleibt an diesem Tag ebenfalls geschlossen.
Die Roten Teufel des EC Bad Nauheim bedanken sich vorab bei allen Fans, die uns in dieser schwierigen Zeit mit ihrem Kartenerwerb persönlich sponsern und bei der Umsetzung der umfangreichen COVID19-Maßnahmen helfen.
Unser Dank gilt auch dem Team aus Crimmitschau für die Bereitschaft zum „Kräftemessen“.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung! Wir freuen uns auf euch!
(ECN/jd)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Eispiraten testen am 27.09. in Bad Nauheim - Westsachsen reisen zum zweiten Test nach Hessen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau werden am kommenden Sonntag, den 27. September 2020 ihr zweites Testspiel bestreiten. Das Team von Neu-Coach Mario Richer gastiert um 18:30 Uhr beim EC Bad Nauheim. Im Colonel-Knight-Stadion werden aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation keine Gästefans erlaubt sein. Das Spiel wird allerdings live über Sprade.TV übertragen.
Den gesamten Vorbereitungsplan werden wir voraussichtlich an diesem Mittwoch veröffentlichen.
(EC/af)
 
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
escgeretsriedESC Geretsried
Am Ende reicht es nicht ganz – River Rats mit Testspielniederlage in Peißenberg

(BYL)  Nach einem geglückten Auftakt der Vorbereitung in Buchloe am 13.09.2020 (Endergebnis: ESV Buchloe vs. ESC Geretsried 2:6), ging es am vergangenen Abend in das zweite von insgesamt vier geplanten Vorbereitungsspielen. Mit dem TSV Peißenberg trafen die RiverRats auf einen guten und langjährig bekannten Mitstreiter der Bayernliga. Anders als noch vor gut einer Woche in Buchloe, fand das Spiel unter strengen Auflagen und unter Umsetzung bzw. Einhaltung eines Hygienekonzepts vor einer begrenzten Anzahl von Zuschauern statt.
Vor „leicht befüllten“ Zuschauerrängen begann das Spiel pünktlich um 17:30 Uhr. Bereits nach knapp einer Minute erhielten die Gastgeber aufgrund eines vorweggegangen Fouls die erste Überzahlsituation, welche jedoch ungenutzt blieb. Nach Vorarbeit von Jorde und Horvath, schob Stürmer May in Überzahl den Puk zur 0:1 Führung über die Linie (9.). Durch eine schnelle Passkombination aus dem eigenen Drittel heraus, kam May kurz darauf erneut in eine gute Schussposition und baute die Führung zum 0:2 aus (12.). Zum Ende des ersten Drittels erhöhte in Überzahl der junge Tölzer Neuzugang Harrer auf Zuspiel von Fuchs auf 0:3 (17.).
Das zweite Drittel begann sofort mit einer stärkeren Dynamik der Gastgeber. Der TSV nutzte in der 25. Spielminute die Gunst der Stunde. Nach einem Pass von Imminger netzte Birkner mit einem kraftvollen Schuss zum 1:3 ein (25.). Die darauffolgenden Bemühungen des ESC blieben zunächst vergebens.
In der 32. Spielminute fingen die Hausherren einen Pass im Aufbau ab und Mair traf nach Zuspiel von Estermaier zum 2:3 Anschlusstreffer (32.). Anschließend erfolgte auf beiden Seiten ein Torhüterwechsel.
Neu aufs Eis kamen beim ESC Morczinietz und beim TSV Kornreder. Nur wenige Augenblicke später fehlte es an Zuordnung in der Defensive der Rats. Imminger bediente mit einem Pass in den Rücken der Abwehr Malzatzki zum 3:3 Ausgleich (33.). Nun waren die RiverRats wieder am Zug. Nach einem schönen Vorstoß legte Reiter die Scheibe mit einem Querpass für Merl auf, welcher die 3:4 Führung wieder herstellte (37.). Die Freude hielt jedoch nicht lange an. Die Hausherren konterten keine 30 Sekunden später mit einem schnellen Kombinationsspiel und glichen durch Wagner zum 4:4 aus (38.). ESC Keeper Morczinietz und das Aluminium verhinderten zum Ende dieses Drittels den Führungstreffer des TSV.
Im letzten Drittel behielten die Eishackler ihre Zweikampfhärte bei und unterbanden streckenweise das Offensivspiel der RiverRats. Nach gespielten 45 Minuten fing Strobl einen Schuss ab und startete alleine aufs Tor der Hausherren. Der Peißenberger Keeper vereitelte am Ende die aussichtsreiche Chance. Zehn Minuten vor Ende erzielte der TSV durch Imminger den 5:4 Führungstreffer (50.). In der letzten Spielminute nahmen die Geretsrieder in einer Überzahlsituation Keeper Morczinietz vom Eis.
Nach einem Angriffsversuch ergatterte sich Peißenbergs Immminger die Scheibe und traf aus größerer Distanz ins EmptyNet zum 6:4 Endstand (60.).
Fazit: DieRats beginnen mit einer starken Vorstellung im ersten Drittel. Durch die Anschlusstreffer gewinnen die Gastgeber ab der Hälfte der Partie an Stärke, schalteten daraufhin einen Gang höher und schafften es letztendlich den Heimsieg einzufahren. Am kommenden Freitag steht in Pfaffenhofen das dritte Vorbereitungsspiel gegen die IceHogs an.
(ESCG/tk)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Sharks zahlen Lehrgeld - Zweiter Test des ESC Kempten geht mit 6:1 an den TEV Miesbach

(BYL)  Das erste Vorbereitungsspiel am Samstag in Königsbrunn hatte deutlich gezeigt das es in der Abstimmung der Reihen bei den Sharks noch deutliches Potenzial zur Optimierung gibt, Dies ist aber auch völlig normal zu Saisonbeginn bei einem deutlich veränderten Team und schlussendlich auch der Sinn und Zweck von Vorbereitungsspielen. Zudem hatte Trainer Gosdeck seiner Truppe ja auch zugestanden Fehler in der Vorbereitung zu machen um sich zu einem Team zu finden. Zum zweiten Test, dem ersten in der heimischen ABW Arena, gab mit dem TEV Miesbach gleich ein schwerer Brocken seine Visitenkarte ab. In den letzten Jahren entweder in der Oberliga oder an der Spitze der Bayernliga zu finden waren die Oberbayern ein echter Prüfstein, zumal sie auch schon mehr Testspiele als die Allgäuer absolviert haben. Und wenn auch das Ergebnis mit 1:6 sicher etwas zu hoch ausfiel, so war der Gästesieg letztendlich doch klar verdient. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitgehend mit solider Defensivarbeit, viele klare Torchancen gab es nicht zu sehen. Nach vorne taten sich die Sharks jedoch sehr schwer. In der 16. Minute dann der Führungstreffer der Oberbayern, mit dem 0:1 ging es in die Kabinen.
Auch im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, Miesbach mit einer sehr starken Defensive lies Kempten kaum strukturierte Angriffe aufziehen. Immer war mindestens ein Verteidiger am Mann, die Räume wurden konsequent zugelaufen. In der 31. min. dann das 0:2 durch den sehr starken Bohumil Slavicek, der insgesamt 3 Punkte zum Sieg seines Teams beitrug und immer durch Gefahr  glänzte. In der 35.Minute die große Chance zum Anschlusstreffer nach einem Solo von Nikolas Oppenberger, der aber am starken Gästekeeper Geratsdorfer scheiterte. Dafür im direkten Gegenzug die Vorentscheidung zum 0:3. Auch Maximilian Hüsken zog alleine auf und davon und versenkte die Scheibe eiskalt. Im letzten Drittel waren erst zwei Minuten gespielt als mit dem 0:4 auch die letzten Hoffnungen der 126 Kemptener Zuschauer zunichte gemacht wurden.
Max Schmidle war es dann der den Bann doch noch brach und in Minute 52 den ersten Treffer der Allgäuer erzielte. Doch genau 60 Sekunden später stellte Miesbach den alten Abstand wieder her und setzte weitere vier Minuten später mit dem 1:6 den Schlusspunkt unter diese Partie. Die Sharks machten in den letzten 20 Minuten nochmals mehr Druck, scheiterten aber immer wieder an der Gästeabwehr oder dem Keeper.
Kemptens Coach Carsten Gosdeck konnte durchaus viele Lehren aus diesem Test ziehen und wird im Laufe der Woche in den anstehenden Trainingseinheiten hart mit seiner Mannschaft arbeiten bevor am nächsten Wochenende die beiden Tests gegen Königsbrunn und in Schongau anstehen. Die 60 Minuten gegen Miesbach haben deutlich aufgezeigt was die Sharks in der Bayernliga erwartet und warum die Rot/weißen seit Jahren so erfolgreich sind. 
(ESCK/th)
  
    
schongauEA Schongau
Mit blauem Auge davon gekommen - EA Schongau gewinnt auch drittes Vorbereitungsspiel!

(BYL)  „Derbysieg vor ausverkauften Stadion !“ – das wäre eine tolle Überschrift,  die zwar den Tatsachen entspricht – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen.
So sprang Landesligist SC Forst für Oberligist EC Peiting ein ( Vorbereitungsprogramm wegen des späteren Saisonbeginns der Oberliga geändert) und „ausverkauft“  hieß eben,  die behördlich maximal zugelassene Zuschauerzahl von 150 war schon frühzeitig erreicht.
Das Spiel wie zu erwarten, der hochmotivierte SC Forst mit etlichen Ex-EAS-Spielern an Bord kämpfte entschlossen und die EA Schongau tat sich schwer überhaupt ins Spiel zu kommen.
Erste Überzahl – erstes Tor – für den Außenseiter !  Der Schongauer Bastian Grundner legte in der 6. Minute für die Gäste vor. In der Folge drückte die EAS zwar, fand aber kein Durchkommen – auch nicht in Überzahl und so ging es mit einem Rückstand in die erste Pause.
Auch der Auftakt zum zweiten Abschnitt war nicht nach Plan – völlig ungestört konnte Forsts Michael Krönauer ins Schongauer Drittel fahren und zum 0 : 2 vollenden (24.).
Bezeichnend, dass das erste Schongauer Tor ausgerechnet in Unterzahl fiel. Da wollte Forst zu viel und ließ sich auskontern. Nach Zuspiel von Matthias Müller war Neuzugang Florian Seelmann zu schnell für seine Verfolger und auch SCF-Goalie Andreas Scholz (der ab der 33. Minute für Markus Kieslich Platz machte) konnte ihn nicht stoppen – 1 : 2 (28.) . Dennoch dauerte es bis kurz vor der zweiten Pause, ehe den Mammuts der Ausgleich gelang.
Bei einer 4 : 3 Situation auf dem Eis traf Roman Tomanek zum längst überfälligen 2 : 2 Ausgleich (40.).
Im Schlussabschnitt wurde der Druck der EAS dann immer stärker, doch noch konnte Forst mit viel Einsatz noch alle Aktionen und Versuche der Mammuts  entscheidend stören. Erst eine weitere Überzahl und die Torjägerqualität von Roman Tomanek brachte die Hausherren in der 54. Minute endlich in Front.
Überlegungen, den Goalie zu Gunsten eines weiteren Angreifers zu ziehen, konnte Forsts Coach Dallmayr verwerfen. Ein engagiertes Forechecking im Angriffsdrittel leitete die Entscheidung  durch das Tor von Kevin Steiner zum 4 : 2 in der 59. Minute ein.
Zufriedenheit  ist sicher nicht der Ausdruck auf Schongauer Seite, aber das ist eben Vorbereitung, zudem wurde auch einigen Positionen rochiert und die Reihen bunt gemixt und am Ende kam man mit einem blauen Auge davon.  Zudem muß man auch dem Gegner Respekt zollen, die mit viel Einsatz der EAS das Leben reichlich schwer gemacht hatten.
(EAS/gs)
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Selbstvertrauen tanken

(BYL)  Das war die Devise beim Heimspiel gegen den EHC Bayreuth. Denn mit einem 7:3 Sieg gegen die Tigers konnten die Mighty Dogs beweisen, dass sie wissen, wo das Tor steht.
Den ersten Annäherungsversuch an das Bayreuther Tor wagte Andreas Kleider in der dritten Minute mit einem Bogenschuss von der blauen Linie, der aber noch von Goalie Jan Lukas Haack abgefangen wurde. Doch es dauerte noch bis zur 15. Minute bis der Puck zum ersten Mal in den Maschen zappelte. Nach 11 Sekunden in Überzahl spielte Kevin Marquardt die Scheibe in die Mitte zu Tobias Schwab, der die Dogs mit 1:0 in Führung brachte. Bei angezeigter Strafe kombinierten sich die Mighty Dogs vor der Drittelpause noch einmal vor das Bayreuther Tor, doch Haack wehrte den Abschluss von Pascal Schäfer ab.
Nach der Pause bauten die Mighty Dogs ihre Führung weiter aus. Romans Nikitins traf zum 2:0 (22.), bevor in Überzahl der zweite Treffer von Tobias Schwar folgte (24.). 30 Minuten waren gespielt, da stand das Bayreuther Tor unter Dauerbeschuss. Nach einem Pfostentreffer von Jamie Akers konnte Jan Lukas Haack einen Schuss von Tobias Schwab noch abwehren, doch er musste sich dann gegen Kevin Marquardt geschlagen geben. Sechs Sekunden vor der Pause nagelte Tobias Schwab den Puck zum 5:0 unter die Latte. „Wir haben endlich mal das gespielt, was wir als Vorgabe bekommen haben und wir haben das Tor getroffen! Einfach spielen ohne Schnörkel – dann sind wir eine sehr gute Mannschaft!“, so der dreifache Torschütze Tobias Schwab.
Allerdings ließen die Mighty Dogs im letzten Spielabschnitt die Tigers noch einmal ins Spiel zurück kommen. Nach einem schnellen Spielaufbau im Powerplay traf Stephan Trolda zum 5:1 (43.). In doppelter Überzahl erzielte David Hornak in der 50. Minute das 5:2, bevor er bei einem Konter in der 53. Minute Domantas Cypas das 5:3 auflegte. Doch keine Minute später traf Leonardo Ewald zum 6:3 und Semjon Bär erhöhte zum 7:3 Endstand (56.).
„Ich freue mich  über das Ergebnis und unsere Spielweise. Wir haben mehr auf die Details geachtet, härter gearbeitet und unsere Chancen effektiver als am Freitag genutzt. Wir werden uns als Team weiter verbessern, uns erwartet eine gute Trainingswoche bevor wir gegen Haßfurt spielen.“, war Trainer Kyle Piwowarczyk mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.
Am kommenden Wochenende stehen für die Mighty Dogs die letzten beiden Vorbereitungsspiele gegen den ESC Haßfurt an. Diesmal starten die Schweinfurter mit einem Heimspiel in das Wochenende. Los geht‘s im Icedome am Freitag, den 25.09.2020, um 20 Uhr. Das Rückspiel findet am Sonntag, den 27.09.2020, um 18:30 Uhr am Großen Anger statt.
(ERVS/mk)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Vorbereitungs-Siegesserie: EHC Waldkraiburg gewinnt auch sein drittes Spiel

(BYL)  Es mag an den noch sehr sommerlichen Außentemperaturen gelegen haben oder an der Tatsache, dass beide Teams wieder vor Publikum spielen durften, aber es war streckenweise eine hitzige Partie zwischen den beiden Bayernligisten EHC Waldkraiburg und EHC Klostersee. Als Sieger jedoch, wie auch in den letzten beiden Vorbereitungspartien, gingen die Löwen vom Eis.
Mit Christoph Lode, der heute das gesamte Spiel im Tor der Löwen verbrachte, starteten die Industriestädter schwungvoll in das Spiel. Bereits in der ersten und auch in der dritten Minute konnte man erste Duftmarken setzen und zeigte dem EHC aus Grafing in welche Richtung es in diesem Spiel gehen soll. Auch wenn es schön anzusehen war, konnten jedoch weder Michail Guft-Sokolov noch Alex Kanzelsberger die Scheibe im Tor unterbringen. Dennoch, die Löwen spielten weiterhin konzentriert und setzten immer wieder Nadelstiche. Selbst in eigener Unterzahl kreierten sie Möglichkeiten und ließen den Gegner weder das Spiel aufbauen, noch eine echte Chance entwickeln. Dass man eine solche Feldüberlegenheit nicht 60 Minuten lang aufrechterhalten kann, erfuhren die Löwen in der elften Minute. Dort nämlich befand sich der EHC Klostersee erneut in Überzahl, welche Raphael Kaefer nach Zuspiel von Bernd Rische zum 0:1 nutzen konnte. Der Rest dieses Spieldrittels verlief weiter mit einem Übergewicht an Löwen-Chancen, so durfte sich Guft-Sokolov und auch Rousek noch einmal am Tor versuchen, doch hinein wollte der Puck vorerst nicht.
Dies änderte sich allerdings im zweiten Durchgang. Nach vorerst erfolglosen Versuchen von Matthias Bergmann und Philipp Seifert, erlöst Josef Straka nach einem schönen Zuspiel von Guft-Sokolov die mit 200 Leuten „ausverkaufte“ Raiffeisen-Arena und vollendet zum 1:1 Ausgleich. Insgesamt gestaltete sich das zweite Drittel etwas ausgeglichener als das Erste. Dies war auch an den Chancen festzumachen, die sich nun vermehrt auf beiden Seiten auftaten. Eine dieser Chancen nutzte Klostersees Matthias Baumhackl, nachdem er Mathias Jeske die Scheibe, auf fragwürdige Weise, im Drittel des EHC abnahm. Sehr lange mussten die Anhänger der Löwen aber nicht auf den erneuten Torjubel warten. Im vier gegen vier setzt sich Nico Vogl auf Zuspiel von Fabian Kanzelsberger und Michael Trox durch und kann den Spielstand erneut ausgleichen und gleichzeitig für den Pausenstand sorgen.
Was man den Hausherren im dritten Durchgang ankreiden könnte ist wahrlich nicht die fehlende Spielfreude, die schien ungebrochen. Die Chancen kamen fast im Minutentakt zustande, lediglich die Verwertung dieser, ließ etwas zu wünschen übrig. Ob Straka, Jeske, Vogl oder Zimmermann, sie alle hatten ihre Möglichkeiten. Auf der anderen Seite wiederum sah man Chancen deutlich seltener, doch wenn, dann war auch hier ein sicherer Christoph Lode oder ein Verteidiger wie Bergmann oder Kanzelsberger zur Stelle. Ganze 15 Minuten benötigten die Löwen um die klare Überlegenheit auf dem Feld auch auf die Anzeigetafel zu bringen. Tomas Rousek war es, der im Zusammenspiel mit Josef Straka und Michail Guft-Sokolov die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Rund eineinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels nahm Klostersee den an diesem Abend starken Dominik Gräubig aus dem Tor. Jedoch brachte auch der Umstand eines sechsten Feldspielers für die Grafinger Mannschaft keinen Vorteil. Zuerst durfte sich Leon Decker noch erfolglos am leeren Tor versuchen, bevor Tomas Rousek sich durch die Klosterseer Abwehr tankt und durch seinen Pass auf den letztlich vollendenden Guft-Sokolov, maßgeblich an diesem 4:2 beteiligt ist. Dies besiegelte auch den Endstand an dem auch einige aus dem Frust entstandene Provokationen einer Handvoll Gästespieler nach Abpfiff nichts mehr ändern konnten.
Am kommenden Doppel-Heim-Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg in der Raiffeisen-Arena zuerst auf den TEV Miesbach (25.09.2020, 20:00 Uhr) und anschließend auf die Gladiators aus Erding (27.09.2020, 17:15 Uhr). Für beide Spiele wird es Tickets im Ticket-Shop des EHC geben, zu erreichen ist dieser Online unter www.ehcwaldkraiburg.com
(EHCW/aha)
  
    
forstnatureboyzSC Forst
Nature Boyz Forst ärgern die Mammuts aus Schongau - Im Lokalderby starke Leistung des Forster Teams

(BLL)  Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit - ein lang gehegter Wunsch der Forster Nature Boyz ging in Erfüllung - ein Lokalderby gegen den Nachbarn aus Schongau spielen zu dürfen. Zudem durften endlich wieder eine begrenzte Anzahl von Zuschauern der Partie beiwohnen, die letztendlich Schongau mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) für sich entschied.
Das Forster Eishockeyteam um das Trainergespann Dallmayr/Kirschner zeigte sich im Vergleich zur Freitagspartie gegen Lechbruck stark verbessert. Die Einstellung stimmte, der Einsatzwille passte, es war also angerichtet. Zu Beginn des Spieles war kein Klassenunterschied festzustellen. Schongau versuchte, Druck aufzubauen, doch die Gäste spielten eng am Mann und versteckten sich nicht. Gleich die erste Strafzeit der Hausherren brachte den Nature Boyz mehrere Chancen ein. In Überzahl war es der Ex-Schongauer Bastian Grundner, der auf Zuspiel von Daniel Anderl zum 0:1 in der 6. Spielminute traf.  Es entwickelte sich daraufhin ein flottes Spiel, bei dem die Favoriten keinen Raum fanden, ihre Angriffe platziert in Chancen umzuwandeln. Immer war ein Forster Spieler im Weg und verhinderte einen erfolgreichen Torschuß. Und wenn ein Schuß auf das Forster Tor durchkam, war Andreas Scholz mit klasse Paraden auf dem Posten. So war es nicht verwunderlich, dass die Nature Boyz mit der 0:1-Führung in die Pause gingen.
Der Mittelabschnitt begann mit einem Paukenschlag für die Nature Boyz. Ein schönes Zuspiel von Ron Zinner nahm Michael Krönauer auf, lief noch einige Meter auf Schongaus Torhüter Lukas Müller zu, und hämmerte die Scheibe unhaltbar ins Kreuzeck zur 0:2-Führung. Der Spielbericht notiert hier die 24. Spielminute. Kurze Zeit später mußte ein Schongauer Spieler auf die Strafbank, doch statt die sich bietende Überzahl zu nutzen passte die Forster Hintermannschaft nicht auf und ließ in der 28. Minute durch Florian Seelmann den 1:2-Anschlußtreffer zu. Dieser Treffer gab den Hausherren Auftrieb, das Spiel wurde jetzt sehr offen geführt. Beide Seiten verzeichneten jetzt gute Chancen zum Torerfolg, doch der ließ jedoch auf sich warten. In der 40. Spielminute, ein Forster drückte die Strafbank, war es der Doppeltorschütze Roman Tomanek, der den in der 33. Minute eingewechselten Markus Kieslich zum 2:2-Ausgleich überwand.
Im letzten Spielabschnitt versuchten beide Mannschaften, die Führung zu erzielen. Schongau wurde jetzt zusehends stärker, Forsts Mannschaft dagegen schwanden langsam die Kräfte. Jeder Forster Akteur stemmte sich gegen den Führungstreffer. Es ergaben sich immer wieder Konterchancen, doch ein Treffer war den Gästen nicht mehr gegönnt. Vielmehr war es wiederum Roman Tomanek, der in erneuter Überzahl in der 54. Minute zur erstmaligen Führung seiner Farben sorgte. Den Schlußpunkt in der sehr fair geführten Partie setzte Kevin Steiner in der 59. Minute, als er ein Zuspiel vom Ex-Peißenberger Tobias Maier unter die Latte hämmerte.
Beide Trainer waren von der Leistung ihrer Mannschaft sehr angetan. Es hat eigentlich alles gestimmt, so können beide dem Ligastart positiv entgegensehen.
(SCF/ws)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Falcons starten erfolgreich in die Vorbereitung

(BLL)  Am Sonntag Abend absolvierten die Falcons ihr erstes Spiel im Rahmen der Vorbereitung zur kommenden Saison. Zu Gast war der Bezirksligist aus Türkheim der nach 31 Sekunden durch Jonas Müller (Hirschbolz) seine erste Chance zum 0:1 nutzte. Die Hausherren zeigten sich davon jedoch wenig beeindruckt und glichen in der vierten Minute durch Thomas Böck (Matejka) aus. Die erste Überzahlsituation nutzte knapp eine Minute später Ole Fiedler (Gottwalz/Polkovnikov) zur ersten Pfrontener Führung. Lukas Hruska (10. Minute), Kevin Krzoß (Güßbacher/Gröger) in der 12. Minute und Benjamin Gottwalz (15. Minute) trafen noch vor der ersten Pause zum 5:1 Zwischenstand. Im Mitteldrittel konnte die Mannschaft von Josi Richter nicht mehr an die gute Leistung anknüpfen und musste einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, Niklas Kohler traf per Penalty. Den einzigen Treffer der Pfrontener erzielte in diesem Drittel erneut Benjamin Gottwalz (Stammler). Im Abschlussdrittel zeigten sich die Gastgeber wieder konzentrierter und erzielten vier weitere Treffer durch  Maxim Polkovnikov (Gottwalz), Sebastian Weixler (Stammler/Albl), Lukas Hruska (Güßbacher/Böck) und Timo Stammler (Gottwalz). Den Schlusspunkt setzten allerdings die Gäste, die 18 Sekunden vor Ende der Partie Pfrontens Schlussmann Maximilian Dempfle doch noch überwinden konnten und zum Endstand von 10:3 durch Sascha Hirschbolz (Müller) trafen. Dempfle ersetzte zuvor Dominik Gimbel im Tor der Falcons, der von Beginn an das Vertrauen von Josi Richter erhielt. Insgesamt zeigte man sich im Lager der Pfrontener mit der Leistung der Mannschaft zufrieden und erleichtert, dass man erfolgreich in die Vorbereitungsspiele gestartet ist.
(EVP/tb)
  
   
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Generalprobe misslingt - Nullnummer gegen Ulm

(RLSW)  Viel vorgenommen hatten die Bisons sich für das zweite Vorbereitungsspiel am letzten Wochenende vor dem Saisonstart in die Regionalliga-Saison.
Manchmal kommt es aber anders als man denkt. Die „Teufel“ aus Ulm spielten teuflisch effizient und nutzen jede sich bietende Möglichkeit, den Kasten von Sebastian Trenholm unter Beschuss zu nehmen. Keine drei Minuten waren gespielt, da lagen die Jungs um Kapitän Gorel bereits mit 0:2 zurück. Zwei Strafen hatte der Schiedsrichter zuvor ausgesprochen und die Gäste nutzten eine doppelte Überzahl schnell und schnörkellos. Zwei  Treffer im weiteren Verlauf des ersten Drittels sorgten für einen 0:4 Rückstand nach 20 Minuten.
Der Mittelabschnitt begann mit mehr Spielanteilen für die Hausherren und hier zeigte sich phasenweise die Stärke der Bisons. Ulm reagierte aber auch auf diesen Umstand und bestrafte jeden kleinen Fehler der Goldstädter. So stand es nach 40 Minuten 0:6 aus Sicht der Bisons.
Das letzte Drittel lief ebenfalls nicht so wie man es sich erhofft hatte. Zwar neutralisierte sich die Begegnung weitestgehend, Ulm machte aber jeden Angriff der Bisons zu Nichte und legte selber noch zwei weitere Tore nach.
So ging die Generalprobe ordentlich in die sprichwörtliche Eishockey-Hose und nun bleiben den Bisons nur eine Woche, um die Weichen für einen erfolgreichen Start in die Saison richtig zu stellen. Viel Arbeit also für John Kraiss, Michael Glück, und das Team der Bisons.
Einziges Highlight an diesem Abend war sicherlich die Unterstützung der Fans auf den Rängen. Keine Pfiffe, keine bösen Worte, sondern Unterstützung bis zur letzten Sekunde!
Dafür wollen die Bisons sich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!
Wir sehen uns hoffentlich am kommenden Freitag um das Abenteuer „Regionalliga“ gemeinsam zu starten.
Der erste Gegner heißt EVR Ravensburg und Details zum Ablauf des Abends werden wir in den kommenden Tagen veröffentlichen.
(CFRP/im)


pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Neuer Mobilitätspartner für die Bisons

(RLSW)  Mit Enterprise Rent-A-Car präsentieren die Pforzheim Bisons einen internationalen Partner, der die Goldstädter im Bereich Mobilität unterstützen wird. Der bekannte Mobilitätsdienstleister bietet Auto- und Van-Vermietstationen im ganzen Bundesgebiet an und verfügt über eine vielfältige Mietwagenflotte mit Fahrzeugen für jeden Anlass. Für Enterprise Rent-A-Car hat das Thema Nachhaltigkeit eine große Bedeutung und das Unternehmen investiert kontinuierlich in Innovation und neue Fahrzeugtechnologien. Es freut die Bisons, mit Enterprise Rent-A-Car ein so namhaften Partner vorstellen zu können. Sponsoren-Beauftragter Christian Bitzer ist voller Lob: „Enterprise hilft uns mit mehreren tollen Fahrzeugen, unsere Spieler mobil und flexibel zu machen. Das wir kurz vor dem Saisonstart nochmals einen so starken Partner präsentieren dürfen sollte allen deutlich machen, dass die Entwicklung des Vereins noch lange nicht abgeschlossen ist.“ Und auch unser neuer Partner äußert sich: „Enterprise Rent-a-Car und insbesondere unser Standort in Pforzheim freut sich über die regionale Zusammenarbeit mit den Pforzheim Bisons. Gemeinsam schauen wir auf eine gesunde und erfolgreiche Zukunft.“
Das Familienunternehmen Enterprise wurde 1957 gegründet und ist heute der weltweit größte Mietwagenanbieter. Auch in Deutschland gehört Enterprise zu den führenden Anbietern der Branche. Die Filiale von Enterprise Rent-A-Car in Pforzheim befindet sich an der Karlsruher Straße 42.
(CFRP/im)
  
      
    

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adendorferecAdendorfer EC
Bei 300 ist Schluss – Große Veränderungen beim Saisonstart

(RLN)  In knapp zwei Wochen geht es für den Adendorfer EC wieder los. Am 04. Oktober mit einem Auswärts-Testspiel bei den Hamburg Sailors, sowie am 09. Oktober im “heißesten Kühlhaus des Nordens“ gegen den Oberligisten Rostock, wird Neu Coach Andris Bartkevics mit seinem Team in die Testphase zur neuen Saison starten. 1,5 Jahre Spielpause liegen dann hinter dem Adendorfer EC, der sich inzwischen freut, dass das Eis im Walter-Maack-Eisstadion zurzeit wieder gefriert und man kommende Woche mit dem Eistraining starten kann.
Doch der Neustart wird alles andere einfach für das Team, die Verantwortlichen und die Fans. Seit fast acht Monaten bestimmt das Corona Virus unser aller Leben und wenn man im Sommer noch dachte, dass bis zum Herbst alles erledigt sei, so müssen jetzt einige Planungen abgeändert werden. Beruhigend ist in erster Line, dass das Hygienekonzept der Adendorfer EC Eishockey-Betriebs UG als Verordnungskonform abgesegnet wurde und man vor Zuschauer starten darf. Allerdings gibt es auch hier große Beschränkungen und Veränderungen für die Fans, die genau wie der AEC in vielen Punkten Abstriche machen müssen und so sind zum Start erstmal lediglich 300 Zuschauer zu den Heimspielen zugelassen - und dies nur sitzend. Der Vorteil aber hier: nach dem Einnehmen des Sitzplatzes besteht keine Maskenpflicht.
„Unter 450 Zuschauer ist ein Spielbetrieb für uns wirtschaftlich nicht darstellbar“, hatte AEC Geschäftsführer Finn Sonntag in einem Sommerinterview mit der Landeszeitung noch gesagt. Auch heute steht Sonntag noch zu dieser Aussage, möchte (und kann) aber nicht ein weiteres Jahr auf leistungsbezogenes Eishockey in Adendorf verzichten. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen zu dem unpopulären Schritt entschlossen die Mindereinnahmen und Mehrausgaben zum Teil auf die Eintrittsgelder umzulegen und so die Ticketpreise einheitlich (keine ermäßigten Tickets) auf 15 Euro hochzuschrauben. „Wir haben im Prinzip nur drei Möglichkeiten. 1. wir spielen einfach nicht, 2. wir können im Frühjahr wegen Zahlungsunfähigkeit abmelden, oder 3. wir verteilen die Kosten auf die Zuschauer und die Gesellschaft. Ich denke da ist Punkt 3 allen das liebste Übel“, so Sonntag.
Es sind nicht nur die lediglich 300 zugelassen Zuschauer, welche Eishockey in der Corona-Saison fast zu einem Luxus-Gut machen. Unter anderem verursachen, neben den fehlenden Zuschauern, starke Mindereinnahmen beim Catering und große Kosten durch eine externe Security Firma, zur Überwachung der Corona Auflagen, für einen deutlich teureren Spielbetrieb. Einen staatlichen Zuschuss der Bundesregierung für Mindereinnahmen bei den Zuschauern, wie ihn andere in der Region ansässige Vereine erhalten, gibt es für den Adendorfer EC in der Regionalliga nicht. „Ich weiß, dies wird vielen weh tun, aber es ist die einzige Chance einen Spielbetrieb aufrecht zu halten. “, so Finn Sonntag, der aber auch Hoffnung macht: „die Preise sind für die Saison nicht fix und werden den Zuschauern angepasst.“ Was im Grunde bedeutet, steigen die zugelassenen Zuschauerzahlen, sinken die Eintrittspreise.
Zurzeit wird beim Adendorfer EC nicht davon ausgegangen, dass es eine Abendkasse geben wird. Es wird angestrebt die kompletten Eintrittskarten im Vorverkauf anzubieten. Dieser wird, auf Grund der Tatsache, dass sich Spiele wegen der Pandemie verschieben können, lediglich in der Woche vor dem jeweils stattfindenden Heimspiel, dienstags und donnerstags von 19 Uhr bis 20.30 Uhr, im AEC Service Center im Walter-Maack-Eisstadion angeboten. Einen online Verkauf oder eine Reservierungsmöglichkeit gibt es hier aus organisatorischen Gründen nicht. Als Eingang wird der Haupteingang des Walter-Maack-Eisstadion genutzt werden können. Auf Grund der schwer möglichen Kontaktverfolgung und Anwesenheitskontrolle bei Dauerkarteninhabern werden für diese Saison keine Dauerkarten angeboten.
An den Eintrittskarten befindet sich das vorgeschriebene Kontaktformular. Dieses muss vor dem Erscheinen zum Spiel wahrheitsgemäß und leserlich ausgefüllt werden. Der Ordnungsdienst behält dieses Formular beim Einlass ein und wird drei Wochen unter Beachtung der Datenschutz Richtlinien aufbewahrt. Das Abtrennen erfolgt ausschließlich nur durch das Ordnungspersonal.
Sollte ein Restkontingent an Eintrittskarten überbleiben, so sind diese an der Abendkasse an den Spieltagen erhältlich. Zur gesundheitlichen Sicherheit der Zuschauer wird der Aufenthalt im Walter-Maack-Eisstadion verkürzt. Einlass ist so frühstens 30 Minuten vor Spielbeginn.
Da das Walter-Maack-Eisstadion lediglich über 400 Sitzschalen verfügt und auf Grund des Mindestabstandes diese nicht alle belegt werden können, wird die Stehplatz Tribüne ebenfalls zum Sitzplatzbereich. Der Adendorfer EC empfiehlt sich hier eine Sitzunterlage mitzubringen und für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen die Sitzschalen freizuhalten. Das Stehen an den “Gittern“ hinter den Toren ist zurzeit noch nicht erlaubt.
„Ich weiß, dass das für uns alle harte Einschnitte sind. Aber wir sind zurzeit froh überhaupt spielen zu können und so hoffen wir, dass dies alles nur für diese Saison gilt und wir nach dem Motto: “Augen zu und durch“, trotzdem gemeinsam eine großartige Saison haben werden“, so AEC Geschäftsführer Finn Sonntag.
(AEC/fs)
  
      
    

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