Newsticker

    
Oktober 26
                         
Kirchweih
                    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Buchloe Pirates
(BYL)  Nachdem Emanuel Geiger vermutlich in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, hat der ESV mit Clemens Schulz einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 19-Jährige kommt aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren. Ausserdem hat der Augsburger EV seine DNL-Talente Nikolai Spakowski, Leon Menne, Nolen Gebele und Oliver Oberth mit Förderlizenzen für die Freibeuter ausgestattet
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  
Kassel Huskies
(DEL2)  Stürmer Daniil Afonin laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für etwa drei Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Stürmer Damian Hasman konnte im Tryout überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Heidschnucken. Der 19-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des 1.EV Weiden und machte dabei mit guten Scorerwerten auf sich aufmerksam
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Marlon Polter wechselt von den Eisadlern Dortmund zum ESV. Der 24-Jährige, der ursprünglich aus dem Iserlohner Nachwuchs stammt und für Herne auch schon in der Oberliga spielte, konnte in der letzten Saison in 25 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Der EHC hat nochmal nachgelegt und mit Artem Klein einen neuen Stürmer verpflichtet. Der 32-jährige Routinier, der auch über Oberliga-Erfahrung verfügt, spielte lange Zeit in baden-Württemberg. Nun wechselt er vom Ligakonkurrenten ERSC Ottobrunn zu den Aibdogs. In der letzten Saison gelangem ihm beachtliche 40 Scorerpunkte in 25 Spielen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Der neu gegründete EHC meldet kurzfristig noch drei weitere Neuzugänge. Vom GSC Moers kehrt Torhüter Marlon Dolls in seine Heimatstadt zurück, von den Dinslakener Kobras kommt Verteidiger Toni Heinrich und zuletzt inaktiv war Verteidiger Domink Scharfenort
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Stürmer Philippe Sanche hat sich eine Handverletzung zugezogen und muss daher für etwa drei Wochen pausieren
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Stürmer Thomas Lichnovsky steht vorerst nicht mehr im Kader der Eisadler. Sein Vertrag ruht aus beruflichen Gründen. Eine Rückkehr zu unbestimmten Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Benedikt Böhm kehrt zum ESV zurück. Der 30-jährige Stürmer, der über reichlich Oberliga-Erfahrung verfügt wechselt von den Passau Black Hawks zu den Karoli Crocodiles. Bereits zwischen 2021 und 2023 spielte er für Waldkirchen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Bremerhavener müssen bis Mitte November auf Stürmer Nino Kinder verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Die Blue Devils müssen für mindestens drei Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Tommy Muck verzichten. Der US-Verteidiger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 18.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Kirchweih-Wochenendes mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga und Regionalliga Nordost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen München mit 3:4

(DEL)  Die Siegesserie der Eisbären Berlin ist gerissen. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend acht Erfolgen am Stück unterlagen die Berliner am Freitagabend dem EHC Red Bull München in der ausverkauften Uber Arena knapp mit 3:4. Trotz dieser Niederlage bleiben die Eisbären Tabellenführer der PENNY DEL.
Die Gäste hatten den besseren Start und kamen direkt zu den ersten Abschlussmöglichkeiten. Den ersten Treffer des Abends erzielten aber die Eisbären. Ty Ronning (4.) brachte den Hauptstadtclub in Führung. München kam aber durch Ryan Murphy (4.) postwendend zum Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel, in dem beide Teams zu Chancen kamen. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts brachte Liam Kirk (18.) die Gastgeber dann erneut in Front. Lediglich 18 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels egalisierte Münchens Taro Hirose (21.) abermals die Partie. Im weiteren Spielverlauf suchten beide Mannschaften den Weg in die Offensive und kamen zu Abschlüssen. Beide Torhüter zeichneten sich mehrfach aus und es ging mit dem 2:2-Remis in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt hatten die Isardstädter zunächst mehr vom Spiel. So sorgte Elis Hede (49./PP1) im Powerplay für die erste Münchner Führung, die Yasin Ehliz (58.) kurz vor Spielende weiter ausbaute. In der Schlussphase warfen die Berliner alles nach vorne, mehr als Kirks (60./6-5) Anschlusstreffer in der letzten Sekunde sollte jedoch nicht mehr gelingen. 
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 18. Oktober ihr nächstes Ligaspiel. Dann gastiert der Hauptstadtclub beim Aufsteiger Krefeld Pinguine. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Trotz unserer Führung hat mir unser Startdrittel nicht gefallen. Wir haben uns nicht an unseren Plan gehalten und zu viele gegnerische Torschüsse zugelassen. Nach Münchens wichtigem Ausgleich zu Beginn des zweiten Drittels sind wir endlich so aufgetreten, wie wir es geplant hatten. Im Schlussabschnitt hatten wir zu viele Turnover in der neutralen Zone. Zunächst sind wir noch davongekommen. Durch eine unnötige Strafe sind wir dann aber in Rückstand geraten. Im Großen und Ganzen haben wir heute nur ein gutes Drittel gespielt, die restliche Partie war München im Vorteil. Trotzdem waren wir bis zum Schluss im Spiel.“ 
Endergebnis
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 3:4 (2:1, 0:1, 1:2)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Davidson, Smith; Reinke – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Pföderl, Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Griva, Wiederer, Hördler – Trainer: Éric Dubois       
EHC Red Bull München: Niederberger (Bibeau) – Murphy, Carrick; Pokka, Kastner; Klok, Wagner – Hirose, Thaler, Rieder; Daubner, Eisenschmid, Becker; McKenna, Hager, Ehliz; Hede, Ferguson, Oswald – Trainer: Oliver David
Tore
1:0 – 03:39 – Ronning (Kirk) – EQ
1:1 – 03:52 – Murphy (Ehliz,Eisenschmid) – EQ
2:1 – 17:38 – Kirk (Pföderl, Wissmann) – EQ
2:2 – 20:18 – Hirose (Murphy, Thaler) – EQ    
3:2 – 48:56 – Hede (Pokka, Eisenschmid) – PP1
4:2 – 57:21 – Ehliz (Eisenschmid, Murphy) – EQ
4:3 – 59:59 – Kirk (Vikingstad, Müller) – 6-5
Strafen
Eisbären Berlin: 29 (25, 0, 4) Minuten– EHC Red Bull München: 10 (4, 2, 4) Minuten
Schiedsrichter
Martin Frano, Lukas Kohlmüller (Maksim Cepik,Lukas Pfriem)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  23:44 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen mit Derbysieg gegen Weißwasser

(DEL2)  Zum neunten Spieltag der DEL2 waren die Dresdner Eislöwen am Freitagabend bei den Lausitzer Füchsen gefordert. Im Sachsenderby übernahm Marvin Berbner den Platz im Tor. Verzichten musste das Team von Cheftrainer Bo Šubr auf Drew LeBlanc, Janick Schwendener, Simon Karlsson, Ivan Komnirst und Karl Gärtner. 
Die Gastgeber verbuchten durch Tim Heyter die erste Torannäherung, ehe Bruno Riedl auf der Gegenseite erstmals Füchse-Torhüter Anthony Morrone prüfte. Kurz darauf musste der Dresdner Verteidiger wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Überzahl netzte Bryan Lemos die Scheibe zur Führung für Weißwasser ein. Dresden versuchte schnell zu antworten Antwort: Oliver Granz verfehlte aus spitzem Winkel knapp den Ausgleich, Ryan MacKinnon scheiterte nach einem abgefangenen Pass mit einem Handgelenkschuss an Morrone. Auch David Suvanto zielte von der blauen Linie knapp vorbei. Auf der Gegenseite hielt Berbner gegen den von Clarke Breitkreuz bedienten Brady stark und verhinderte einen höheren Rückstand. Eine große Ausgleichschance bot sich Jan Nijenhuis in der 13. Minute: Nach Scheibengewinn von Adam Helewka und dem Querpass von Alec Ahlroth verfehlte er das Tor knapp. Die Eislöwen erhöhten den Druck und kamen durch Riedl und Dane Fox zu weiteren Abschlüssen. Nach einem Check von Jacob Schmidt-Svejstrup gegen Suvanto prüften die Unparteiischen das Strafmaß per Video und entschieden auf eine Zweiminutenstrafe. Dresden konnte das folgende Powerplay jedoch nicht nutzen. Auch Helewka fand nach einem Zuspiel von Ricardo Hendreschke in Morrone seinen Meister. Trotz weiterer guter Abschlüsse in den Schlusssekunden ging es mit einem knappen Rückstand die erste Pause.
Die Eislöwen zeigten einen starken Start in den Mittelabschnitt und drehten die Partie innerhalb kurzer Zeit. Eislöwen-Kapitän Fox brachte die Scheibe über die linke Seite ins Angriffsdrittel und bediente den vor das Tor ziehenden Tomas Andres, der zum 1:1 einschob (22.). Nur eine Minute später folgte die Führung. Nach einer Strafe gegen Samuel Schindler wegen hohen Stocks benötigte das Dresdner Powerplay lediglich elf Sekunden. Suvanto zog hinter das Tor und legte auf Ahlroth ab, der zum 2:1 traf (23.). Dresden blieb gefährlich. Bei einem Drei-auf-zwei-Konter wurde Tomas Sykoras Abschluss von Brännstam geblockt (27.). Auf der Gegenseite sicherte Berbner einen verdeckten Schuss von Kretzschmar (28.). Eine Unterzahl nach einer Strafe gegen Granz überstanden die Eislöwen mit guter Defensivarbeit ohne Gegentreffer. In der 33. Minute gelang den Füchsen dennoch der Ausgleich, denn Schmidt-Svejstrup traf ins kurze Eck zum 2:2. Kurz darauf scheiterte Sebastian Gorcik aus kurzer Distanz an Morrone (34.). Nach einer Strafe gegen Helewka wegen Beinstellens musste Dresden erneut in Unterzahl agieren. Dabei bot sich Andres eine Konterchance, doch Brady verhinderte mit seinem Schläger den Abschluss (38.). Kaum wieder komplett, schlugen die Eislöwen zu. Morrone wehrte einen Schuss von Sykora direkt vor die Füße von Tom Knobloch ab, der zum 3:2 abstaubte (39.). Mit dieser 3:2-Führung für Dresden ging es in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt drängten zunächst die Gastgeber auf den Ausgleich. Berbner stoppte ein Solo von David Rundqvist und parierte wenig später eine Direktabnahme von Theodore (43.). Nach einer Strafe gegen Fox wegen hohen Stocks überzeugten die Eislöwen erneut in Unterzahl und ließen die Füchse kaum in ihre Formation kommen. Wieder komplett, verfehlte Helewka nach einem abgefangenen Pass das Tor knapp. 
In der 48. Minute baute Dresden die Führung aus. Suvanto setzte Sykora in Szene, dessen Schuss aus spitzem Winkel Morrone zum 4:2 durchrutschte. Kurz darauf musste Knaus wegen Hakens auf die Strafbank. Das folgende Powerplay nutzte Helewka, der nach einem Zuspiel von Andres die Scheibe ins kurze Eck unter die Latte setzte (50.). Ahlroth hatte anschließend den nächsten Treffer auf dem Schläger, zielte aber knapp vorbei.
Auch in der Schlussphase blieb die Dresdner Defensive gefordert. Nach Strafen gegen Sykora und Schmidt-Svejstrup mussten in der 57. Minute Riedl wegen Behinderung und Knobloch wegen eines Handspiels beim Bully auf die Strafbank. Weißwasser nahm zusätzlich den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Eislöwen verteidigten auch diese doppelte Unterzahl mit großem Einsatz. MacKinnon warf sich in einen Schuss und blockte die Scheibe, ehe beide Dresdner zurückkehrten (59.). Den Schlusspunkt setzte Nijenhuis. Nach einer Strafe gegen Weißwasser traf er wenige Sekunden vor dem Ende in Überzahl zum 6:2-Endstand (60.). Damit feierten die Eislöwen einen Derbysieg.
Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Wir haben nach dem Rückstand eine gute Reaktion gezeigt und uns viele Chancen erarbeitet. Im zweiten Drittel waren wir dann konsequenter vor dem Tor. Wichtig waren heute auch unsere Special Teams. Wir haben in Überzahl getroffen und die Unterzahlsituationen im letzten Drittel sehr gut verteidigt. Da haben die Jungs füreinander gearbeitet und Schüsse geblockt. Marvin hat uns mit wichtigen Paraden Sicherheit gegeben. Dass sich sechs verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen, spricht für die Mannschaftsleistung.“
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  23:42 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


kasselhuskiesKassel Huskies
Trotz einiger Ausfälle: Huskies erkämpfen zwei Punkte in Regensburg

(DEL2)  Die Kassel Huskies haben am Freitagabend trotz zahlreicher personeller Ausfälle einen weiteren Auswärtssieg eingefahren. Bei den Eisbären Regensburg setzten sich die Schlittenhunde mit 3:2 nach Verlängerung durch. Lukas Jung erzielte den entscheidenden Treffer und sicherte den Nordhessen damit den Zusatzpunkt.
Die Partie begann mit guten Gelegenheiten für die Gäste. Nach einem Schuss von Stadler ließ Regensburgs Schlussmann Becker die Scheibe abprallen, Wilkie konnte den Rebound jedoch nicht verwerten (4.). Wenig später zeichnete sich Willerscheid erstmals mit einer Glanzparade aus (9.). Anschließend ging es Schlag auf Schlag: Zunächst trafen die Gastgeber die Latte (10.), ehe auch Mieszkowski nur das Gestänge erwischte (12.). Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb der erste Spielabschnitt torlos.
Auch nach Wiederbeginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Nachdem Becker zunächst noch gegen White zur Stelle gewesen war (23.), brachte Wilkie die Schlittenhunde in Führung. Nach Zuspiel von O'Donnell jagte der Angreifer die Scheibe vom rechten Flügel sehenswert ins linke obere Eck (25.). Regensburg drängte auf den Ausgleich, doch Willerscheid verhinderte diesen unter anderem mit starken Paraden gegen Hauner (28.) und Bracco (32.). Kurz vor der zweiten Pause legten die Nordhessen nach: In Überzahl traf White mit einem Handgelenksschuss aus der Distanz, während Mieszkowski dem Regensburger Schlussmann entscheidend die Sicht nahm (39.).
Im Schlussdrittel kamen die Gastgeber allerdings zurück. Peter verkürzte bereits in der 42. Minute auf 1:2. Die Eisbären erhöhten daraufhin den Druck und belohnten sich nach einem von der Bande in den Slot zurückspringenden Puck mit dem Ausgleich (49.). In der Folge hatten beide Mannschaften Möglichkeiten auf den Siegtreffer. Die größte Chance der Huskies vergab O'Donnell, der nach einem Fehlpass frei vor Becker auftauchte, jedoch am Regensburger Schlussmann scheiterte (60.).
Somit musste die Verlängerung entscheiden. Zunächst rettete Willerscheid mit einer weiteren Glanzparade gegen Haiskanen (61.). Als die Huskies wenig später in Unterzahl gerieten (63.), wurde es nochmals brenzlig. Eine Strafe gegen die Gastgeber beendete jedoch die Überzahlsituation. Kurz darauf bediente White den zentral vor dem Tor positionierten Jung, der die Scheibe zum umjubelten 3:2-Siegtreffer versenkte (64.).
Damit sichern sich die Huskies bereits zum vierten Mal in Folge und zum fünften Mal in den vergangenen sechs Partien den Zusatzpunkt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem Rudel nicht: Bereits am Sonntag ist der EV Landshut in der heimischen Probonio Arena zu Gast.
Tore:
0:1 Wilkie (O’Donnell – 25. Min.)
0:2 White (PP – Bartuli, O’Donnell – 39. Min.)
1:2 Peter (Bracco – 42. Min.)
2:2 Ward (49. Min.)
2:3 Jung (GWG – White, Garlent – 64. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  23:14 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Torpremiere lässt Löwen jubeln!

(OLS)  Nachdem ein Feueralarm den Spielbeginn um rund 20 Minuten verzögerte fiel in der Hacker-Pschorr erst um 19:50 Uhr vor 1491 Zuschauern der erste Puck. Die Teams sparten nicht an Tempo und Intensität, sodass es lange bis zum ersten Tor dauerte. Letztendlich konnten sich die Tölzer Löwen knapp aber verdient mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) gegen die Höchstadt Alligators durchsetzen. Das Tölzer Eigengewächs Simon Manhart entschied mit seinem ersten Profitor das Spiel.
Die Gäste schlugen ein hohes Tempo an und konnten sich zum ersten Torschuss kombinieren. Das Löwentor hütete am Freitag Enrico Salvarani, der den Schuss parierte. Auf der anderen Seite hatte Topscorer Toms Prokopovics einige gute Aktionen, scheiterte jedoch am starken Nico Zimmermann. Im ersten Drittel waren sich beide Teams ebenbürtig und es ging schnell hin und her. Während einer starken Phase der Gastgeber traf Nico Sauer aus dem rechten Bullykreis die Latte. Wenig später führ Michael Keränen allein auf Zimmermann zu, der lange stehen blieb und die Tölzer Führung verhindern konnte. In den Schlussminuten wurden die Buam nochmal stärker, doch am Alligators-Goalie gab es kein Vorbeikommen.
Im zweiten Abschnitt setzte sich das hohe Tempo nahtlos fort. Es gab kaum Unterbrechungen und die Teams fuhren Angriff um Angriff. Die Verteidiger beider Mannschaften blockten zahlreiche Schüsse und halfen ihren Torhütern so gut es ging. Nach rund 30 Minuten erzwang Justin Braun das erste Powerplay für die Löwen. Die Specialteams der heutigen Kontrahenten sind mitunter das beste, was die Liga zu bieten hat. Und tatsächlich nutzte Toms Prokopovics auf Zuspiel von Michael Keränen und Topi Piipponen den numerischen Vorteil zur Führung (34.). Unbeeindruckt vom Tor gaben die Gäste weiter Vollgas und spielten mutig nach vorne, wo Enrico Salvarani stets die Übersicht behielt.
Der HEC startete gut in den Schlussabschnitt und setzte Bad Tölz unter Druck. Folgerichtig gelang Samuel Eriksson der ersehnte Ausgleich (45.). Der Schwede bekam im Slot zu viel Platz und konnte ohne Probleme einschieben. Kurz darauf hatten die Buam erneut einen Mann mehr auf dem Eis, schafften es jedoch kaum vor das gegnerische Tor zu kommen. Trotzdem gab das Powerplay Schwung, sodass wenig später Eigengewächs Simon Manhart seinen eigenen Rebound holte und den Puck zum 2:1 unter die Latte setzte (50.). Auch die Alligators haben ein starkes Powerplay, was sie kurz darauf einsetzen konnten. Die Löwenabwehr und Salvarani hielten dem Druck jedoch stand. Selbst als Morgan Persson zwei Minuten vor dem Ende mit sechs Feldspielern agieren ließ, kam kein Schuss mehr im Tor an. Dank eines aufopferungsvollen Kampfes sichern sich die Löwen somit die nächsten Punkte und bleiben Spitzenreiter Deggendorf auf den Fersen.
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  23:09 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps

  
deggendorferscDeggendorfer SC
Nächster Dreier – Deggendorfer SC lässt auch die Stuttgart Rebels abblitzen

(OLS)  Der Deggendorfer SC bleibt aktuell das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Vor 1.728 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Stuttgart Rebels mit 5:2 und bleibt damit an der Tabellenspitze.
Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern gab es am DSC-Kader noch einmal Änderungen. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler und Marcel Pfänder gesellt sich noch Niklas Focks. Auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber steht heute nicht zur Verfügung. Luke Weilandt gibt hingegen sein Comeback beim DSC.
Beide Teams erwischten einen guten Start in die Partie. Den Deggendorfer Führungstreffer in der fünften Minute durch Silvan Heiß konterten die Gäste nur 30 Sekunden später durch Daniel Pronin mit dem 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit boten sich beiden Teams noch gute Einschussmöglichkeiten, doch weder Sebastian Graf, noch Nick Vieregge im Tor der Stuttgarter ließen sich in den ersten 20 Minuten überwinden.
Im zweiten Abschnitt gelang den Deggendorfer erneut ein früher Treffer, als Daniel Assavolyuk in der 22. Minute nach schöner Kombination über Thore Weyrauch und Zach Kaiser zum 2:1 traf. Doch auch dieses Mal hatten die Rebels die richtige Antwort parat. In der 28. Minute vollendeten die Stuttgarter einen mustergültigen Konter zum 2:2 Ausgleichstreffer durch Jannik Herm. Das Spiel wurde nun zusehends hitziger und intensiver. Weitere Treffer sollten vorerst aber nicht fallen.
Auch im Schlussdrittel waren es erneut die Hausherren, die den besseren Start erwischten. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, als Petr Stloukal den Abpraller eines Edfelder-Schusses zum 3:2 über die Linie drückte. Die Deggendorfer hielten das Tempo hoch und legten nur drei Minuten später nach: Niklas Pill arbeitete energisch nach und verwertete seinen eigenen Abpraller im Gewühl zum 4:2. Als schließlich Ty Jackson in der 56. Minute das 5:2 nachlegte, war der Deckel aus Hausherrensicht endgültig auf der Partie. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass die Deggendorfer das Ergebnis über die Ziellinie brachten.
Am Sonntag treffen die Deggendorfer dann auswärts auf die Höchstadt Alligators. Die Mittelfranken sind seit jeher ein schwer zu bespielendes Pflaster für den DSC und stellten sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als Stolperstein heraus. In der bisherigen Saison läuft es für das Team von Morgan Persson noch nicht so ganz rund und nach zehn Spieltagen stehen die Alligators außerhalb der Playoff-Plätze. Kein Grund allerdings die Höchstadter zu unterschätzen, die ihre unangenehme Spielweise in vorherigen Spielzeiten bereits mehrfach bewiesen haben.
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  22:31 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     lh


selberwoelfeSelber Wölfe
Schutz schießt die Falken zum Sieg - Selber Wölfe vs. Heilbronner EC Falken 4:6 (2:2; 1:2; 1:2)

(OLS)  In einer kurzweiligen Partie waren die Selber Wölfe keineswegs die schlechtere Mannschaft. Allerdings verschliefen die Gastgeber den Spielbeginn und sahen sich bereits nach sieben Minuten mit zwei Treffern im Rückstand. Die Porzellanstädter konnten die Partie im weiteren Verlauf drehen, doch die Falken schlugen – insbesondere in Person vom Ex-Selber Schutz – zurück und nahmen die volle Punkteausbeute mit auf den Nachhauseweg.
Die Falken mit einem Blitzstart
Die Heilbronner Falken, insbesondere deren Neuzugang Olsen, erwischten einen Blitzstart. Zweimal kam der Deutsch-Kanadier frei zum Schuss und zweimal schlug es hinter Weidekamp ein. Dies veranlasste Selbs Headcoach Huber dazu, eine Auszeit zu nehmen. Und seine Worte waren wirkungsvoll, denn die Wölfe, die bereits ab der 3. Spielminute verletzungsbedingt auf Verteidiger Raab verzichten mussten – zudem war Gläßl schon von Beginn an ausgefallen – standen ab diesem Zeitpunkt defensiv deutlich besser. Und auch die Offensive sollte nun funktionieren. Zuerst war es Coughler, dessen Direktabnahme in der neunten Minute zum 1:2-Anschlusstreffer den Weg über die Linie fand, und fünf Minuten später legte Gelke bei angezeigter Strafe gegen Heilbronn stark auf Rubin ab, der zum vielumjubelten Ausgleichstreffer einnetzen konnte.
Schutz mit einem Doppelpack
Der mittlere Spielabschnitt war ein offener Schlagabtausch. In der 26. Minute schnürten die Wölfe die Gäste über eine Minute in deren Verteidigungszone ein, konnten aber kein Kapital aus der zwischenzeitlichen Überlegenheit schlagen. Eine Minute später hatten die Wölfe zunächst Glück, dass Schutz und Seewald aus aussichtsreicher Position vergaben. Besser machten es die Wölfe. Fast im direkten Gegenzug wurde Rubin mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und der junge Selber Stürmer vollstreckte eiskalt zur erstmaligen Wölfe-Führung an diesem Abend. Doch rund sechs Minuten später glichen die Falken erneut aus: Schutz hatte nach einem Abpraller am schnellsten geschaltet und die Scheibe eingenetzt. Wenig später wurde es furios: Zunächst vergab Heilbronn ein 3-auf-1, dann liefen die Wölfe gleich zweimal in Unterzahl einen Konter. Einmal vergaben Coughler und Gläser, beim zweiten Breakaway wurde Rubin dann regelwidrig von Schutz gestört. Den fälligen Penalty vergab der Deutsch-Däne jedoch. Kaum waren die Wölfe komplett, wurde Gelke auf die Strafbank geschickt. Diesmal mit Folgen: Schutz hämmerte die Scheibe zum 3:4 in die Maschen.
Schutz und Nemec entscheiden das Spiel
Zu Beginn des Schlussdrittels mussten die Wölfe erneut in Unterzahl agieren und Schutz stellte den Spielstand per Onetimer in der 42. Minute zum 3:5. Die Selber Wölfe erhöhten nun den Druck, wenngleich die Falken auch defensiv gut standen und die Porzellanstädter gut aus der Gefahrenzone hielten. In der 59. Minute war es dann Nemec, der den Puck zum 3:6 ins verwaiste Selber Tor schieben konnte. Die Wölfe blieben am Drücker und kamen 71 Sekunden vor Schluss durch einen Schuss aus der Drehung durch Gelke nochmal auf zwei Tore heran. Zu mehr sollte es für die Gastgeber an diesem Abend aber nicht mehr reichen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Elwing, Sturm, Hördler, Tramm, Raab, Müller, Ulrich – Gläser, Coughler, Brown, Pauker, Rubin, Gelke, Klöpper, Thal, Kuqi, Giesl, Bauer, Klughardt
Heilbronner EC Falken: Mnich (Jokinen) – Gauch, Mapes, Krenzlin, Roach, Ettwein, Pavlu – Nemec, Cabana, Schutz, Seewald, Spurgeon, Olsen, Franzese, Scheck, Dibrov, Nix, Nuss, Widmann
Tore: 4. Min. 0:1 Olsen (Mapes, Spurgeon); 7. Min. 0:2 Olsen (Nemec, Spurgeon); 9. Min. 1:2 Coughler (Gelke, Klöpper; 5/4); 14. Min. 2:2 Rubin (Gelke, Tramm); 27. Min. 3:2 Rubin (Pauker, Hördler); 33. Min. 3:3 Schutz (Cabana, Gauch); 37. Min. 3:4 Schutz (Roach, Spurgeon; 5/4); 42. Min. 3:5 Schutz (Cabana, Seewald; 5/4); 59. Min. 3:6 Nemec (empty net goal); 59. Min. 4:6 Gelke (Sturm, Rubin)
Strafzeiten: Selb 6 + 5 + 5 gegen Gläser, Heilbronn 12 + 5 gegen Widmann
Schiedsrichter: Votler, Kannengießer (Preiß, Bösl)
Zuschauer: 1.736
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  22:45 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons lösen schwierige Aufgabe - Herford erzwingt drei Punkte gegen Neuwied

(ON)  Fleißarbeit – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde den nächsten Sieg eingefahren. In der ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ bezwangen die Ice Dragons den EHC Neuwied mit 6:3 (1:2/2:0/3:1) und holten weitere sehr wertvolle Zähler. Dabei musste der HEV im erwartet schwierigen Duell über die gesamte Spielzeit sehr intensiv arbeiten, um am Ende das Eis als Sieger zu verlassen.
Bereits vor dem ersten Bully knisterte es in der Drachenhöhle und die ostwestfälischen Eishockeyfans machten sich lautstark bemerkbar. In der 6. Minute nutzten die Gastgeber gleich die erste Überzahlgelegenheit und gingen durch Jackson Pierson, der nach einem Pfostentreffer von Sebastian Moberg aus kurzer Entfernung abstaubte mit 1:0 in Führung. Die Gäste antworteten jedoch schnell und glichen in der 8. Minute durch Jeffrey Smith zum 1:1 aus. Doch damit nicht genug. Neuwied lauerte auf sich bietende Möglichkeiten und erneut war es Jeffrey Smith, der in der 11. Minute mit seinem zweiten Treffer den EHC jubeln ließ. So ging es für die Ice Dragons mit einem Rückstand erstmals in die Kabine.
Im Mittelabschnitt erhöhte Herford deutlich den Druck und setzte sich immer mehr vor dem gegnerischen Tor fest. In der 28. Minute wurde der HEV dann für seine Mühen belohnt. Ein Schuss von Sebastian Moberg wurde von der Neuwieder Defensive abgefälscht und landete zum 2:2-Ausgleich im Netz. Die Ostwestfalen ließen nun nicht mehr nach und arbeiteten weiter daran, die Partie an sich zu reißen. Drei Minuten vor der Pausensirene zog HEV-Verteidiger Tom Banach mit viel Tempo ins gegnerische Drittel hinein und legte auf Philip Woltmann ab, der unhaltbar zum 3:2 traf.
Nach dem letzten Seitenwechsel blieb Herford das spielbestimmende Team und suchte nun die Entscheidung. In der 43. Minute war Gleb Berezovskij hellwach und fing einen Angriff der Gäste ab, passte direkt auf Tamas Kanya, der freistehend aus wenigen Metern auf 4:2 erhöhte. Der EHC gab sich aber noch nicht geschlagen und nutzte in der 49. Minute durch Christian Sprez eine der nun weniger werdenden Torgelegenheiten zum 3:4-Anschlusstreffer. Herford war noch einmal gefordert und nahm die Aufgabe an. Immer wieder versuchte man selbst den nächsten Treffer zu erzielen, anstatt den knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Schließlich war es Dennis Sticha, der drei Minuten vor dem Ende die Eisdrachen mit dem 5:3 erlöste und die Stimmung bei den heimischen Fans zum Überschäumen brachte. Rund 60 Sekunden vor dem Ende sorgte Michael Schaaf mit einem abgefälschten Schuss aus der Distanz noch für den 6:3-Schlusspunkt.
Herfords Chefcoach Henry Thom zeigte sich auf der abschließenden Pressekonferenz zufrieden: „Im ersten Drittel war Neuwied sehr laufstark und hat uns kaum Gelegenheiten gegeben unser Spiel aufzuziehen. Im zweiten Drittel wollten wir den Druck erhöhen und mit einfacheren Mitteln die neutrale Zone schneller durchlaufen, was uns dann auch gelungen ist. Neuwied blieb aber immer gefährlich und man merkt, dass dort sehr gute Arbeit geleistet wird und dass die Mannschaft sehr gut eingestellt ist. Dieses Team ist einfach schwer zu bespielen und ich bin glücklich, dass wir einen Weg gefunden haben, um diese Begegnung zu gewinnen. Ich weiß, dass es dann in Neuwied noch schwieriger für uns werden wird. Wenn es dem EHC gelingt, so weiterzuspielen, sehe ich die Mannschaft nicht irgendwo am Tabellenende, sondern im Mittelfeld der Oberliga Nord.“
Mit 15 Punkten hat sich der Herforder Eishockey Verein auf Platz 6 in der Tabelle verbessert und sich selbst nach nunmehr neun Spieltagen in eine sehr gute Position gebracht. Im Sonntagsspiel geht die Reise für die Ice Dragons zum Trabellendritten Füchse Duisburg, bei denen man ab 18.30 Uhr versuchen will, weitere Zähler zu ergattern.
Tore:
1:0 05:23 Jackson Pierson (Sebastian Moberg / Max Jelavic) PP1
1:1 07:02 Jeffrey Smith (Juuso Rajala / Philip Kecojevic)
1:2 10:41 Jeffrey Smith (Philip Kecojevic / Juuso Rajala)
2:2 27:38 Sebastian Moberg (Leon Köhler / Alexis D´Aoust)
3:2 36:55 Philip Woltmann (Tom Banach)
4:2 42:32 Tamás Kánya (Gleb Berezovskij)
4:3 48:06 Christian Sprez (Juuso Rajala / Jeffrey Smith)
5:3 57:18 Dennis Sticha (Leon Köhler / Pavel Avdeev)
6:3 58:57 Michael schaaf (Tom Banach / Philip Woltmann)
Strafen:
Herford 4 Minuten
Neuwied 10 Minuten
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
246 
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  11:53 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Erster Derbysieg geht an Duisburg!

(OLN)  Das erste Derby der Saison ist Geschichte: Die Füchse Duisburg setzten sich am Gysenberg mit 6:3 durch und führten zwischenzeitlich mit 5:1. Duisburg hatte an diesem Abend fast immer die passende Antwort auf Hernes Tore parat, ähnlich wie bereits im Spiel gegen Leipzig und verdiente sich damit den Derbysieg.
Für beide Teams war ein früher Treffer wichtig, für Duisburg angesichts der etwas kürzeren Bank jedoch besonders. Die Füchse übten daher viel Druck aus und gingen folgerichtig früh in Führung: In der vierten Minute zog Michael Fomin von der rechten Außenbahn ab, verfehlte das Tor jedoch. Edwin Schitz blieb am Spiel dran, spielte die Scheibe hinter dem Tor an Dieter Geidl, von dessen Rücken der Puck unglücklich ins Tor sprang. Der Lucky Bounce belebte Duisburg sofort und sorgte für einen guten Start in die Partie.
Allgemein war das Derby von Beginn an körperbetont.
In der 22. Minute zog Duisburg auf 2:0 davon. Die Herner Defensive war kurzzeitig ungeordnet, Santeri Haarala bekam für wenige Sekunden freien Raum und nutzte seine Abschlussqualitäten eiskalt aus. In der 30. Minute legten die Füchse nach: Daniel Geiger setzte nach einem Schuss von Mannes zweimal nach und brachte die Scheibe im Rebound hinter Dieter Geidl unter. Das 3:0 war der erste Nackenschlag für Herne. Doch dann kam die positive Nachricht des Abends: Bauer Neudecker traf im Powerplay endlich zu seinem ersten Tor für Herne. Christian Kretschmann spielte den Puck auf Palka hinter dem Tor, der ihn in den Slot weiterleitete. Neudecker suchte den direkten Abschluss, die Scheibe wurde von Marco Brlić noch berührt, sprang aber unglücklich durch und landete im Tor. Das 1:3 sorgte zunächst für Euphorie, doch die Freude währte nur 26 Sekunden: Pascal Gossel stand im Gegenzug frei vor dem Tor, die Sicht von Geidl war genommen und er zog eiskalt über dessen Schulter zum 4:1 ab.
Duisburg traf auch im Schlussdrittel früh. Edwin Schitz spielte einen langen Pass auf Michael Fomin, der per One-Timer seinen nächsten Treffer nachlegte und das 5:1 erzielte. Herne fand diesmal jedoch die direkte Antwort: Nick Ford versuchte hinter dem Tor einen Michigan, Brlić parierte, doch im Nachschuss stand Christian Kretschmann richtig und verkürzte auf 2:5.
In der 53. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf: Im Powerplay spielte Christian Obu auf Nick Ford, der direkt abzog und den Puck in den Giebel schoss. Das 3:5 weckte kurzzeitig die Hoffnung auf ein Comeback. Doch in der 55. Minute war die Partie entschieden: Nach einer erneuten Unsortiertheit in der Herner Defensive lag der Puck frei vor Ole Blumenkamp und Luis Üffing verwertete den Nachschuss zum 3:6 – dem Endstand.
Die Füchse Duisburg feiern den verdienten ersten Derbysieg der Saison und festigen Platz drei. Herne bleibt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz, wobei sich an der Tabellensituation wenig geändert hat, da auch alle Teams der hinteren Tabellenhälfte verloren haben.
Am Sonntag besteht für Herne die nächste Chance, in der Tabelle nach oben zu klettern: Um 16:00 Uhr tritt das Team bei den Saale Bulls Halle an.
0:1 [03:47] Schitz (Fomin/Strauss)
0:2 [21:16] Haarala (Saccomani/Zolmanis)
0:3 [29:22] Geiger (Mannes/Brandt)
1:3 [32:27] Neudecker (Palka/Kretschmann) PP1
1:4 [32:43] Grosse (Mannes/Üffing)
1:5 [42:43] Fomin (Schitz/Strauss)
2:5 [43:09] Kretschmann (Ford/Hofmann)
3:5 [52:51] Ford (Obu/Kretschmann) PP1
3:6 [54:35] Üffing (Geiger/Brandt)
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  13:11 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten gehen erstmals komplett leer aus - ESV Buchloe unterliegt gegen die bisher punktlosen Dorfener mit 3:4

(BYL)  Erstmals keine Punkte in dieser Spielzeit konnten die Buchloer Piraten am Freitagabend im Piraten-Duell gegen den ESC Dorfen einfahren. Denn nach dem bisher mehr als ordentlichen Saisonstart verloren die Freibeuter gegen das bis dahin noch punktlose Schlusslicht aus Dorfen mit 3:4 (1:1, 1:2, 1:1) und kassierten so die erste Niederlage der noch jungen Saison nach regulärer Spielzeit. „Wir haben heute nicht das Spiel aufs Eis gebracht was wir spielen wollten“, so das kurze Resümee von ESV-Trainer Dominic Weis, der dann aber noch etwas präziser wurde. „Es haben uns irgendwo die Energie, Leidenschaft und die Tugenden gefehlt, die uns letztes Wochenende noch so stark gemacht hatten.“ Gepaart mit einer stellenweise ausbaufähigen Chancenverwertung zogen die Gennachstädter an diesem Abend gegen den Aufsteiger so nicht unverdient den Kürzeren.
Das erste Drittel gestaltete sich dabei eigentlich recht ausgeglichen. Beide Kontrahenten suchten von Beginn an den schnellen Weg nach vorne und die Gäste stellten mit ihren schnellen Vorstößen – vor allem mit ihrer Paradereihe – die Buchloer immer wieder vor Herausforderungen. ESV-Torhüter Anton Brandt hatte somit deutlich mehr zu tun, als ihm vielleicht lieb gewesen wäre, aber auch sein Gegenüber Simon von Frauenberg wurde früh warmgeschossen. Gleich vorneweg: Beide Keeper erwischten an diesem Abend einen starken Auftritt und waren immer wieder der letzte Rückhalt, der ein ums andre Mal Schlimmeres verhinderte. Aber nach acht Minuten konnten die Hausherren den starken Gäste-Goalie doch erstmalig überwinden, als Nicolas Strodel einen Konter mustergültig zum 1:0 abschloss. Lange hielt die Führung aber nicht. Denn nachdem die Pirates nach einem Pfostenschuss erst noch Glück hatten, markierten die Eispiraten wenig später den bis dahin durchaus leistungsgerechten Ausgleich durch David Stach (11). Der Tscheche stand wenig später dann erneut im Mittelpunkt, als Stach nach knapp 18 Minuten mit einer Matchstrafe wegen „Slew Footing“ vorzeitig zum Duschen geschickt wurde – im Übrigen das gleiche Vergehen, für das am letzten Wochenende auch Philipp Keil mit dem gleichen Strafmaß vorzeitig vom Eis musste.
Die fünfminütige Überzahl konnten die Buchloer dann aber erst im Mittelabschnitt zur erneuten Führung nutzen. Lars Grözinger hatte kurz nach Wiederbeginn einen Strodel-Schuss unhaltbar vor dem Tor noch abgefälscht und seine Mannen so wieder mit 2:1 in Front geschossen (22.). Aber die Gäste blieben weiter mutig, frech und ebenbürtig und belohnten sich wiederum nur vier Minuten später dafür mit dem abermaligen Ausgleich. Besonders ärgerlich aus ESV-Sicht, dass das 2:2 durch einen schön verwandelten Alleingang von Maximilian Forster ausgerechnet in eigener Überzahl fiel. Dennoch hätten die Hausherren diese Leichtsinnigkeit in der Folge direkt wieder ausmerzen können, doch gleich mehrfach scheiterten die Pirates alleinstehend vor dem bärenstarken von Frauenberg. Und dies sollte sich dann kurz vor Drittelende erneut rächen, als Thomas Matheson den letztjährigen Landesligameister erstmals an diesem Abend in Front brachte (38.).
So mussten die Buchloer im Schlussabschnitt zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, den man zumindest aber schnell egalisieren konnte. Gerade war ein doppeltes Powerplay ungenutzt verstrichen, da lenkte Michal Telesz mit seinem bereits fünften Saisontor die Scheibe zum 3:3 in die Maschen und stellte somit im Grunde alles wieder auf Null (42.). Aber auch hier konnten die Freibeuter das Momentum nicht für sich nutzen und nachlegen. Stattdessen trafen rund achteinhalb Minuten vor dem Ende wiederum die Dorfener, als ein abgefälschter und somit unhaltbarer Schuss von Moritz Geier zum 3:4 einschlug. Es sollte der entscheidende Treffer des Spiels sein, denn die Buchloer probierten es zwar anschließend nochmals, aber die Durchschlagskraft fehlte an diesem Abend gegen einen sicheren Gästeschlussmann. Und so durften sich am Ende die Eispiraten über den ersten Saisonsieg freuen, während die Pirates das erste Mal in dieser Saison komplett ohne Punkte auskommen mussten.
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  01:39 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Der erste Auswärtssieg ist eingefahren - ESC Kempten gewinnt beim Spitzenreiter in Geretsried

(BYL)  Trainer Sven Curmann analysierte in seiner gewohnt ehrlichen und sachlichen Art die Begegnung seiner Mannschaft: „ Glückwunsch an Geretsried für diese Leistung , das schnelle, harte und faire Spiel. Brutal wie Geretsried uns vor allem im ersten Drittel unter Druck gesetzt hat, da muss es nicht zwingend nur 1:1 stehen. Da haben sie die besseren Torchancen und deutlich mehr Tempo  gehabt.
Aber ich bin heute auch mega stolz auf meine Mannschaft, wir haben jetzt einschließlich der Vorbereitung doch einige Spiele gehabt in denen wir die Führung abgegeben haben. Und dann ist es vom Kopf her nicht leicht wenn man mit einem 3:1 in die Drittelpause geht und Geretsried dann raus kommt wie die Feuerwehr. Aber die Jungs haben es dann auch gut zu Ende gespielt und hart gekämpft. Das ist das was ich auch sehen will.“
Begonnen hatte die Partie tatsächlich mit einem frühen Rückstand für die Allgäuer, den Pascal Dopatka nach einer herrlichen Kombination über Milan Pfalzer und Mika Salo zum Ausgleich abschloss. Nach der ersten Pause Kempten dann immer besser im Spiel, vorne wurden die Chancen genutzt und defensiv stand man sicher. Und endlich wurde eine Führung auch clever nach Hause gespielt. Martin Hlozek und Filip Kokoska mit einem Doppelpack sorgten für das Endergebnis von 1:4 und somit den ersten Sieg auf fremdem Eis in der noch jungen Saison. Was dieser wert ist wird sich am Sonntag zeigen wenn der neue Spitzenreiter aus Waldkraiburg in der Kemptener Dewart Arena zu Gast ist.
Statistik:
ESC Geretsried - ESC Kempten 1:4 (1:1,0:2,0:1)
Tore:
1:0 Skvorcovs (Soukup,Huber)(4.),
1:1 Dopatka (Pfalzer,Salo)(17.),
1:2 Hlozek (Kokoska,Elo (25.),
1:3 Kokoska (Elo,Hlozek)(39.),
1:4 Kokoska (Hlozek,Dopatka)(53.).
Strafminuten:
ESC Geretsried: 6
ESC Kempten: 6
Beste Spieler:
ESC Geretsried: Gunars Skvorcovs
ESC Kempten: Jakob Nerb
Zuschauer: 551
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  14:36 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – ESV Eisbären Burgau 6:2 (3:1, 0:0, 3:1)

(BYL)  Der EHC Klostersee bleibt in der heimischen Wildbräu-Arena verlustpunktfrei. Gegen die Eisbären Burgau setzten sich die Grafinger mit 6:2 durch. Nach erneut etwas durchwachsenem Beginn legten die Rot-Weißen mit drei erfolgreichen Einschüssen bereits im ersten Drittel den Grundstein zum nächsten Heim-Dreier.
Im torlosen Mittelabschnitt versäumte es die Truppe von Thomas "Birdy" Vogl, die eine oder andere klare Chance zu versenken und den Sack damit vorzeitig zuzumachen. Das holten die Klosterseer, bei denen Verteidiger-Neuzugang Liam Hätinen erstmals mit dabei war, dann in den letzten 20 Spielminuten nach. 
EHC Klostersee: Patrick Mayer (Lukas Steinhauer); Nicolai Quinlan, Matthias Baumhackl, Tobias Hilger, Liam Hätinen, Christian Hummer, Jan Fiedler; Tyler Braccini, Alexandre Gagnon, Jan Tlacil, Simon Roeder, Lorenz Mühlfenzl, Simon Roeder, Julian Dengl, Vincent Sauter, Philipp Quinlan, Laurin Remiger.
ESV Eisbären Burgau: Roman Jourkov (Gustavs Samitis); Max Schieskow, Jakub Michalek, Max Petzold, Marshall Renke, Patrick Spingler; David Ballner, Tim Söldner, Marek Rubner, Andreas Wiesler, David Zachar, Roman Blahyi, Niklas Schweyer, Balint Makovics, Benedek Radvanyi.
Torfolge: 1:0 (10:38) Jan Tlacil (Alexandre Gagnon); 2:0 (13:09) Tyler Braccini (Nicolai Quinlan – 4:4); 2:1 (17:23) David Ballner (Marek Rubner, Tim Söldner); 3:1 (19:35) Alexandre Gagnon (Jan Tlacil – 5:4); 4:1 (40:55) Alexandre Gagnon (Tyler Braccini, Nicolai Quinlan – 5:4); 4:2 (53:36) Marek Rubner (Max Petzold); 5:2 (53:58) Tyler Braccini (Nicolai Quinlan); 6:2 (55:21) Alexandre Gagnon (ENG – 4:6).
Strafminuten: EHC Klostersee 10; ESV Eisbären Burgau 8.
Hauptschiedsrichter: Stefan Rott, Matthias Wörle.
Zuschauer: 643.
 www.ihp.hockey    Freitag 16.Oktober 2026  22:50 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Mit Herz und Willen: EHC dreht dramatische Partie gegen Ulm
 
(BYL)  Was für ein Kraftakt am Freitagabend: Gegen die Devils aus Ulm mussten die Fans des EHC Königsbrunn zunächst einiges aushalten. Nach einem bitteren 0:2-Rückstand schien die Partie lange in die falsche Richtung zu laufen, doch die Brunnenstädter bewiesen Herz, Moral und einen langen Atem. Mit großer Leidenschaft kämpfte sich der EHC zurück, rettete sich in die Overtime und belohnte sich dort mit einem umjubelten Sieg sowie zwei wertvollen Punkten nach einem schwierigen Saisonstart.
Helling setzt auf vier Reihen und Erfahrung im Tor
EHC-Coach Maxi Helling konnte für das Spiel aus dem Vollen schöpfen und vier Reihen aufbieten. Zwischen den Pfosten vertraute er vom ersten Bully an auf Routinier Stefan Vajs, während Nico Hetzel als Backup bereitstand. Auch die Gäste reisten mit 16 Feldspielern an und gingen mit drei Reihen in ein Duell, das von Beginn an viel Intensität versprach.
Ulm nutzt Königsbrunner Unsicherheiten konsequent
Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo und spürbarer Entschlossenheit in die Partie. Königsbrunn hatte bereits in der dritten Minute die erste große Möglichkeit, doch einen Alleingang entschärfte der Ulmer Goalie Lukas Schulte stark. Statt Sicherheit brachte diese Chance jedoch keine Ruhe ins Spiel der Brunnenstädter. Fehlpässe, ein unsauberer Aufbau und ungenutzte Möglichkeiten machten dem EHC das Leben schwer. Ulm verteidigte leidenschaftlich, warf sich in die Zweikämpfe und nutzte seine Chancen eiskalt: In der 17. Spielminute verwertete Bobby Slavicek einen Rebound zum 1:0. Der EHC rannte an, fand aber noch zu selten die zwingende Lösung. So ging es mit einem Rückstand und spürbarer Ernüchterung erstmals in die Kabinen.
Steinmanns Treffer bringt neue Hoffnung
Auch im Mittelabschnitt blieb Königsbrunn bemüht, fand aber zunächst nicht den erhofften Zugriff. Zu oft fehlten Tempo, Präzision und die letzte Überzeugung. Ulm spielte einfacher, geradliniger und suchte früh den Abschluss. Das 2:0 der Gäste in der 26. Spielminute war deshalb ein weiterer Nackenschlag für den EHC. Doch die Brunnenstädter gaben sich nicht auf. Immer wieder flackerte Gefahr auf, vor allem durch Einzelaktionen. In der 29. Spielminute scheiterte Marco Sternheimer nur knapp am hervorragend aufgelegten Schlussmann der Gäste. Drei Minuten später war es Kilian Steinmann, der sich auf der linken Seite energisch durchtankte und mit seinem beherzten Abschluss den Anschlusstreffer erzielte. Plötzlich war wieder Leben in der Halle, plötzlich war der EHC da. Königsbrunn drückte nun mit Macht auf den Ausgleich, ließ aber mehrere Hochkaräter liegen und betrieb bis zum Drittelende schmerzhaften Chancenwucher.
Später Ausgleich ebnet den Weg zum Overtime-Sieg
In der zweiten Pause dürfte es in der Kabine deutliche Worte gegeben haben. Danach präsentierte sich Königsbrunn wie verwandelt. Der EHC spielte entschlossener, brachte mehr Scheiben vor das Tor und setzte die Devils zunehmend unter Druck. Ulm verteidigte weiter aufopferungsvoll, doch die Brunnenstädter warfen nun alles hinein, was sie hatten. Die Uhr lief gnadenlos gegen sie, die Chancen häuften sich, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. Kurz vor Drittelende kassierte Ulm dann eine Strafzeit, die folgenlos blieb. Der EHC nahm zwei Minuten vor Schluss die Auszeit und zog den Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Ein mutiger Schritt, der die Halle noch einmal elektrisierte. Und dieser Mut wurde belohnt: Nachdem sich Königsbrunn im Angriffsdrittel festgesetzt hatte, nutzte Justin Maylan vor dem Tor einen Rebound und traf per Rückhand zum viel umjubelten 2:2. Die Partie ging in die Overtime, und dort dauerte es nur 59 Sekunden, bis Tim Bullnheimer in Überzahl goldrichtig stand, den Siegtreffer erzielte und den Königsbrunner Jubel endgültig explodieren ließ.
Wichtige Punkte und klare Aufgaben für den EHC
Am Ende gewannen die Brunnenstädter eine schwer umkämpfte Partie, in der sie lange leiden mussten, am Ende aber für ihren unerschütterlichen Glauben belohnt wurden. Dieser Sieg war kein spielerisches Glanzstück, aber ein wichtiger emotionaler Befreiungsschlag. Zwei Punkte bleiben in Königsbrunn, und mit ihnen die Erkenntnis, dass in dieser Mannschaft viel Wille steckt, auch wenn der EHC noch einige Baustellen hat und seine PS noch nicht konstant aufs Eis bringt. Coach Maxi Helling war nach der Partie sichtlich unzufrieden mit der gezeigten Leistung:
„Wir kommen aktuell einfach nicht in die Begegnungen. Wir sind zu langsam, sowohl körperlich als auch im Kopf. Dann versuchen wir noch, schönes Eishockey zu spielen, einen Querpass nach dem anderen, statt einfach zu starten. Im letzten Drittel hat die Mannschaft aber Moral bewiesen und sich zurückgekämpft. Da waren wir dominant und haben Chancen generiert; allein die fehlende Effizienz wäre uns fast zum Verhängnis geworden. Leider können wir momentan über 60 Minuten nicht die Qualität aufs Eis bringen, die wir im Kader haben.“
Tore: 0:1 Slavicek (Danzer) (17.), 0:2 Rudkovski (Nidens) (26.), 1:2 Steinmann (Stange) (32.), 2:2 Maylan (Bullnheimer, Tölzer) (59.), 2:3 Bullnheimer (Tölzer, Länger) (61. OT)
Strafminuten: EHC Königsbrunn 6     VfE Ulm/Neu-Ulm 6     Zuschauer: 454
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  14:30 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


mightydogsschweinfurtSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs unterliegen mit 7:3 in Waldkraiburg

(BYL)  Rund 700 Kilometer Wegstrecke lagen am Freitag vor den Mighty Dogs, als sie sich am Mittag auf den Weg zum Auswärtsspiel bei den Waldkraiburger Löwen machten. Die Gastgeber waren vergleichsweise gut in die neue Saison gestartet, während die Mighty Dogs offensiv zwar häufig ihr Spiel aufziehen konnten, vor dem gegnerischen Tor aber weiterhin den letzten Schritt vermissen ließen. Im Vergleich zum vergangenen Wochenende kehrte Pavel Bares in den Kader zurück. Ebenfalls mit dabei waren Neuzugang Dominik Piskor sowie die Förderlizenzspieler Julien und Leon Klein und Michael Adam. Clemens Schulze rückte als Ersatz für den beruflich verhinderten Benny Roßberg ins Aufgebot.
Trotz der verspäteten Ankunft in Waldkraiburg starteten die Mighty Dogs, wie schon in den vergangenen Spielen, gut in die Partie. Bereits nach elf Sekunden gab Renarts Alksnis den ersten gefährlichen Schuss auf Tobias Sickinger im Tor der Löwen ab. Doch wie zuletzt waren es auch an diesem Freitag die Gastgeber, die zuerst jubeln durften. In der dritten Minute tauchte der in Schweinfurt bestens bekannte Jakub Sramek allein vor dem Schweinfurter Tor auf und vollstreckte zum 1:0. Die Reihe um Sramek sorgte in der Folge immer wieder für gefährliche Momente. Doch auch die erste Schweinfurter Reihe fand regelmäßig den Weg vor Sickingers Tor – allerdings erneut ohne das nötige Glück im Abschluss.
Stattdessen war es abermals Sramek, der die Waldkraiburger Fans jubeln ließ und mit einem Distanzschuss auf 2:0 erhöhte. Diesmal ließen sich die Mighty Dogs davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, sondern fanden umgehend eine Antwort. Nur eine Minute nach dem zweiten Gegentreffer leitete Kristers Donins mit einem Aufbaupass auf Tomas Cermak den Gegenschlag ein. Cermak ließ den Puck an der blauen Linie direkt in die Mitte zu Ricards Bernhards prallen, der mit einem satten Schuss auf 2:1 verkürzte. Die Partie blieb anschließend weitgehend ausgeglichen, doch die Schweinfurter Offensive litt erneut unter ihrer mangelhaften Chancenverwertung. Selbst das bislang gut funktionierende Powerplay brachte diesmal keinen Erfolg. Stattdessen bauten die Gastgeber ihre Führung durch ihre erste Reihe wieder auf zwei Tore aus: Dejan Vogl fand per Tip-in einen Weg an Leon Pöhlmann vorbei und stellte auf 3:1.
In den zweiten Spielabschnitt starteten die Mighty Dogs in Überzahl, nachdem Sramek wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Kapital konnten die Schweinfurter daraus allerdings nicht schlagen. Auch die Löwen blieben während ihres ersten Powerplays ohne Torerfolg. Stattdessen bot sich Bernhards die Chance auf einen Unterzahltreffer, doch Haaparanta konnte ihn mit einer starken Aktion stoppen. Offensiv erarbeiteten sich die Mighty Dogs weiterhin gute Möglichkeiten. Dima Litesov hatte nach einem Zuspiel von Cermak viel Platz im Slot, scheiterte jedoch an Sickinger.
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Gangart auf dem Eis härter, sodass auf beiden Seiten deutlich mehr Strafzeiten anfielen als noch im ersten Drittel. Mehrfach mussten jeweils Spieler beider Mannschaften wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Während eines weiteren Schweinfurter Powerplays, in dem sich die Offensive um Ricards Bernhards gut in der Angriffszone festgesetzt hatte, kamen die Löwen zu einem Konter. Leon Pöhlmann konnte diesen jedoch mit einer starken Parade im letzten Moment entschärfen. Gegen Ende des Drittels gelang es dem ERV erneut, sich offensiv festzusetzen und die Gastgeber am Wechsel zu hindern. Obwohl die Beine der Waldkraiburger zunehmend müder wirkten, fehlte den Mighty Dogs weiterhin die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor, um den Rückstand zu verkürzen.
Im Schlussdrittel mussten die Löwen wegen zu vieler Spieler auf dem Eis zunächst für zwei Minuten in Unterzahl ran. Doch auch diesmal konnten die Mighty Dogs ihre Powerplayquote nicht verbessern und fanden keinen Weg an Sickinger vorbei. Nach einer gefährlichen Druckphase der Gastgeber gelang Ricards Bernhards schließlich der Anschlusstreffer zum 3:2, als er den Puck abstaubte. Plötzlich schien wieder alles möglich. Vier Minuten später erhielten diese Hoffnungen allerdings einen Dämpfer: Leon Decker beförderte einen versprungenen Puck vor dem Schweinfurter Tor über die Linie und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her.
Wenig später legte Vogl im Powerplay zum 5:2 nach. Der Frust auf Schweinfurter Seite wurde zunehmend sichtbar, und erneut musste ein Spieler des ERV auf die Strafbank. Als auch Litesov für zwei Minuten vom Eis musste, waren die Mighty Dogs für rund eineinhalb Minuten gezwungen, in doppelter Unterzahl zu agieren. Mit viel Einsatz überstanden sie diese Phase jedoch ohne weiteren Gegentreffer. In der anschließenden Unterzahl setzte Ricards Bernhards seinen Mitspieler Dana gekonnt in Szene, der im Slot zum 5:3 traf. Der Treffer gab dem Schweinfurter Spiel noch einmal neue Energie, doch die Chancenverwertung blieb weiterhin eine der großen Baustellen. Eine Minute vor Spielende nahm Trainer Sergej Waßmiller Leon Pöhlmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Löwen bestraften das leere Tor allerdings bereits nach fünf Sekunden und erhöhten auf 6:3. Während des anschließenden Torjubels gerieten einige Spieler an der Bande aneinander, woraufhin auf beiden Seiten weitere Strafen wegen übertriebener Härte ausgesprochen wurden. Zwölf Sekunden vor dem Ende setzte Ovaska mit dem Treffer zum 7:3 den Schlusspunkt einer aus Schweinfurter Sicht enttäuschenden Partie.
Auch wenn die Mighty Dogs diesmal keine der Tiefschlafphasen aus den vergangenen Spielen zeigten, bleibt die Chancenverwertung in der Offensive weiterhin eine große Baustelle. Die Mannschaft erspielte sich über weite Strecken gute Möglichkeiten, belohnte sich dafür aber zu selten. Gleichzeitig nutzten die Waldkraiburger ihre Chancen konsequent und bestraften die Fehler der Schweinfurter eiskalt.
Die nächste Gelegenheit, vor dem Tor effizienter zu werden, bietet sich bereits am kommenden Sonntag, den 18.10.2026, um 18 Uhr. Dann empfangen die Mighty Dogs die Peißenberg Miners im heimischen Icedome. Mit Ilya Zheltakov dürfte dabei unter anderem ein weiterer gefährlicher Akteur für die Gäste auflaufen. Vor heimischem Publikum wollen die Schweinfurter die nächste Chance nutzen, um wieder Punkte einzufahren.
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  09:31 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


evaichEV Aich
Saisonauftakt zuhause gegen Berchtesgaden

(BBZL)  Zum Saisonauftakt und ersten Heimspiel der Saison 2026/27 empfängt der EV Aich am morgigen Sonntag, 18. Oktober den EV Berchtesgaden in der heimischen Clariant Arena.
Die „Gebirgler“ sind für die Aicher keine Unbekannten. Zuletzt trafen beide Mannschaften in der Corona-Saison 2021/22 aufeinander. Damals musste sich der EV Aich vor heimischem Publikum deutlich mit 1:5 geschlagen geben. Das Rückspiel fiel anschließend – wie zahlreiche weitere Partien – den bekannten Umständen zum Opfer. Seitdem dürfte sich auf beiden Seiten personell einiges verändert haben. Umso spannender wird es sein, welche Mannschaft sich zum Saisonauftakt durchsetzen kann.
In der vergangenen Saison spielte Berchtesgaden in der Südgruppe und landete dort mit 9 Siegen und 11 Niederlagen im Tabellenmittelfeld auf dem 7. Platz von insgesamt elf Mannschaften. Zur Vorbereitung auf die neue Saison testete der EVB gegen Dorfen 1b (0:6-Niederlage) und zweimal gegen die benachbarten Salzburg Oilers aus Österreich (1:2 und 5:8). Die Berchtesgadener sind als kampfstarke Mannschaft bekannt  und können neben erfahrenen Routiniers auf einige Talente aus dem eigenen Nachwuchs bauen.
EVA-Coach Ben Doucet geht heuer  in seine zweite Saison mit der Mannschaft und konnte in der Vorbereitung einige positive Entwicklungen seiner Arbeit erkennen. Mit drei Siegen aus den Vorbereitungsspielen stellten sich die  Fortschritte auch auf dem Eis unter Beweis. Nun gilt es, die gute Form mit in die neue Saison zu nehmen und vor heimischem Publikum erfolgreich in die Bezirksliga-Spielzeit zu starten. Die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Auftakt freuen, bei dem auf Aicher Seite mit Dunford, Herpich (beide im ersten Spiel gesperrt aus letzter Saison) und Rotzinger aber drei Stürmer fehlen. Dafür stehen mit Verteidiger Matthias Baumann, der schon 2024/25 mit einer Förderlizenz für den EVA auflief sowie den Stürmern Timon Fahning und Wadim Sperling drei Youngster aus der Moosburger U20 als Verstärkung im Aufgebot.
Neben einer neuen Gruppeneinteilung gibt es auch einen neuen Modus, bei dem sich erstmals die Plätze 1-4 für die Playoffs qualifizieren. Und wenn der BEV mitspielt gibt es für alle Teams, die nicht in die Playoffs kommen, im Anschluss an die Hauptrunde einen gruppenübergreifenden Bezirksliga-Pokal.
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  18:00 Uhr Bericht:     EVA
Autor:     ieva


HEC HeilbronnEisbären Heilbronn
Eisbären zeigen beim 7:3-Heimsieg zwei Gesichter

(BWL)  Die HEC Eisbären Heilbronn haben ihr Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim mit 7:3 gewonnen, dabei allerdings erneut zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt. Trainer Andreas Nowack nutzte die Begegnung, um verstärkt jungen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Die entsprechend neu zusammengestellten Reihen machten sich im Spielverlauf immer wieder bemerkbar.
Zunächst erwischten die Gastgeber einen guten Start. Bereits in der zweiten Minute brachte Marco Haas die Heilbronner in Führung. Doch statt das Spiel frühzeitig zu kontrollieren, verloren die Eisbären zunehmend den Faden. Eppelheim kämpfte sich in die Partie und glich in der achten Minute aus. Moritz Muth und David Weidlich sorgten anschließend für die 3:1-Pausenführung.
Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Marco Horter in Überzahl auf 4:1. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und profitierten von Fehlern der teilweise zu offensiv agierenden Heilbronner. In der 30. Minute verkürzte Eppelheim auf 4:2, ehe Dominic Dech den Drei-Tore-Vorsprung zum 5:2 wiederherstellte.
Auch im Schlussdrittel fehlte den Eisbären über weite Strecken die spielerische Linie. Stückwerk und ausgelassene Torchancen prägten das Geschehen, während die Gäste zunehmend mutiger wurden und auf 5:3 verkürzten. Cedrick Platz und David Weidlich stellten schließlich den 7:3-Endstand her. Kurz vor Schluss kam es noch zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen beiden Mannschaften.
Trotz des deutlichen Erfolgs offenbarte die Partie erneut eine bekannte Schwäche der Heilbronner: Statt ihre spielerischen Möglichkeiten konsequent auszuspielen, passten sie sich zu häufig dem Niveau des Gegners an. Gleichzeitig bot die Begegnung dem Trainer wichtige Erkenntnisse über seine jungen Spieler.
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  08:50 Uhr Bericht:     HEC
Autor:     tm

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   
 
FASSBerlinFASS Berlin
Auswärtsschwäche setzt sich fort

(RLNO)  FASS Berlin setzt seine Serie von Auswärtsniederlagen auch im OsWeNo-Pokal fort. Bei den Grizzlys Bergkamen unterliegen die Nordberliner mit 5:3 (1:1, 2:2, 2:0). Die Halbfinal-Qualifikation rückt für den Meister der Regionalliga Ost damit in weite Ferne.
DAS SPIEL
FASS war mit 15 Skatern und Philipp Lücke im Tor nach Nordrhein-Westfalen gereist. Zehn Berliner Fans (unter den gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauern) hatten das Team begleitet. In der Verteidigung feierte Marvin Miethke ein besonderes Jubiläum. 250 Einsätze im rot-weiß-schwarzen Trikot wurden zuvor nur von sechs anderen Spielern in der 64jährigen Vereinsgeschichte erreicht.
Nach einem Abtasten in den ersten Minuten erspielte sich FASS ein Übergewicht, was auch durch einige Strafen gegen die Gastgeber begünstigt wurde. Das PowerPlay funktionierte an diesem Tag gut, und Tom Fiedler traf nach gut zehn Minuten zum 0:1, als er nach einem Schuss von Oliver Noack den Abpraller aufnahm und versenkte. Weil Lieschke einen verdeckten Schuss zum 1:1 verwandelte, ging es dennoch mit einem Unentschieden in die Pause.
Auch im zweiten Drittel gab es zahlreiche Strafen, und beide Teams konnten das für sich nutzen. Für FASS traf Nico Jentzsch gleich zweimal (31., 34.), wobei sein zweiter Treffer als Even Strength gewertet wird, weil die Strafe gerade abgelaufen war. Erneut konnten die Berliner die Führung nicht lange halten, denn Schnieder erzielte aus einer unübersichtlichen Situation den Ausgleich (35.).
Im Schlussdrittel warfen die Grizzlys alles in die Waagschale und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Moyer nutzte eine nach einem Fehler im Berliner Aufbauspiel zum 4:3 (53.). FASS zeigte weiter eine gute Spielanlage, entwickelte aber bei 5 gegen 5 einfach keine Durchschlagskraft. Bevor Headcoach Patrick Pohl in der Schlussphase seinen Goalie ziehen konnte, schwächte sich das Team durch eine Strafe selbst. Trotzdem ging Philipp Lücke kurz später zugunsten eines fünften Skaters vom Eis, was Bergkamen zu einem Empty Netter und der Entscheidung nutzte.
AUSBLICK
Auswärts bietet das Team derzeit einfach zu wenig. Gut, dass am kommenden Wochenende ein Heimspiel ansteht. Am Samstag (24.10.2026, 19:00 Uhr) kommt Tornado Niesky ins Erika-Heß-Eisstadion. Unnötig zu sagen, dass in dieser Partie drei Punkte Pflicht sind, will man nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitze verlieren.
STATISTIK
FASS: Lücke – Miethke, Falk; Heinicke, Kruggel; Bisliouk – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Noack, Kubail, Braun; Beslé, Thielsch, Deichmann; Weihrauch.
Tore:
0:1 (10:02) Fiedler (Noack, Kubail) PP1, 1:1 (14:23) Lieschke;
2:1 (24:29) Sushkov PP1, 2:2 (30:18) Jentzsch (Fiedler, Kubail) PP1, 2:3 (33:37) Jentzsch (Kubail, Noack), 3:3 (34:03) Schnieder;
4:3 (52:15) Moyer, 5:3 (59:36) Trapp ENG PP1.
Schiedsrichter: Licau – Schmidt, Warnke.
Strafen: Bergkamen 22, FASS 21.
Zuschauer: 104.
Schüsse: 30-35.
Face-off: 28-45.
 www.ihp.hockey    Samstag 17.Oktober 2026  21:35 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     rfb


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe feiern gegen Dresden dritten Sieg im dritten Spiel

(RLNO)  Die Schönheider Wölfe bleiben in der Hauptrunde der Regionalliga Nordost auf Erfolgskurs. Vor 425 Zuschauern setzte sich das Team von Coach Sven Schröder am Samstagabend im heimischen Wolfsbau verdient mit 6:2 (0:0, 3:2, 3:0) gegen das Regionalliga-Team des ESC Dresden durch. Bis der dritte Sieg im dritten Meisterschaftsspiel feststand, mussten die Erzgebirger allerdings ein gutes Stück Arbeit verrichten.
Mit Roy Hähnlein, Kevin Piehler, Lukas Lenk, Valentino Weißgerber und Kenneth Hirsch fehlten den Wölfen gleich fünf Spieler verletzungsbedingt, aus beruflichen oder privaten Gründen. Die dadurch notwendigen Umstellungen in den Reihen machten sich vor allem im ersten Drittel bemerkbar. Schönheide agierte zu langsam und behäbig, fand nur schwer seinen Rhythmus und ließ den nötigen Spielfluss vermissen. So blieb ein zerfahrener Auftakt auf beiden Seiten ohne Torerfolg.
Im Mittelabschnitt kamen die Hausherren besser in die Partie. In der 25. Minute sorgte Tomas Rubes für die erhoffte Führung. Sicherheit brachte das 1:0 jedoch zunächst nicht. Stattdessen nutzten die Gäste zwei Unachtsamkeiten in der Wölfe-Defensive, um die Begegnung innerhalb von nur 32 Sekunden zu drehen. Erst traf Martin Klein zum Ausgleich (29.), dann brachte Christian Freitag die Dresdner gar mit 2:1 in Front. Die Antwort der Wölfe ließ aber nicht lange auf sich warten. Florian Heinz stellte nach Vorarbeit von Ricco Warkus und Luca Schwarzmeier auf 2:2 (32.). Dennoch blieb die Partie offen, ehe Schönheide unmittelbar vor der zweiten Pause einen wichtigen Treffer setzte. In Überzahl erzielte Jan Meixner vier Sekunden vor der Sirene die erneute Führung. Mit einem knappen 3:2 ging es in die Kabinen.
Im Schlussdrittel gelang es den Wölfen schließlich, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Yannek Seidel erhöhte früh auf 4:2 (43.) und verschaffte den Gastgebern damit erstmals etwas Luft. Mit nachlassenden Kräften der Dresdner nutzten die Schönheider ihre Möglichkeiten zu zwei weiteren Treffern. Zunächst war Tomas Rubes zum zweiten Mal an diesem Abend erfolgreich (52.). Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte ebenfalls mit seinem zweiten Treffer Yannek Seidel (55.). So stand am Ende ein verdienter Heimerfolg, auch wenn die Wölfe Anlaufzeit benötigten und sich das Leben durch die beiden „leichten“ Gegentreffer im zweiten Drittel selbst schwer machten.
Mit drei Siegen aus drei Meisterschaftsspielen reisen die Erzgebirger nun mit breiter Brust zur nächsten Herausforderung. Am kommenden Freitag, dem 23. Oktober 2026, wartet um 20:00 Uhr im Wurmbergstadion das Topspiel gegen die Harzer Falken Braunlage. Die Stimmen beider Trainer zum Spiel gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/YWUnZ3a77Pw zu sehen ist.
Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden freundlichst präsentiert von der JG Verpackungen GmbH in Schönheide.
 www.ihp.hockey    Samstga 17.Oktober 2026  22:46 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

   
  Sonntag 18.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
   
 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!