IHP NachrichtenSonntag 5.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des ersten Oktober-Wochenendes mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Central European Hockey League.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Sameli Ventelä vom EHC Freiburg für drei Spiele gesperrt - Nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet nach Ansicht der Bilder (DEL2) Gem. § 1 (1) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Sameli Ventelä ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Antrag zur Einleitung nachträgliches Ermittlungsverfahren vom 04.10.2025 • Videoaufzeichnung • Stellungnahme des Lizenzspielers Sameli Ventelä Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignete sich in der 57. Spielminute bei einer 5-gegen-3 Überzahlsituation für Kaufbeuren. Nachdem der Spieler Sameli Ventelä die Scheibe aus dem Drittel klären konnte, checkte der Spieler Nikolaus Heigl seinen Gegenspieler Sameli Ventelä. Daraufhin crosscheckte Ventelä seinen Gegenspieler Nikolaus Heigl gegen den Kopf- und Nackenbereich. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 48 vorliegt. • Der Spieler der #7 Sameli Ventelä nimmt rücksichtslos eine Verletzung seines Gegners in Kauf • Der Kopf- und Nackenbereich ist der Haupttrefferpunkt des Checks • Der Spieler #15 Nikolaus Heigl befand sich in einer schutzlosen Position Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von drei (3) Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 48 den §§ 1, 4, 11, 16, 24 ff Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Eisbären RegensburgDERBYSIEG FÜR DIE EISBÄREN: REGENSBURG GEWINNT 4:1 BEIM EV LANDSHUT - Erster Auswärtserfolg der Oberpfälzer bei den Niederbayern seit dem DEL-2-Aufstieg (DEL2) Im achten Anlauf hat es endlich geklappt: Zum ersten Mal seit seinem Aufstieg in die DEL 2 in 2022 hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg auswärts das Derby beim EV Landshut gewonnen. Nach einem dominanten Auftritt prangte letztlich ein verdientes 4:1 (1:0/2:1/1:0) für die Oberpfälzer auf der Anzeigetafel in der mit 4448 Fans restlos ausverkaufen „VR-Bank Landshut Arena“. Von Beginn an zeigten die Domstädter eine starke Leistung, verteidigten konsequent und fehlerlos, waren offensiv gefährlich und hielten gegen die körperbetont auftretenden Dreihelmestädter dagegen. Nach neun Minuten versetzte der bisherige Topscorer Pierre Preto den rappelvollen Gäste-Fanblock erstmals in Ekstase: Er nutzte einen Torwartfehler von Heimkeeper Jonas Langmann zum 1:0. Im zweiten Drittel gaben weiterhin die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache den Ton an, das Heimteam wusste sich oft nur durch Fouls zu helfen. Zwei der daraus resultierenden Powerplays nutzte Regensburg, um auf 3:0 davonzuziehen: Erst netzte Constantin Ontl einen Abpraller zum 2:0 ein (24. Minute), dann schlenzte Jakob Weber von der Blauen Linie an Langmann vorbei in die Maschen (29.). Trotz weiterer guter Möglichkeiten für die Donaustädter setzten dann aber kurz vor der zweiten Pause die Hausherren den nächsten Treffer: Tobias Lindberg tauchte im Powerplay allein vor Goalie Jonas Neffin auf und verwandelte – nur noch 1:3 (39.). Für die Vorentscheidung sorgte dann aber Donát Péter kurz nach Wiederbeginn: Mit einer starken Einzelleistung tankte er sich durch die gegnerische Defensive und schob zum 4:1 für Regensburg ein (45.). In der Folge ließen souveräne Eisbären nichts mehr zu – Großchancen waren auf beiden Seiten bis zum Ende Mangelware, weitere Treffer fielen nicht. Die Oberpfälzer rückten dadurch auf Rang vier der Tabelle (9 Punkte) und liegen nur noch einen Zähler hinter Landshut auf Platz drei (10). Weiter geht es für die Eisbären schon am morgigen Sonntag, 5. Oktober, mit dem Heimauftritt gegen die Düsseldorfer EG. Es ist das erste Punktspiel der Historie zwischen den Donaustädtern und dem Altmeister aus dem Rheinland. Puckdrop in der Donau-Arena ist um 17 Uhr. Letzte Tickets für die geschichtsträchtige Begegnung gibt es unter www.ebr.live. Einen Video-Nachbericht inklusive Interviews mit Torhüter Jonas Neffin und Verteidiger Patrick Demetz gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! Nachbericht Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, entschied sich vor dem prestigeträchtigen Derby beim EV Landshut für einige kleinere Umstellungen im Aufgebot. Einzig das Tor blieb gänzlich unverändert: Wiederum startete hier Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Ersatzmann. In der Abwehr pausierte indes Marian Bauer, Sean Giles kehrte nach auskurierter Krankheit in den Kader zurück. Ferner lief Kapitän Nikola Gajovský erstmals seit Langem wieder im Sturm auf, wo Matěj Giesl und Lukas Krieger überzählig nicht mitwirkten. Ligenübergreifend war der letzte Sieg der Domstädter auswärts an der Isar datiert auf den 2. November 2018 – damals, noch zu Oberliga-Zeiten, gelang ein knappes 2:1 nach Penaltyschießen. Seither gingen die Rot-Weißen in der Dreihelmestadt insgesamt neun Mal in Folge leer aus, davon sieben Mal seit dem Wiederaufstieg in der DEL 2. Doch die Flache-Schützlinge ließen dieses Mal von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass diese Negativ-Serie nun ein Ende finden würde. Als Pierre Preto nach neun Minuten aus spitzem Winkel abzog und sich EVL-Keeper Jonas Langmann einen seiner seltenen Torwartfehler leistete und den Puck zum 1:0 für die Gäste passieren ließ, hatten die Domstädter zuvor schon zahlreiche Topchancen liegen gelassen. Unter anderem hatte vor allem die spielfreudige vierte Formation die frühe Führung mehrfach auf dem Schläger: Aleandro Angaran (3. Minute), zwei Mal Kevin Slezak und Gajovský scheiterten an Langmann (alle 7.), kurz darauf sorgte ein Distanzschuss von Jakob Weber vor dem Heimtor für Gefahr, rauschte aber am Pfosten vorbei (8.). Und auch nach Pretos Treffer blieben die Gäste am Drücker. Erneut Angaran, Guillaume Naud, Alex Berardinelli (alle 10.), Corey Trivino doppelt (12. und 13.), abermals Gajovský (17.) und Samuel Payeur (19.) waren aber nicht erfolgreich. Insgesamt erarbeiteten sich die Oberpfälzer so in den ersten 20 Minuten nicht nur deutlich mehr Möglichkeiten, sondern auch die weitaus hochkarätigeren. Landshut war mit dem 0:1 zur Pause gut bedient. Was auf der Gegenseite ob der starken Abwehrarbeit der Domstädter überhaupt zu Neffin durchkam, war dessen sichere Beute. Frühe Vorentscheidung im dritten Drittel An die starke Leistung aus Durchgang eins knüpften die Gäste auch nach der Pause nahtlos an. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn verzog Constantin Ontl aus halbrechter Position knapp (21.). Durch die furiose und quirlige Eisbären-Offensive immer wieder in Bredouille gebracht, leistete sich der EVL in der Folge einige Strafen – und gleich das erste Powerplay der Regensburger saß. Zwar hatten zuvor David Morley und Donát Peter noch gute Chancen liegen lassen (je 23.), doch beim 2:0 durch Ontl half dann auch Dame Fortuna etwas mit. Bryce Kindopp brachte den Puck im Fallen Richtung Langmann – der Schuss ging zwar vorbei, prallte aber von der Bande hinter dem Tor auf der anderen Seite des Gehäuses wieder nach vorn, wo Ontl ganz allein gelassen einschieben konnte (24.). Auch anschließend blieb Regensburg das aktivere und dominante Team und verzeichnete zahlreiche gute Abschlüsse. Der Lohn: Das 3:0 durch Weber im nächsten Überzahlspiel (29.) – der schussstarke Blueliner hatte aus der Distanz eingeschweißt. Den Schlusspunkt im Mitteldrittel setzte aber – trotz Eisbären-Überlegenheit – der Gastgeber: Wiederum im Powerplay verkürzte der schwedische Topstürmer Tobias Lindberg für Landshut auf 1:3 (39.). Er war stark vor Neffin freigespielt worden. Doch ein schneller Treffer des Auswärtsteams zum Start des Schlussabschnitts brachte früh die Vorentscheidung: Nach starkem Forecheck von Berardinelli, Payeur und letztlich Ontl landete die Scheibe beim galligen Péter, der sich mit einem explosiven Antritt Platz verschaffte und trotz immenser Bedrängnis des letzten verbliebenen EVL-Akteurs vor dem Tor stark zum 4:1 für die Oberpfälzer traf (45.). Es war das Erste des Sommer-Neuzugangs im rot-weißen Trikot. Zuvor hatten Preto für die Eisbären (43.) und Lindberg für den EVL (44.) bereits je eine hochkarätige Chance hüben wie drüben liegen lassen. Danach flachte die Partie dann aber etwas ab: Regensburg verlegte sich zunehmend aufs Verteidigen und konsequentes Zerstören des gegnerischen Spiels – und die Niederbayern fanden dagegen keinerlei Mittel. Weil die Donaustädter aber auch mit offensiven Nadelstichen stets gefährlich blieben und auch in einer eineinhalb-minütigen doppelten Überzahl enormen Druck aufbauten, waren diese dem fünften Treffer über weite Strecken näher, als die Heimmannschaft. Die beiden Goalies hielten ihre Tore aber bis zur Schlusssirene sauber. Für Regensburg bedeutete der 4:1-Sieg in der DEL-2-Tabelle den Sprung auf Rang vier (9 Punkte) – damit liegt man nur noch einen Zähler hinter den drittplatzierten Landshutern (10), die erstmals in der neuen Saison leer ausgingen. Weiter geht es für die Oberpfälzer mit dem nächsten schweren Gegner: Am morgigen Sonntag, 5. Oktober, kommt Erstliga-Absteiger Düsseldorfer EG in die Domstadt. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr. Letzte Karten für die historische Begegnung (beide Klubs standen sich zuvor noch nie in einem Punktspiel gegenüber) gibt es unter www.ebr.live. Statistik EV Landshut – Eisbären Regensburg 1:4 (0:1/1:2/0:1) Freitag, 03. Oktober 2025 – VR-Bank Landshut Arena Landshut – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Landshut: Jonas Langmann (60:00 Minuten) und Philipp Dietl (beide Tor) – Wade Bergman (2 Strafminuten), Martin Haš, Stanislav Dietz, Finn Serikow, Andreas Schwarz (C), Elias Lindner (2) und Dominik Groß (alle Abwehr) – Trevor Gooch, Jesse Koskenkorva (2), David Elsner (A), Tobias Schwarz, Simon Seidl, Yannick Wenzel, Jakob Mayenschein (2), Seonwoo Park (2), Oliver Stümpel (2), Tor Immo (A/4), David Stieler und Tobias Lindberg (alle Sturm). – Trainer: Uwe Krupp (Headcoach) Ales Jirik (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Jakob Weber, Patrick Demetz, Pascal Zerressen, Nick Mähler und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Yuma Grimm (2 Strafminuten), Alexander Berardinelli, Bryce Kindopp, Samuel Payeur (2), Donát Péter, Constantin Ontl (A), Pierre Preto (4/A), Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (2/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Landshut 16 – Regensburg 10. Zuschauer: 4448 (VR-Bank Landshut Arena Landshut). Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt und Daniel Todam (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Platzer und Christoph Jürgens (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (9. Minute) Pierre Preto (David Morley, Corey Trivino); 2. Drittel: 0:2 (24./PP1) Constantin Ontl (Bryce Kindopp, Alexander Berardinelli); 0:3 (29./PP1) Jakob Weber (Alexander Berardinelli); 1:3 (39./PP1) Tobias Lindberg (Tor Immo, David Elsner); 3. Drittel: 1:4 (45.) Donát Péter (Constantin Ontl). Neuer Tabellenplatz: Landshut 3. Rang (10 Punkte aus 5 Spielen/zuvor 2.) – Regensburg 4. Platz (9 Zähler aus 4 Partien/vorher 7.).
Starbulls RosenheimKeine Punkte in Krefeld trotz starker Leistung von Oskar Autio (DEL2) Weite Reise, keine Punkte – am 5. DEL2-Spieltag unterlagen die Starbulls Rosenheim im über 700 Kilometer entfernten Krefeld den gastgebenden Pinguinen 1:3. Ville Järveläinen gelang vor 5.643 Zuschauern in der Yayla-Arena der einzige Rosenheimer Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Danach leisteten sich die Starbulls zu viele unnötige Strafzeiten, was der stark spielende Favorit vom Niederrhein mit zwei Überzahltreffern bestrafte, während die Grün-Weißen zu wenig Torgefahr entfachten. Nach den ersten 20 Spielminuten stand es zurecht 1:1. Den Starbulls war die lange Anfahrt nicht anzumerken. Sie agierten strukturiert und auf Augenhöhe mit den stark aufgestellten Gastgebern. Ville Järveläinen hatte bei einem Gegenstoß die große Chance zum Rosenheimer Führungstreffer, brachte bei einem Alleingang den Puck aber nicht am sehr clever reagierenden Keeper Felix Bick vorbei (9.). Nachdem die Starbulls gleich mehrfach Konsequenz in der eigenen Zone vermissen ließen und die Scheibe nicht klären konnten, traf Verteidiger Davis Vandane mit einem satten Flachschuss von der blauen Linie zur Krefelder Führung flach ins linke Eck – Pinguins-Stürmer Daniel Weiß hatte Starbulls-Keeper Oskar Autio die Sicht genommen (15.). In einer Rosenheimer Überzahlsituation gelang Järveläinen das zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleichstor. Der kleine Deutsch-Finne traf nach einer Einzelaktion per Handgelenkschuss aus der Halbdistanz unhaltbar in den rechten oberen Winkel (19.). Auch den zweiten Spielabschnitt gestalteten die Starbulls offen, hatten sogar einige Minuten Oberwasser, konnten aber nur wenige gefährliche Situationen vor dem Krefelder Tor kreieren. Auf der anderen Seite war Torwart Oskar Autio mehr und mehr gefordert – und schließlich machtlos: Beim zweiten Krefelder Überzahlspiel verlängerte Mathew Santos einen Pass in den Slot via Schlägerschaufel und Knie in die Maschen (35.). Momente später verhinderte der gut aufgelegte Autio gegen Alexander Weiß das dritte Gegentor. Ins letzte Drittel starteten die Starbulls in Überzahl, konnten die gegnerische Defensive aber kaum in Verlegenheit bringen. Beim fünften und letzten Powerplay hatte Scott Feser schließlich die große Möglichkeit zum 2:2, als er an einen Abpraller kam und aus kurzer Distanz an Schlussmann Bick scheiterte (51.). Das Team, das nun deutlich aktiver war, mehr für die Offensive tat und auch die wichtigen Bullys gewann, war aber das der Hausherren. Oskar Autio hielt die Starbulls mit guten Paraden im Spiel, musste dann aber zusehen, wie sich seine Vorderleute in der Schlussphase auf fahrlässige Weise gleich drei kleine Strafen einhandelten. Der zweite Krefelder Überzahltreffer entschied schließlich die Partie – auch wenn er nicht im typischen Powerplaystil fiel: Santos legte bei einem Gegenstoß gegen zuvor in Unterzahl konternde Starbulls perfekt quer auf Max Newton, der per Direktabnahme unhaltbar abschloss (59.). „Wir wollten von der Strafbank wegbleiben. Zwei Unterzahltore, das tut natürlich weh, insbesondere wenn die Strafzeiten unnötig waren. Wir haben zu wenig geschossen, haben das Tor nicht getroffen, hatten nicht genug Verkehr vor einem guten Torwart gemacht. Letztendlich muss ich zugestehen, dass wir verdient verloren haben“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach dem Spiel. Am Sonntag empfangen die Starbulls die Eispiraten Crimmitschau im heimischen ROFA-Stadio, Spielbeginn ist um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sporteurope.tv, Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets). Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr, alle Schüler erhalten dort bei Vorlage eines gültigen Schülerausweises eine Stehplatz-Freikarte für die Partie!
Memmingen IndiansWichtiger Sieg in Deggendorf (OLS) Einen überzeugenden Auftritt legte der ECDC Memmingen in Niederbayern hin. Die Maustädter schlugen den Deggendorfer SC verdient mit 3:0 und holten damit einen wichtigen Sieg. Am Sonntag kommt der SC Riessersee an den Hühnerberg. Die Indians konnten in der Offensive auf alle Akteure zurückgreifen. In der Defensive fehlten weiterhin Robert Peleikis und auch Sven Schirrmacher. Patrick Kurz musste ebenfalls krankheitsbedingt pausieren. Justus Roth startete erneut im Tor. Im ersten Drittel spielten die Memminger druckvoll und fokussiert. Dabei kreierten die Mannen von Coach Huhn einige gute Einschussmöglichkeiten. Auch defensiv hielt man kompakt dagegen, sodass der DSC es schwer hatte, zum Torerfolg zu kommen. Das Mitteldrittel war dann nochmals eine Steigerung zu den ersten zwanzig Minuten. Die Memminger übernahmen vollends die Kontrolle und gingen durch den Treffer von Brett Ouderkirk verdient in Führung. Memmingen machte offensiv weiterhin viel Druck und Denis Fominych legte artistisch zum 2:0 nach. Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause des Abends. Im letzten Drittel versuchten die Hausherren alles, um das Spiel zu drehen. Doch der ECDC hielt kampfstark und geschlossen dagegen und überstand dabei auch mehrere Minuten in Unterzahl schadlos. Justus Roth, Man of the Match der Maustädter, zeigte mit einigen Big Saves eine tolle Leistung, und feierte zudem seinen ersten Shutout der Saison. Den Schlusspunkt der Partie setzte Eddy Homjakovs, der per Empty Net Goal zum 3:0 Endstand traf. Am Sonntag kommt es zum nächsten Heimspiel in der ALPHA COOLING-Arena gegen den SC Riessersee. Die Partie gegen die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen, die einen Punkt hinter den Indians liegen, beginnt um 18:00 Uhr. Gemeinsam soll nachgelegt werden, um die nächsten drei Punkte am Hühnerberg zu verbuchen. Deggendorfer SC vs ECDC Memmingen 0:3 (0:0/0:2/0:1) Tore:0:1 (23.) Ouderkirk (Brassard, Spurgeon), 0:2 (33.) Fominych (Blake, Menner), 0:3 (59.) Homjakovs (Lillich) Strafminuten:Deggendorf 12-Memmingen 8 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)-Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Menner- Pfalzer, Gorgenländer, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Gams, Homjakovs, Lillich; Meier, Schubert, Krymskiy.
Passau Black HawksVierter Sieg in Folge! 6:3 Heimsieg gegen Bayreuth (OLS) Die Passau Black Hawks konnten am Freitag den vierten Sieg in Folge einfahren. Im Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers holten die Dreiflüsse Städter vor 912 Zuschauer einen klaren 6:3 Heimsieg. Der Sieg ist aber teuer erkauft, da bereits im ersten Drittel Andrew Schembri und Benedikt Böhm nach Verletzungen vorzeitig vom Eis mussten. Die Habichte führten durch Tore von Brendan Harrogate und Daniel Maul mit 2:0, als die Tigers durch mehr Härte versuchten in die Partie zurückzukommen. Bereits beim Foulspiel an Andrew Schembri hätte das Schiedsrichtergespann durchgreifen müssen. Die Pfeifen blieben allerdings stumm. Nur wenig Minuten später wurde Benedikt Böhm gegen die Bande gecheckt und blieb verletzt auf dem Eis liegen. Erneut blieb die Bayreuther Attacke gegen den Black Hawks Spieler folgenlos. Die Schiedsrichter kamen im ersten Drittel ihrer Aufgabe nicht nach, die Spieler zu schützen. Dazu ist die Bayreuther Mannschaft bereits aus den Vorjahren für ihre Spielweise bekannt. Im zweiten Drittel legte Brendan Harrogate zum 3:0 nach. Jan Pietsch und Michal Spacek konnten auf 3:2 verkürzen. In Überzahl schlugen die Habichte dann im Schlussabschnitt zu. René Röthke und David Seidl schossen die Hausherren mit 5:2 in Führung. Sam Verelst gelang zwar noch der Treffer zum 5:3, doch weitere Tore ließen die Black Hawks nicht mehr zu. Christoph Schmidt erzielte das Tor zum 6:3 Endstand. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von den Zuschauern lautstark gefeiert. „Es war eine richtig starke Teamleistung. Jeder hat gekämpft, wir haben vorne die Tore gemacht und hinten kompakt verteidigt. Klar, bei den Strafzeiten müssen wir noch disziplinierter werden, aber insgesamt haben wir vieles richtig gemacht und die Punkte verdient in Passau behalten“, so Torschütze Daniel Maul nach dem Spiel. „Vier Siege aus fünf Spielen sind ein super Start, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir müssen weiter durchziehen und unser Spiel spielen.“ Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 12.10. um 18 Uhr gegen die Stuttgart Rebels statt. Tickets sind online auf etix.com erhältlich.
Ice Dragons HerfordSchwarzer Freitag für die Ice Dragons - Herford gibt gegen Erfurt 3:0-Führung aus der Hand (OLN) Zu viele Gastgeschenke – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das Drachenduell gegen die TecArt Black Dragons Erfurt in eigener Halle mit 3:6 (1:0/2:2/0:4) verloren. Dabei gaben die Ice Dragons in der ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ eine zwischenzeitlichen 3:0-Führung noch aus der Hand und mussten am Ende in eine deutliche und verdiente Niederlage einwilligen. Beide Mannschaften benötigten zunächst etwas Anlauf, um in die Begegnung zu finden. Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass weder die Gäste noch die Ostwestfalen Großchancen herausspielten. Torgelegenheiten entstanden somit zunächst aus Kontersituationen aufgrund von Abspielfehlern. Eine der wenigen Ausnahmen war das 1:0 in der 15 Minute, als Jannis Kälble für den HEV einnetzte. Mit der knappen HEV-Führung wurden auch erstmals die Seiten gewechselt. Herford kam gut aus der Kabine, erhöhte nun den Druck und machte nach einem Bully in der 23. Minute durch einen platzierten Schuss von Dennis Sticha das 2:0. Die Ice Dragons setzten sofort nach und erzielten in der 25. Minute das 3:0 durch Sebastian Moberg, der schnell vor dem gegnerischen Tor reagierte und im Nachschuss traf. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles für die Mannschaft von Chefcoach Henry Thom nach Plan und das Ergebnis war sogar deutlicher als es der Spielverlauf vermuten ließ. Doch passend zum Ost-West-Drachenduell hatte die Partie am Tag der Deutschen Einheit eine Wende parat. Erfurt arbeitete sich irgendwie in die Begegnung hinein und bekam zudem mehrfach Gastgeschenke, die das Black Dragons-Team wieder zurückbrachten. In der 30. Minute kassierte Herford zunächst eine Strafzeit aufgrund eines Wechselfehlers, die Santeri Haarala nur wenig später zu nutzen wusste. In der 33. Minute vergab der HEV dann eine eigene Großchance und vergaß Erfurts Fritz Denner an der eigenen blauen Linie. Die Nummer 96 der Thüringer hatte keine Mühe, um auf 2:3 zu verkürzen. Herford wirkte zu diesem Zeitpunkt fast ein wenig geschockt, rettete sich jedoch noch in den letzten Seitenwechsel. Im Schlussdrittel sorgten die Gäste dann jedoch endgültig für den TurnOver. Erfurt wartete auf sich bietende Gelegenheiten, die in Form von unnötigen Zeitstrafen des HEV auch kommen sollten, um dann gnadenlos und effektiv zuzuschlagen. Rene Kramer nutzte zunächst eine Powerplay-Situation in der 47. Minute zum 3:3-Ausgleich und Santeri Haarala brachte die Black Dragons im „5 auf 3“ erstmals in Führung (51.). Miro Markkula sorgte mit dem 5:3 in der 55. Minute für die Vorentscheidung, den Schlusspunkt zum 6:3 setzte Tom Banach 90 Sekunden vor dem Ende mit einem EmptyNet-Treffer. Auch Henry Thom musste auf der anschließenden Pressekonferenz zunächst einmal tief durchatmen, um die passenden Worte zu finden: „Beide Mannschaften haben sich am Anfang bemüht, um ins Spiel zu finden. Die Partie war ausgeglichen, ohne viele hochkarätige Chancen, dennoch gehen wir mit einem 1:0 aus dem ersten Drittel. Wir starten dann gut in den Mittelabschnitt, gehen dann 3:0 in Führung, geben das Spiel dann aber durch Fehler und auch unnötige Strafen aus der Hand. Erfurt spielt sich dann gerade in Überzahl in einen Lauf. Jede Unterzahlsituation wurde äußerst gefährlich für uns und die Black Dragons machen aus sechs Situationen drei Treffer. Uns fehlt das Selbstverständnis in solchen Situationen und wir müssen uns dieses nun wieder hart erarbeiten“. Nach der Niederlage rutschen die Ice Dragons mit vier Punkten auf Platz 10 der Tabelle und benötigen in der Sonntagspartie bei den Herner EV Miners (18.30 Uhr) Punkte, um den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen. Tore: 1:0 14:23 Jannis Kälble (Leon Köhler / Timo Sticha) 2:0 22:21 Dennis Sticha (Timo Sticha / Leon Köhler) 3:0 24:50 Sebastian Moberg (Yannis Walch / Ryley Lindgren) 3:1 30:25 Santeri Haarala (Joe-Richard Kiss) PP1 3:2 32:51 Fritz Denner (Jakob Altmann) 3:3 46:57 Rene Kramer (Joe-Richard Kiss / Santeri Haarala) PP1 3:4 50:10 Santeri Haarala (Rene Kramer) PP2 3:5 54:06 Miro Markkula (Harrison Reed / Santeri Haarala) 3:6 58:38 Tom Banach EN Strafen: Herford 14 Minuten Erfurt 6 Minuten Zuschauer: 1029 (ausverkauft) Streambuchungen: 173
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsUngefährdeter Wild Lions-Erfolg im letzten Test (BYL) Der ERSC Amberg hat am Freitagabend den letzten Test vor Beginn der Eishockey-Bayernliga gewonnen. Damit stehen im Vorbereitungsprogramm vier Siege und vier Niederlagen für das Team von Trainer Jan Bölling in der Statistik. Das 3:0 gegen den Landesligisten Bayreuth in einer sehr fairen Begegnung war letztendlich kaum gefährdet, allerdings ließ die eigene Chancenverwertung schon Wünsche offen. Die Wild Lions zeigten sich zu Beginn zielstrebig, gingen bereits nach 51 Sekunden durch Brandon Walkom in Führung. In der Folge spielte sich das Geschehen vorrangig im Verteidigungsdrittel der Gäste ab, ohne wirklich zwingende Situationen. Brenzlig wurde es, als der ERSC in doppelte Unterzahl geriet, die man aber unbeschadet überstand – dank stabiler Abwehr und einem sehr sicheren Lucas DiBerardo im Tor. Der Amberger Goalie konnte sich am Ende der Partie auch über einen Shutout freuen. Im Mittelabschnitt taten sich die Gastgeber zusehends schwer mit dem Spielaufbau, bedingt auch durch schnelle Scheibenverluste. Bayreuth konnte in dieser Phase die Partie offen gestalten. Gefahr vor beiden Toren bestand dabei jedoch selten. Deshalb kam das 2:0 für den ERSC durch Lukas Salinger auch etwas überraschend. In einer neuerlichen Unterzahl war es wieder DiBerardo, der die „Null“ festhielt. Im Schlussdrittel zeigte sich, woran die Lions noch zu arbeiten haben, denn aus drei Powerplaysituationen – einmal sogar in doppelter Überzahl – konnte kein Nutzen gezogen werden. Insgesamt hatten die Gastgeber in diesem Abschnitt deutlich mehr Spielanteile, aber Gästetorhüter Sebastian Dünkel war an diesem Abend wohl der beste Akteur auf dem Eis. Das 3:0 durch Lukas Klughardt – 98 Sekunden vor Ende der Partie – konnte aber auch der Bayreuther Goalie nicht verhindern. ERSC Amberg – EHC Bayreuth 3:0 (1:0,1:0,1:0) 1:0 (1.) Walkom (Kirchberger), 2:0 (26.) Salinger (Gardiner), 3:0 (59.) Klughardt (Krieger, Feder). Strafen: Amberg 12, Bayreuth 14 Minuten. Zuschauer: 412.
Buchloe PiratesPiraten gelingt die Revanche gegen den Auftaktgegner - ESV Buchloe gewinnt das vorletzte Testspiel in Geretsried mit 3:2 (BYL) Die Piraten des ESV Buchloe haben sich am Freitagabend mit einem 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) in Geretsried erfolgreich für die vor einer Woche erlittene 2:5 Heimniederlage revanchiert. Gegen den Gegner, auf den die Buchloer am kommenden Wochenende auch zum Punktspielauftakt treffen, sicherten sich die Mannen von Trainer Waldemar Dietrich somit auch das erste Erfolgserlebnis auf fremdem Eis, das sicherlich nochmals Selbstvertrauen für das erneute Aufeinandertreffen gegen die Riverrats zum Ligaauftakt geben dürfte. Dabei mussten die Buchloer nach dem ersten Drittel aber zunächst einem Rückstand hinterherrennen. Nachdem man ganz passabel ins Spiel gekommen war, schwächte man sich im Verlauf des ersten Durchgangs immer wieder durch eigene Strafzeiten – bei einer aber zugegebenermaßen recht kleinlichen Linie der Schiedsrichter. Und so war es kaum zu vermeiden, dass der ESV bei doppelter Unterzahl durch das 0:1 von Athanassios Fissekis in Rückstand geriet (8.). Ansonsten war das Penalty-Killing der Freibeuter aber stark, sodass es trotz 14 Strafminuten im Startabschnitt gegen die Buchloer und nur deren vier für den ESC bei diesem Resultat blieb. Allerdings verlief auch der Auftakt in den zweiten Durchgang alles andere als optimal: Zwar scheiterten die Hausherren durch Max Hüsken zunächst mit einem Alleingang an ESV-Keeper David Blaschta, der insgesamt einen sehr abgeklärten und überzeugenden Auftritt hinlegte (21.). Doch nur wenige Augenblicke später schlug die Scheibe dann doch hinter dem machtlosen Blaschta ein, als Josef Reiter einen Schuss direkt vor dem Tor noch unhaltbar zum 0:2 abgefälscht hatte (22.). Es drohte also – wie schon am vergangenen Wochenende – eine erneute Niederlage, gegen die sich die Buchloer dann aber entscheidend und erfolgreich stemmten. Den Umschwung besorgte dabei ausgerechnet Alexander Krafczyk, der sich bei seiner Rückkehr ins Team in seinem ersten Spiel direkt in die Torschützenliste eintragen konnte. Ein wenig glücklich war dieser Treffer aber dennoch, weil Krafczyks Hereingabe noch von einem Geretsrieder Schlittschuh entscheidend ins eigene Gehäuse abgelenkt wurde (29.). Trotzdem übernahmen die Buchloer fortan immer mehr die Kontrolle und bekamen so auch mehr Stabilität ins eigene Spiel. Belohnt wurde das durch den 2:2 Ausgleich von Felix Schurr, der mit Ablauf eines Buchloer Powerplays sehenswert per Drehschuss in den Winkel traf (33.). Auch danach waren die Gennachstädter nun dem dritten Tor näher wie die Gastgeber, doch es blieb bis zum zweiten Seitenwechsel beim Remis. Der recht ausgeglichene Schlussabschnitt war anschließend einerseits geprägt durch zwei gut verteidigende Abwehrreihen samt wachsamer Torhüter und wieder zunehmender Strafzeiten auf beiden Seiten. Besonders erwischte es hier Geretsrieds Moritz Schug mit 2+10+Spieldauer (52.) aber auch ESV-Stürmer Demeed Podrezov (53.), der sich nach einer Rangelei an der Auswechselbank der Gastgeber ebenfalls eine Spieldauerstrafe einhandelte, womit beide zum Ligastart gesperrt fehlen werden. Für die Entscheidung zu Gunsten der Piraten sorgte dann schließlich ein sehr schön herausgespielter Überzahltreffer durch Benedikt Diebolder, den Joey Lewis mit toller Übersicht vorbereitet hatte (52.). Dass es bei diesem knappen 3:2 Erfolg am Ende blieb hatten die Rot-Weißen abschließend aber nochmals David Blaschta zu verdanken, der in der Schlussphase noch einmal grandios bei einem Alleingang von Oliver Ott rettete und so den knappen aber unter dem Strich sicher nicht unverdienten Sieg für seine Farben festhielt (59.). Bevor dann am nächsten Wochenende Teil drei in diesem Duell gibt, wo zum Punktspielauftakt die Karten wieder komplett von Neuem gemischt werden, treffen die Buchloer am Sonntag noch zum Abschluss der Vorbereitung zu Hause auf den ERC Sonthofen (18 Uhr/Live bei SpradeTV).
Kempten SharksSouveräner Auftritt - ESC Kempten gewinnt mit 6:3 gegen Sonthofen auch den letzten Test (BYL) Es war eine tolle Kulisse die sich im Sonthofener Eisstadion am Freitagabend bot. 846 Zuschauer bei einem Vorbereitungsspiel eines Landesligisten sind ein beeindruckender Wert. Dies zeigt wieder einmal deutlich den Stellenwert des Eishockeys im Allgäu, denn es war auch eine große Anzahl Fans aus Kempten darunter, die ihre Mannschaft über 60 Minuten lautstark unterstützten. Sven Curmann musste neben Tomas Gulda auf die erkrankten Martin Hlozek, Clemens Löhr und Tomas Kulhanek verzichten, dafür war aus der U 20 Dominik Dörfler mit im Kader. Im Gegensatz zum Hinspiel vor Wochenfrist waren die Sharks diesmal über 60 Minuten hellwach und die klar spielbestimmende Mannschaft. Sonthofen verteidigte stark und war, wenn, dann meistens über schnell vorgetragene Konter gefährlich. Ein solcher sorgte auch für das überraschende 1:0, ausgerechnet in Kemptener Überzahl. Bei aller Überlegenheit war das Spiel der Sharks oft noch zu umständlich und verspielt. Die Scheibe lief gut durch die Reihen, aber der Torabschluss fehlte immer wieder. Kurz vor der Drittelpause fälschte Filip Kokoska dann einen Schuss von Kevin Hu zum längst fälligen Ausgleich ab. Curmann fand wohl die richtigen Worte in der Kabine, ab dem zweiten Drittel spielte man mit deutlich mehr Zug zum Tor. Vor allem Sergei Topol glänzte mit einem lupenreinen Hattrick. Dabei nutzte er gleich alle Spielsituationen aus, je einen Treffer erzielte der Routinier in Unterzahl, in Überzahl und bei fünf gegen fünf. Spätestens jetzt war das Spiel durch, im Schlussabschnitt war der Spielfluss bei beiden Teams dahin, geschuldet war dies auch vielen Strafzeiten, die von den Unparteiischen ausgesprochen wurden. Zwei weitere Treffer durch Johannes Oswald und erneut Kokoska sorgten für den Endstand. Ein couragierter Auftritt des ESC mit dem man durchaus zufrieden sein kann. Insgesamt lässt sich was die Ergebnisse betrifft eine sehr gute Bilanz nach der Vorbereitung ziehen. Die zu verbessernden Punkte hat das Trainergespann auf dem Schirm und daran wird bis zum Saisonstart am kommenden Wochenende noch gearbeitet. Statistik: ERC Sonthofen - ESC Kempten 3:6 (1:1,0:3,2:2) Tore: 1:0 Sill (Pastachak)(5.), 1:1 Kokoska (Hu)(19.), 1:2 Topol (23.), 1:3 Topol (Schäffler,Stauder)(31.), 1:4 Topol (Stauder)(33.), 2:4 Hartmann (Przybyla)(46.), 2:5 Oswald (Topol,Stauder)(49.), 2:6 Kokoska (Dopatka,Hu)(50.), 3:6 Slavicek (Adebar D.,Przybyla)(53.). Strafminuten: ERC Sonthofen: 16 ESC Kempten: 12 Zuschauer: 846
Niederlage für Königsbrunn im letzten Testspiel (BYL) Der EHC Königsbrunn patzt bei seiner Generalprobe vor Saisonstart gegen die "Devils" des VfE Ulm/Neu-Ulm und verliert mit 5:7. Dabei zeigten sich die Gäste gnadenlos effektiv und holten sich verdient den Sieg. Beide Teams konnten mit gut gefüllten Reihen antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Joshua Appler. Als zweiter Goalie hielt sich Benni Beck bereit. Königsbrunn startete mit viel Elan in die Partie und drängte ins gegnerische Drittel. In der vierten Spielminute verhinderte nur das Gestänge des Ulmer Tors eine frühe Führung für den EHC. Von den Gästen war zunächst nicht viel zu sehen. Eine erste Überzahlsituation konnte Königsbrunn nicht nutzen, aber nach Ablauf markierten die Gäste in der achten Spielminute den ersten Treffer der Partie. Bei einem schnellen Gegenstoß legte Slavicek die Scheibe quer zu Synek, der die Scheibe nur noch zum 0:1 einschieben musste. In der elften Spielminute legte Ulm gleich den zweiten Treffer zum 0:2 nach, in Überzahl konnte Herbik einen Abpraller verwerten. Das Tor zeigte Wirkung, kaum 20 Sekunden später führte ein individueller Fehler zum 0:3. Die Devils nutzten ihre wenigen Chancen sehr gekonnt und konsequent. Königsbrunn wackelte, die Gäste hatten mehr Zugriff auf die Partie und waren dem nächsten Treffer näher. Doch in der 16. Spielminute durften die Königsbrunner Fans ein erstes Mal jubeln, nach einer feinen Einzelleistung schob Stefan Rodrigues die Scheibe zum 1:3 ein. Kurz vor der Pause konnte auch Peter Brückner in Überzahl zum 2:3 einschieben, mit dem Rückstand ging es dann ein erstes Mal in die Kabinen. Allerdings kassierte der EHC kurz vor Abpfiff gleich zwei Strafzeiten. So mussten die Königsbrunner in doppelter Unterzahl in den Mittelabschnitt starten, die Gäste ließen sich dann auch nicht lange bitten. Bei einer unübersichtlichen Situation vor dem Königsbrunner Tor schaltete Miller am schnellsten und spitzelte die Scheibe zum 2:4 ins Tor. Danach blieb es ein Kampf auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. Den nächsten Treffer markierten aber wieder die Gäste in der 34. Spielminute, in Überzahl zimmerte Slavicek freistehend zum 2:5 ein. Nur eine Minute später kam es noch schlimmer für den EHC, dieses Mal stand Synek sträflich frei und netzte nach klugem Anspiel zum 2:6 ein. Kurz danach hatte Marco Sternheimer noch die Chance auf den Anschlusstreffer, der aber in letzter Sekunde noch geblockt werden konnte. In der 38. Spielminute verhinderte nur das Gestänge noch ein Tor in Unterzahl durch Clay Ellerbrock. Mit dem deutlichen Vorsprung ging es schließlich ein letztes Mal in die Kabinen, die Gäste konnten das Mitteldrittel mit 3:0 für sich gewinnen. Für den Schlussspurt hatte EHC-Coach Bobby Linke nochmal seine Reihen umgestellt. In der 44. Spielminute fiel der ersehnte Anschlusstreffer, Luca Kinzel bediente den freistehenden Marco Sternheimer mit einem Querpass, den der Königsbrunner Topscorer zielgenau zum 3:6 im gegnerischen Tor versenken konnte. Der EHC hatte auch danach noch gute Möglichkeiten, die Brunnenstädter glaubten an sich und drängten auf weitere Treffer. Den erzielten allerdings wieder die Gäste. In der 55. Spielminute und in doppelter Überzahl traf Miller zum 3:7. Doch Königsbrunn drängte weiter auf das nächste Tor. Nach Scheibeneroberung durch Marco Sternheimer im gegnerischen Drittel bediente er Luca Kinzel mustergültig mit einem präzisen Querpass, den dieser per Direktabnahme ins Tor hämmerte. Den Schlusspunkt setzte noch Hayden Trupp in der letzten Spielminute. Sekunden vor Abpfiff zog er in Überzahl einfach mal ab und überraschte damit den gegnerischen Goalie, am Ende stand es somit 5:7. Ulm gewinnt am Ende verdient gegen den EHC, der Defizite im Umschaltspiel und Defensivverhalten zeigte. Die kaltschnäuzigen und konterfreudigen Gäste bestraften Fehler gnadenlos und waren effizienter als die Brunnenstädter. EHC-Coach Bobby Linke hat bis zum Saisonstart am nächsten Sonntag einiges an Arbeit vor sich: „Für das Spiel hatten wir uns einiges vorgenommen, das konnte man ja sehen. Wir hatten zunächst guten Zugriff auf das Spiel, Ulm zeigte sich aber gnadenlos und macht aus vier Chancen drei Tore. Das hat uns ordentlich Wind aus den Segeln genommen. Wir sind danach aber wieder zurückgekommen. Aus unseren Möglichkeiten in Überzahl haben wir aber zu wenig gemacht, das war auch in den letzten Spielen so. Ulm hat das viel besser gelöst. Unser Spiel gegen die Scheibe ist einfach zu fehlerbehaftet. Wenn ein, zwei Leute ihren Job nicht machen, funktioniert es eben nicht. 20 Gegentreffer in vier Spielen ist nicht unser Anspruch, an diesem Defizit müssen wir unbedingt arbeiten. Wir können nicht in jedem Spiel fünf Tore kassieren. Wenigstens haben wir das Schlussdrittel mit 3:1 gewinnen können, das ist gut für die Moral. Es zeigt aber auch, dass es bei uns im Team stimmt. Wir werden weiter hart trainieren, diese Phase überstehen und gestärkt als Mannschaft zurückkommen.“ Tore: 0:1 Synek (Slavicek, Munz) (8.), 0:2 Herbik (Klingler) (11.), 0:3 Rudkovski (Bernad) (12.), 1:3 Rodrigues (Sternheimer) (16.), 2:3 Brückner (Bullnheimer, Trupp) (19.), 2:4 Miller (Klingler) (21.), 2:5 Slavicek (Synek, Miller) (34.), 2:6 Synek (Slavicek, Herbik) (35.), 3:6 Sternheimer (Kinzel, Rodrigues) (44.), 3:7 Miller (Klingler, Herbik) (55.), 4:7 Kinzel (Sternheimer, Länger) (57.), 5:7 Trupp (Bullnheimer, Brückner) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 22 VfE Ulm/Neu-Ulm 20 Zuschauer: 183
Schweinfurt Mighty DogsWeiterhin eine weiße Weste in der Vorbereitung (BYL) Am Tag der Deutschen Einheit trafen die Mighty Dogs erstmals auf den EC Harzer Falken und waren zu Gast in Braunlage. Neues Stadion und neues Team also für die Mighty Dogs, die ohne Sergej Waßmiller (privat verhindert) und Alex Diel (krank) anreisten. Weiterhin fehlten Leon Hartl und Moritz Schlick aus bekannten Gründen. Begleitet wurden die Mighty Dogs um Kapitän Ilya Zheltakov an diesem Abend von gut 40 Fans aus der Kugellagerstadt, die gemeinsam mit den 661 Zuschauern für eine hervorragende Kulisse in diesem Vorbereitungsspiel sorgten. Die Schweinfurter Anhänger bekamen neben den Toren auch schön herausgespielte Chancen zu sehen – aber auch einige große Strafzeiten, die so nicht vorherzusehen waren. Im Tor stand diesmal Leon Pöhlmann, der bereits nach 30 Sekunden die erste Möglichkeit seiner Vorderleute sah. Das Spielgeschehen spielte sich in der Anfangsphase meist in der neutralen Zone oder im Drittel der Falken ab, ohne dass sich zunächst zwingende Chancen ergaben. Nach fünf Minuten tauchten die Falken erstmals gefährlich vor Pöhlmann auf, doch er parierte problemlos. Die Mighty Dogs bestimmten die Partie, konnten aber lange kein Kapital daraus schlagen. Erst in der 15. Spielminute durften die mitgereisten Fans jubeln: Ilya Zheltakov traf zum verdienten 0:1. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt, sodass es mit dieser knappen Führung in die erste Pause ging. Kurz nach Wiederbeginn übernahmen erneut die Mighty Dogs die Initiative und setzten die Gastgeber unter Druck. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, bis in der 28. Spielminute nach einer schönen Kombination über Kevin Heckenberger und Ilya Zheltakov das 0:2 durch Alex Asmus fiel. Wenig später scheiterte Petr Pohl nach sehenswertem Pass von Tomas Cermak nur knapp adas Tor. Das 0:3 lag mehrfach in der Luft, doch der Puck wollte nicht ins Tor. Erst im Powerplay kurz vor Drittelende schlugen die Schweinfurter erneut zu: Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe der Falken erzielte Ilya Zheltakov seinen zweiten Treffer und erhöhte auf 0:3. Mit viel Schwung kamen die Gastgeber aus der Kabine und drängten auf den Anschlusstreffer, doch es fehlte an zwingenden Abschlüssen. Während die Strafzeiten im Mittelabschnitt noch überschaubar waren, entwickelte sich das Schlussdrittel zu einer wahren Strafenflut. In der 45. Minute erhielt Ilya Zheltakov nach einem Bandencheck eine Zweiminutenstrafe, woraufhin Daniel Spartek die Fäuste sprechen ließ. Da er weiter auf Ilya Zheltakov einschlug, selbst als dieser bereits am Boden lag, wurde der Harzer Spieler folgerichtig mit einer Spieldauerstrafe bedacht. Die Mighty Dogs konnten aus der Überzahl jedoch kein weiteres Tor erzielen. Fünf Minuten vor dem Ende durften dann die Fans der Falken jubeln: Max Droick nutzte viel Platz, zog entschlossen ab und verkürzte auf 1:3 – ausgerechnet in Unterzahl. Wobei man hier anmerken muss, dass genau in diesem Moment die Strafe bei den Mighty Dogs abgelaufen war. Zwei Minuten vor Spielende kam es erneut zu einer unschönen Szene: Nach einem Foul von Max Droick blieb Ilya Zheltakov verletzt liegen. Statt einer kleinen Strafe wie viele sicherlich dachten, sprachen die Schiedsrichter erneut eine Spieldauer gegen die Falken aus. Doch auch die Mighty Dogs blieben nicht ungeschoren – Petr Pohl protestierte lautstark gegen den Übeltäter und erhielt seinerseits eine Spieldauerstrafe wegen unsportlichen Verhaltens. Am Spielausgang änderte dies nichts mehr: Die Mighty Dogs siegten verdient mit 1:3. Einziger Kritikpunkt bleibt die mangelnde Chancenverwertung, die ein deutlicheres Ergebnis verhinderte. In der anschließenden Pressekonferenz gaben die Falken bekannt, dass geprüft werden müsse, ob die beiden mit Spieldauerstrafen belegten Spieler am Sonntag eingesetzt werden dürfen, da beide Teams unterschiedlichen Landesverbänden angehören. Bei Petr Pohl ist die Entscheidung jedoch bereits gefallen: Er wird gesperrt sein. Regelhinweis (IIHF Official Rule Book 3.4.2.2 / § 75.5 Unsportliches Verhalten): Diese Vergehen werden mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe geahndet. Solche Strafen ziehen weitere Ordnungsmaßnahmen durch den Bayerischen Eissport-Verband nach sich. Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt der Spieler für alle Meisterschafts- und Freundschaftsspiele gesperrt – in allen Altersklassen, für die eine Spielberechtigung besteht. Sportlich läuft es für die Mighty Dogs in der Vorbereitung weiterhin hervorragend: Mit dem 1:3 in Braunlage feierten sie den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Am Sonntag, den 5. Oktober, empfangen die Mighty Dogs die Harzer Falken um 18 Uhr zum Rückspiel im Icedome. Neuer Ticket-Service: Ab sofort können Zuschauer ihre Karten auch online im Ticket-Shop erwerben – sowohl für Sitzplätze als auch für Stehplätze auf der Tribüne. Je nach Verfügbarkeit sind Tickets zudem an der Abendkasse erhältlich, derzeit ausschließlich an Kasse 1. Neu: Die Eintrittskarten enthalten auf der Rückseite McDonald’s-Gutscheine (2x Nuggets zum Preis von 1x Nuggets).
5:1 – EHC Waldkraiburg besieht im Vorbereitungs-Derby den ESC Dorfen (BYL) Einen Pflichtsieg erwartete so mancher Fan an diesem Abend. Eine klare Partie gegen den ambitionierten Landesligisten Dorfen. Doch dass die Eispiraten aus dem Kreis Erding nicht kommen wollten, um sich abschießen zu lassen, sollte im Vorfeld schon klar gewesen sein. Reihenweise schoss man in der Vorbereitung humorlos die Bayernligisten ab und auch an diesem Abend in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena sollten die Eispiraten keine Statistenrolle einnehmen. Das Spiel begann, ohne zu beginnen. Die Stadionuhr, welche nicht so wollte wie sie sollte, verzögerte den Spielbeginn um einige Minuten bevor es letztlich losgehen konnte. Erwartungsgemäß starteten die Löwen, die kurzfristig mit Jakub Revaj ein neues Gesicht im Team begrüßen durften, mit Druck. So erspielten sich die Industriestädter bereits zu Beginn die ein oder andere gute Chance, konnten jedoch ihre kleine Serie der frühen Tore gegen den einstigen Erzrivalen nicht fortführen. In Führung gingen sie aber dennoch. Nach guten acht Spielminuten bescherte Santeri Ovaska, der scheinbar schon seine Form gefunden hat, der Arena, die mit mehr als 500 Zuschauern für ein Vorbereitungsspiel gut gefüllt war den ersten Jubel. Ausgangspunkt war ein Schlenzer Daniel Horas, welcher von Dorfens Torhüter Andrea Karabadjakov nur abgeprallt wurde. Santeri Ovaska schnappte sich den Rebound und brachte diesen im Tor unter. Bereits Sekunden zuvor hatte Ovaska eine dicke Möglichkeit nach Pass von Džeriņš liegen lassen. Doch auch die Gäste zeigten in der Folge, dass die jüngsten Siege keineswegs Zufall waren. So konnten sie sich immer wieder vor den Kasten von Christoph Lode spielen, der es jedoch immer wieder ausbügeln konnte, wenn seine Vorderleute mal nicht weiterwussten. Auch Waldkraiburg spielte sich immer wieder vor das Gehäuse der Gäste, hatte aber weniger mit einer Abschlussschwäche zu kämpfen. So konnten die Löwen erst in der 16. Minute und schließlich in der 19. Minute durch Ovaska und Philipp Lode erst auf 2:0, dann auf 3:0 erhöhen. Dabei ließen die Löwen beim 2:0 aufblitzen, wie sicher sie mit der schwarzen Hartgummischeibe sind. Zu dritt spielten sie sich auf engstem Raum das Spielgerät hin und her, verwirrten Abwehr und Torhüter, bevor erneut Ovaska den Treffer erzielte. Der zweite Durchgang war deutlich mehr geprägt vom Spiel der Dorfener Gäste. Immer wieder hatten diese gute Phasen, in welchen sie die Löwen vor dem eigenen Tor festsetzten. Doch durch die freundliche Mithilfe von Fortuna und einem überragend agierenden Torhüter Lode, blieben die Löwen vorerst vom Gegentreffer verschont. Vielmehr legten sie nach guten 35 Minuten selbst noch einmal nach. Auf Zuspiel von Anthony Dillmann, verwandelte Florian Maierhofer seinen Alleingang in das 4:0. Den Schlusspunkt setzte aber der ESC Dorfen. Nur Sekunden vor Ende des zweiten Drittels erzielten diese durch Lukas Miculka den Anschlusstreffer zum 4:1. Für den finalen Durchgang rüsteten sich die Löwen wieder besser in ihrer Pause. Man merkte klar, dass sie das Spiel nun phasenweise wieder souveräner angingen. Man ließ den Gegner nicht mehr so oft fahrlässig vor das eigene Tor fahren und erarbeitete sich selbst ebenfalls Möglichkeiten. Die Schreckens-Szene in diesem Durchgang war jedoch, als Dorfens Nummer 12 Jakub Naar nach einem abgefälschten Schuss ins Genick auf dem Boden liegen blieb. Nach einigen Minuten konnte er, zwar wackelig und mit Hilfe, auf den eigenen Beinen das Eis verlassen, wurde jedoch später mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Über seinen derzeitigen Zustand ist bisher nichts bekannt. Die Löwen hingegen spielten ihr Spiel weiter runter und trafen kurz vor dem Ende, durch Patrick Zimmermann, sogar noch zum 5:1 Endstand. Im Gespräch mit Trainer Jürgen Lederer zeigte dieser sich nicht enttäuscht von der bisherigen Vorbereitung. „Wenn man bedenkt, dass wir bisher in keinem Spiel mit einer konstanten Formation arbeiten konnten, vielmehr immer durchwürfeln mussten, bin ich nicht unzufrieden. Wir konnten wichtige Erkenntnisse sammeln und wissen genau, woran wir die nächste Zeit arbeiten müssen. Dies ist viel wert, denn das ist nicht immer der Fall.“ Angesprochen auf Neuzugang Andris Džeriņš berichtet Lederer weiter: „Andris findet langsam seinen Weg im Team. Er ist ein sehr analytischer Spieler und muss sich selbst erst Laufwege, Geschwindigkeiten und das Verhalten seiner neuen Kollegen einprägen. Zudem sieht man bereits jetzt, dass er auch als eine Art Mentor, das Spiel unserer jüngeren Spieler auf eine ganz neue Ebene heben kann. So profitiert die Mannschaft nicht nur von seinem Können bei einem Spiel, sondern auch darüber hinaus.“ Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Löwen zu Beginn der Punkterunde präsentieren und was sich bis dorthin bereits getan hat.
Forst Nature BoyzErsatzgeschwächt zum Ligafavoriten - Nature Boyz unterliegen in Sonthofen (BLL) Trainer Robert Kienle mußte vor dem Spiel kurzfristig noch drei Spielerausfälle zur Kenntnis nehmen, sodaß lediglich 14 Feldspieler plus 2 Torhüter zu den Bulls aus Sonthofen reisten. Nach einer Leistungssteigerung gegen über dem Spiel in Bad Wörishofen mußten sich die Nature Boyz mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) geschlagen geben. Die Taktik von Coach Robert Kienle ist fast aufgegangen, konnten die Gäste aus Forst doch gut gegen die Gastgeber agieren und die Räume der technisch versierten Stürmer entsprechend einengen. Nur einer hatte etwas dagegen, Ex-Miners-Spieler Lynnden Pastachak, der drei mal ins Schwarze traf. Sonthofen war natürlich spielerisch überlegen und erspielte sich einige gute Chancen, doch Thomas Zimmermann war stets auf dem Posten. In der 12. Spielminute war er jedoch machtlos, als genannter Pastachak zum 1:0 für seine Farben einnetzte. Weitere Chancen konnten erfolgreich verhindert werden. Auch im Mittelabschnitt agierten die Gäste tonangebend, doch konnten sich die Nature Boyz jetzt des öfteren vom Angriffsdruck befreien und selbst kontern. In der 24. Minute war jedoch Pastachak zur Stelle, der das Tor umkurvte und zum 2:0 traf. Forst wirkte jedoch nicht beeindruckt und versuchte sein Heil in einigen Konter. Einen davon versenkte Neuzugang Maximilian Brunner auf Zuspiel von Andreas Krönauer mit seinem 1. Tor für die Nature Boyz zum 2:1-Anschlußtreffer. Wären die Forster im Abschluß etwas cleverer vorgegangen, war der Ausgleich durchaus möglich. So jedoch blieb es beim 2:1 bis zur nächsten Pause. Auch im letzten Spieldrittel gaben die Gäste nicht auf und versuchten, eine Ergebnisverbesserung zu erreichen. Vorher jedoch, in der 42. Minute, erhöhten die Gastgeber durch Pastachak auf 3:1. Auch dieser Treffer zeigte bei den Forstern keine Wirkung, sie hielten diszipliniert dagegen. In der 51. Minute fiel dann die Entscheidung, als Jochen Hartmann den 4:1-Endstand erzielte. Das Spiel wurde sehr fair auf beiden Seiten geführt, es gab auf beiden Seiten lediglich je 8 Strafminuten.
ERC SonthofenERC unterliegt im Allgäu-Derby (BLL) Auch im zweiten Duell zwischen dem ERC Sonthofen und dem ESC Kempten behalten die Sharks am Ende die Oberhand. Besonders im Mittelabschnitt musste der ERC Lehrgeld zahlen, während Kemptens Sergej Topol mit einem Hattrick glänzte. Die Partie begann intensiv und hart umkämpft. Der ESC zeigte sich diesmal hellwach und drang immer wieder gefährlich in die Sonthofner Verteidigungszone vor. Wie bereits beim Duell Iller aufwärts am vergangenen Freitag, war auch dieses Kräftemessen deutlich mehr als ein bloßes Vorbereitungsspiel. Auf Seiten des ERC Sonthofen häuften sich mehrere, teils unnötige Strafzeiten, die die Gäste jedoch nicht in Zählbares ummünzen konnten. Anders die Schwarz-Gelben: In Überzahl formierten sich die Sharks an der gegnerischen blauen Linie, verloren jedoch die Scheibe an Lynnden Pastachak, der Kapitän Marc Sill auf die Reise schickte. Sill vollendete mit der Rückhand vorbei an ESC-Goalie Nerb zur 1:0-Führung. Kurz darauf kamen die Gäste zum Ausgleich: Filip Kokoska traf mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1-Pausenstand. Nicht viel zu holen gab es für die Hausherren im Mittelabschnitt. Kempten dominierte das Drittel, und so musste Sonthofens Schlussmann Calvin Stadelmann – trotz einer starken Leistung – dreimal hinter sich greifen. Alle drei Treffer markierte Kemptens Sergej Topol. Dem nicht genug: Den Schwarz-Gelben fehlte zudem Stürmer Lynnden Pastachak, der im ersten Drittel zwei stramme Schüsse auf die Knie bekam und vorsorglich pausierte. Mit einem 1:4 ging es für die Oberallgäuer zum Pausentee. Sonthofen startete stärker ins letzte Drittel, erspielte sich einige Chancen, und es dauerte nicht lange, bis Jochen Hartmann eine dieser Gelegenheiten nutzte: Nach einem Schlagschuss von Dan Przybyla versenkte er den Rebound zum 2:4-Anschlusstreffer. Auch danach kamen Sills Mannen zu weiteren guten Möglichkeiten, doch die Sharks – in Person von Oswald – machten mit einem sauberen Schlenzer ins Kreuzeck alle Bemühungen zunichte. Kurz darauf parierte Stadelmann zunächst die Aktion von Sergej Topol, ehe Johannes Oswald das Spielgerät dann nur noch über die Linie zum 6:2 stupsen musste. Die knapp 850 Zuschauer sahen dann noch den 3:6-Anschlusstreffer von Josef Slavicek, der aus dem Slot heraus die Scheibe unter die Latte setzte. Die letzten Spielminuten verbrachten beide Mannschaften immer wieder in Unterzahl – eine Strafe folgte der nächsten. Das Schiedsrichtergespann ließ praktisch keine Möglichkeit zur Sanktion ungenutzt. Für ein letztes Aufbäumen in der Schlussphase nahm Sonthofen im Powerplay Goalie Stadelmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was sich nicht auszahlte. So endete die Partie mit einer klaren 3:6-Niederlage für den ERC. Auch im zweiten Aufeinandertreffen zwischen dem ERC Sonthofen und dem ESC Kempten behalten die Sharks am Ende die Oberhand. Der ERC musste gerade im zweiten Drittel Lehrgeld bezahlen und Kemptens Sergej Topol glänzt mit einem Hattrick. Die Partie begann hart umkämpft. Der ESC war diesmal hellwach und kam immer wieder gefährlich in die Sonthofner Verteidigungszone. Wie schon Iller aufwärts am vergangenen Freitag, war auch dieses Kräftemessen mehr als nur ein Vorbereitungsspiel. Auf Sonthofner Seite gabs mehrere teils unnötige Strafzeiten, welche die Gäste nicht in Zählbares verwandeln konnten. Anders dann der ERC: Kempten formierte sich an der gegnerischen blauen Linie zum Übezahlspiel, verlor die Scheibe an Sonthofens Lynnden Pastachak, der einhändig seinen Kapitän Marc Sill losschickte. Sill versenkte mit der Rückhand an ESC-Goalie Nerb vorbei zur 1:0-Führung. Kurz danach kamen die Gäste zum Zug und glichen in Person von Filip Kokoska mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1-Pausenstand aus. Nicht viel zu holen gab es für die Hausherren im Mittelabschnitt. Kempten dominierte das Drittel und so musste Sonthofens Schlussmann Calvin Stadelmann, trotz einer starken Leistung, dreimal hinter sich greifen. Alle drei Treffer markierte Kemptens Sergej Topol. Dem nicht genug, fehlte den Schwarz-Gelben Stürmer Lynnden Pastachak, der im ersten Drittel zwei stramme Schüsse auf die Knie bekam. Sonthofen startete stark ins letzte drittel, hatte einige chancen und es dauerte nicht lange und jochen hartmann nutzte einer dieser gelegenheiten nach dem schlagschuss von XX versenkte er den rebound zum 2:4-Anschlusstrfeffer. Auch danach kamen Sills Mannen zu guten chancen bis die sharks in person von oswald mit einem sauberen schlenzer ins kreuzeck alle bemühungen zu nichte machte. Kurz danach hielt stadelmann noch die aktion von 23 46 stupste über die linie. 896 zuschauer. Eine weitere sonthofner überzahl brachte 3:6 aus der drehung slavicek unter die latte. Die letzten spielmiunuten verbrachten beide mannschaften immer wieder in unterzahl. Eine strafe folgte der nächsten. Das schiedsrichtergespann ließ keine möglichkeit der sanktion aus. Erc versuchte noch ohne goalie ein tr zu erziehlen 6 gegen vier.
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Eisadler DortmundEisadler schlagen den ECW Sande zweistellig! (RLW) Am Freitagabend gewannen die Eisadler Dortmund das letzte Vorbereitungsspiel gegen den ECW Sande mit 11:1. Knapp 1.100 Zuschauer sahen einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen den Nord-Regionalligisten. Vor dem Meisterschaftsstart am nächsten Freitag (20 Uhr, Eissportzentrum Westfalen) gegen die Kobras aus Dinslaken tankten die Eisadler so ordentlich Selbstvertrauen, wollten den Sieg aber auch nicht überbewerten. Die Eisadler hatten sich für die Partie einiges vorgenommen und führten nach einer starken Anfangsphase durch Tore von Martin Benes, Marlon Polter und Kevin Thau mit 3:0. Die Gäste aus dem Norden kamen in der 13. Minute zwar zum Anschlusstreffer, aber wiederum Kevin Thau stellte in der 18. Minute mit 4:1 den alten Abstand wieder her. Im Mittelabschnitt erhöhten die Jungs von Trainer Ralf Hoja dann durch die Tore von Marvin Cohut, Kevin Trapp, Jelle Julien und Thomas Lichnovsky auf 8:1 und ließen den Gästen, die das gestrige Spiel (10:4) gegen Bergkamen wohl in den Knochen hatten, kaum eine Chance. In den letzten 20 Minuten trafen dann noch Ben Busch zum 9:1, Colin Long mit dem 10. Treffer und nochmal Martin Benes zum 11:1-Endstand. Ein aus Eisadler-Sicht gelungener Abend, der die Vorfreude auf den Ligastart noch größer werden lässt. Spielstatistik: Eisadler Dortmund - ECW Sande 11:1 (4:1, 4:0, 3:0) Torfolge: 1:0 (6.) Benes (Avdeev) 2:0 (7.) Polter (Bathe, Kronhardt) 3:0 (7.) Thau (Bergstermann) 3:1 (13.) Barger 4:1 (18.) Thau (Long) 5:1 (22.) Cohut (Long) 6:1 (28.) Trapp (Dreschmann, Long) 7:1 (29.) Julien (Schmitz) 8:1 (29.) Lichnovsky (Julien) 9:1 (41.) Busch (Avdeev) 10:1 (46.) Long (Busch) 11:1 (58.) Benes (Morasch) Zuschauer: 1.084 Strafen: Dortmund 26 - Sande 20 #1 Oster, #33 Brunnert (nicht eingesetzt) - #11 Morasch, #18 Poberitz, #40 Schmitz #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, #6 Walkenhorst, #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #50 Bathe, #53 Benes, #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #91 Polter, #97 Thau Nicht eingesetzt: #12 Lauer, # 88 Panov (beide krank)
Ratinger Ice AliensErfolgreicher Start in die Saison! (RLW) Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung unserer Gäste am gestrigen Freitag merkte man sofort: Da fehlen einige gute Jungs bei Wiehl. So kam es, dass die Penguins sich zwar stets fair und tapfer den Ice Aliens entgegenstemmten, aber Schwierigkeiten hatten, das Tempo und Level des Spiels mitzugehen. Schon nach dreißig Sekunden eröffnete Mathias Rakell den Torreigen mit einem "Michigan-Tor", er nahm hinter dem Tor die Scheibe auf seinen Schläger, fuhr im Bogen vor das Tor und löffelte den Puck in den Winkel des Wiehler Gehäuses. Weitere Treffer fielen zwangsläufig für die Ice Aliens. Den verdienten Ehrentreffer erzielten den dezimierten Penguins in Überzahl zum 11:1 durch Florian Evertz. Torschützen für Ratingen: Mathias Rakell, Bryce Irwin, Leonardo Stroh (je 3), Alexej Dmitriev (2), Mathias Onkels, Maik Klingsporn (je 1) Cheftrainer Frank Gentges ordnete das Spiel entsprechend ein: "Es war ein optimaler Saisonstart, der noch viel höher hätte ausfallen müssen. Einzig die beiden guten gegnerischen Torhüter haben dies verhindert. Unter Berücksichtigung des Levels des Gegners sollten wir das Ergebnis aber auf keinen Fall zu hoch hängen." Die nächsten Spiele: Freitag, 10.10.2025, 20:15 Uhr bei der EG Diez-Limburg Sonntag, 12.10.2025, 20:00 Uhr beim Neusser EV
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| NEWS International Internationale Ligen / Central European Hockey League |
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Bären NeuwiedEHC spielt dominant, muss aber bis zum Schluss zittern (CEHL) Der EHC Neuwied hat auch im dritten Saisonspiel im Central-European-Hockey-League-Cup gepunktet – wie schon am vergangenen Sonntag in Lüttich dreifach. Diesmal bezwangen die Bären die Unis Flyers Heerenveen, ihren Viertelfinalgegner aus der Vorsaison, mit 3:2 (1:0; 1:1; 1:1). Wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, dann enden die Partien meistens knapp. Auch diesmal, aber so knapp, wie der Endstand auf der Anzeigetafel im Icehouse aufleuchtete, war das Spiel vom Charakter her bei weitem nicht. Die Bären hatten deutlich mehr Spielanteile, besaßen zahlreiche Großchancen, kamen aber nur dreimal am überragenden ehemaligen niederländischen National- und Tilburger Oberliga-Torhüter Martijn Oosterwijk vorbei. Seine Paraden hielten das Spiel eng, rächen sollte sich Neuwieds Chancenwucher vor 1018 Zuschauer aber nicht. Im ersten Abschnitt kamen die Flyers durch ihren finnischen Neuzugang Justus Mikkonen, der vor einer Woche gegen Mechelen dreimal getroffen hatte, nur einmal richtig gefährlich zum Abschluss, als er um das Tor herumzog, aber das lange Eck verpasste (11.). Viel mehr Offensivaktionen gingen an die Bären, die durch Tom Stumpe früh das 1:0 vorlegten. Artjom Alexandrov transportierte die Scheibe nach vorn und fand im richtigen Moment den Passweg auf Stumpe. Die Bären waren danach dem zweiten Tor näher als Heerenveen dem ersten. Unter anderem leitete Ludvig Hedström mit einer fantastischen Defensivaktion direkt einen Gegenstoß ein, aber auch nach dem Doppelpass mit Juuso Rajala war bei Oosterwijk Endstation. Neuwieds Druck erhöhte sich im Mittelabschnitt weiter, sodass die Niederländer wiederholt zu Foulspielen greifen mussten. 10 von 20 Minuten spielten die Flyers im zweiten Drittel in Unterzahl. Powerplay Nummer elf in dieser Saison für die Mannschaft von Jeffrey van Iersel führte zum ersehnten ersten Treffer. Während Jelle Kronenburg und Viktor Nordemann auf dem Sünderbänkchen Platz nahmen, lud Marcus Götz durch und drosch den Puck auf Oosterwijks Stockhandseite in die Maschen (28.). Das 3:0 lag danach in der Luft, allerdings klärten Heerenveens Verteidigung und Schlussmann mit vereinten Kräften oder die Latte rettete wie bei Tom Stumpes Schuss (31.). Einer der selten gewordenen Entlastungsangriffe stellte das Kräfteverhältnis auf den Kopf. Christopher Topfer versuchte es von der blauen Linie und Jasper Nordemann, dem die Scheibe vor die Kelle sprang, und der den Anschluss erzielte (36.). Die Spannung war zurück im Spiel, auch wenn die Gastgeber das Heft in der Hand behielten. Wieder war es Stumpe, der die Bären-Fans jubeln ließ. Lennart Esches scharfen Pass in die gefährliche Zone vor dem Tor drückte Stumpe über die Linie (49.). Doch auch jetzt herrschte noch keine Spur von Erleichterung, Heerenveen kam ein zweites Mal zurück. Lennart Vosmer vollendete eine gut vorgetragene Kombination – da waren noch knapp vier Minuten Restspielzeit übrig. 100 Sekunden vor Schluss zog Michael Nason das letzte Ass aus dem Ärmel und rief Oosterwijk für einen sechsten Feldspieler auf die Bank. Der EHC musste bange Sekunden überstehen. Das große Aufatmen hielt einzig, als Jeff Smith den Puck in den letzten Sekunden aus der eigenen Zon bugsierte. Sein Einschuss ins leere Tor kam als „Buzzer Beater“ einen Tick zu spät, sodass Treffer Nummer vier keine Anerkennung mehr fand. Neuwied: Gähr – Götz, Polok, Esche, Hedström, Burghard, Marten – Rajala, Chetik, Beeg, Litvinov, Sprez, Litvinov, Sprez, Jamieson, Kecojevic, Stumpe, Wasser, Smith, Alexandrov. Heerenveen: Oosterwijk – Kronenburg, Vollmann, Topfer, V. Nordemann, Williams, Muizer – J. Nordemann, Vosmer, Eimers, Mittendorff, Berisha, Speel, van den Bos, Andringa, Green, Aberson, Mikkonen. Zuschauer: Pascal Keus. Zuschauer: 1018. Strafminuten: 2:14. Tore: 1:0 Tom Stumpe (Alexandrov, Esche) 5‘, 2:0 Marcus Götz (Rajala, Kecojevic) 28‘, 2:1 Jasper Nordemann (Green, Topfer) 36‘, 3:1 Tom Stumpe (Esche, Jamieson) 49‘, 3:2 Lennart Vosmer (Aberson, Speel) 57‘.
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