Newsticker

    
September 26
                         
WahlenMVP
        
WahlenB
           
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 19.Januar 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

fischtownpinguinsFischtown Pinguins Bremerhaven
Sachstand nach Evakuierung am 17.01.2025

(DEL)  Am Freitag, den 17. Januar 2025 musste die Eisarena Bremerhaven während des DEL-Spiels der Fischtown Pinguins gegen den ERC Ingolstadt evakuiert werden.
Als Folge einer schrägen Bohrung für die Torpfosten wurde die sich unter dem Eis befindliche Verrohrung in diesem Bereich getroffen. Gefährliches Ammoniak konnte austreten. Dies hatte zur Folge, dass die Eisarena umgehend evakuiert werden musste.
„Das besonnene Handeln unseres Teams, der Fischtown Pinguins, aller Helfer und Helferinnen sowie der Gäste vor Ort hat Schlimmeres verhindert. Ich bin vor allem froh darüber, dass es zu keinerlei Personenschäden am gestrigen Abend gekommen ist. Nun gilt es, die bereits unter Hochdruck laufenden Reparaturarbeiten weiterzuführen und den nachträglichen Schaden so gering wie möglich zu halten“, sagt Othmar Gimpel, Geschäftsführer der Stadthalle und Eisarena. Mutmaßungen über die Verursacher des Schadens anzustellen sei in keinem Fall hilfreich, zumal die Wiederherstellung des Eisbetriebs oberste Priorität habe.
Dem stimmt auch Hauke Hasselbring, Geschäftsführer der Fischtown Pinguins, zu und bittet um Verständnis und Geduld: „Wir stehen im engen Austausch mit der Liga und der Stadthallen-GmbH, um alle notwendigen Schritte einzuleiten, den Vorfall aufzuarbeiten und den Spiel- und Trainingsbetrieb für die kommenden Tage und Wochen zu planen.“
Thorsten Raschen, Aufsichtsratsvorsitzender der Betreiber-GmbH, bedauert den Vorfall: „Der Abbruch eines Spitzenspiels wie am gestrigen Abend in der Eisarena ist natürlich ärgerlich. Die Sicherheit aller Besucher und Besucherinnen hat jedoch oberste Priorität, sodass der Dank all jenen gilt, die für den reibungslosen Ablauf der Evakuierung gesorgt haben.
Bis auf Weiteres sind alle Eiszeiten in der Arena abgesagt. Weitere Informationen werden regelmäßig auf den Kanälen der Stadthallen-GmbH sowie der Fischtown Pinguins veröffentlicht. Hierzu gehört auch der Umgang mit bereits gekauften Tickets - zum Beispiel für den öffentlichen Eislauf - sowie die voraussichtliche Dauer der Maßnahmen.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  13:00 Uhr
Bericht:     SH FPB
Autor:     ap


StraubingtigersStraubing Tigers
Neues Sicherheitskonzept und erweiterte Gastronomie am Pulverturm

(DEL)  Durch die Fertigstellung der Plaza greift ab dem nächsten Heimspiel der Straubing Tigers am Sonntag, den 19. Januar, gegen die Löwen Frankfurt ein neues Sicherheitskonzept der Stadt Straubing. Im Zuge dieser Maßnahme bleiben die Türen in der Westkurve (A7, A8, A9, A10) dauerhaft geschlossen. Davon ausgenommen ist Türe A6, die weiterhin als Zugang zur Plaza genutzt werden kann. Die Straubing Tigers danken allen Beteiligten für ihr Verständnis und bitten um Unterstützung bei der Umsetzung dieses Konzeptes.
Die neuen Kioske auf der Plaza sind ab sofort in Betrieb. Der Zugang erfolgt über die Türen der Südtribüne und über Türe A6 der Westkurve. Fans können sich neben zusätzlichen Verkaufsflächen auch über ein erweitertes gastronomisches Angebot freuen, das warme Speisen wie Pommes, Steaksemmeln und Chicken Nuggets umfasst.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  11:49 Uhr
Bericht:     ST
Autor:     dz


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS LASSEN ZU VIELE CHANCEN LIEGEN

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Freitagabend beim dritten Aufeinandertreffen mit dem EC Bad Nauheim mit einem Punkt zufriedengeben. Nach jeweils vier Toren in der regulären Spielzeit gelang den Gästen der entscheidende Treffer in der letzten Minute der Overtime.
Das Team von Coach Bo Subr konnte für das Heimspiel am 37. Spieltag der Hauptrunde wieder auf mehrere zuletzt kranke oder verletzte Spieler zurückgreifen, dafür fehlte Erik Karlsson in der Aufstellung. Vor 2579 Zuschauern in der CHG Arena war das allerdings kein Hindernis, eine eindrucksvolle Startoffensive aufs Eis zu zaubern. Nach nur vier Minuten brachten die Towerstars dies auch auf die Anzeigetafel. Denis Pfaffengut brachte die Scheibe von der blauen Linie aufs Tor, Lukas Mühlbauer hatte die Sicht von Gäste-Keeper Jerry Kuhn entscheidend verdeckt. Das frühe 1:0 verlieh viel Selbstvertrauen und Spielfreude, es folgten weitere Großchancen nahezu im Sekundentakt. Da diese aber ungenutzt blieben, schmerzte der Ausgleich durch Kevin Orendorz in der 15. Minute umso mehr. Der Treffer hatte sich abgezeichnet, denn schon in den Minuten zuvor hatten die Gäste deutlich mehr Raum zur Entfaltung gewährt bekommen.
Im zweiten Spieldrittel hatten die Roten Teufel aus der hessischen Kurstadt einen schwungvollen Start. Haakon Hänelt überlief mit viel Tempo die Ravensburger Defensive und setzte die Scheibe durch die Schoner von Ilya Sharipov zum 1:2 ins Netz. Diesen Lapsus ließen die Oberschwaben aber nur 74 Sekunden auf sich sitzen. Mat Santos legte nochmal quer und Kollege Robbie Czarnik hatte damit das Tor entscheidend offen. Jetzt war das Momentum wieder auf Ravensburger Seite und nach viel Druck auf das gegnerische Tor traf Simon Sezemsky prompt von der blauen Linie zum 3:2.
Wie schon im ersten Abschnitt versäumten es die Gastgeber allerdings, die nachfolgenden Großchancen zum Ausbau der Führung zu nutzen. Das rächte sich prompt, denn sechs Minuten später glich der EC Bad Nauheim auch schon wieder aus. Die Scheibe rutschte beim Blueliner von Lua Niehus durch Mann und Maus durch, zu diesem Zeitpunkt saß Simon Sezemsky auf der Strafbank. Als die Kurstädter vier Minuten später gar das 3:4 markierten, schien die Partie vollends zu kippen.
Im Schlussabschnitt zeigten die Towerstars aber wieder deutlich mehr Struktur und gepaart mit Moral und Kampfgeist dauerte es nur drei Minuten, ehe der erneut nicht zu bremsende Robbie Czarnik den 4:4-Ausgleich besorgte. Danach wog die Partie ständig hin und her, weitere Treffer blieben jedoch aus, und es ging mit der Punkteteilung in die Verlängerung. Dort hatten die Towerstars eine Vielzahl guter Szenen und nach dreieinhalb Minuten auch einen Pfostenschuss. Doch der Schock folgte 51 Sekunden vor einem möglichen Penaltyschießen. Edwin Tropmann passte hart in den Slot, dort nahm Jordan Hickmott direkt ab und hämmerte das Spielgerät zum entscheidenden 4:5 in die Maschen.
Die Towerstars müssen die Niederlage schnell abhaken, denn am Sonntag wartet das ganz schwere Auswärtsspiel beim Topfavoriten EC Kassel Huskies. Da diese am Freitag spielfrei hatten, wurden die Nordhessen von Krefeld in der Tabelle von Platz 2 verdrängt.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  11:16 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     fe

  
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
3:5-NIEDERLAGE IN WEIßWASSER - EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN LAUSITZER FÜCHSEN 3:5

(DEL2)  Keine Punkte im wichtigen Auswärtsspiel: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser mit 3:5 (2:2/0:2/1:1) verloren. Dabei holte das Team von Trainer Peter Flache vor 2335 Fans in Durchgang eins sogar noch einen 0:2-Rückstand auf: Lane Scheidl (8. Minute) und Tim Sezemsky hatten die Sachsen früh per Doppelschlag in Front gebracht. Doch ein Unterzahltreffer von Jakob Weber (15.) und ein Abstauber von Pierre Preto (17.) brachten die Oberpfälzer etwas überraschend zurück ins Spiel. Nach gutem Start ins Mitteldrittel schockten aber die LFX die Domstädter erneut: Roope Mäkitalo brachte die Hausherren per Shorthander 3:2 in Führung (22.). Dylan Plouffe netzte vier Zeigerumdrehungen später zum 4:2 im Powerplay ein (26.) und beendete damit den Arbeitstag von Eisbären-Keeper Eetu Laurikainen, der das Eis angeschlagen verlassen musste (er war in einer anderen Aktion kurz zuvor mit einem Heimstürmer zusammengeprallt) – ihn ersetzte Jonas Neffin. Erst in der Schlussphase kamen die Oberpfälzer noch einmal auf 3:4 heran: Preto schob in Überzahl zum erneuten Anschluss ein (55.). Doch als Flache alles auf eine Karte setzte und Neffin für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, sorgte ein abgefälschter Füchse-Befreiungsschlag für die Entscheidung: Max Kislinger traf zum 5:3-Endstand (59.). Die Oberpfälzer rutschten in der DEL-2-Tabelle einen Platz ab und sind jetzt Elfte (47 Punkte). Die Sachsen blieben indes trotz des Sieges auf Rang acht (jetzt 55). Die Flache-Schützlinge sind am Sonntag, 19. Januar, das nächste Mal im Einsatz: Dann steht das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine ab 17 Uhr in der Donau-Arena auf dem Programm. Letzte Tickets für die wohl erneut sehr gut besuchte Begegnung gibt es unter www.ebr.live
Nachbericht
Verteidiger Xaver Tippmann kehrte bei Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nach auskurierter Erkrankung zum Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser ebenso in den Kader zurück wie Stürmer Aleandro Angaran, dessen Blessur schneller als zunächst angenommen verheilte. Mit Korbinian Schütz und Kapitän Nikola Gajovský fehlten den Domstädtern dennoch noch zwei angeschlagene Akteure – Kontingentangreifer David Morley musste kurzfristig aus persönlichen Gründen passen. Defender Moritz Köttstorfer und Offensivmann Matěj Giesl waren indes für Passau in der Oberliga im Einsatz, das sein Heimspiel gegen Stuttgart aber ohne Niklas Zeilbeck bestritt. Im Tor der Oberpfälzer startete Eetu Laurikainen, Jonas Neffin war sein Backup.
Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit schnellen Angriffen, reichlich Fehlern und vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Dass die Gastgeber dann aber per Doppelschlag vor 2335 Fans schnell gar mit 2:0 in Führung gingen, stellte den Spielverlauf dennoch auf den Kopf: Erst netzte Lane Scheidl per Abfälscher zum 1:0 ein (8. Minute), dann leisteten sich die vom Gegentreffer verunsicherten Oberpfälzer einen Puckverlust im eigenen Drittel, den Tim Sezemsky nur 46 Sekunden nach dem ersten LFX-Treffer am Ende einer schnellen Kombination zum 2:0 für die Sachsen nutzte (9.) – somit hatten zwei der ersten drei Torschüsse der Sachsen im Regensburger Tor eingeschlagen. Es folgte ein kleiner Bruch im Spiel der Eisbären, doch das Team meldete sich kurz darauf prompt zurück: In eigener Unterzahl gewann Timo Kose stark ein Bully vor dem gegnerischen Tor und Jakob Weber zog direkt ab – der Puck schlug hinter dem Lausitzer Goalie Jonas Stettmer zum 1:2-Anschluss ein (15.). Und als Pierre Preto nur zwei Zeigerumdrehungen später im Getümmel vor Stettmer am schnellsten schaltete und zum 2:2 einnetzte (17.) hatten sich die Gäste ebenso überraschend in die Partie zurückgekämpft, wie sie zuvor in Rückstand geraten waren.
Laurikainen muss angeschlagen vom Eis
Und das Mitteldrittel startete auch direkt mit einer Druckphase der Donaustädter, die ein Powerplay erzwangen und sich etliche gute Abschlüsse erspielten. Doch mitten in diesem Überzahlspiel schnappte sich Heim-Topscorer Roope Mäkitalo die Scheibe, ging zum Konter auf und davon und überwand Laurikainen zum 3:2-Shorthander für Weißwasser. Und es kam noch schlimmer: Wenig später blieb der Eisbären-Torsteher nach einem Zusammenprall mit einem Gegner verletzt liegen, spielte aber zunächst weiter. Seinen Arbeitstag beendete allerdings in der 26. Minute Dylan Plouffe doch vorzeitig: Laurikainen hatte einen wuchtigen Schlagschuss von der Blauen Linie im Powerplay der Heimmannschaft noch auf die rechte Seite abgewehrt, musste den Plouffe-Nachschuss vom rechten Bullykreis aber zum 4:2 für die Oberlausitzer passieren lassen und räumte daraufhin angeschlagen seinen Platz für Jonas Neffin. Dieser hielt seine Farben anschließend in einer besonders zerfahrenen Phase der Partie mit etlichen überragenden Paraden im Spiel – doch auch sein Gegenüber Stettmer zeichnete sich mehrfach aus.
Und so fielen bis in die 55. Minute keine weiteren Treffer – trotz teils bester Chancen hüben wie drüben. Dann war es aber Preto, der die Regensburger Hoffnungen noch einmal befeuerte: Stark von Olle Liss und Corey Trivino freigespielt, schob er gekonnt zu seinem zweiten Treffer des Abends und zum 3:4-Anschluss ein. Nun hatten die Donaustädter deutlich Oberwasser gegen sich zurückziehende Sachsen – und als Trainer Peter Flache nach eigener Auszeit schon früh alles auf eine Karte setzte und Neffin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, ergaben sich auch noch einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch der starke Stettmer war nicht mehr zu überwinden. Stattdessen sorgte ein abgefälschter Befreiungsschlag für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber: Max Kislinger erzielte den Empty-Net-Treffer (59.) und besiegelte damit die Regensburger Niederlage.
Die Oberpfälzer rutschten in der DEL-2-Tabelle einen Platz ab und sind jetzt Elfte (jetzt 47 Punkte). Die Sachsen blieben indes trotz des Sieges auf Rang acht (55). Die Flache-Schützlinge sind am Sonntag, 19. Januar, das nächste Mal im Einsatz: Dann steht das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine ab 17 Uhr in der Donau-Arena auf dem Programm. Letzte Tickets für die wohl erneut sehr gut besuchte Begegnung gibt es unter www.ebr.live
Statistik
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eisbären Regensburg 5:3 (2:2/2:0/1:1)
Freitag, 17. Januar 2025 – Eisarena Weißwasser – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Weißwasser: Jonas Stettmer (60:00 Minuten) und Daniel Filimonow (beide Tor) – Max Kislinger, Jérémy Beaudry (2 Strafminuten), Dylan Plouffe, Nils Elten, Sebastian Zauner, Tim Sezemsky und Marlon Braun (2/alle Abwehr) – Lane Scheidl (2/C), Charlie Jahnke (2), Jordan Taupert, Lewis Zerter-Gossage, Roope Mäkitalo, Louis Anders, Michael Bartuli, Tom Knobloch, Matěj Leden (2), Eric Valentin und Toni Ritter (alle Sturm). – Trainer: Christof Kreutzer (Headcoach) sowie Andre Mücke (beide Assistenten).
Regensburg: Eetu Laurikainen (25:08 Minuten) und Jonas Neffin (31:52/beide Tor) – Sandro Mayr (2 Strafminuten), Patrick Demetz (2), Fabio Kose (2), Jakob Weber (C), André Bühler, Sean Giles und Xaver Tippmann (alle Abwehr) – Kevin Slezak, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Pierre Preto, Corey Trivino, Ryon Moser, Aleandro Angaran, Timo Kose, Olle Liss, Yuma Grimm und Christoph Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Zuschauer: 2335 (Eisarena Weißwasser).
Schiedsrichter: Bastian Steingross und Zsombor Pálkövi (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Kenneth Englisch (beide Linesperson).
Strafminuten: Weißwasser 10 – Regensburg 6.
Tore
1. Drittel:
1:0 (8. Minute) Lane Scheidl (Dylan Plouffe, Nils Elten);
2:0 (9.) Tim Sezemsky (Louis Anders, Lewis Zerter-Gossage);
2:1 (15./SH1) Jakob Weber (Timo Kose);
2:2 (17.) Pierre Preto (Corey Trivino, Fabio Kose);
2. Drittel:
3:2 (22./SH1) Roope Mäkitalo (Louis Anders);
4:2 (26./PP1) Dylan Plouffe (Jérémy Beaudry, Roope Mäkitalo);
3. Drittel:
4:3 (55./PP1) Pierre Preto (Corey Trivino, Olle Liss);
5:3 (59.EN) Max Kislinger (Jonas Stettmer).
Neuer Tabellenplatz: Weißwasser 8. Rang (55 Zähler aus 38 Partien/zuvor 8.) – Regensburg 11. Platz (47 Punkte aus 37 Spielen/vorher 10.).
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  00:55 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers mit knappem Ergebnis und ohne Punkte - Onesto Tigers vs. ECDC Memmingen 2:3 (0:0; 2:2; 0:1)

(OLS)  Bayreuth: Andryukhov, Spiewok - Becker, Spacek (2), Reiner, Nedved (2), Flade, Schuster, Menner - Seto, Detig (2), Israel, Melnikow, Brown, Hinz, Verelst, Junemann, Hammerbauer, Vihavainen (2), Piskor
Memmingen: Eisenhut, Flott-Kucis - Schmidbauer (2), Homann, Ettwein, Peleikis, Svedlund, Kurz - Pfalzer, Dopatka (2), Schäfer, Lillich, Fominych, Olmstead (2), Pekr, Homjakovs, Spurgeon, Meier, Schubert
Schiedsrichter: Lender, Nöller - Loosley, Preiß
Zuschauer: 1075
Strafen: Bayreuth: 8 Memmingen: 6 PP: Bayreuth: 1/3 Memmingen: 0/3
Torfolge: 0:1 (24.) Schubert, 0:2 (27.) Schubert (Meier, Schäfer), 1:2 (28.) Hinz (Nedved, Verelst), 2:2 (31.) Spacek (Verelst, Vihavainen) PP1, 2:3 (48.) Fominych (Kurz, Homjakovs)
Erneut gelang es den Tigers, nach einem guten Auftritt gegen einen der Top-4-Kandidaten der Liga, kein Kapital zu schlagen. Dabei begannen die Tigers mit einem deutlichen Chancenplus. Seto, im Slot freigespielt konnte nach Spielbeginn ebenso seine Möglichkeit nicht verwerten, wie auch Detig im Nachschuss. Hammerbauer, der mit hoher Geschwindigkeit ins Drittel fuhr, verpasste genauso, wie kurz darauf Brown bei einem schnellen Gegenzug. So blieb es nach 20 Minuten, in welchen auch Andryukhov einen guten Auftritt hinlegte, beim insgesamt gerechten Unentschieden.
Mit einer Großchance, die Brown nach Wiederanpfiff hatte und dabei nur den Pfosten anvisierte ging man in den Mittelabschnitt, bei welchem die Gäste aus Memmingen in der 24. Spielminute erstmals aufs Scoreboard kamen. Schubert nutzte einen Scheibenverlust der Tigers in der eigenen Zone blitzschnell aus und traf zur Führung für seine Farben. Eine Kombination durch drei Ex-Bayreuther brachte den nächsten Erfolg. Schubert, von Meier und Schäfer fein freigespielt, überwand Andryukhov erneut und stellte auf 2:0 aus Sicht der Gäste. Wenig beeindruckt davon fanden die Tigers weiter in der Offensive statt und keine Minute später konnte Hinz mit seinem ersten Treffer für Gelb-Schwarz den Anschluss auf die Anzeigentafel schreiben. Einen Konter, bei welchem Becker die Scheibe nach vorne trieb und Nedved den Abschluss suchte konnte man dann nicht verwerten, ebenso wie den Rebound, an welchen keiner der Tigers-Akteure rankam. Zwei Überzahlspiele in kurzer Abfolge brachte dann den Ausgleich. Spacek, der von der blauen Linie Maß nahm, jagte die Scheibe ins Kreuzeck und stellte damit den Pausenstand nach dem zweiten Drittel her.
Spacek musste dann im Schlussabschnitt nach 52 Spielminuten, als er bei einem Rettungsversuch zwischen zwei Memminger gehechtet war und dabei das Gleichgewicht verlor, anschließend in die Bande prallte, das Spiel an diesem Abend beenden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits die erneute Führung vorgelegt, als Fominych durch die neutrale Zone gelaufen war und sein Versuch im Nachgang unglücklich von einem „Bayreuther Schlittschuh“ ins eigene Tor befördert wurde. Alle Bemühungen der Tigers konnten dann keinen Erfolg mehr bringen, auch weil man kurz vor Ende, nach einem Scheibenverlust in der Angriffszone die „Notbremse“ ziehen musste, da Lillich ansonsten durch gewesen wäre. Somit konnte man in den letzten gut 50 Sekunden zwar den Goalie ziehen, war dabei allerdings dann „nur“ mit gleicher Sollstärke an Feldspielern wie Memmingen unterwegs.
Die Tigers haben am Sonntag den nächsten Einsatz, wenn man dann ab 17 Uhr beim EV Füssen gastiert. Der Freitag darauf ist spielfrei für Bayreuth, bevor man dann am folgenden Sonntag bei den Passau Black Hawks antritt.
Im heimischen Tigerkäfig kommt es dann am Dienstag, den 28.01. zum Duell gegen dieTölzer Löwen, bevor am Freitag, 31.01. die Alligators aus Höchstadt zu Gast sein werden.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:42 Uhr
Bericht:     TB
Autor:     av


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Knapper Erfolg in Bayreuth: Indians auf Platz 3

(OLS)  Die Indians kehren mit einem 2:3 Auswärtssieg aus Bayreuth zurück. Am Ende steht ein knapper und etwas glücklicher Erfolg für den ECDC zu Buche, der damit wieder auf Platz 3 der Oberliga-Süd vorrücken kann. Am Sonntag folgt das Topspiel gegen den Spitzenreiter aus Bietigheim (18 Uhr).
Die Indians mussten in Franken erneut auf den weiterhin ausfallenden Dominik Meisinger verzichten, Linus Svedlund war nach überstandener Krankheit aber wieder ins Aufgebot zurückgekehrt. Das erste Drittel bei den Tigers entwickelte sich dann zur „Nullnummer“, kein Team konnte den Führungstreffer erzielen. Louis Eisenhut, der an diesem Abend den Vorzug im Gehäuse erhielt, blieb also erstmal unüberwunden. 
Im zweiten Abschnitt zogen die Memminger dann das Tempo etwas an und kamen zu mehr Möglichkeiten. Zwei dieser Chancen verwertete Jayden Schubert zur 2:0 Führung aus Sicht der Indianer. Schubert war zweimal eiskalt gegen sein Ex-Team zur Stelle, das aber nicht aufgab. So ließen die Tigers nahezu postwendend den Anschluss folgen und kamen in die Partie zurück. Die Indians antworteten darauf vorerst nicht, sodass die Gastgeber den Druck erhöhen konnten. Nur wenige Minuten später erzielten sie in Überzahl dann auch den Ausgleich zum 2:2
Im Schlussabschnitt dauerte es bis zur 48. Minute, ehe der entscheidende Treffer fallen sollte. Es war ein kurioses Tor, welches die rund 1000 Zuschauer in Bayreuth sehen konnten. Einen Memminger Schuss konnte der Heim-Goalie nur noch vorn abwehren, vom Körper seines eigenen Verteidigers trudelte der Puck dann schlussendlich über die Linie. Denis Fominych wurde das Tor am Ende zugeschrieben, welches auch der Siegtreffer war. Trotz herausgenommenem Torhüter schafften es die Tigers nicht mehr, die Indians ernsthaft in Gefahr zu bringen, diese feierten somit den nächsten Auswärtssieg.
Durch die Niederlage des Deggendorfer SC in Lindau konnten die Indianer damit wieder einen Platz gut machen und sich Tabellenrang 3 sichern. Dieser soll nun verteidigt werden, der DSC ist in Kürze zum direkten Duell in der ALPHA COOLING-Arena zu Gast. 
Am Sonntag muss für den ECDC nun erstmal allerdings eine deutliche Leistungssteigerung her. Ab 18 Uhr ist dann der Ligaprimus aus Bietigheim zu Gast am Hühnerberg. Die Gäste aus Baden-Württemberg kommen mit einem Heimsieg im Rücken, viel Selbstvertrauen und einigen Gästefans in die Maustadt. Karten für das Topspiel des ersten gegen den dritten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. 
Bayreuth – ECDC Memmingen 2:3 (0:0/2:2/0:1)
Tore: 0:1 (24.) Schubert; 0:2 (27.) Schubert (Schaefer, Meier), 1:2 (28.) Hinz (Nedved, Verelst), 2:2 (31.) Spacek (Vihavainen, Brown, 5-4), 2:3 (48.) Fominych (Homjakovs, Kurz)
Strafminuten: Bayreuth 8 – Memmingen 6
ECDC Memmingen: Eisenhut (Flott-Kucis) – Peleikis, Kurz; Homann, Svedlund; Ettwein, Schmidbauer; Lillich, Spurgeon, Olmstead; Fominych, Homjakovs, Pekr; Meier, Schaefer, Schubert; Dopatka, Pfalzer.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:28 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Bittere und unnötige Niederlage vor traumhafter Kulisse

(OLS)  1.209 Zuschauer hatten sich am gestrigen Freitagabend zum Pro-Bau
Aktionsspieltag in der Eis-Arena eingefunden, um die Habichte gegen die
Stuttgart Rebels zu unterstützen. Die Black Hawks bedanken sich auch für die
zahlreiche Unterstützung der vielen Studierenden der Universität Passau. „Bei
den Fans möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Das war heute großartig“. so
Trainer Petr Bares für die Unterstützung von den Rängen. Jubeln durften aber
am Ende die Stuttgart Rebels, die sich in der Verlängerung mit 3:4 durchsetzen
konnten.
Die Habichte begannen das Spiel nervös und mussten einige Angriffe der
Rebels gleich zu Beginn verteidigen. In Überzahl brachte Andrew Schembri die
Habichte dann in Führung. Selbst nach der Führung brachten die Hausherren
keine Ruhe in ihr Spiel. Die Gäste spielten fortan zwei Mal selbst in Überzahl
und konnten beide Überzahlsituation in Tore ummünzen. Das Spiel war gedreht
und die Gäste führten zur ersten Drittelpause mit 1:2. Dabei waren die
Schwaben mit einer Powerplayquote von 10,6% vor der Partie nicht als
Übermacht im Powerplay bekannt. Im zweiten Drittel zeigten sich die Black
Hawks konzentrierter und stabiler. Förderlizenzspieler Moritz Köttstorfer
erzielte nach Vorlage von Matej Giesl per Schlagschuss von der blauen Linie
den 2:2 Ausgleich. Fast wäre den Habichten per Alleingang von Nicolas Sauer
noch der Führungstreffer gelungen. Keanu Salmik im Gästetor behielt aber die
Nerven und konnte den Schuss entschärfen. Angefeuert von den Zuschauern
starteten die Dreiflüsse Städter in den Schlussabschnitt. Arturs Sevcenko
erzielte zwölf Minute vor Ende der Partie die 3:2 Führung für die Habichte. Im
Anschluss hätten die Gastgeber im Powerplay sogar nachlegen können,
verpassten aber einen weiteren Treffer. Ohne Torhüter und mit sechs
Feldspielern gelang den Stuttgart Rebels zwei Minuten vor Spielende der
Ausgleichstreffer zum 3:3. Abgefälscht von einem Black Hawks Schläger schlug
die Scheibe unhaltbar im Tor der Passauer ein. In der Verlängerung hatten die
Black Hawks per Alleingang die große Chance auf den Siegtreffer. Doch erneut
behielt Rebels Keeper Salmik die Oberhand. Im Gegenzug erzielten die Gäste
den 3:4 Siegtreffer. Die Passau Black Hawks hatten die drei Punkte schon fest
im Griff und mussten sich am Ende – auch wegen der mangelnden
Chancenverwertung – mit einem Punkt zufriedengeben. „Wir haben heute
äußerst nervös begonnen und auch nach dem Tor von Andrew Schembri keine
Ruhe in das Spiel gebracht. Wir hatten die Chance auf weitere Tore, darunter
die zwei Alleingänge. Hätten wir da ein weiteres Tor geschossen, wäre das Spiel
wahrscheinlich an uns gegangen. Die Jungs dürfen jetzt die Köpfe nicht hängen
lassen. Wir müssen weiter hart an uns arbeiten“. so das Fazit von Trainer Petr
Bares auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Am Sonntag sind die Habichte dann zu Gast beim Spitzenteam Heilbronn. Eine
Aufgabe die größer nicht sein könnte. Doch gerade gegen die Top-Teams der
Liga haben sich die Black Hawks immer gut präsentiert.
Das Heimspiel nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am
Sonntag, 26.01.2025 um 18 Uhr gegen die Bayreuth Tigers. Tickets sind online
auf etix.com erhältlich.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:42 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons holen drei Punkte bei den Füchsen - Herford gewinnt wichtiges Duell in Duisburg

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat bei den Füchsen Duisburg den nächsten Sieg in der Oberliga Nord Hauptrunde eingefahren und sich in der Tabelle auf den direkten PlayOff-Platz 6 verbessert. Beim 3:2 (2:0/1:0/0:2)-Erfolg hatten die Ice Dragons das Spielgeschehen 50 Minuten lang sehr gut im Griff, ließen nur wenige gefährliche Situationen vor dem starken HEV-Torhüter Kieren Vogel zu und nutzten die eigenen Chancen effektiv. In einer sehr hektischen Schlussphase mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten wurde es noch einmal spannend, letztlich fuhr das Herforder Team jedoch drei wertvolle Punkte ein.
Zwar lagen die Gastgeber von Beginn an in der Schussstatistik vorne, doch die Defensive der Ostwestfalen agierte aufmerksam und ließ die gegnerischen Spieler kaum in die unmittelbare Zone vor dem Tor kommen. Zudem zeigte Kieren Vogel eine fehlerfreie Leistung und entschärfte die Schüsse aus der Distanz sicher. Herford strahlte mehr Gefahr aus und so war das 1:0 durch Brett Humberstone in der 11. Minute aus einer Powerplay-Situation heraus nicht unverdient. Kurz vor dem Ablauf des ersten Drittels scheiterte Humberstone zunächst mit einem Bauerntrick, doch Emil Lessard Aydin reagierte aufmerksam und staubte aus kurzer Entfernung zum 2:0 ab.
Im Mittelabschnitt erwischten die Ice Dragons dann einen Start nach Maß. Mit einer tollen Vorarbeit setzte Leon Köhler seinen Sturmpartner Emil Lessard Aydin mustergültig in Szene, der zum 3:0 einnetzte (22.). In der Folge schoss Duisburg viel auf das Herforder Tor, stellte die Defensive der Gäste damit jedoch nur selten vor größere Probleme. So wurden die Seiten mit einer komfortablen HEV-Führung letztmalig gewechselt.
Im Schlussdrittel blieb es lange beim 3:0 und erst der Überzahltreffer durch Michael Fomin zum 1:3 brachte wieder Schwung in das Spiel. Die Partie wurde nun deutlich ruppiger und die Schiedsrichter bekamen viel zu tun. Rund drei Minuten vor dem Ende verkürzte Pontus Wernerson Libäck auf 2:3 und Duisburg warf noch einmal alles nach vorne. Die Ice Dragons blieben jedoch konzentriert und behielten in den hektischen Schlussminuten den Überblick und siegten knapp.
„Eigentlich haben wir in den ersten 50 Minuten sehr ruhig und gut agiert. Wir haben zwar viele Schüsse zugelassen, die kamen aber fast immer von außen und aus der Distanz. Unsere Chancen haben wir dann effektiv genutzt. In den letzten Minuten kam dann noch einmal sehr viel Hektik auf und manchmal kann man von außen nicht alles einfach so kontrollieren. Ich bin mit dem Spiel aber sehr zufrieden“, analysierte Chefcoach Henry Thom nach der Begegnung.
Die Ice Dragons verbesserten sich in der Tabelle mit nunmehr 52 Punkten auf den direkten PlayOff-Platz 6 und wollen diese gute Ausgangslage nun in der Sonntagsbegegnung ab 18.30 Uhr gegen Tabellenführer Tilburg Trappers in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ verteidigen. Tickets gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Mit Einlassbeginn öffnet ab 17.30 Uhr eine Abendkasse, zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen aufgrund der hohen Ticketnachfrage die Nutzung der Vorverkaufsstellen.
Tore:
0:1 10:12 Brett Humberstone (Yannis Walch / Logan DeNoble) PP1
0:2 19:10 Emil Lessard Aydin (Brett Humberstone / Gleb Berezovskij)
0:3 21:18 Emil Lessard Aydin (Brett Humberstone / Leon Köhler)
1:3 51:38 Michael Fomin (Martin Schymainski / Manuel Neumann) PP1
2:3 57:15 Pontus Wernerson Libäck (Linus Wernerson Libäck / Steven Deeg)
Strafen:
Duisburg 14 Minuten + 5 Minuten Nicklas Mannes + 5 Minuten Michael Fomin + 5 Minuten Martin Schymainski + 20 Minuten Pontus Wernerson Libäck
Herford 16 Minuten + 5 Minuten Ryley Lindgren + 5 Minuten Brandon Schultz + 5 Minuten Nick Walters
Zuschauer:
985  
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  14:24 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Aufopferungsvoller HEV erkämpft sich einen Punkt gegen die Scorpions!

(OLN)  Die Miners haben zwar auch das vierte Aufeinandertreffen der laufenden Spielzeit mit den Hannover Scorpions verloren, erkämpften sich am Freitagabend aber aufopferungsvoll einen Punkt. Am Ende setzte sich der Tabellenzweite vor 965 Zuschauern in der Hannibal-Arena am Gysenberg mit 2:1 nach Verlängerung durch
Dabei musste der HEV auf Erik Keresztury, Justus Meyl und Matteo Stöhr verzichten. Der nachverpflichtete Import-Spieler Brendan Harrogate war ebenfalls noch nicht an Bord. Er soll am Sonntag in Leipzig sein Debüt feiern. Vom Krefelder EV waren die beiden Förderlizenzspieler Jesper Müllejans und Bennet Otten mit dabei, das Tor hütete Finn Becker.
Die Gäste aus Mellendorf waren dabei von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, doch Herne konterte immer wieder gefährlich und konnte sich von Beginn auf einen überragenden Finn Becker zwischen den Pfosten verlassen. Nach sieben Minuten war es einer dieser schnellen Gegenangriffe, durch den der HEV in Führung ging. Ein Schuss von Rasmus Lundh-Hahnebeck prallte für Lennart Schmitz perfekt von der Bande zurück, so dass dieser nur noch einschieben musste. In der Folge bemühten die Schiedsrichter zweimal den Videobeweis bei Aktionen der Scorpions, doch in beiden Situationen war der Puck nicht über der Linie.
Im zweiten Abschnitt konnte Herne das Spiel weiter defensiv kompakt gestalten und auch bei der dritten Überprüfung eines etwaigen Treffers der Gäste hielt dieser den Videobildern nicht Stand. Die Scheibe landete am Pfosten. Am Gestänge landete wenig später auch ein satter Handgelenkschuss von Lenny Schmitz, bei den Scorpions-Goalie Kristian Hufsky, der in Herne sein Saison-Debüt von Beginn an feierte, machtlos gewesen wäre.
So nahm Herne die knappe Führung auch mit in den Schlussabschnitt und konnte diese auch lange Zeit aufopferungsvoll verteidigen. Immer wieder warfen sich Spieler in Schüsse und wenn der Puck auf das Tor kam, dann war Finn Becker zur Stelle. Neun Minuten vor dem Ende gelang ihm dabei unter anderem ein absoluter „Monster-Save“ gegen den freistehenden Justin Kirsch. Doch irgendwann wurde der Druck der Gäste zu groß. Patrick Klöpper fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Becker zum Ausgleich ab.
In der Overtime hatte der HEV zu Beginn die größeren Möglichkeiten. Nach einem schnellen Angriff über Hugo Enock konnte Rasmus Lundh-Hahnebeck die Scheibe nicht mehr entscheidend kontrollieren, dann war es Kapitän Michel Ackers, der den Zusatzpunkt auf der Kelle hatte, aber knapp vorbei zielte. Nach einer unnötigen Strafe, die der HEV nach Puckverlust im eigenen Spielaufbau kassierte, nutze Justin Kirsch die Überzahl der Gäste zum 1:2-Siegtreffer.
Der Abend am Gysenberg begann für die Gäste dabei unterdessen mit einem Schock. Chefcoach Kevin Gaudet brach kurz vor dem Spiel hinter der Halle zusammen, zog sich beim Sturz noch eine Platzwunde zu und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. „Er ist bei Bewusstsein, wird aber über Nacht zur Beobachtung in Herne bleiben“, gab Hannovers Co-Trainer Robin Thomson hinterher Auskunft über Gaudets Befinden.
Robin Thomsons Fazit zum Spiel: „Es war ein richtig gutes Spiel von Herne, eine unfassbar starke Defensivleistung. Sie haben uns das Leben sehr schwer gemacht. In der Verlängerung hätte es in beide Richtungen gehen können.“
„Wenn man sich beide Kader ansieht, liegen Welten dazwischen, aber die Jungs haben um jeden Zentimeter Eis gekämpft“, schloss sich HEV-Coach Dirk Schmitz den Komplimenten an sein Team an.
Für den HEV geht es am Sonntagnachmittag um 16 Uhr bei den KSW IceFighters Leipzig weiter, die am Freitag in Essen mit 1:6 verloren.
Tore:
1:0 07:09 Schmitz (Lundh-Hahnebeck/Heyer
1:1 54:34 Klöpper (Kabitzky/Götz)
1:2 64:10 Kirsch (Wruck/Cameron) – PP1
Strafen: 2-10
Zuschauer: 965
SpradeTV-Buchungen: 505
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  10:40 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     ms

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Nichts zu verschenken - ERSC und Kempten wollen die Punkte

(BYL)  Zum vorletzten Heimspiel in der Hauptrunde der Eishockey-Bayernliga empfängt der ERSC Amberg am Sonntag um 18.30 Uhr den ESC Kempten. Während die Wild Lions am Freitag in Pfaffenhofen anzutreten hatten, empfingen die Kemptener Sharks mit den Dingolfinger Isar Rats einen Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz. Die Sharks stehen dabei unter Zugzwang, könnten im schlimmsten Fall sogar die Pre-Playoffs verpassen. Der 8.Rang vor dem Wochenende bedeutet keineswegs die Garantie für eine Qualifikation. Der ERSC dagegen hat es nicht selbst in der Hand, ist neben eigener Erfolge vor allem auf die Resultate der Konkurrenz angewiesen. Punkte zu verschenken hat im Stadion am Schanzl keines der beiden Teams.
Bis Freitag hatte Kempten eine Niederlagenserie von fünf Spielen zu verdauen, mit Ausnahme der Begegnung bei Spitzenreiter Erding (1:6) allesamt nur knapp. Dadurch ist bei den Allgäuern eine gewisse Unruhe eingekehrt, stand man doch lange Zeit scheinbar gesichert in der vorderen Tabellenregion. ESC-Coach Sven Curmann hat einen sehr ausgeglichenen Kader mit achtzehn unterschiedlichen Torschützen. Vor allem Sergej Topol und Florian Stauder zeigten sich bislang besonders treffsicher, dazu auch Routinier Nikolas Oppenberger. Die Sharks können auf eine gute Auswärtsbilanz verweisen, haben bei ihren Gastspielen bereits 16 Zähler eingefahren. Über die Negativserie der letzten Wochen rätselt man bei den Sharks noch, vor allem weil es sehr enge Spiele waren. Im Hinspiel in Kempten verlor der ERSC 2:5, hatte dabei jede Menge Gelegenheiten ungenutzt gelassen. In der Vorsaison gewannen die Wild Lions ihre Heimbegegnung mit 3:1. Beim ERSC hofft man darauf, dass nicht noch mehr Akteure vom Grippevirus befallen werden: „Wir wollen uns in der Tabelle noch soweit es geht verbessern und in einen positiven Rhythmus für die folgenden Aufgaben kommen, möglichst mit einem gut besetzten Kader“, wünscht sich der Sportliche Leiter Chris Spanger. Für Coach Bernhard Keil kommt es vor allem auch auf die Defensive an: „Wir haben mit Timi und Lucas zwei sehr gute Goalies. Wichtig ist, wie man hinten steht und die Abwehr komplett ist“. Gegen Kempten können die Wild Lions wieder auf den am Freitag gesperrten Daniel Krieger zurückgreifen.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  06:13 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Doppelschlag leitet ERSC-Sieg ein - Wild Lions gewinnen verdient in Pfaffenhofen

(BYL)  Der ERSC Amberg hat in der Eishockey-Bayernliga seinen dritten Sieg in Folge eingefahren. Am Freitagabend gewannen die Wild Lions bei den Eishogs des EC Pfaffenhofen mit 4:2. Mit ausschlaggebend war ein Doppelschlag der Amberger im Schlussdrittel binnen weniger Sekunden, mit dem sie einen 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung verwandelten. Aufgrund der größeren Anzahl an Torchancen ging der Erfolg für die Wild Lions absolut in Ordnung, mit dem sie auch Revanche für die knappe Hinspielniederlage nahmen.
Wie erwartet fehlten bei Amberg die erkrankten Center Tomas Plihal und Michael Kirchberger, sowie der gesperrte Daniel Krieger. Dafür waren die U20-Spieler Leon Pronath und Niels Eder mit im Kader. Die Gastgeber konnten vier komplette Reihen aufbieten. Schon im torlosen Anfangsdrittel hatte Amberg die größeren Spielanteile, konnte aber noch kein Kapital daraus schlagen. Defensiv ging es vor allem darum, die Kreise des Eishogs-Torjägers Jan Tlacil einzuengen.
Im Mittelabschnitt wagten beide Teams mehr Offensivaktionen, zunächst weiter ohne Erfolg. Das änderte sich in der Schlussphase, in der Pfaffenhofen ein Überzahlspiel zum 1:0 durch Gebhardt nutzte. Die Antwort des ERSC kam gleich zu Beginn des Schlussdrittels. Nach exakt 20 Sekunden besorgte Felix Köbele den 1:1-Ausgleich. Amberg geriet kurz darauf erneut in Unterzahl, überstand diese Phase gerade noch, musste aber 8 Sekunden später den zweiten Treffer der Gastgeber hinnehmen. Die Wild Lions bewiesen Moral und zeigten endlich auch eine bessere Chancenverwertung: Ganze 41 Sekunden lagen zwischen dem Ausgleich, erneut durch Köbele und der erstmaligen Führung durch Kevin Schmitt. Der Amberger Kapitän war schließlich auch an der Vorbereitung zum 2:4 beteiligt, mit dem Hunter Fortin sechs Minuten vor dem Ende die Entscheidung besorgte, sehr zur Freude von Chris Spanger: „Endlich können wir uns für unseren Aufwand auch belohnen“, so der Sportliche Leiter zur aktuellen Serie.
EC Pfaffenhofen – ERSC Amberg 2:4 (0:0,1:0,1:4)
1:0 (37.) Gebhardt (Neubauer, Eckl/5-4), 1:1 (41.) Köbele (Salinger, Feder), 2:1 (44.) Hätinen (Tlacil,  Neubauer), 2:2 (48.) Köbele (Pronath, Walkom), 2:3 (49.) Schmitt (Fortin, Pronath), 2:4 (54.) Fortin (Schmitt, Pronath).
Strafen: Pfaffenhofen 9 + 20 (Tlacil), Amberg, 6 Minuten. Zuschauer: 220.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  15:10 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten verlieren packendes Derby vor Rekordkulisse - ESV Buchloe zeigt beeindruckende Aufholjagd, zieht gegen Landsberg schlussendlich dann aber doch knapp den Kürzeren

(BYL)  Selten war die Buchloer Sparkassenarena so pickepackevoll wie am Freitagabend im Heimderby gegen den HC Landsberg. 1197 Zuschauer wollten sich den Nachbarschafts-Kracher nicht entgehen lassen und sie sollten ihr Kommen an diesem Abend nicht bereuen. Schließlich boten beide Teams der beeindruckend vollen Halle bis zum Schluss einen packenden und intensiven Fight, den nach 60 Minuten aber der Gast vom Lech unter dem Strich sicher nicht unverdient mit 3:4 (0:2, 1:1, 2:1) für sich entschied. Denn fast zwei Drittel lang konnten die Buchloer sich bei ihrem bärenstarken Schlussmann Daniel Blankenburg bedanken, dass es nur 0:3 stand. Doch dann bewiesen die Freibeuter tolle Moral und kamen mit einer famosen Aufholjagd wieder auf 3:3 heran, sodass es im Schlussdrittel ein offener Schlagabtausch war – allerdings mit dem bekannt besseren Ende für die Gäste.
Die Stimmung vor der Partie war in der mit fast 1200 Besuchern bestens gefüllten Halle super, doch die Hausherren erwischten – eventuell auch etwas übermotoviert und beeindruckt ob der großen Kulisse – einen eher schwierigen Start. Landsberg, das im Kampf um die Playoff- bzw. Pre-Playoff-Ränge noch jeden Punkt brauchte, begann sofort druckvoll und stark. Die Buchloer wurden immer wieder in die eigene Zone gedrängt und konnten sich bei ihrem starken Rückhalt im Tor bedanken, dass man die Anfangsphase trotz einiger hochkarätiger Gelegenheiten ohne Gegentreffer überstand. Trotzdem war es so nur eine Frage der Zeit, bis die Riverkings in Front gingen, als Lukas Heß einen Schuss im Powerplay unhaltbar zum 0:1 abfälschte (7.). Auch danach blieb der HCL das gefährlichere Team, während dem ESV offensiv wenig bis gar nichts gelang. Völlig verdient war somit bis dato der 0:2 Pausenstand, den der starke Jesper Bergsdorf nach 17 Minuten erzielte.
Auch im Mitteldrittel änderte sich zunächst recht wenig an den Kräfteverhältnissen. Die Gäste blieben weiter deutlich zielstrebiger in ihren Angriffsbemühungen und mussten sich eigentlich noch ärgern, dass man zur Hälfte des Spiels nur mit 0:3 führte. Zeitweise betrieben die Riverkings nämlich fast schon Chancenwucher, ehe erneut Bergsdorf mit einem feinen Treffer zum 0:3 traf (30.). Es drohte also eine deutliche Packung für die Rot-Weißen, die sich dann jedoch langsam aber sicher zurückkämpften – und das in beeindruckende Manier. Für den Startschuss der Aufholjagd sorgte Benedikt Diebolder – der wie schon letzte Woche gegen Peißenberg – seine Farben mit einem Unterzahtor wieder auf 1:3 heranbrachte (35.). Nun war auch Moritz Borst, der Landsberger Tormann, immer wieder gefordert und verhinderte mit ebenfalls starken Paraden einen weiteren Gegentreffer, gegen nun stärker werdende Buchloer.
Und als den Hausherren im letzten Durchgang ein Traumstart nach Maß gelang, war das Match endgültig wieder offen und die Buchloer Eishalle ein Tollhaus. Denn mit einem Doppelschlag – nach 24 Sekunden durch Felix Schurr und nur 19 Sekunden später durch einen satten Schuss von Alexander Krafczyk – war das Duell der beiden Rivalen nach nicht einmal einer Minute mit dem 3:3 Ausgleich wieder komplett offen. Jetzt witterten die Buchloer Morgenluft, sodass sich nun stellenweise ein offener Schlagabtausch mit richtig guten Chancen hüben wie drüben ergab. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende gelang aber dann den Gästen der entscheidende Treffer, als Lars Grötzinger im Powerplay vor dem Tor den Puck zum 3:4 über die Linie lenkte. Buchloe probierte zwar nochmals alles, und hatte in der Schlussminute auch noch einmal die dicke Möglichkeit auf den neuerlichen Ausgleich, doch am Ende blieb es bei der Premiere der beiden Neuzugänge Nils Asner und Timi Liivalahti (Bericht dazu folgt) bei der knappen Niederlage.
Dennoch ging nach diesem nervenaufreibenden Duell sicherlich keiner der zahlreichen Zuschauer enttäuscht nach Hause, wenngleich je zwei doch eher etwas überzogene Spieldauerstrafen auf beiden Seiten – gegen Reicheneder und Wagner auf Landsberger Seite und für Schurr und Krammer auf Buchloer – diesen packenden Eishockeyabend vor großer Kulisse dennoch etwas trübten.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  01:09 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Trendwende mit Kantersieg - ESC Kempten schießt sich beim 10:2 gegen Dingolfing den Frust von der Seele

(BYL)  Kemptens zweiter Vorstand Marcus Kubena tat sich sichtbar schwer bei der Wahl zum Spieler des Tages bei seiner Mannschaft. Zu viele Akteure der Sharks drängten sich auf an diesem Abend mit dem befreienden Ergebnis. Angefangen bei Goalie Danny Schubert, der seine Mannschaft vor allem in den ersten dreißig Minuten als Dingolfing noch ebenbürtig war mit tollen Paraden im Spiel hielt und erst im letzten Drittel in doppelter Unterzahl zu bezwingen war. Oder  Filip Kokoska, der immer mehr zu seiner alten Form zurückfindet. Mit einem Treffer, vier Torvorlagen und seinen technischen Kabinettstückchen verzückte er die Kemptener Zuschauer. Oder dieses mal doch ein Verteidiger? Tomas Kulhanek kurbelte das Spiel nach vorne unermüdlich an, war immer wieder mit seinen schnellen Vorstößen aktiv und verbuchte zwei Assists. Kevin Marquardt trug sich sogar zu seinen zwei Vorlagen mit einem Tor in die Scorerliste ein. Er sorgte auch immer wieder mit Schüssen von der blauen Linie für Gefahr. Letztendlich durfte sich dann Youngster David Mische über die Erfrischung aus dem Allgäuer Brauhaus freuen, mit zwei blitzsauberen Treffern sorgte er in der ersten halben Stunde mit für die Vorentscheidung zugunsten der Sharks und wurde von seinen Teamkollegen auch entsprechend gefeiert.
Irgendwann musste der Knoten bei den Sharks nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück ja mal platzen. Das es nun gleich mit solch einem deutlichen Ergebnis gelang erfreut das Team und die Fans. Unter der Woche wurde gar nicht viel umgestellt, so Trainer Sven Curmann. Man arbeitet weiter akribisch die Fehler der Vergangenheit auf und bereitet sich optimal auf die kommenden Spiele vor. Zum immer noch erkrankt ausfallenden Nikolas Oppenberger fehlte dieses Mal noch Christopher Mitchell, Nikolai Streif half wieder beim Kooperationspartner in Sonthofen aus und Anton Zimmer fehlte aufgrund seiner Sperre nach dem Spiel in Klostersee. Auch Jakob Nerb fehlte erkrankt, für ihn stand U20 Goalie Henry Ecker erstmals bei einem Pflichtspiel der Sharks als Backup im Kader. Ein schönes Geschenk für den jungen Nachwuchskeeper, der nach dem Spiel in der Nacht zum Samstag dann seinen 18. Geburtstag feiern durfte.
Es war lange eine ausgeglichene Begegnung, Kempten zeigte sich sichtbar verbessert gegenüber den letzten Spielen, vor allem spürte man bei jedem Spieler wieder mehr Selbstvertrauen. So fielen dann auch die Tore endlich wieder, und auch das Spiel- und Scheibenglück kehrte zurück. Trotz der optisch ausgeglichenen Partie stand es nach der Hälfte bereits 4:0, mit einem Doppelschlag zum 6:0 waren dann die letzten Zweifel beseitigt, wer das Eis in der ABW Arena als Sieger verlassen würde. Kempten ging auch bis zur Schlusssirene nicht vom Gas und zeigte sich gierig und torhungrig. Bezeichnend auch der letzte Treffer zum 10:2 Endstand durch Mitch Limböck in der Schlussminute, die obligatorische Kiste Bier für sein Team zahlt der Verteidiger gerne. Curmann wollte den Sieg aber trotz aller Freude auch nicht überbewerten: „Ob der Bock damit jetzt umgestoßen ist kann ich noch nicht sagen, das werden die nächsten Spiele zeigen, Aber heute haben wir eine tolle Reaktion gezeigt und ich bin super stolz auf das Team.“
Statistik:
ESC Kempten – EV Dingolfing 10:2 (2:0,4:0,4:2)
Tore:
1:0 Kokoska (Marquardt,Schirrmacher)(3.),
2:0 Schäffler (Kokoska,Marquardt)(17.),
3:0 Mische (Schäffler,Seider)(23.),
4:0 Topol (Miller,Rau)(31.),
5:0 Mische (Kröber,Voit)(35.),
6:0 Topol (Kulhanek,Kokoska)(36.),
6:1 Theberge (Sedlar,Rolsing)(46.),
7:1 Stauder (Kulhanek,Kokoska)(50.),
8:1 Marquardt (Schirrmacher,Kokoska)(51.),
8:2 Gulda (Dotzler,Abstreiter)(56.),
9:2 Seider (Rau,Schäffler)(56.),
10:2 Limböck (Voit,Stauder)(60.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 14
EV Dingolfing: 29
Beste Spieler:
ESC Kempten: David Mische
EV Dingolfing: Marco Sedlar
Zuschauer: 462
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  11:38 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 3:4 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen

(BYL)  Einen absolut verdienten Punkt sicherte sich der EHC Klostersee mit der bislang vielleicht besten Heimleistung gegen den amtierenden Meister. Beim 3:4 nach Penaltyschießen war für die Grafinger in der heimischen Wildbräu-Arena bis 55 Sekunden vor Spielende einen Dreier greifbar nahe, dann landete ein verirrter und verdeckter Distanzschlenzer zum Ausgleich für die Königsbrunn Pinguine in den Maschen, die sich in der umkämpften Partie schließlich auch den Zusatzpunkt im Penaltyschießen sicherten.
Im ersten Abschnitt überstanden die Rot-Weißen zwei Strafzeiten, um dann in Überzahl selbst in Führung zu gehen. Mit viel Laufarbeit, hart geführten Zweikämpfen und Checks nahm man den technisch versierten Gästen immer wieder den Angriffsschwung. Die Pinguine hielten freilich "auf Augenhöhe" dagegen und hatten im zweiten Drittel ein wenig mehr vom Spiel. Zwei Mal gewährten die EHCler zu viel Raum, beide Male schlug Königsbrunn zu. Noch vor dem nächsten Seitenwechsel traf Doppel-Torschütze Kelvin Walz zum 2:2, an der Vorarbeit beteiligt war erneut der finnische Debütant Ville Saloranta.
In den verbleibenden 20 Spielminuten war es lange Zeit ein gegenseitiges Belagern. Gut drei Minuten vor der Sirene fiel das 3:2 für die Klosterseer, als der Gast "all in" ging in der Schlussminute der Ausgleich. In der Overtime haderte der EHC mit den nicht ausgewogenen Schiedsrichterentscheidungen, bevor ein einziger verwandelter Penalty die Entscheidung brachte.
EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Maximilian Stinauer); Johannes Kroner, Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Sebastian Sterr, Raphael Kaefer, Felix Kaller; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Julian Dengl, Florian Gaschke, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Stefan Würmseer.
EHC Königsbrunn Pinguine: Stefan Vajs (David Blaschta); Luca Szegedin, Lion Stange, Marc Streicher, Nicolas Baur, Timo Knopf, David Farny; Marco Sternheimer, Tim Bullnheimer, Luca Kinzel, Dennis Tausend, Toms Prokopovics, Mika Reuter, David Egle, Leon Bakos, Peter Brückner, Leon Hartl, Felix Knopf, Julian Becher.
Torfolge: 1:0 (16:06) Kelvin Walz (Ville Saloranta, Nicolai Quinlan – 5:4); 1:1 (23:50) Toms Prokopovics (Mika Reuter, Marco Sternheimer); 1:2 (29:47) Toms Prokopovics (Marco Sternheimer, Mika Reuter); 2:2 (38:41) Kelvin Walz (Marc Bosecker, Ville Salvoranta); 3:2 (57:05) Florian Gaschke (Quirin Spies, Julian Dengl); 3:3 (59:05) Luca Szegedin (Marco Sternheimer - 6:5/ENG); 3:4 (65:00) Anton Egle (Penalty).
Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHC Königsbrunn Pinguine 4.
Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Florian Reindl.
Zuschauer: 527.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  02:10 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn fightet sich zurück

(BYL)  Das Auswärtsspiel des EHC Königsbrunn in Grafing war nichts für schwache Nerven, denn zwei Minuten vor Ende des letzten Drittels lagen die Brunnenstädter noch zurück. Am Ende gewinnt die Mannschaft verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen einen nie aufgebenden und kämpferisch bärenstarken EHC Klostersee. Es war eine hochdramatische Begegnung auf Augenhöhe in der Höhle des Löwen.
Beide Teams konnten mit drei Reihen antreten, bei Königsbrunn kehrte Marc Streicher wieder in den Kader zurück. Mit Leon Bakos stand auch ein weiterer Spieler des EV Königsbrunn im Aufgebot. Im Tor durfte von Beginn an Routinier Stefan Vajs sein Können zeigen, als Backup saß Dave Blaschta auf der Bank.
Klostersee begann sehr selbstbewusst und suchte früh den Abschluss. Königsbrunn tat sich schwer gegen die einsatzfreudigen und äußerst zweikampfstarken Gastgeber. Die Grafinger brachten viele Scheiben vors Tor und gewannen auch mehr Zweikämpfe. Die Brunnenstädter hatten in der siebten Spielminute die erste richtig gute Möglichkeit, ein Treffer wollte aber nicht fallen. Die Gastgeber agierten mit sehr viel Härte und zogen dadurch auch einige Strafzeiten, doch Königsbrunn verpasste es, daraus Kapital zu schlagen. Klostersee machte das besser, im ersten Überzahlspiel der Grafinger schlug es auch gleich ins Gehäuse von Keeper Stefan Vajs ein, der beim 1:0 für die Oberbayern chancenlos war. Vorbereitet wurde der Treffer vom finnischen Neuzugang Ville Saloranta, der den Torschützen Kelvin Walz mit einem schnellen und präzisen Pass perfekt in Szene setzte. Gleich im Anschluss hatte noch Tim Bullnheimer die Chance auf den Ausgleich, bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Abschnitt kam Königsbrunn besser in die Partie, in der 24. Spielminute fiel dann auch der sehr sehenswerte Ausgleich. Marco Sternheimer setzte sich im gegnerischen Drittel durch, passte dann auf Mika Reuter, der die Scheibe nach hinten weiterleitete. Toms Prokopovics netzte dann zum 1:1 ein, der Ausgleich tat den Königsbrunnern gut. In der 30. Spielminute legten die Brunnenstädter einen weiteren Treffer nach, bei einem schnellen Gegenstoß konnte Toms Prokopovics einen Abpraller des Grafinger Keepers nutzen und zum 2:1 abstauben. Die Partie blieb sehr intensiv, mit Vorteilen für Königsbrunn. Doch die Gastgeber schliefen nicht, in der 35. Spielminute war Klostersee mit einer Großchance dem Ausgleich nahe, der dafür in der 39. Spielminute fiel. Erneut war es Neuzugang Saloranta, der die Aktion einleitete. Sein schönes Zuspiel konnte Kelvin Walz zum 2:2 verwerten und so für den Drittelendstand sorgen.   
Der Schlussabschnitt blieb hochspannend. Mika Reuter hatte in der 44. Spielminute einen weiteren Treffer für Königsbrunn auf dem Schläger, vergab aber. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, wirklich zwingende Chancen waren aber nicht dabei. In den letzten Minuten des Drittels ging natürlich auch kein Team ein unnötiges Risiko ein, um die Partie endgültig zu entscheiden. Alles deutete auf eine Verlängerung hin. Doch in der 58. Spielminute traf Klostersee erneut, wie aus dem Nichts fiel das 3:2 für Grafing nach einem Bully. Königsbrunn musste nun volles Risiko gehen und nahm dann den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Ein Risiko, dass sich bezahlt machte, denn in der letzten Spielminute fiel der Ausgleich zum 3:3 durch Luca Szegedin. Sein verdeckter Schuss von der Blauen fand den Weg ins Grafinger Tor und hielt die Brunnenstädter weiter im Spiel. So stand es nach 60 Spielminuten unentschieden, beide Mannschaften hatten damit auch schon mal einen Punkt sicher.
Die Partie ging nun in die Overtime, fünf Minuten Extrazeit mit jeweils drei Feldspielern, doch Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Königsbrunn hatte kurz vor Ablauf noch die Möglichkeit, sich in doppelter Überzahl den Extrapunkt zu sichern, blieb aber ohne Torerfolg. Die Begegnung musste nun im Penaltyschiessen entschieden werden. Nachdem zunächst beide Mannschaften ihren ersten Penalty vergaben, konnte in Runde zwei Stefan Vajs auch den nächsten Versuch halten. Dafür traf Anton Egle für Königsbrunn, Klostersee musste nun nachlegen. Doch auch dieses Mal behielt Keeper Stefan Vajs die Nerven und entschärfte den letzten Penalty der Gastgeber. Damit standen am Ende die Brunnenstädter als Sieger fest und holten sich so den Extrapunkt.
Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber hatten in der Begegnung auf Augenhöhe ihre Chancen auf einen Sieg gegen die Brunnenstädter, denen man heute nur vorwerfen muss, dass sie in Überzahl zu wenig aus ihren Chancen gemacht haben. Dennoch kann Königsbrunns Coach Bobby Linke mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden sein:
„Das erste Drittel war sehr intensiv von Klostersee geführt. Wir mussten darauf reagieren, was die Jungs auch sehr gut gemacht haben. Dagegenhalten und sich nicht den Schneid abkaufen lassen, so lautete die Devise, leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht nützen können. Das Spiel war nach den ersten 20 Minuten flüssiger, danach haben wir es trotz optischer Überlegenheit verpasst, Zählbares herauszuholen. Klostersee hat das wirklich gut gemacht, die haben toll gefightet. Nach der kalten Dusche kurz vor Spielende sind wir nochmal zurückgekommen, in der Overtime haben wir das aber nicht so gut gemacht. Am Ende haben wir noch zwei Punkte geholt, nun gilt es gegen Miesbach weiter unseren Job zu machen und hart zu arbeiten.“
Tore: 1:0 Walz (Saloranta, N. Quinlan) (17.), 1:1 Prokopovics (Reuter, Sternheimer) (24.), 1:2 Prokopovics (Sternheimer, Reuter) (30.), 2:2 Walz (Saloranta, Bosecker) (39.), 3:2 Gaschke (Dengl, Spies) (58.), 3:3 Szegedin (Sternheimer) (59.), 3:4 Egle (Penaltyschießen)
Strafminuten:  EHC Klostersee 14     EHC Königsbrunn 4     Zuschauer: 527
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:33 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV gewinnt Nervenkrimi

(BYL)  Mit ganzen 10 Ausfällen hatte der TEV am Freitagabend zu kämpfen. Neben den bekannten Ausfällen fielen mit Aziz Ehliz und Petr Gulda zwei weitere Stammspieler krankheitsbedingt aus und so gab Tobias Lammel sein Debüt für den TEV. Neben ihm kamen mit Julian Zimmerman und Laurenz Haltmair zwei weitere Spieler aus der U20 zum Einsatz.
Die Gäste aus Schweinfurt wollten unbedingt an der Schlierach punkten um sich im Kampf um die Playoffs eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Nach dem Aufwärmen gab es aber eine kurzfristige Änderung in der Aufstellung und für Benedict Roßberg startete plötzlich Leon Pöhlmann im Tor, der eine überragende Partie zeigen sollte, ebenso wie Philip Lehr im TEV Tor.
Beide Mannschaften starteten mit Fokus auf die Defensive in die Partie und machten keine Fehler, so waren Chancen im ersten Abschnitt Mangelware. In der 16.Minute zeigte Schweinfurt dann aber warum sie das beste Powerplay der Liga haben und Tomas Cermak traf per sattem Schlagschuss zum 0:1. Kurz darauf traf Lucas Kleider noch den Pfosten.
Es dauerte auch im Mittelabschnitt ein paar Minuten bis der TEV in die Partie kam. Ab ca. der Hälfte der Partie nahm man aber das Zepter in der Hand und spielte auf den Ausgleich, wobei die Mighty Dogs bei Gegenangriffen stets gefährlich vor Lehr auftauchten. Die beste Möglichkeit hatte Matthias Bergmann, der knapp am Innenpfosten scheiterte.
Bergmann war es dann auch der in diesem Nervenkrimi die Partie ausglich. Der TEV hatte zuvor im Schlussabschnitt 15 Minuten auf den Ausgleich gespielt, doch in der 56.Minute ließ Bergmann den Großteil der 434 Zuschauer jubeln. Daniel Merl’s Schuss in Überzahl kam über Felix Feuerreiter zu Bergmann, der zum vielumjubelten Ausgleich einschob. Beide Mannschaften waren danach bedacht keinen Fehler mehr zu machen und so ging es mit einem 1:1 in die Verlängerung.
Dort hatten nach 8 Sekunden die Mighty Dogs die Chance zum Sieg, doch Lehr rettete überragend gegen Lukas Krumpe. Nach 44 Sekunden war es dann Jan Svoboda, der mit seinem ersten Treffer für den TEV den Zusatzpunkt sicherte. Patrick Asselin bediente Svoboda mustergültig und sein One-Timer schlug in den Maschen zum Sieg ein.
Damit baut der TEV seinen Vorsprung auf Platz 7 auf 3 Punkte aus. Am Sonntag reist der TEV zum EHC Königsbrunn, bevor man nächste Woche zu Hause auf die EA Schongau und die Peißenberg Miners trifft. Es bleibt weiterhin spannend im Kampf um die Playoffplätze in der Bayernliga.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:57 Uhr
Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Krimi in Miesbach

(BYL)  Alles war angerichtet für einen heißen Eishockeyabend in der Bayernliga: Vier Spiele vor Ende der Vorrunde kämpfen die Mighty Dogs als auch der TEV Miesbach um den direkten Einzug in die Playoffs – nur zwei Punkte trennten beide Teams in der Tabelle voneinander. Pünktlich zur spannendsten Phase der bisherigen Saison kehren auch etliche kranke Spieler wieder in die Aufstellung zurück und können, wenn auch noch nicht bei 100% Fitness, wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Vor knapp 15 mitgereisten Schweinfurter Fans und über 200 Zuschauern im SpradeTV Livestream konnten die Jungs auch auf die Unterstützung der Fans zählen – und darauf kommt es aktuell mehr denn je an.
Genau das machte sich dann auch gleich zu Beginn des Spiels bemerkbar: Tomas Cermak meldete sich mit einigen eindrucksvollen Aktionen zurück und ärgerte die Miesbacher Defensive ein ums andere Mal: nachdem die erste Minute noch an die Gastgeber ging, startete Cermak über die linke Seite in den Angriff und legte dann das Spielgerät in den Slot, wo Georg Pinsack im harten Kampf mit dem Miesbacher Patrick Asselin beinahe zum gefährlichen Abschluss kam. Beide Teams begannen die Partie mit viel Energie, von einem nervösen Abtasten war keine Spur – es wurde angegriffen, und entsprechend auch energisch verteidigt – und beiden Mannschaften war offensichtlich bewusst, wie wichtig jeder Punkt aktuell ist. Auch Leon Pöhlmann, der aufgrund einer Verletzung von Benni Roßberg von Beginn an das Tor hütete, hatte früh im Spiel die Möglichkeit, seine schon in den letzten Einsätzen gezeigte starke Form zu bestätigen. Kurz nach einem Bully vor dem Tor von Philipp Lehr können die Gastgeber Tomas Cermak nur noch mit einem Foul stoppen und kassieren damit die erste Strafzeit des Abends. Die wieder vereinte erste Powerplay Reihe des ERV hatte jetzt also Gelegenheit, nach der krankheitsbedingten Pause wieder aufzudrehen – mit Pohl, Cermak, Hood, Krumpe und Asmus stand viel Schweinfurter Offensivpower auf dem Eis, und die zeigten einmal mehr ihre Klasse: Hood spielt die Scheibe über die Bande zu Pohl, der zieht in die Mitte und legt quer durch den Verkehr vor dem Tor zu Cermak, der mit einem Schlagschuss aus kurzer Distanz den Puck ins Tor des TEV schweißt und die Mighty Dogs in Führung bringt. Nur wenige Minuten später lag das 0:2 bereits in der Luft, doch der Schuss von der Blauen von Lucas Kleider prallte vom Pfosten wieder ins Spiel zurück und so ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung in die erste Pause.
Nach der Pause hatte Cermak die erste Chance auf dem eigenen Schläger, doch Lehr, der mit reichlich Erfahrung aus höheren Spielklassen ausgestattete Torhüter der Miesbacher, hält seinen Kasten sauber und macht dem Schweinfurter Sturm das Leben nicht leicht. Der TEV startete mit viel Druck ins Drittel und kam in der 22. Minute durch einen Schuss von März beinahe zum Ausgleich – er jubelte sogar schon kurz, doch der Puck traf lediglich die Latte des Schweinfurter Tors. Auf der anderen Seite des Eises ging es ebenfalls hoch her – nach einem Schuss von Pinsack schnappte sich Cermak den Abpraller und zog sofort um das Tor herum, doch Lehr machte das kurze Eck zu und verhinderte damit gerade noch so den zweiten Treffer von Cermak an diesem Abend. Der geschlossene Wille und Teamgeist des ERV zeigte sich vorallem in einem immer wieder: als Asselin und Feuerreiter sich vor das Schweinfurter Tor spielten, blockte Pohl den Schuss und vereitelte damit die Großchance der Hausherren. Allgemein warfen sich die Schweinfurter wie schon in der ganzen Saison furchtlos in Schüsse der Gegner, und auch im Spiel gegen Miesbach wurde das wieder deutlich. Nach einigen Chancen für den ERV zog dann abermals März vor das Schweinfurter Tor, doch Pöhlmann war mit dem Schoner und einem langen Bein zur Stelle. Zum Ende des Drittels konnte sich Miesbach nochmal für einen Moment im Angriff festsetzen, doch der harte Schuss von Pölt wurde abermals von Pinsack geblockt. Die Spannung wollte nicht nachlassen, denn auch Rückkehrer Nils Melchior wollte Lehr überwinden, doch der war auch nach mehrmaligem Nachsetzen nicht zu knacken und so ging es mit dem 0:1 aus dem ersten Drittel auch in die zweite Pause.
Im letzten Drittel entwickelte sich das Spiel ebenfalls zu einer engen und nervenaufreibenden Partie – Die Miesbacher drängten auf ein Tor, Schweinfurt verteidigte was das Zeug hielt. Eine entscheidende Szene war dann die Strafzeit für Finn Teubner knappe fünf Minuten vor Schluss, die dann in Miesbacher Überzahl durch einen etwas glücklichen Treffer ausgleichen konnten. Der Schuss von Feuerreiter wird vor dem Tor noch abgefälscht, landet dann bei Bergmann, der aus spitzem Winkel die Scheibe ins Schweinfurter Tor befördern kann und damit in der 55. Spielminute den Ausgleichstreffer erzielt. Durch den Treffer beflügelt greifen die Miesbacher weiter an, doch Pöhlmann ließ sich vom Gegentor nicht aus der Ruhe bringen und parierte weiterhin stark. Cermak war ebenfalls wieder zur Stelle und versuchte sich mit einem schnellen Wraparound daran, die erneute Führung herzustellen, doch auch hier war Lehr wieder zur Stelle und hielt seine Miesbacher Mannschaft im Spiel. Kurz vor Ende der Spielzeit gerieten Grabmeier und Pinsack hinter dem Schweinfurter Tor aneinander und gingen in der Folge beide für zwei Minuten zum Abkühlen.
Die Nerven blieben auch in der Overtime gespannt wie Drahtseile – mit einem gefährlichen Angriff machte schon nach wenigen Sekunden der ERV beinahe den Deckel drauf, doch Krumpe konnte nicht verwandeln. Im Gegenzug ging es dann ebenfalls mit hohem Tempo zur Sache: die beiden Kontingentspieler Asselin und Svoboda kombinierten sich vor das Schweinfurter Tor und Svoboda schließt kaltschnäuzig ab zum 2:1 Endstand – der Extrapunkt blieb damit in Miesbach.
In der heißen Phase kommt es nun auf jeden einzelnen an – die Mannschaft beweist Woche für Woche starken Teamgeist und gibt alles, um den Kampf um die Playoffs weiterhin aufrecht zu erhalten – das nächste wichtige Spiel folgt am Sonntag um 18 Uhr im Icedome, wenn die Löwen aus Waldkraiburg anreisen. Um unsere Jungs zu Höchstleistungen gegen den Tabellenzweiten zu pushen, freuen wir uns auf jeden Einzelnen – lasst uns den Icedome wieder zum Beben bringen, seit Jahren gab es keine so spannende Zeit mehr im Icedome wie aktuell! Zudem findet am Sonntag auch die Trikotverlosung unter denjenigen statt, die in der frühen Vorverkaufsphase eine Dauerkarte erworben haben, und damit monatlich im Lostopf um ein Trikot landen – lasst euch das auf keinen Fall entgehen.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  12:11 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Ovaska-Hattrick führt dezimierten EHC Waldkraiburg zum Heimsieg

(BYL)  Rund 300 Mitglieder von etwa 40 verschiedenen Blaulichtorganisationen aus dem gesamten Landkreis Mühldorf, sahen am vergangenen Freitag, zusammen mit den Fans des EHC Waldkraiburg, eine Partie gegen die EA Schongau, die eine lange Zeit auf Messers Schneide stand. Dass die Eishockey-Bayernliga sich in dieser Spielzeit sehr knapp gestaltet, bekam ein stark geschwächter EHC Waldkraiburg an diesem Abend zu spüren. Dabei begann das Spiel mit einer Verzögerung von 30 Minuten, sowohl die Spieler der EA Schongau als auch Teile des dritten Teams, den Schiedsrichtern, standen im Stau. Der EHC Waldkraiburg musste diese Partie stark ersatzgeschwächt angehen. Die gesamte erste Sturmreihe, bestehend aus Nico Vogl, Jakub Šrámek und Florian Maierhofer fielen verletzt oder krank aus. Dass aber auch ihre Kollegen wissen, wie man Tore schießt, bewiesen sie in der Vergangenheit bereits und würden sie auch an diesem Abend unter Beweis stellen.
Von Beginn an war der EHC Waldkraiburg das Team, das den Ton angab. Der EA Schongau war die Verunsicherung, die sie sich über die Saison durch stete Niederlagen aufbauten, durchaus anzusehen. Dennoch waren es die Gäste, welche die erste Duftmarke in diesem Spiel setzen sollten. Nach weniger als drei Minuten konnten diese in Überzahl durch Grayden Gottschalk den Puck ins Tor befördern. Vorausgegangen war dem Tor jedoch auch ein Foul an Daniel Hora, der das Stockende eines Gegenspielers ins Gesicht bekam. Auch ohne die etatmäßige erste Reihe stürmten die Löwen wie gewohnt in Richtung des Tores der Gäste. So dauerte es rund fünf Minuten nach dem ersten Tor, bis die Löwen die Partie verdient ausglichen. Nach einem Zuckerpass von Peter Meier zu Thomas Vrba, konnte dieser, am rechten Torpfosten lauernd, die Scheibe zum 1:1 über die Linie befördern. Wie der erste Pass, kam auch das Zuspiel zum 2:1 der Löwen von hinter dem Tor. Thomas Rott legte die Scheibe zurück auf Santeri Ovaska, welcher die erste Führung des EHC Waldkraiburg an diesem Abend sicherte. Nach einem klassischen Konter sorgte Schongaus Luis Hegner jedoch dreieinhalb Minuten vor der Pause noch einmal für den Ausgleich des Spiel. Nachdem Hora im Angriff einen Pass nicht annehmen konnte, fuhr Hegner bis vor das Tor von Max Englbrecht und netzte das 2:2 für sein Team ein. Weniger als zwei Minuten im Anschluss daran, war es jedoch an Daniel Hora, wieder für klare Verhältnisse in Waldkraiburg zu sorgen. Nach einem gewonnenen Bully erhielt der Verteidiger den Puck von Anthony Dillmann. Einen Schlenker später setzte er einen verdeckten Schuss ins lange Eck an, bei dem Fiedrich Mitja im Tor der „Mammuts“ chancenlos blieb.
Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste schwach, aber effizient. Lange passierte nichts Zählbares auf dem Feld. Zwar ergaben sich einige hochkarätige Möglichkeiten für die Löwen, doch sollten diese lange nicht den Weg in die Maschen finden. Schongau hingegen zeigte wenig bis nichts, waren aber dennoch das Team, das im zweiten Durchgang das erste Tor erzielen konnte. Ausgangspunkt war Kurt Sonne, der sich im Clinch an der Bande durchsetzen konnte und mit einem Filetstück eines Schusses aus dem Halbfeld, Max Englbrecht überwand. Doch die Antwort der Hausherren folgte prompt und nur 38 Sekunden im Anschluss. Josef Huber, der aufgrund der dünnen Personaldecke erneut einsprang, bediente Philipp Lode vor dem Tor der Gäste, welcher mit einem ähnlich schönen Schuss wie zuvor Sonne, den alten Abstand und gleichzeitigen Pausenstand, wiederherstellte.
Ein wenig engagierter gaben sich die Gäste vom Lech im Schlussabschnitt, jedoch vorerst ohne Torerfolg. Den beanspruchten die Waldkraiburger nach guten zehn Minuten für sich. Mit einem Doppelschlag unterstrichen die Löwen und in diesem Fall vor allem Santeri Ovaska, ihren Anspruch auf den Sieg. Innerhalb von nur einer Minute erzielte der Deutsch-Finne die Tore fünf und sechs für die Löwen. Beim 5:3 profitierte Ovaska von einem vom Pfosten zurückprallenden Schuss von Daniel Hora, während er beim 6:3 mit einem schönen Lauf und einer guten Bewegung vor dem Tor, ins lange Eck vollendete. Trotz eines Drei-Tore-Rückstands nahmen die Gäste knapp zwei Minuten vor dem Ende des Spiels ihren Torhüter vom Eis. Mammuts Interims-Trainer Ty Morris bezeichnete dies in der anschließenden Pressekonferenz als Trainingseinheit, da ein Spiel immer das beste Training sei. Dennoch bestraften die Löwen das leere Tor durch Patrick Zimmermann, der den Pass von Daniel Hora von der blauen Linie zum 7:3 verwertete. Dennoch setzte die EA Schongau in diesem Spiel den Schlusspunkt, als sie, weiterhin ohne Torhüter, mit sechs gegen vier Spieler durch Leonhard Zink den 7:4 Endstand erzielten.
Mit diesem Sieg ist der EHC Waldkraiburg nach dem Freitag nicht nur weiterhin auf dem zweiten Platz der Tabelle, sondern sicherte sich auch das Heimrecht für die erste Runde der Play-Off-Begegnungen. Platz vier ist der Lederer-Truppe somit nicht mehr zu nehmen und das ist weit mehr, als sich jeder Interessierte vor der Saison zu träumen wagte.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  12:00 Uhr
Bericht:     EHCW
Autor:     aha


scforstForst Nature Boyz
Nature Boyz nehmen Weg in die Play-Offs - Gegen Germering verdienten Sieg eingefahren

(BLL)  Das am Freitag Abend stattfindende Duell gegen die Wanderers Germerin im Peißenberger Eisstadion war für die Nature Boyz sehr wichtig, geht es doch um den Einzug in die Play-Off-Serie mit dem in diesem Zusammenhang verbundenen Klassenerhalt. Nach einem letztendlich überlegen gestaltetem Spiel rangen sie die Gäste mit 6:4 (2:3, 0:0, 4:1) nieder und sicherten sich die 3 Punkte.
Das Spiel begann gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Fritz Stögbauer, denn gleich die erste Strafzeit nach einem Wechselfehler der Hausherren nutzten die Gäste zur 0:1-Führung in der 2. Spielminute. Daraufhin agierten die Nature Boyz zu zurückhaltend und mußten in der 8. Spielminute bereits das 0:2 kassieren. Weiter sprangen wenig Einschlußmöglichkeiten für die Gastgeber heraus, vielmehr mußte Andreas Scholz öfter mal energisch eingreifen. Nicht verhindern konnte er den 0:3-Rückstand in der 16. Spielminute. Dieser Rückstand stachelte den Ehrgeiz der Forster und brachte bereits in der 18. Spielminute durch Sebastian Schattmaier auf Zuspiel von Marco Mooslechner und Tobias Zimmert den 1:3-Anschlußtreffer. 1 Sekunde vor dem Ende des ersten Spieldrittels gelang Tim Vogl auf Zuspiel von wiederum Marco Mooslechner und Sebastian Schattmaier der 2:3-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt bespielten sich beide Teams und konnten diverse Chancen auf beiden Seiten nicht nutzen. Franziska Albl und Andreas Scholz zeigten klasse Paraden und verhinderten so weitere Gegentreffer. Letztendlich steigerten sich die Hausherren, nur der Lohn stellte sich noch nicht ein. Somit verlief der Mittelabschnitt ohne Torerfolg, mit 2:3 gings ins letzte Drittel.
Im Schlußabschnitt konnten die Zuschauer erleben, was Siegeswille und Teamspirit alles bewirken kann. In der 32. Spielminute glich Matthias Müller auf Zuspiel von Tobias Estermaier und Bastian Grundner zum 3:3 aus. Der Dämpfer folgte prombt, denn 24 Sekunden später, ebenfalls in der 42. Spielminute, gingen die Wanderers erneut in Führung. Wer jetzt glaubte, das Spiel ginge verloren, sah sich getäuscht. In der 49. Spielminute erzielte Simon Fend auf Zuspiel von Bastian Grundner und Max Willberger den erneuten Ausgleich zum 4:4. Dabei verlud er die Germeringer Torhüterin souverän. Einige Undiszipliniertheiten der Gäste leiteten den Heimsieg ein, denn in der 57. Minute erzielte Marco Mooslechner auf Zuspiel von Bastian Grundner und Matthias Müller in doppelter Überzahl die erstmalige Führung zum 5:4. Immer noch in Überzahl stellte Simon Fend auf Zuspiel von Max Willberger und Andreas Krönauer in der 58. Minute den 6:4-Endstand her. Die Maßnahme der Gäste, die Torhüterin für einen weiteren Feldspieler zu bringen, brachte auf beiden Seiten keinen weiteren Torerfolg ein.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  17:17 Uhr
Bericht:     SCF
Autor:     ws


ercsonthofenERC Sonthofen
4:3 nach Penalty! ERC gewinnt Krimi gegen Burgau

(BLL)  Sonthofen gegen Burgau, Erster gegen Zweiter, beste Defensive gegen beste Offensive – am Freitagabend war im Eisstadion an der Hindelanger Straße alles angerichtet für ein Spitzenspiel. Und beide Teams auf dem Eis zeigten, dass sie zurecht in der Landesliga-Tabelle ganz oben stehen. Das bessere Ende für sich hatten die Hausherren, die mit 4:3 nach Penaltyschießen gewannen.
Die Ausgangslage vor dieser Partie war klar: Gewinnt der ERC auch das dritte Aufeinandertreffen mit Burgau, macht die Mannschaft von Coach Helmut Wahl und Spielertrainer Vladimir Kames bei nur noch vier verbleibenden Spielen einen großen Schritt in Richtung Platz eins nach der Hauptrunde. Verlieren sie das Duell mit dem ärgsten Verfolger, rücken die Burgauer den Sonthofern punktemäßig mächtig auf die Pelle.
Und die Spannung übertrug sich sogleich aufs Eis: Beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Tempo, Zweikämpfe, Torraumszenen – vom ersten Bully an war ordentlich Pfeffer in der Partie. Den optimalen Start erlebten die Gastgeber, die bereits in der dritten Minute ein Überzahlspiel eiskalt ausnutzten und durch Top-Torjäger Dan Przybyla in Führung gingen (Assists: Vladimir Kames, Marc Sill). Und rund zehn Minuten später durften die schwarz-gelben Fans erneut jubeln: Wieder war es Dan Przybyla, der einnetzte und die Fans im Eisstadion in Ekstase versetzte.
Dass auch dieses dritte Aufeinandertreffen mit Burgau kein Spaziergang werden dürfte, war allen Beteiligten vor der Partie klar. Zu viel stand für beide Teams auf dem Spiel. Spätestens, als David Ballner in der 32. Minute seine Mannschaft auf 1:2 heranbrachte, wurde es noch spannender. Zwar stellte Chad Frost auf Vorlage von Ondrej Havlicek im Powerplay wieder den alten Zwei-Tore-Vorsprung her (37. Minute) – der Schlussabschnitt aber sollte zu einem echten Krimi werden.
Innerhalb von nur 49 Sekunden egalisierten die Gäste, die wütende Angriffe auf den Kasten des glänzend aufgelegten Fabian Schütze gestartet hatten, die Partie: In der 48. Minute stand es plötzlich 3:3! Das Spiel wog hin und her, und beide Mannschaften warfen alles in die Waagschale, um das Gipfeltreffen noch in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Aber sowohl Fabian Schütze im ERC-Tor, als auch Benedict Schaller auf Seiten der Burgauer zeigten ihre Klasse.
Es ging zunächst in die Overtime, in der allerdings keine Mannschaft das entscheidende Tor erzielen konnte. Und so kam es zum ultimativen Showdown: Die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Die stärkeren Nerven hatte der ERC: Ein überragender Fabian Schütze parierte alle Schüsse der Gäste, während Dan Przybyla und Ondrej Havlicek für den Tabellenführer trafen und mit dem 4:3-Sieg nicht nur den Extrapunkt sicherten, sondern auch das Eisstadion in einen Hexenkessel verwandelten.
Mit dem dritten Erfolg gegen Burgau in dieser Saison bauen die Sonthofer ihren Vorsprung in der Tabelle weiter aus. Der ERC hat nun neun Punkte mehr auf dem Konto als die Eisbären, die aber auch zwei Spiele weniger absolviert haben.
Weiter geht es für die Oberallgäuer genau in einer Woche: Am Freitagabend gastiert ab 20 Uhr der SC Reichersbeuern an der Hindelanger Straße.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  09:23 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     nb

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
FASSBerlinFASS Berlin
Tabellenspitze am Familientag verteidigen

(RLO)  Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – und diesmal wirklich in kurzer Folge. Am Sonntag (19.01.25) um 13:30 Uhr kommt der ESC Dresden ins Erika-Heß-Eisstadion. Mit einem Sieg will FASS Berlin die gerade eroberte Tabellenspitze verteidigen.
Mit einem 7:1-Erfolg gegen die Regionalliga-Eisbären aus Hohenschönhausen haben sich die Nordberliner an die Tabellenspitze der Regionalliga Ost geschoben. Headcoach Christopher Scholz hat die Marschrichtung vorgegeben, dass man diesen Platz bis zum Ende der Hauptrunde verteidigen will, um von der Pole Position in die Playoffs zu gehen. Gegen Dresden kann er wieder auf Defender Daniel Kruggel zurückgreifen, dessen Sperre mit dem Samstagsspiel abgelaufen ist.
Der ESC Dresden hat sich schon oft als spielstarker und unangenehmer Gegner erwiesen. In der Tabellen steht man derzeit auf dem siebten Rang. FASS geht mit Respekt vor dem Gegner, aber klar favorisiert ins Spiel.
Da das Spiel zu familienfreundlicher Zeit stattfindet, hat FASS Berlin einen Familientag ausgerufen. Kinder bis zu 12 Jahren können einen Erwachsenen kostenfrei mit ins Stadion bringen. Außerdem gibt es für alle Besucher, die ein Tagesticket vom Vorabend mitbringen, 50% Nachlass auf den Eintrittspreis (also 4 Euro).
Präsentiert wird das Spiel von unserem langjährigen Partner SPOK. Die Sport- und Fitnessanlage in der Nordendstraße 56 ist schon seit Jahren so etwas wie die „zweite Heimat“ unseres Teams.
 www.ihp.hockey    Samstag 18.Januar 2025  22:42 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah

  
  Sonntag 19.Januar 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!