IHP NachrichtenMontag 23.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag Abend mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
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Eisbären BerlinEisbären unterliegen den Fischtown Pinguins (DEL) Die Eisbären Berlin bleiben in der laufenden PENNY-DEL-Saison erstmals punktlos. In der heimischen Mercedes-Benz Arena mussten sich die Berliner den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntagnachmittag mit 2:4 geschlagen geben. Stürmer Zach Boychuk absolvierte seine 150. Partie in Deutschlands höchster Spielklasse. Nach anfänglichen Chancen auf beiden Seiten erhöhten die Eisbären den Druck auf das gegnerische Tor und konnten sich hierdurch mit dem Führungstreffer durch Manuel Wiederer (7.) belohnen. Auch die erste eigene Überzahl konnten die Berliner nutzen und somit baute Blaine Byron (17.) die Führung auf 2:0 aus. Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Hauptstädter zunächst den Anschlusstreffer durch Colt Conrad (21.) nach gerade einmal sechs gespielten Sekunden. Anschließend traf Nicholas B. Jensen (28./PP1) in Überzahl für die Gäste zum Ausgleich. Im letzten Spieldurchgang war es dann erneut Colt Conrad (41./EQ), der für die Fischtown Pinguins traf, wodurch die Bremerhavener zum ersten Mal die Führung übernehmen konnten. Abschließend sicherte sich das Team von der Küste dann endgültig mit dem Treffer von Jan Urbas (60./EN) ins leere Tor den Sieg an diesem Nachmittag. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Spiel am Freitag, den 27. Oktober. Dann gastieren die Schwenninger Wild Wings in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Bremerhaven hat es uns heute sehr schwer gemacht. Wir hatten eine frühe Führung, aber in der zweiten Hälfte sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Hier hat uns schlichtweg die Energie gefehlt. Wir werden das heutige Spiel aufarbeiten und dann wieder angreifen.“ Kai Wissmann (Kapitän Eisbären Berlin): „Wir hatten einen guten Start. Das erste Drittel lief gut, aber ab dem zweiten war es kein gutes Spiel von uns. Wir haben zu viele Strafzeiten bekommen und zudem die entscheidenden Zweikämpfe verloren.“
Düsseldorfer EGErster glatter Sieg der Saison! DEG schlägt Adler 4:1 (DEL) Die Düsseldorfer EG hat das Spiel gegen die Adler Mannheim mit 4:1 gewonnen. Es war der erste glatte Sieg der laufenden Spielzeit und zugleich der erste Sieg vor den eigenen Fans. Olischefski traf doppelt, Gogulla und Varone steuerten die weiteren Treffer bei.
Red Bull MünchenErfolg im Derby: Red Bull München schlägt die Augsburger Panther (DEL) Der EHC Red Bull München besiegte am 13. Spieltag der PENNY DEL die Augsburger Panther mit 5:1 (1:1|2:0|2:0). Vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion trafen Chris DeSousa (2), Jonathon Blum, Veit Oswald und Austin Ortega zum Derby-Erfolg für das Team von Trainer Toni Söderholm. Beide Teams verzeichneten einen ruckeligen Start ins Spiel. Die erste gefährliche Aktion nutzten die Gäste zur Führung: Chris Collins lief von der blauen Linie allein auf Mathias Niederberger zu und bezwang den Münchner Goalie zum 1:0 für Augsburg (7.). Die Red Bulls stürmten nun vehement, die guten Chancen für den Meister häuften sich. In der 16. Minute der Ausgleich: DeSousa wurde von Maxi Kastner perfekt bedient und musste nur noch einschieben. Ab Minute 17 hatten die Münchner dann etwas mehr als drei Minuten Überzahl, doch die AEV-Defensive hielt und die Teams gingen mit einem 1:1 in die erste Pause. Zum Start der zweiten 20 Minuten gab es Powerplay-Chancen auf beiden Seiten. Tore fielen zunächst keine. Dann schlug DeSousa erneut zu, die Red Bulls führten mit 2:1 (24.). Jetzt rollte Angriffswelle um Angriffswelle aufs Augsburger Tor. Doch nur Blum traf in Überzahl zum 3:1 (29.). Dieses Ergebnis stand auch nach 40 Minuten auf dem Würfel. Im Schlussabschnitt blieb Red Bull München weiter auf dem Gaspedal. Weil sich auch die Panther um mehr Offensive bemühten, wogte das Match hin und her. Bis Oswald (53.) und Ortega (54.) das Ergebnis per Doppelschlag auf 5:1 hochschraubten. In der Folge kombinierte sich der Meister einem ungefährdeten Derbysieg entgegen, Tore fielen bis zur Schlusssirene keine mehr. Toni Söderholm: „Wir haben nach der Augsburger Führung Charakter gezeigt und sind im Spielplan geblieben. Wir waren läuferisch stark, sehr aggressiv und haben viele gute Entscheidungen getroffen. Ich bin stolz auf die Jungs. Ein Riesenkompliment auch an unsere Fans: Wir haben von der ersten Sekunde an gespürt, dass alle voll hinter uns stehen.“
Eispiraten Crimmitschau6:5! Eispiraten ringen Landshut in der Overtime nieder - Westsachsen holen Zusatzpunkt in einem Eishockeykrimi (DEL2) Im Crimmitschauer Sahnpark ereignete sich am heutigen Sonntagabend eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Knapp 2.500 Zuschauer sahen einen wahren Eishockeykrimi, in welchem sich die Eispiraten Crimmitschau letztlich mit 6:5 in der Overtime gegen den EV Landshut durchsetzen konnten. Tobias Lindberg avancierte mit seinem Hattrick in der Overtime zum spielentscheidenden Akteur und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt. Jussi Tuores musste nach dem gewonnenen Sachsenderby bei den Dresdner Löwen seine beiden Förderlizenzspieler Marat Khaidarov und Philipp Preto wieder gen Bremerhaven verabschieden. Ebenfalls nicht mit im Aufgebot der Eispiraten stand Jannis Kälble, der für Leipzig stürmte. Wieder mit dabei war hingegen Ladislav Zikmund, der nach seiner Sperre wieder voll durchstarten konnte. Dies taten aber auch die Gäste aus Landshut, die nach einem verhaltenen Start beider Teams in Front gehen konnten. Jakob Mayenscheins Schuss wurde von Max Balinson abgefälscht und tropfte hinter Christian Schneider, der erneut den Vorzug des wiedergenesenen Oleg Shilin erhielt, über die Torlinie (5.). Die Eispiraten arbeiteten sich aber zurück in dieses Spiel und kamen in der Folge, auch begünstigt durch mehrere Überzahlsituationen, zu guten Chancen. Eine davon nutzte Vinny Saponari, der im Nachstochern erfolgreich war und mit seinem Powerplay-Treffer den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Auch danach blieben die Schützlinge von Jussi Tuores druckvoll und spielbestimmend. Die Landshuter hingegen präsentierten sich eiskalt und versetzten die Eispiraten in der Schlussminute des ersten Durchgangs in Schockstarre. Zunächst traf Tyson McLellan mit Ablauf einer eigenen Unterzahlsituation zum 1:2, lediglich acht Sekunden später erhöhte erneut Jakob Mayenschein auf 1:3 aus Sicht der Gastgeber (20.). Zu Beginn des zweiten Drittels gab es dann Torhüterwechsel auf beiden Seiten. Dies bedeutete, dass Oleg Shilin nach seiner Verletzungspause sein Comeback im Dress der Eispiraten feierte und seinen Vorderleuten nun auch mehr Sicherheit gab. Die Crimmitschauer drängten auf den schnellen Anschluss und waren mit ihren Bemühungen erfolgreich. Colin Smith setzte Dominic Walsh schön in Szene - Der Deutsch-Brite scheiterte noch am neuen EVL-Hüter Sebastian Vogl, den Nachschuss setzte Tobias Lindberg dann ins Tor der Landshuter – 2:3 (24.). In einem verrückten Eishockeyspiel fanden die Gäste aus Bayern aber eine passende Antwort und konnten in der 31. Minute erneut treffen. Thomas Brandl gelang in numerischer Überzahl das Tor zum 2:4 und die Eispiraten sahen sich durch diesen erneuten Zwei-Tore-Rückstand wieder gezwungen, offensiv mehr zu investieren. Schließlich war es Colin Smith, dessen Schuss noch leicht abgefälscht wurde und im Netz der Landshuter einschlug – 3:4 (33.). Auch im dritten Durchgang boten beide Teams ihren Fans ein Eishockey-Spektakel. So drückten die Eispiraten weiter auf den Ausgleichstreffer und konnten in der 49. Spielminute, erneut in numerischer Überzahl, dann auch jubeln. Henri Kanninens Pass in den Slot verwertete Tobias Lindberg mustergültig und stellte mit seinem zweiten Tor auf 4:4. Die Crimmitschauer erlaubten sich in der Folge aber auch ein paar Unachtsamkeiten. So konnte Oleg Shilin noch in der gleichen Minute, nach einem Missverständnis mit Verteidiger Felix Thomas hinter dem Tor, nicht entscheidend klären, Jakob Mayenschein stand parat und machte mit seinem Schuss ins leere Tor nicht nur seinen Hattrick perfekt, sondern brachte seine Farben zum bereits dritten Mal in Front (49.). Die Eispiraten bewiesen aber Moral und Mentalität und konnten, auch dank eines Taktik-Kniffs von Jussi Tuores, der Oleg Shilin zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers zog, den Sahnpark eine Minute vor Schluss noch einmal zum Explodieren bringen. Max Balinson feuerte die Hartgummischeibe von der blauen Linie ab und traf so zum viel umjubelten 5:5-Ausgleich (59.). Der Wahnsinn ging somit in die Verlängerung, in welcher die Eispiraten schließlich die Oberhand behalten sollten. Tobias Lindberg eroberte sich im eigenen Drittel den Puck und machte sich auf den weiten Weg zu seinem dritten Tor – der Schwede blieb vor Sebastian Vogel eiskalt und verwandelte den Sahnpark in ein Tollhaus! Der Zusatzpunkt war gesichert und bei den anschließenden Jubelszenen flog im Sahnpark fast das Dach weg. Die Pleißestädter stehen mit 22 Zählern somit vorerst auf dem zweiten Tabellenplatz und haben an diesem Wochenende selbst ordentlich Werbung für die „Mission 4.444“ gemacht. Zum kommenden Heimspiel gegen die Selber Wölfe (Freitag, 27.10.2023 – 20.00 Uhr) soll im Zuschauerbereich nicht nur ein Saisonrekord aufgestellt werden, sondern auch die nächsten wichtigen Zähler folgen.
Auswärtssieg in Rosenheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntagabend einen 5:3-Auswärtssieg bei den Starbulls Rosenheim gefeiert. Dabei drehte die Mannschaft ohne ihren erkrankten Cheftrainer Corey Neilson einen 0:3-Rückstand. Kurz vor der Abfahrt nach Rosenheim musste Neilson krankheitsbedingt passen. Beim Aufsteiger angekommen, erlebten die Blau-Weißen ein erstes Drittel zum Vergessen. Durch zwei Tore von Reid Duke (6. & 12.) sowie einen Treffer von Manuel Strodel (13.) führte der Aufsteiger bereits mit 3:0. In Überzahl konnte Dani Bindels auf 1:3 verkürzen (15.). Es war das einzig Positive am ersten Drittel. Im zweiten Drittel wechselte Co-Trainer Petteri Kilpivaara den Torhüter, brachte Janick Schwendener für Pascal Seidel. Das Spiel der Eislöwen wurde auch besser im zweiten Durchgang. David Rundqvist erzielte in der 25. Minute in Überzahl das 2:3. Die Dresdner blieben am Drücker und belohnten sich mit ihrem dritten Überzahltor durch Bindels (38.) mit dem 3:3. Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer eine weitestgehend offene Partie, bis zur 48. Minute, als Rundqvist das vierte Eislöwen-Überzahlspiel des Abends zum 4:3 nutzte. Rosenheim versuchte in den Schlussminuten alles, nahm Torhüter Pöpperle zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das nutzten die Eislöwen durch Niklas Postel mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:3-Endstand. Petteri Kilpivaara, Co-Trainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und Rosenheim führte verdient mit 3:0. Hut ab aber vor unserer Mannschaft. Sie hat Moral und Charakter bewiesen und sich reingekämpft ins Spiel. Das Powerplay hat heute sehr funktioniert und uns letztlich den Sieg gebracht. Rosenheim ist ein gutes Team und wir können froh sein, dass wird diese drei Punkte geholt haben.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren.
Kassel HuskiesHuskies feiern Auswärtssieg nach Penaltyschießen im Spitzenspiel (DEL2) Mit einem 2:3 Sieg nach Penaltyschießen sicherten sich die Kassel Huskies den Zusatzpunkt beim Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren. In einer intensiven und spannenden Partie am Sonntagabend traf Andrew Bodnarchuk spät zum Ausgleich, bevor am Ende Brandon Maxwell und Tristan Keck die Sieggaranten waren. Beide Teams sind sofort auf Betriebstemperatur und haben gute erste Aktionen. Steven Seigo verbucht den ersten Abschluss auf Kasseler Seite – auf der Gegenseite wird es dann ebenfalls erstmals gefährlich vor dem Gehäuse der Nordhessen, doch Brandon Maxwell ist zur Stelle. Die Huskies schnuppern zweimal durch den agilen Darren Mieszkowski an der Führung und haben ihre erste Druckphase, doch Daniel Fießinger kann sein Tor sauber halten. Die Schlittenhunde verteidigen die einzige Strafzeit des Auftaktdrittels, wie in den vergangenen Spielen, konzentriert. Kurz vor Ende des ersten Drittels setzen die Huskies dann nochmal einen Nadelstich – und der sitzt. Tristan Keck bringt die Scheibe an Fießinger vorbei zur Gästeführung (20.). Im zweiten Drittel hat Max Faber nach einem schönen Zuspiel Carson McMillans eine gute Gelegenheit, mit der Rückhand scheitert der Kasseler jedoch an Fießinger. Die Mannen von Bo Subr können auch das zweite Powerplay der Joker abwehren. Kurz nachdem die Huskies für ordentlich Gefahr im Kaufbeurer Drittel sorgten, fällt der Ausgleich – Tyler Spurgeon steht im Slot richtig und trifft nach guter Übersicht von John Lammers zum 1:1 (33.) Die Strafzeiten kassieren in dieser Partie bislang nur die Gäste. Doch die Huskies verteidigen gut und überstehen auch ihr drittes und viertes Unterzahlspiel. Als die Nordhessen gerade wieder komplettieren können, schlagen die Gastgeber zu - Max Oswald bringt Kaufbeuren in Führung (39.). Nach Vorlage von Alec Ahlroth hat Pierre Preto zum Start in das Schlussdrittel die Topchance zum möglichen 2:2. Die Huskies kombinieren sich über Mieszkowski und Ahlroth schön vor das Tor, doch Marco Müller verzieht. In der 52. Minute haben die Nordhessen ihr erstes Powerplay, erspielen sich einige Gelegenheiten, doch spätestens bei Daniel Fießinger im ESVK-Tor ist Endstation. Dreieinhalb Minuten vor Spielende haben die Schlittenhunde nochmals eine Überzahlmöglichkeit. Maxwell verlässt sein Tor, im sechs gegen vier spielt es der ECK klasse aus - Andrew Bodnarchuk trifft mit einem satten Distanzschuss und seinem ersten Saisontreffer zum Ausgleich! Unmittelbar nach dem Ausgleich muss mit Jake Weidner schon wieder ein Husky auf die Strafbank. Die Gäste überstehen diese Unterzahlsituation jedoch bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch in den ersten Sekunden der damit fälligen Verlängerung. In dieser Verlängerung bleibt es beim Spielstand von 2:2 – eine spannende und eng umkämpfte Partie wird im Penaltyschießen entschieden. Hier ist für die Joker kein Vorbeikommen an Brandon Maxwell. Der Husky-Goalie hält alle Versuche des ESVK und ebnet damit den Auswärtssieg, der durch Tristan Kecks verwandelten Penalty feststeht und den Nordhessen den Zusatzpunkt beschert.
ESV KaufbeurenESVK unterliegt dem Spitzenreiter Kassel Huskies mit 3:2 nach Penaltyschießen (DEL2) Spitzenspiel in der energie schwaben arena! Der ESV Kaufbeuren empfing zum 13. Spieltag als Tabellenzweiter (22 Punkte) die Kassel Huskies, welche die Tabellenführung (24 Punkte) verteidigen wollten. Marko Raita stellte die gleichen Feldspieler wie schon beim Auswärtssieg vergangenen Freitag gegen Bietigheim auf das Eis. Im Tor stand Daniel Fießinger. Der ESVK verlor ein spannendes Spiel trotz disziplinierter, kämpferischer Leistung vor 2.482 Zuschauern nach Penaltyschießen mit 3:2. Vor dem Spiel schwieg die energie schwaben arena in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Jan Dalgic. Der junge Torhüter absolvierte 36 Spiele im Dress der Joker. Er verstarb leider viel zu früh nach schwerer Krankheit im Alter von 25 Jahren. Der erste Spielabschnitt startete recht zögerlich auf beiden Seiten. Es dauerte bis zur vierten Minute ehe es das erste Mal gefährlich wurde. Johannes Krauß stahl seinem Gegenspieler hinter dem Kasseler Tor klug die Scheibe, drehte sich um den Kasten und schloss sofort ab. Brandon Maxwell konnte parieren, ebenso wie die direkt folgende Chance als Max Oswald nach gewonnenem Bully direkt sein Glück versuchte. Im weiteren Verlauf erkämpften sich die Joker mehr Spielanteile. Kassel ließ sich das aber nicht gefallen und zog im Gegenzug selbst das Tempo an. In der siebten Spielminute wurde es unübersichtlich vor dem Tor von Daniel Fießinger als die Scheibe in seinen Torraum gelangte und sich jeder Spieler in der Nähe zum Puck bewegte. Die Joker konnten diese Situation aber auflösen. Nach 12 Minuten erreichte eine abgeprallte Scheibe aus dem Spieldrittel der Kaufbeurer Joey Lewis auf der anderen Seite, welcher alleine vor das Kasseler Tor fahren konnte. Er scheiterte aber links unten am Pad von Brandon Maxwell. Die Partie wurde ausgeglichener mit Chancen auf beiden Seiten ehe Jake Weidner in Minute 17 wegen eines Hakens eine kleine Strafe erhielt. Aufgrund eines aggressiven Penalty Kills seitens Kassel und sich schwer tuenden Jokern fiel in den folgenden 120 Sekunden kein Tor. Mit der Schlussminute waren es dann die Hessen die jubeln konnten. Carson McMillan spielte die Scheibe von hinter dem Kaufbeurer Tor zu Tristan Keck, der sich im Slot platzierte. Er traf zuerst den Puck mit der Vorhand nicht, ehe er im zweiten Versuch Daniel Fießinger mit der Rückhand durch die Beine zum 0:1 Pausenstand überwinden konnte. Das zweite Drittel startete gut für den ESVK. Leon Sivic setzte sich auf der rechten Seite durch und fuhr mit Tempo in die Angriffszone. Er passte quer zu Jamal Watson der direkt abschloss, jedoch an Brandon Maxwell scheiterte. In den nächsten Minuten sollten bissige Huskies den Spielverlauf bestimmen. Pierre Preto setzte in der 22. Minute das Spielgerät von rechts an den rechten Pfosten. Es ging in den nächsten Minuten so gut wie nur vor das Tor der Joker. Kassel erspielte sich allerdings wenige zwingende Chancen. So war die nächste nennenswerte Aktion ein Halten von Markus Freis in Minute 29 wofür er für zwei Minuten Platz auf der Strafbank nehmen musste. Die Hessen spielten erneut eine aggressive Unterzahl gegen die der ESVK kein Mittel zum Erfolg fand. In Minute 33 war es dann aber soweit und die Joker durften jubeln. Yannik Burghart tankte sich auf der rechten Seite mit Tempo bis hinter das Tor der Huskies durch und ließ dort den Puck für John Lammers liegen. Diese schaltete schnell und brachte das Spielgerät zu Tyler Spurgeon im Slot, welcher jenes links am Kasseler Goalie vorbei zum 1:1 Ausgleich versenken konnte. Die Mannschaft aus Hessen war eigentlich gut in der Partie, machte sich das Leben aber aufgrund mehrerer Strafen selbst schwer. So auch in der 35. Minute als Steven Seigo Joey Lewis vor der Kaufbeurer Bank in die Bande checkte und dafür folgerichtig eine kleine Strafzeit erhielt. Die Joker fanden besser in ihr Überzahlspiel, Kassel hielt aber weiterhin am aggressiven Penalty Kill fest, somit erneut kein Powerplaytor für die Mannschaft in Rot-Gelb. In Minute 37. wiederholte es sich dann wieder: Es gab eine kleine Strafzeit für Kassel, Joel Keussen stellte seinem Gegenspieler das Bein, die Hessen spielten gut gegen numerisch überlegene Joker und Kaufbeurer erzielte kein Powerplaytor. Mit Ablauf der Strafe setzte sich Max Hops auf der rechten Seite mit Tempo durch und spielte zu Yannik Burghart vor ihm. Dieser legte wiederum quer zum links mitfahrenden Max Oswald, der die Scheibe humorlos per Onetimer zur 2:1 Pausenführung in die Maschen drosch. Im letzten Spielabschnitt passierte wenig Erwähnenswertes. Daniel Fießinger konnte in den ersten Minuten des Drittels zwei Mal glänzend parieren. In Minute 48 setzte sich Jere Laaksonen mittig in der neutralen Zone stark durch, brachte den Puck zu Sami Blomqvist, welcher sich links vor ihm positionierte und dieser versuchte erfolglos sein Glück mit der Rückhand auf der rechten Seite. In der 52. Minute brachte Johannes Krauß seine Farben dann das erste Mal in Unterzahl, weil er seinen Gegenspieler hielt. Das folgende Powerplay verlief ohne Torerfolg für Kassel, da die Joker diszipliniert verteidigten und Daniel Fießinger weiterhin starke Paraden zeigen konnte. Nach 56 gespielten Minuten gab es je eine Strafzeit auf beiden Seiten. Jamal Watson erhielt zwei Minuten wegen Haken, Louis Brune wegen unsportlichen Verhaltens. Eine weitere Strafe sollte sogleich gegen Max Oswald ausgesprochen werden: Zwei Minuten wegen Beinstellen. Der ESVK verteidigte mit Herz. Es war immer ein Kaufbeurer Schläger oder Spieler im Weg der Kassel Huskies. Die Hessen sollten sich jedoch belohnen als Joel Keussen von der linken Seite seinen Kollegen mittig an der blauen Linie fand. Andrew Bodnarchuk hämmerte von dort einen Direktschuss links über die Schulter des Kaufbeurer Goalies zum 2:2. Knapp 60 Sekunden Vor Schluss erhielt dann Jake Weidner noch einmal eine Strafzeit wegen Beinstellen. Die energie schwaben arena bebte. Die Fans und Spieler wollten das Siegtor sehen. Die Rot-Gelbe Überzahl war zwar gut gespielt, aber nicht erfolgreich. Somit folgte eine Verlängerung. In der Overtime war Kassel weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Die Joker hielten aber gut mit und Daniel Fießinger das Tor dicht. Es folgte ein Penaltyschießen. Yannik Burghart scheiterte flach per Rückhand. Maximilian Faber kam ebenso flach nicht zum Torerfolg. Sami Blomqvist versuchte es ebenso flach auf der linken Seite, traf aber nicht. Yannik Valenti schoss Daniel Fießinger in die Fanghand. Joey Lewis wollte Brandon Maxwell durch die Beine schießen, der war aber schnell genug unten. Alex Alroth traf nur den linken Pfosten. Tristan Keck verwandelte links oben im Eck. Johannes Krauß versuchte es flach, ohne Erfolg. Somit gewannen die Kassel Huskies nach Penaltyschießen.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine - Bietigheim Steelers 2-3 nP (DEL2) Die Krefeld Pinguine mussten sich an ihrem Geburtstag den Bietigheim Steelers mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Gegen die Gäste aus Baden-Württemberg konnte der KEV lediglich einen Punkt in der Yayla Arena behalten. Die Gänsehaut-Atmosphäre der Ehrung Herberts Vasiljevs war noch nicht abgeklungen, da erzielten die Pinguine bereits den Führungstreffer. Nach 113 Sekunden war es Alexander Weiß, der auf Zuspiel von David Cerny und KEV-Topscorer Josh MacDonald die Arena zum ersten Mal zum Jubeln brachte. Anschließend kamen die Steelers jedoch besser ins Spiel und hatten im ersten Spielabschnitt insgesamt mehr Spielanteile. Es dauerte trotzdem bis zur ersten Minute des zweiten Drittels, bis Bietigheim die Partie ausgleichen konnte. 59 Sekunden nach Wiedereinwurf des Pucks war es Lewis Zerter-Gossage, der für ausgeglichene Verhältnisse auf der Anzeigetafel sorgte. Eine Schrecksekunde gab es dann in der 40. Minute kurz vor dem Ende des Drittels. Guillaume Naud und Christian Kretschmann kollidierten auf Höhe der blauen Line der Steelers. Kretschmann blieb verletzt liegen und musste behandelt werden, konnte jedoch weiterspielen. Für Naud war der Nachmittag hingegen gelaufen. Er erhielt nach Ansicht des Videobeweises eine große Strafe nebst Spieldauer. Das daraus resultierende Powerplay nahmen die Pinguine in das letzte Drittel mit und kamen nach einer weiteren Strafe bei 5-gegen-3 zum erneuten Führungstreffer. Ausgerechnet Christian Kretschmann war es, der die doppelte Überzahl in ein Tor ummünzte. Bietigheim bewies trotz des zweiten Rückstands Moral und konnte das Spiel trotz in der 52. Spielminute erneut ausgleichen. Dieses Mal waren es die Steelers, die ein Powerplay ausnutzten und Torschützen Brett Welychka mustergültig in Szene setzten. Das Spiel fand seinen dramatischen Höhepunkt in der Verlängerung. Dort hatten beide Seiten jedoch kein Scheibenglück und mussten sich den Schlussmännern Felix Bick und Olafr Schmidt geschlagen geben. Erst im Penaltyschießen fanden die Stürmer wieder einen Weg ins Tor. Auf Seite der Pinguine traf Alexander Ruuttu, auf der Gegenseite Zerter-Gossage und Jack Doremus, der den entscheidenden Penalty verwandelte und den Zusatzpunkt für Bietigheim sicherte.
Selber WölfePunktgewinn in der Lausitz - Lausitzer Füchse vs. Selber Wölfe 4:3 n.V. (2:1; 1:2; 0:0; 1:0) (DEL2) Die Selber Wölfe mussten in der Lausitz nach einer großen Strafe gegen Trska wieder einem frühen 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen, schafften aber noch im ersten Drittel den wichtigen Anschlusstreffer. Nach dem Ausgleich durch Peter gingen die Hausherren erneut in Überzahl in Führung, welche Kruminsch aber umgehend wieder egalisierte. Das Schlussdrittel gestaltete sich weiter ausgeglichen. Zwischenzeitlich waren die Wölfe sogar näher am Siegtreffer als die Gastgeber. In der Overtime sorgte Scheidl für die Entscheidung. Die Selber Wölfe mussten bereits in der 2. Spielminute einen herben Rückschlag hinnehmen: Trska bekam nach einem eher unglücklichen Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgedrückt. Die Gastgeber wussten die daraus resultierende 5-minütige Überzahl durch 2 gut herausgespielte Treffer durch Coughler und Järveläinen zum 2:0-Zwischenstand zu nutzen. Die Wölfe ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und hatten ja auch noch knapp 53 Minuten Zeit, um den Spielstand zu korrigieren. In der 15. Minute erzielte dann Peter per Nachschuss den bis dahin verdienten und wichtigen Anschlusstreffer, mit dem es auch in die Pause ging. Im zweiten Spielabschnitt gab es Torchancen auf beiden Seiten zuhauf. Die Wölfe drängten auf den Ausgleich, mussten aber auch auf die schnellen Konter der Gastgeber achten. In der 27. Minute nutzte Kolupaylo den vielen Verkehr vor Füchse-Torhüter Quapp mit einem platzierten Schuss zum 2:2. Als die Wölfe im weiteren Verlauf erneut in zahlenmäßige Unterlegenheit gerieten, schlug es zum 3. Mal hinter Bitzer ein. Die Gastgeber waren somit wieder in Führung. Diese währte jedoch nicht lange, denn Kruminsch überwand Quapp 35 Sekunden später nach Vorarbeit von Miglio zum 3:3. Auch in den letzten 20 Minuten der regulären Spielzeit wurden die gut 2.500 Zuschauer in der Eisarena Weißwasser von beiden Teams gut unterhalten. Beide Torhüter riefen eine gute Leistung ab und ließen trotz guter Torchancen keine weiteren Treffer zu. Gegen Ende waren die Wölfe näher am Siegtreffer als die Füchse, letztendlich ging es aber in die Overtime. 67 Sekunden vor Ende der Overtime war es dann Scheidl, der nach feiner Einzelleistung die Entscheidung zugunsten der Gastgeber herbeiführte.
Bayreuth TigersTigers erkämpfen sich die Punkte! Bayreuth Tigers vs. EC Peiting 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) (OLS) Es dauerte einige Minuten, bis nach zarten Annäherungen an das Tor der Gäste Hult mit der ersten Chance vor Fiedler auftauchte und, ebenso wie kurz darauf Stach, der gleich zwei Versuche hatte, scheiterte. In einem insgesamt ausgeglichenen ersten Abschnitt war es eine, und zugleich die einzige in diesem Abschnitt, Strafe gegen die Gäste, die eine Zahl auf das Scoreboard brachte. Stach chippte die Scheibe quer durch den Slot, wo Elo direkt abzog und in Überzahl auf 1:0 stellte. Wie ein kleiner Weckruf, kamen im Anschluss die Gäste besser ins Spiel und kreierten einige Möglichkeiten. So scheiterte Weyrich aus kurzer Distanz, ebenso wie Feuerecker. Nachdem Nicolas Schindler mit einem Tipp-in-Versuch scheiterte, waren es im Gegenzug van der Linde und kurz darauf Beauchemin-Brassard, die Gefahr vor den von Kristian gehüteten Kasten brachten. Obwohl schon knapp drei Minuten gespielt waren, luden die Tigers, noch etwas schläfrig aus der Pause, durch einen Wechsel, bei dem zu viele Jungs zu weit weg waren, die Gäste ein das Tor der Tigers unter Beschuss zu nehmen, was Czogallik ausnutzen konnte und den Ausgleich für seine Farben besorgte. In der Folge kamen die Tigers zu zwei Überzahlspielen, die in Teilen mit schnellen Kombinationen vorgetragen wurden. Nur ein Erfolg sollte sich nicht einstellen. Hult, Elo, Stach und nochmals Elo kamen zu Abschlüssen, die entweder beim Goalie der Peitinger landeten oder knapp das Ziel verfehlten. Glück hatte man zudem, als Ouderkirk einen Konter fuhr, den Kristian entgegenstand. Trotzdem blieb man dran und suchte sein Glück in der Offensive, was nach 32 Minuten belohnt wurde. Schaefer aus dem Halbfeld mit einem platzierten Schuss zur erneuten Führung. Dies hätte man durchaus noch ausbauen können, wenn Stach, nach einer schnellen Kombination besser gezielt hätte oder Nicolas Schindler, am langen Pfosten lauernd, die Scheibe nach einem schnellen Zuspiel eingeschoben hätte. Ohne Marvin Drothen, der zum Ende des Mittelabschnitts einen ungeahndeten Hit von der Seite einstecken musste und das Spiel daraufhin abbrechen musste, ging es in den Schlussabschnitt, der von Strafen und nickligem Spiel gekennzeichnet war. Die erste Strafe, die Peiting hier nahm, wurde schnell bestraft, als man eine kluge Kombination sah, die über Elo und Stach bei Hult landete, der nur noch einschieben musste. Peiting blieb, vor allem durch mehrere Konter, immer gefährlich und so hatte Kristian einiges zu tun. Mehrfach rettete der Bayreuther Torsteher im eins gegen eins. Gohlke, Peyeur und Besl fanden kein Vorbeikommen am Tigers-Goalie. Einmal musste er sich dann aber doch geschlagen geben, als Beauchemin-Brassard platziert abschloss. Danach wurde es härter auf der Eisfläche. Zunächst nahm Gohlke wegen Bandchecks fünf Minuten + Spieldauer, was gut zwei Minuten später auf der anderen Seite auch für Reinig galt. Mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche – als man den Goalie gezogen hatte – versuchte man die letzten 50 Sekunden nochmals den Ausgleich zu schreiben, was die Tigers zu verhindern wussten und ihrerseits den Deckel zumachen konnten. Hult erkämpft die Scheibe in der eigenen Zone, passte auf Schaefer, der per Empty-Net den Endstand auf die Anzeigentafel schrieb, sodass am Ende die drei Punkte eingefahren werden konnten. Das nächste Spiel der Tigers findet am kommenden Freitag statt. Zu Gast im Bayreuther Tigerkäfig sind dann die Tölzer Löwen. Los geht’s um 19:30 Uhr.
Deggendorfer SCWas für ein Krimi! Deggendorfer SC entscheidet Topspiel für sich (OLS) Was für ein Eishockeykrimi am Sonntagabend in der Festung an der Trat! Dort drehte der die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger einen 0:2 Rückstand vor 1629 Zuschauern noch in einen 3:2 Sieg nach Verlängerung. Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Schwaben auf den nahezu identischen Kader wie am Freitag in Stuttgart zurückgreifen. Einzig Curtis Leinweber begab sich angeschlagen zu Ondrej Pozivil, Alex Grossrubatscher und Dennis Balzer auf die Tribüne. Von der ersten Minuten weg entwickelte sich eine intensive und hochklassige Oberligapartie, in der beide Mannschaften von der ersten Minute weg viel investierten. Sowohl Leon Meder im Kasten der Memminger, als auch Timo Pielmeier blieben jedoch schadlos, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Beide Teams investierten viel in die Partie und kämpften um jeden Zentimeter Eis. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels erspielten sich die Indians allerdings immer mehr Spielanteile und gingen in der 36. Minute in Führung. Kurz nach Ablauf eines Memminger Powerplays war es Sofiene Bräuner, der einen Abpraller über Timo Pielmeier hinweg ins Tor bugsierte. Damit nicht genug: Die Gäste hatten nun richtig Feuer gefangen und erhöhten nur zwei Minuten später durch Marsall auf 0:2, was gleichermaßen auch den Spielstand nach 40 gespielten Minuten darstellte. Im Schlussabschnitt warfen die Deggendorfer noch einmal alles in die Waagschale um kamen in der 53. Minute zum Anschlusstreffer. Niklas Pill verwertete den Abpraller seines eigenen Abpraller zum 1:2. Daraufhin lag der Ausgleich zwischenzeitlich in der Luft, jedoch ließ sich Leon Meder im Memminger Tor nicht überwinden. Kurz vor Ende der Partie nahm Ehrenberger Timo Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme brachte sofort den gewünschten Erfolg. Nur 68 Sekunden vor Ende der Partie war es Thomas Greilinger, der auf Zuspiel von Antonin Dusek zum späten Ausgleich traf. Die Duell beider Teams musste somit in der Verlängerung entschieden werden. Dort schwang sich DSC-Verteidiger Tomas Gulda zum Matchwinner auf, als er freistehend den Siegtreffer erzielte. Für den Deggendorfer SC geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten dicken Brocken weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat ist dann der Tabellenführer, die Blue Devils Weiden.
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Buchloe PiratesRückschlag für die ESV Piraten - ESV Buchloe verliert auch sein zweites Heimspiel trotz es Doppelpacks von Verteidiger Nico Nieberle (BYL) Nach dem ersten Saisonsieg am Freitag in Schweinfurt verpassten es die Buchloer Piraten am Sonntag nachzulegen und mussten so einen echten Rückschlag hinnehmen. Gegen den EC Pfaffenhofen – die ihrerseits ihre ersten Punkte einfuhren – verloren die Freibeuter zu Hause mit 2:3 (0:1, 2:1, 0:1), woran auch ein Doppelpack von Jungverteidiger Nico Nieberle nichts ändern konnte. Dabei hatte man sich nach der erfolgreichen Freitagspartie in Schweinfurt, bei der dem ESV mit 7:4 der erste Saisonsieg glückte, eigentlich einiges vorgenommen. Doch es sollte ganz anders kommen. „Die drei Punkte, die wir uns am Freitag auswärts hart erarbeitet haben, haben wir heute leider wieder weggeschmissen“, ärgerte sich ein maßlos enttäuschter Buchloer Trainer Christopher Lerchner nach der Partie. Diese hatten seine Mannen noch durchaus engagiert begonnen. Gegen anfangs sehr defensiv eingestellte Gäste machten die Buchloer vom Start weg das Spiel. Wirklich Gefährliches sprang dabei zunächst nicht heraus, da der entscheidende Zug zum Tor einfach fehlte. Und wenn ein Buchloer mal aussichtsreich vor dem Gäste-Gehäuse auftauchte war entweder ECP-Keeper Patrick Weiner zu Stelle oder man blieb im Abschluss zu ungenau wie beispielsweise Michal Petrak der nach 15 Minuten die Scheibe knapp über die Latte setzte. Umso bitterer, dass die Rot-Weißen dann sogar noch mit einem Rückstand in die erste Pause gehen mussten, da Jan Tlacil im zweiten Versuch den Puck an Tormann Dominic Guran zum 0:1 Pausenstand vorbeibrachte (19.). Auch im Mitteldrittel waren es die Buchloer, die offensiv zunächst die Initiative suchten. Vorerst blieb es allerdings auch hier bei dem Motto „Viel Aufwand und Arbeit – aber wenig Ertrag“. Zumindest überstand man dann eine doppelte Unterzahl schadlos (26.) und durfte sich nach 29 Minuten auch endlich über den Ausgleich freuen. Verteidiger Nico Niederle war im Powerplay der Torschütze des 1:1 Ausgleichs, der die Hartgummischeibe förmlich über die Line kämpfte. Und im nächsten Überzahlspiel konnten die Hausherren das Match nun drehen. Wieder hieß der Torschütze Nico Nieberle, der in bester Stürmermanier, die Scheibe im Slot unter die Latte setzte (32.). Dennoch gelang es den Piraten nicht, mit diesem Vorsprung ins Schlussdrittel zu gehen. Denn unmittelbar vor Drittelende traf Liam Hätinen mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 2:2 (40.). Somit ging es im finalen Durchgang praktisch wieder bei Null los. Doch hier fanden die Buchloer vor allem offensiv gar nicht mehr ins Spiel. Pfaffenhofen hingegen wurde mit seinen Bemühungen im Angriff nun immer mutiger und zielstrebiger, was nach gut 55 Minuten schließlich auch verdientermaßen belohnt wurde. Nachdem Dominic Guran zuvor noch mit einer guten Rettungstat den drohenden Rückstand verhindert hatte, traf Robert Gebhart in Überzahl im gefühlt fünften Anlauf zum 2:3. Die Gastgeber schmissen in der Schlussphase zwar nochmals alles in die Waagschale, doch man konnte trotz einiger aussichtsreicher Chancen, wie zum Beispiel einem vergeben Alleingang von Alexander Krafczyk, nicht mehr ausgleichen. „Das war im letzten Drittel von uns dann auch spielerisch einfach viel zu wenig“, beurteilte Christopher Lerchner die die zweite Heimniederlage der noch jungen Spielzeit, dessen Team somit nach dem ersten Saisonsieg nicht nachlegen konnte und alles in allem einen enttäuschenden Abend erlebte.
Klarer Sieg des EHC Waldkraiburg in Bayreuth (BLL) Mit den ersten drei Punkten der Landesliga-Saison im Gepäck, kehrte der EHC Waldkraiburg am Freitagabend aus dem schönen Bayreuth zurück. Bei der Nebelschlacht in Oberfranken überzeugten die Löwen mit sechs eigenen Toren auf ganzer Linie und ließen selbst nur einen Gegentreffer zu. Bereits weit vor dem Spiel an diesem Tag kochte die Euphorie um den Punktspielstart des EHC Waldkraiburg bei den Fans nach oben. Philipp Lode, Waldkraiburgs Nummer sieben, übernahm für diesen Tag den Instagram-Account des EHC Waldkraiburg und meldete sich bereits, noch etwas verschlafen, in den frühen Morgenstunden bei den Fans. Über den Tag hinweg dokumentierte er einen Spieltag aus der Sicht eines Spielers und beantwortete die zahlreichen Fragen der Fans. Diese Aktion gab Einblicke die man sonst, als „Normalsterblicher“ nicht bekommen kann und wurde von den Fans entsprechend honoriert. Auf dem Eis hingegen konnte man an diesem Abend nicht sehr viel sehen. Das an einigen Seiten offene Bayreuther Eisstadion schuf gute Bedingungen um dem Nebel, neben den beiden konkurrierenden Teams, viel Platz auf dem Eis zu bieten. Dennoch übernahm der EHC Waldkraiburg schon bald das Szepter und deckte den Bayreuther Torhüter Hüttner mit Schüssen ein. Zwei davon sollten im ersten Durchgang auch im Tor einschlagen. In der 12. Minute eröffnete Leon Decker die Saison für die Löwen mit seinem Treffer. Vorlagengeber waren Martin Herman und Daniel Hora. Rund zwei Minuten später, in der 14. Minute, legte Dominik Soukup nach. Auf Zuspiel von Kapitän Vogl und seinem Partner Josef Dana vollendete er sehenswert zum 0:2 aus der Sicht der Gastgeber. Mit dieser Führung im Rücken gingen die Löwen den zweiten Durchgang zwar ruhiger, aber dennoch hochkonzentriert an. In der 29. Minute erhielt Philipp Seifert eine Strafe und durfte sich für zwei Minuten setzen. Mit nur vier Mann auf dem Eis, sollten die Löwen aus der Stadt im Grünen jedoch trotzdem treffen. Auf Zuspiel von Max Cejka und Daniel Schmidt war es erneut Dominik Soukup der den dritten Treffer markierte. Auch die Bayreuther „Tigers“ spielten mit und zwangen Christoph Lode und seine Verteidiger das ein oder andere Mal sich auszuzeichnen. Doch gleich ob der gefürchtete Geigenmüller oder Jan Nekvinda der auf der linken Torseite die Möglichkeit hatte zu treffen, alle Möglichkeiten verliefen bis dorthin im Sande. Ganz im Gegenteil zu den Chancen der Löwen. Diese nutzten in der 34. Minute in Form von Martin Herman ihre nächste Möglichkeit. Auf Pass von Daniel Hora und Philipp Lode, erzielte dieser den 0:4 Pausenstand. Scheinbar erhielten die Bayreuther Spieler in der zweiten Pause eine saftige Ansprache ihres Coaches Knut Pleger. 42 Sekunden nach Wiederanpfiff der Partie sollte es nämlich im Tor von Christoph Lode klingeln. Auf Zuspiel von Michal Zizka war es letztlich doch Andreas Geigenmüller, der für Bayreuths Ehrentreffer an diesem Abend sorgen sollte. Die Löwen, weiterhin hochkonzentriert bei der Sache, stellten jedoch den alten Abstand schnell wieder her. Rund vier Minuten nach dem Bayreuther Treffer ist es Leon Decker der mit seinem zweiten Tor des Abends das 1:5 markierte. Ein Tor sollte die Partie noch sehen und es wurde vom Team in den ungewohnten blauen Trikots erzielt. Auf Zuspiel von Daniel Hora erzielte erneut und zum dritten Mal an diesem Abend, Dominik Soukup den Schlusspunkt in diesem Spiel.
Eisbären HeilbronnÜberzeugender Heimsieg gegen Mannheim (RLSW) Am Freitagabend gewannen die HEC Eisbären mit einem überzeugenden 7:2 (3:0,2:0,2:2) gegen die Mad Dogs Mannheim. Der Spielbeginn verlief ausgeglichen und anfangs schien es, als hätten die Eisbären eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich. Doch in der 14. Minute platzte der Knoten: Stefano Rupp eröffnete den Torreigen und legte nur fünf Minuten später sein zweites Tor nach. Zusätzlich steuerte Yosuke Jumonji in der 20. Minute sein erstes Saisontor für die Eisbären bei. Mit dieser komfortablen 3:0-Führung gingen es in die erste Pause. Im zweite Drittel bestimmten die Eisbären weiter das Spiel. Leon Rausch erhöhte in der 25. Minute, und Stefano Rupp setzte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend noch einen drauf (33.). Die Partie blieb fair und sah die Heimmannschaft mit einem komfortablen 5:0-Vorsprung in die zweite Pause gehen. Auch der Beginn des letzten Drittels gehörte weiter den Eisbären, diesmal durch Thomas Callahan, der mit einem Doppelschlag (42.; 46.) das Ergebnis auf 7:0 hochschraubte. Doch wie bereits in früheren Spielen kam gegen Ende des Spiels eine gewisse Unaufmerksamkeit auf, die den Mad Dogs die Möglichkeit gaben, zwei, aus Heilbronner Sicht unnötige Tore, zu erzielen. Nach dem ersten Fünftel der Saison wird deutlich, dass die Schlüssel zur Erfolgssaison für die Eisbären in der Konstanz über die gesamten 60 Minuten liegen. Wenn sie diese finden, müssen sich die Eisbären vor niemandem verstecken und können noch für viele positive Überraschungen sorgen!
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Neusser EVDer NEV bot den Aliens lange Paroli (RLW) 20-4 lautete das Schussverhältnis nach dem ersten Drittel beim Spiel in Ratingen, auf der Anzeigentafel stand ein 2:1 für die Aliens. Nach 15 Minuten gingen die Hausherren in Führung, doch zwei Minuten später konnte Nikolai Varianov das 1:1 erzielen. Erneut stand die Neusser Defensive gut, die Schüsse, die aufs Tor kamen, hielt Leon Brunet zumeist. Der junge Goalie zeigte wie den Spielen zuvor eine starke Leistung. Kurz vor der Pause konnte Ratingen auf 2:1 erhöhen. Das zweite Drittel zeigte eine ausgeglichene Partie. Nach dem 3:1 durch Bleyer war Dominick Thum an der Reihe. Er erzielte auf Vorarbeit von Samuel Hasenpusch das 2:3. Weitere Tore fielen nicht mehr, Chancen gab es jedoch für beide Teams. „Wir konnten das Spiel trotz kurzfristiger Ausfälle und kleinem Kader offen halten. Wir haben eine wirklich gute Leistung gezeigt. Das 4:2 war der Genickbruch für uns“, meinte Carsten Ackers nach dem Spiel. Jenes 4:2 fiel in der 47. Minute, dieses Tor konnte der NEV nicht wie zuvor mit einem eigenen Treffer beantworten. Neun Minuten vor Schluss traf Ratingen zum 5:2 Endstand. Das Schlusswort gehört dem Trainer: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung des Teams. Bei dem Einsatz und Engagement sollten wir durchaus in der Lage sein, einige Siege in der Saison einzufahren!“ Schon am nächsten Freitag in Solingen bietet sich dazu die Gelegenheit!
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FASS BerlinFASS lässt Eislöwen keine Chance (RLO) Das Team von FASS Berlin ist weiter gut in Form. Auch gegen den ESC Dresden gab es einen klaren Erfolg. 15:2 (5:0, 4:1, 6:1) hieß es am Ende vor 206 Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit bleibt FASS Tabellenführer der Regionalliga Ost. FASS war klarer Favorit, zumal die Eislöwen nach drei Spielen noch keinen Punkt auf dem Konto hatten. Unterschätzen sollte man die Dresdner aber nicht, sie haben einige gute Stürmer im Kader, und an guten Tagen wurden auch schon Favoriten geärgert. Mit 17 Feldspielern ging FASS in diese Partie, Dresden hatte drei Spieler weniger dabei. Patrick Hoffmann begann bei den Weddingern im Tor, bei den Gästen Manfred Stula. Die Weddinger übernahmen gleich das Kommando, Dresden kam kaum aus dem eigenen Drittel. Und als sie in der 4. Minute zu einem Angriff kamen, wurden sie schön ausgekontert. Kapitän Tom Fiedler schloss diesen Konter ab und FASS führte 1:0. Dresden konnte sich zwar danach etwas befreien, FASS hatte aber weiter mehr Spielanteile. Nach elf Minuten konnte Luis Noack mit einem Bauerntrick das 2:0 erzielen (Bild), und eine Minute später erhöhte Gregor Kubail auf 3:0. Weitere zwei Minuten später stand es 4:0, ein verdeckter Schuss von Henry Haase landete im Tor der Eislöwen. Und die Weddinger hatten noch nicht genug, Felix Braun traf zwei Minuten vor der Sirene nach schöner Vorarbeit von Gregor Kubail zum 5:0. Mit dieser deutlichen Führung ging es in die erste Pause. 83 Sekunden brauchte FASS, um den nächsten Treffer zu erzielen, Henry Haase konnte mit seinem zweiten Treffer auf 6:0 erhöhen. Nach 25 Minuten erzielte er seinen dritten Treffer, er traf nach einem Konter zum 7:0. Und nachdem Gregor Kubail seinen zweiten Treffer erzielte, wechselten die Gäste nach 28 Minuten den Torhüter, Tobias Hickmann übernahm nun. Auch er bekam einiges zu tun, und nach 35 Minuten musste er das 9:0 durch einen Überzahltreffer von Luis Noack hinnehmen. Dresden kämpfte zumindest und vier Minuten vor der Pause wurde der Einsatz mit dem 9:1 von Franz Bertholdt belohnt. Es blieb der letzte Treffer es Drittels, das wieder klar an FASS ging. Das muntere Scheibenschießen ging auch im letzten Drittel weiter. Zunächst scheiterte Dresden an der Latte des Berliner Tores, dann machte Henry Haase seinen vierten Treffer (43.) und sorgte bei seinen Mitspielern für zusätzliche Freude, da es der zehnte Treffer der Weddinger war. Felix Braun sorgte eine Minute später für das 11:1. Nach 47 Minuten gab es das nächste Debüt, Torhüter Felix Kaaden aus dem eigenen Nachwuchs kam zu seine ersten Regionalligaminuten. Patrick Hoffmann beendete die Partie mit einer guten Leistung und zwei Vorlagen. 33 Sekunden nach seine Einwechslung sah Berlins eingewechselte Goalie das 12:1 von Ludwig Wild. Die 50. Minute sorgte für den ersten Gegentreffer, den der junge Berliner Torhüter hinnehmen musste, Guillaume Vachon traf für Dresden. Dann waren wieder die Akademiker dran, David Levin kam nach 51 Minuten zu seinem ersten Treffer im FASS-Trikot, und Nico Jentzsch traf eine Minute später mit einem herrlichen Schuss aus spitzem Winkel zum 14:2. Das war es aber noch nicht, denn Felix Braun konnte 135 Sekunden vor der Schlusssirene den Treffer zum 15:2-Endstand erzielen. Dresden hatte in diesem Spiel keine Chance, FASS war klar überlegen und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient. Damit bleiben die Weddinger Tabellenführer der Regionalliga Ost. Am kommenden Samstag empfängt FASS um 19:30 Uhr zum zweiten Derby die SCC Adler Berlin. Spielort ist erneut die Eissporthalle Charlottenburg. Wenn sich die Akademiker wieder so spielfreudig präsentieren, muss sich der Aufsteiger warm anziehen.
Tornado NieskyErneut die Adler besiegt (RLO) Bereits eine Woche nach dem souveränen Heimsieg gegen den Liga-Neuling SSC Adler Berlin ging es für die Tornados direkt zum Rückspiel nach Berlin. Im Stadion am Glockenturm kreuzten beide Teams erneut die Schläger und Niesky wollte den Schwung mitnehmen und direkt die nächsten Punkte einfahren. Personell sah es jedoch recht dünn aus. Zu den ohnehin bekannten Verletzten und Gesperrten gesellten sich Phil Miethling, David Frömter, Luis Rentsch und Tommy Lysk. Daniel Koether war als Torhüter Einzelkämpfer. Die Mannschaft von Trainer Theo Schwabe nahm sich vor, aus einer geordneten Defensive heraus das Spiel zu kontrollieren. Die Busfahrt nach Berlin verkrafteten die Tornados offensichtlich gut, denn bereits in der ersten Spielminute konnte Tristan Schwarz eine Vorlage von David Völkel zum 0:1 verwerten. Die Gäste machten weiterhin Druck und konnten in der 6. Minute die Führung aus 0:2 ausbauen. Tom Brezina traf auf Vorlage von Arthur Schwabe. Die gastgebenden Adler nahmen in der Folge eine Auszeit, denn das Spiel lief nicht nach ihren Vorstellungen. Mit größerem Kader als beim „Hinspiel“ in Niesky angetreten wollten die Adler Revanche nehmen. Das Mittel der Wahl war dabei eine körperlichere Spielweise. Das zog den Mannen aus Niesky ein wenig den Zahn. Doch es ging mit der durchaus verdienten 0:2 Führung in die erste Pause. Im Mitteldrittel wollte man aus Sicht der Gäste das Spiel wieder mehr unter Kontrolle bringen. Doch das gestaltete sich überaus schwer. Berlin hielt gut dagegen und schwächte sich immer wieder durch Strafzeiten. Topscorer Philip Riedel bestrafte eine dieser in der 25. Spielminute mit dem 0:3 nach Vorlage von Eric Girbig und Markus Fabian. Eine geordnete Defensive war in der Folge das Erfolgsrezept der Nieskyer Tornados. Als auf beiden Seiten jeweils ein Spieler auf der Strafbank Platz nahm, war es Tristan Schwarz mit seinem zweiten Treffer in der 29. Spielminute, der auf 0:4 erhöhte. Dieser Spielstand hielt bis zur Drittelpause Bestand. Das letzte Drittel war dann geprägt von kontrollierter Defensive auf Seiten der Gäste und wenig offensive Ideen auf der anderen Seite. Niesky stand gut, kontrollierte das Spiel und hielt die Berliner weitestgehend fern von der eigenen Gefahrenzone. Auch einige Strafzeiten konnten überstanden werden. Daniel Koether hielt an diesem Abend wieder sehr souverän, doch in der 59. Minute wurde sein Traum von zweiten Shutout in Folge zerstört, als Christian Steinbach den einzigen Berliner Treffer erzielte. Trainer Zoschke nahm dafür seinen Torhüter vom Eis. Doch mehr sollte nicht herausspringen. Am Ende war es ein kaum gefährdeter Auswärtssieg der Tornados (1:4), die trotz personeller Ausfälle ein gutes Spiel absolvierten. Trainer Theo Schwabe war überaus zufrieden und hofft nun, mehr Sicherheit gewonnen zu haben. Das nächste Spiel bestreiten die Tornados am kommenden Samstag, den 28. Oktober 2023, im Chemnitzer Küchwald. Die heimischen Crashers, amtierender Meister der Regionalliga Ost, sind definitiv favorisiert und so wird es eine schwere Auswärtspartie. Man kann gespannt sein, wie sich die Nieskyer schlagen und hoffen auf personelle Entspannung bis zum Wochenende.
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