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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  

   

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lindau islandersLindau Islanders
Interview mit EVL-Präsident Marc Hindelang vor Saisonauftakt - „Vereine wie wir bilden das Rückgrat der Oberliga“

(OLS)  Am Freitag (29. September 2023) starten die EV Lindau Islanders in die neue Oberliga-Saison. Eine Spielzeit, die für den EVL wieder mit besonderen Herausforderungen verbunden ist, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang im Interview mit evlindau.com.

ihp-interview-kleinMit welchen Erwartungen blicken die Verantwortlichen auf die neue Saison?
Marc Hindelang: Wir sind verhalten optimistisch. Wir können erstmals nach einigen Jahren wieder auf einen stabilen Kern der Mannschaft zurückblicken und denken, dass wir uns gut und sinnvoll ergänzt haben. Dazu hoffen wir natürlich, dass sich der leichte Aufwärtstrend, den wir unter John Sicinski hatten, fortsetzt. Team und Trainer kennen sich noch ein wenig besser und natürlich kennt auch der Coach noch besser die DNA unseres Vereins: Spieler aus der Region, die teilweise auch berufstätig sind oder in unserem Dualen System eine Ausbildung machen, keine teuren Legionäre, aber schon auch der eine oder andere profierfahrene Crack. Identifikation mit Fans und Stadt. Wobei wir uns letzteres auch umgekehrt wieder wünschen würden.

Wie ist das zu verstehen?
Marc Hindelang: Eines ist ganz klar. Durch das späte Eis in Lindau haben wir einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber allen anderen Oberligisten – außer Höchstadt, denen ging es genauso. Wir brauchen natürlich einen guten Saisonstart, um die Lindauer wieder zu überzeugen, dass es Spaß macht, sich die Spiele der Islanders anzusehen. Dem steht aber die schwierige Auswärts- Vorbereitung im Wege. Wir suchen nicht nach Ausreden, aber ich habe schon das Gefühl, dass der eine oder andere Punkt uns leider von draußen in der Toskana genommen wird.

Gibt es noch weitere Auswirkungen?
Marc Hindelang:Noch viel mehr leidet aber unser Nachwuchs unter einer verkürzten Saison. Jede Woche, die gekürzt wird, ist ein Verlust für die Kinder und Jugendlichen, die ihren Sport nicht treiben können. In den letzten Jahren kamen ein halbes Dutzend Spielerinnen und Spieler, die bei uns ihre ersten Schritte gemacht haben, in deutsche Nationalmannschaften! Das gibt‘s in keiner anderen Sportart hier im Landkreis. Dieses Niveau, auch Mädchen und Jungs zu den Sichtungen in Bayern schicken zu können, können wir so nicht halten. Man schmückt sich bei der Sportlerehrung in Lindau ja immer gerne mit erfolgreichen Athleten und dreht putzige Videos, aber dann darf man eben die Grundlagen nicht vergessen.
Dabei geht es aber auch nicht nur um Leistungssport, sondern den Sport insgesamt als sozialen und gesellschaftlich relevanten Faktor. Wir machen bereits am Dienstag, am Tag der Deutschen Einheit, um 13:30 vor dem Topspiel gegen Bad Tölz einen ‚Integrations- und Kids- on - Ice- Day‘. Das hatte in den letzten Jahren schon immer eine überragende Resonanz und wird hoffentlich auch mal von der Stadt bemerkt. Die Eissportarena ist nicht nur eine Sporthalle, sondern auch eine Begegnungs- und Bildungsstätte, die auch für Lindau Identitätsstiftend ist.

Wie sieht das eigentlich in anderen Kommunen aus?
Marc Hindelang: Das ist an manchen Orten ein ebenso großer Kampf, für die Vereine - unterstützt von den Landesverbänden und dem Deutschen Eishockey- Bund. Es gibt aber auch Standorte, die genau zu diesen Themen stehen und sie unterstützen, weil sie Wichtigkeit von Sport insgesamt erkannt haben und fördern.
Gleichzeitig sind die Verbände natürlich ganz stark darin involviert, Lösungen anzubieten. So wird auch dieses Jahr wieder vom 24.-27.10. Oktober, die FSB stattfinden, die Fachmesse für Freiraum, Sport und Bewegung, in der es um nachhaltige Technologien und innovative Konzepte geht, wie man Eishallen betreiben kann. Die Strompreise sinken zwar wieder deutlich – das wird leider immer wieder gerne verschwiegen. Aber noch mehr Energie sparen, bleibt natürlich ein Thema. Da sind wir in Lindau als Verein ohnehin längst vorbildlich und haben Sparpotenziale erkannt und voll ausgereizt.

Finanzen sind im Eishockey grundsätzlich immer ein Thema. Wie groß ist die Herausforderung als EV Lindau Islanders in der Oberliga zu spielen?
Marc Hindelang: Das ist Jahr für Jahr eine große Aufgabe und da sind wir auch ganz ehrlich. Ohne die überragende Unterstützung unserer vielen Sponsoren wäre das gar nicht möglich. Wir spielen jetzt seit 8 Jahren ununterbrochen in der Oberliga Süd – wie sonst nur Weiden und Peiting – und das ist schon eine Leistung. Vor allem wenn man bedenkt, dass es hier Großklubs gibt, die kräftig investieren, um nach oben zu kommen. Da schlackert man manchmal schon mit den Ohren, was da an Etats unterwegs ist und was an Gehältern gezahlt wird. Das machen wir allerdings nicht mit, wir gehen unseren Lindauer Weg und das ist gut so. Aber man merkt natürlich schon, dass es auch für andere „mittelständische“ Klubs immer ein Kraftakt ist. Die sind aber wichtig für die Stabilität der Liga: Peiting, Füssen, Passau, Höchstadt, jetzt Stuttgart, wir. Ohne diese Vereine gäbe es diese Liga nicht, sie bilden das Rückgrat der Oberliga.

Du hast in Deiner weiteren Funktion als Vize-Präsident des DEB, der für den Spielbetrieb zuständig ist, ja gerade in der Oberliga die Einblicke – wie sehr bist Du in das Zulassungsverfahren eingebunden?
Marc Hindelang: Ich bin bewusst kein Teil der Kommission, die die einzelnen Zahlen der Etats prüft, denn da möchte ich keinen Gewissenskonflikt durch das Amt als Vereinspräsident heraufbeschwören.
Ich bin aber dann eingebunden, wenn es problematisch wird, wenn es um große Abweichungen geht oder Fristen betrifft und die Hauptamtlichen im DEB- Feedback und Rückendeckung brauchen. Das war in diesem Jahr der Fall. Denn es geht natürlich darum, um jeden Eishockey Standort zu kämpfen – aber vor dem klaren Hintergrund Mindeststandards, die für alle gelten, zu erfüllen.

Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?
Marc Hindelang: Es war schon ein bemerkenswerter und herausfordernder Sommer. Zunächst die Ausstiege von gleich fünf Klubs in Süd und Nord, die wir sehr bedauern, und dann die Probleme anderer Vereine im Zulassungsverfahren plus die Hinzunahme von Bayreuth. Das war in dieser Menge schon einzigartig in den knapp zehn Jahren, die ich hier dabei bin.
Aber das Ganze hat die Kommission sehr gut gelöst und den Vereinen wichtige Hilfestellungen gegeben. Wir haben keine weiteren Verluste erlitten und sehen nun einfach mit Freude auf die Saison hin. Im Norden lief das erste Wochenende zufriedenstellend, jetzt ist die Oberliga Süd dran – durch Heilbronn und Stuttgart endlich auch mit Teams aus Baden- Württemberg. Das freut mich besonders, weil die Oberliga Süd dadurch noch attraktiver und abwechslungsreicher wird. Das tut uns auch in Lindau sehr gut. Schön, dass es endlich losgeht.

  Mittwoch 27.September 2023
08:16 Uhr
Kaderlisten:
   
  Oberliga Süd
  
Bericht:
Autor:
  EVL
  cs
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