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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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2021 MEKMünchener Luchse
Der neue Trainer ist gefunden – Markus Kiefl

(BBZL)  Nach einer langen Suche kann der Münchner EK endlich Vollzug für den Trainerposten melden. Der neue Luchsdompteur heißt Markus Kiefl. Mit Markus konnte die sportliche Leitung des MEK nicht nur einen erfahrenen, sondern auch einen für die ihm bevorstehende Aufgabe bestens geeigneten Trainer an Land ziehen. Die Spielerkarriere des 1977 geborenen Königsbrunners nahm ein jähes Ende, ehe sie wirklich Fahrt aufnehmen konnte. Im Alter von nur neunzehn Jahren musste Markus seine aktive Laufbahn aufgrund einer schweren Verletzung bereits beenden. Für einen ambitionierten Spieler wie ihn schmerzte das frühe Karriereende sehr, und ein kompletter Verzicht auf den Eissport kam nicht in Frage. So startete Markus etwa zehn Jahre nach seiner Verletzung in die Laufbahn auf der anderen Seite der Bande.

Seine erste Station lag nicht allzu weit entfernt von der bayrischen Landeshauptstadt. In Fürstenfeldbruck sammelte Markus in der Saison 2008/2009 als Co-Trainer erste Erfahrungen auf seiner neuen Position. Es folgte ein rasanter Aufstieg als Jugendtrainer. In den Jahren 2009 bis 2013 coachte er die U20- und U17-Mannschaften bei seinem Heimatverein in Königsbrunn, ehe es im Jahr 2013 zum großen Nachbarn ging. Beim Augsburger EV trainierte er zunächst für eine Saison die erstklassige U17-Mannschaft, ehe er ab dem Herbst 2014 für die DNL-Mannschaft in der Schwabenmetropole hinter der Bande stand.

Nach seiner Zeit in Augsburg ging es für ihn nach Landsberg. In drei Jahren als U20-Coach am Lech wurde er mit dem HC Landsberg bayrischer Meister und schaffte den Aufstieg in die DNL Division 3. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg leitete der Erfolgscoach noch das Geschehen am Hungerbachdome, doch anschließend winkte eine neue Herausforderung – seine erste Stelle im Herrenbereich.

Die erste Station als Cheftrainer führte Markus dorthin, wo für ihn alles angefangen hatte. Der Debütant leitete ab dem Herbst 2019 die Geschicke beim EV Fürstenfeldbruck. Auf seine erste Spielzeit sollte eigentlich noch die Saison 2020/21 folgen, doch der pandemiebedingte Saisonabbruch sollte einer zweiten Spielzeit an der Amper im Weg stehen. Stattdessen griff Markus zur Saison 2021/22 wieder beim EC Bad Wörishofen an. Dort wurde die Zusammenarbeit nach dem Verpassen der Meisterrunde jedoch beendet.

Nach einem weiteren Jahr als Nachwuchstrainer beim HC Landsberg möchte sich Markus nun endgültig als Trainer im Herrenbereich etablieren. Dies soll nun zur Saison 2023/24 als Headcoach des Münchner EK geschehen. Nachdem Markus sportlich wie menschlich alle Kriterien der sportlichen Leitung des MEK erfüllt, liefen die Verhandlungen zügig und problemlos ab. Auch das Luchsrudel konnte sich beim Sommertraining bereits persönlich ein Bild vom neuen Übungsleiter machen.


ihp-interview-kleinINTERVIEW:

Herzlich Willkommen beim Münchner EK, Markus! Die erste Frage an dich ist ganz einfach – wie ist es dazu gekommen, dass du ab der kommenden Saison beim MEK hinter der Bande stehst?
Kiefl: Der Kontakt kam durch Jochen [Sportlicher Leiter Joachim Karl-Zuppardo, Anm. d. Red.] zustande. Jochen war ja sehr lange auf Trainersuche und hat all seine Bekannten sowie einige frühere Spieler angefragt, ob sie es sich denn vorstellen könnten, beim Münchner EK als Trainer anzufangen. Zwei dieser Kontakte haben ihm meinen Namen genannt. Daraufhin hat er mich auf Facebook angeschrieben und mit mir telefoniert. Nach den ersten Gesprächen haben wir beide sehr schnell gemerkt, dass das ganz gut passen könnte.
Natürlich ist Mitte Juli ein später Zeitpunkt, um einen neuen Trainer zu finden. Nachdem sich die Jungs aber ihr Sommertraining in Eigeninitiative selbst organisiert haben und sich auch abseits davon fit halten, denke ich, dass das kein Problem sein wird.

Auf was für einen Trainer können sich Fans und Mannschaft einstellen? Und wie lautet deine Eishockeyphilosophie – wenn du eine hast?
Kiefl: Wie fasse ich das am besten zusammen? Eigentlich möchte jeder Trainer ja im Grunde ähnlich spielen lassen, nämlich mit einem tollen Offensiveishockey möglichst viele Spiele gewinnen. Das wollen alle, aber der Weg dort hin ist immer unterschiedlich. Ich möchte, dass die Mannschaft stabil aus der Abwehr herauskommt und dann schönes, offensives Eishockey spielt. Unser Spiel soll schnell sein, unser Spiel soll körperbetont sein, und offensiv möchte ich, dass wir erkennbare Spielzüge präsentieren können.

Du hast weitreichende Erfahrungen als Nachwuchstrainer gesammelt und mittlerweile auch einige Spielzeiten im Herrenbereich trainiert. Wie kannst du diese Erfahrungen für deine Zeit mit dem Luchsrudel nutzen?
Im Endeffekt haben wir hier ja eine gute Mischung aus erfahrenen Leuten, aber eben auch vielen jungen Spielern, und die Mehrheit besteht aus den Jungen. Außerdem haben sehr viele Spieler eine Top-Ausbildung im Jugendbereich genossen. Nachdem ich sehr viele Teams im Nachwuchsbereich trainiert und bei meinen Stationen als Trainer bei den Herren auch stets mit jungen Mannschaften gearbeitet habe, denke ich, dass ich diese Erfahrungen hier bestens anbringen kann. Viele Spieler in ihren Zwanzigern – damit kann ich bestens arbeiten!

Gibt es etwas an deiner neuen Aufgabe im Herzen der Landeshauptstadt, was dich besonders reizt?
Was mich besonders anspricht, ist die Größe des Kaders! Bei allen großen Kadern, die ich bisher hatte, war dieser nur auf dem Papier groß. Wirklich da war dann oft doch nur ein harter Kern aus etwa zehn Spielern. Hier ist der Kader riesig, und wenn davon nur 60% kommen sind wir immernoch bei 20 Spielern. Mit so einem Kader kann ich meine Spielphilosophie an die Spieler vermitteln, wir können super trainieren und haben alle Gelegenheiten, unser Spiel auch am Spieltag erfolgreich durchzuziehen.

Noch vor dem ersten Saisonspiel von festen Zielen zu sprechen, erscheint etwas verfrüht. Gibt es dafür vielleicht ein persönliches Ziel, das du für deine erste Saison als Trainer beim MEK hast? Und gibt es etwas, was du dir vom Umfeld wünschen würdest?
Von den Fans würde ich mir wünschen, dass am Anfang der Saison ein bisschen Geduld vorhanden ist, und sie auch zu uns stehen, wenn wir eine kurze Anlaufphase brauchen. Wir werden unsererseits hart dafür arbeiten, die Eingewöhnungsphase so kurz wie möglich zu halten.
Zu meinem persönlichen Ziel, nun ja, als Trainer will man natürlich jedes Spiel gewinnen. Von daher wollen wir so erfolgreich wie möglich sein und in der Tabelle am Ende so gut wie möglich dastehen. Und wenn wir verlieren, möchte ich, dass wir auch aus diesen Spielen unsere Lehren ziehen können, um uns mit jedem Wochenende weiterentwickeln zu können!

  Dienstag 25.Juli 2023
18:11 Uhr
Kaderlisten:
    
  Bezirksliga Bayern Mitte
  
Bericht:
Autor:
  MEK
  bd
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